Wer hat Erfahrung mit "Rupfern"

Diskutiere Wer hat Erfahrung mit "Rupfern" im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, ich brauche mal eure Hilfe. Seit ca. 3 Wochen lebt Maggie (ca. 2 Jahre alt) bei mir. Sie lebt zusammen mit Fuzzel (ca. 15 Jahre alt) und...

  1. Lucy Lu

    Lucy Lu Foren-Guru

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    Hallo, ich brauche mal eure Hilfe. Seit ca. 3 Wochen lebt Maggie (ca. 2 Jahre alt) bei mir. Sie lebt zusammen mit Fuzzel (ca. 15 Jahre alt) und ich hab sie vom Züchter geholt, nachdem Lucy gestorben ist. Mir ist da schon aufgefallen, daß sie am Hinterkopf etwas kahl ist - sie sieht ein bißchen aus wie Kojak:) - und wäre sie ein Männchen, dann hätte ich sie wohl auch so genannt. Und dann ist sie noch ziemlich kahl im Nacken. Ich weiß auch nicht, ob sie vielleicht beim Züchter in der Voliere gerupft worden ist. Nun kenne ich sie ja auch noch nicht so gut, aber mir ist aufgefallen, daß sie sich nicht "normal" putzt. Will heißen, daß sie dann sich rumzieht (aber keine Federn rausrupft!!!) und dann schniebelt sie an dem rum, was auch immer sie sich da rausgerupft hat. Sorry, ich weiß leider nicht, wie ich euch das anders beschreiben soll:~ . Ich war auch gleich nachdem ich sie vom Züchter geholt beim TA und hab sie untersuchen lassen. Parasiten oder so hat sie also nicht. Kann es also sein, daß ich eine "Rupferin" habe? Vielleicht sollte ich ihr auch noch etwas Zeit zum Eingewöhnen geben? Aber so ne Putzmethode hab ich noch nie gesehen 8o . Wäre schön, wenn ihr mir weiterhelfen könntet. Vielleicht hat ja jemand schon ähnliche Erfahren gemacht...
    LG Christine
     
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  3. Merlino

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    Hi Christine,

    Erfahrung mit einem Rupfer habe ich, mit Charles (OFF Toppic: ja, er lebt übrigens noch:prima:).
    Charles hat sich die Federn wahlweise gerupft oder abgefressen.
    Das Abfressen hat er stundenlang betrieben, und man hat das den Federn auch mehr als deutlich angesehen. Wenn er rupfte hat er bei jeder Feder einen kurzen Schmerzensschrei ausgestoßen.

    Ob Deine Maggie rupft, kann ich anhand Deiner Beschreibung leider nicht rauslesen. Vielleicht "entspelst" sie momentan auch nur beim Putzen? Ich meine, momentan sind ja viele Vögel durch die Mauser und haben noch die Spelsen an den Federkielen, die sie vielleicht nur stört und sie deshalb rausputzt?
    Wie sieht das, was sie sich da rauszieht denn aus, wenn sie es fallen lässt?
    Wie durchsichtige kleine Hülsen, oder durchsichtige kleine Hornstückchen?

    Was hat der TA denn zu dem kahlen Hinterkopf gesagt?
    Sowas kann zwar genetisch bedingt sein (besonders bei Lutinos z.B.), dann sollte es sich aber eigentlich wirklich nur auf die Region hinter der Haube beschränken.

    Anbei ein Foto von Charles beim Federfressen, das war aus der Zeit, als er noch rupfte :+schimpf

    LG
    Kerstin
     

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  4. Krabbi

    Krabbi Foren-Guru

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    Mach mal eine Kur mit Biotin oder Spirulina (Meeresalgen).
    Das rumknabbern auf den Federkielen kann eine "dumme" Angewohnheit sein, kann aber auch auf einne Mangel deuten.

    Die Nährstoffe, die ein Vogel vermehrt benötigt um neue Federn zu bilden, befinden sich verstärkt in frischen Federkielen.
    Gibt der Körper nicht genug davon her, kommt es vor, dass neue Federn ausgezuppt werden und aus den frischen Kielen das rausgelutscht (bisschen blöd erklärt jetzt) wird, was benötigt wird um neue Federn zu bilden.
    Das ist leider ein nicht endender Kreislauf, aber man kann das in den Griff kriegen.
     
  5. #4 Masterfloh, 6. April 2007
    Masterfloh

    Masterfloh Guest

    und das wären welche Nährstoffe? Würde mich nämlich auch sehr interessieren!
     
  6. Krabbi

    Krabbi Foren-Guru

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    Für das Federwachstum ist ein Komplex aus Aminosäuren, Vitamin B, Zink, Chrom und Selen notwendig.

    Korvimin z.B. wäre ein Mittel, welches diese alle beinhaltet.......so braucht man nur ein Präperat.....ebenso Alvimun.
    Gute Ergebnisse sind auch schon mit Kieselerde (Pulverform, in jedem Supermarkt erhältlich) erziehlt worden.

    Bierhefe wird auch oft empfohlen -- damit habe ich aber selbst noch keine Erfahrungen gemacht.

    Bei meinen Nymphen hatte ich auf Kieselerde und Korvimin geschworen, jetzt bei meiner Rupferin bei den Grauen hilft Biotin und Spirulina halt am besten.

    Wichtig ist halt, dass man zu Anfang eine richtige Kur mit einer tägl. Gabe über mehrere Wochen (etwa 4) macht.
    Später kann dann zur Unterstützung auf ein bis zwei mal die Woche gegangen werden.
     
  7. Merlino

    Merlino Flügelmutter

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    Hi,

    mit Korvimin habe ich auch super Ergebnisse bekommen.
    Die Federn wuchsen schneller nach, als dass sie gerupft werden konnten :+schimpf
    Wir haben am Anfang eine Kur mit Korvimin und Alamin gemacht (im täglichen Wechsel). Aber man sollte das nicht dauerhaft machen, gerade Korvimin ist sehr Vit. A haltig und das geht bei Überdosierung auf die Leber.
    LG
    Kerstin
     
  8. #7 Zauberschnecke, 6. April 2007
    Zauberschnecke

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    Angefressene Federn

    Hallo,
    ich habe vor kurzem einen Mopa aus nicht artgerechter Haltung übernommen,der zwar alle Federn hat,diese aber zerfleddert und angeknabbert aussahen.Sofort fiel uns auf,daß er sich erheblich häufiger putzte.Beim genaueren Hinsehen fiel auf,daß das eher nach rumwühlen und zerzausen,als nach putzen aussah.Da er sowieso zu mager und kränklich wirkte,bin ich gleich zur Vogelklinik gefahren.Der dortige TA bestätigte meine Vermutung: wegen einseitiger bzw Fehlernährung hat er versucht,sich die lebensnotwendigen Mineralien aus seinen Federn zuzuführen.Wegen des schlechten Allgemeinzustandes hat er dann erst mal Infusionen bekommen und ich mußte ihn ein paar Tage Zwangsernähren,da er zu schwach war um einen Sonnenblumenkern zu knacken.Natürlich bekommt er-wie all meine anderen Mopas- jetzt regelmäßig ein Vitamin/Mineralstoff-präperat(Rico´s Futterkiste).Und recht bald(nach etwa 5 Tagen) hat das rumwühlen im Gefieder aufgehört.Jetzt sehen wir ihn sich nur noch selten putzen und die Federn haben schon wieder ein klein wenig Glanz bekommen.

    Gruß Martina
     
  9. Lucy Lu

    Lucy Lu Foren-Guru

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    Hallo.... Erst mal vielen Dank für eure Antworten :prima: . Was ist jetzt so gelesen haben (vor allen Dingen von dir, Kerstin),hab ich wohl doch keine "Rupferin". Ihr Gefieder sieht sehr gut und gesund aus; nur an der einen Seite die Schwanz-u. Schwingfedern sehen etwas zerrupft aus und dann halt noch die kahlen Stellen am Kopf und im Nacken. Was sie sich da "rausschniebelt", seh ich leider nicht- sie frißt es ja auch gleich auf und soooo nahe darf ich ihr auch noch nicht kommen. Bin ja schon froh, daß sie nicht- wie in den ersten Tagen - gleich einen Herzinfarkt bekommt, sobald ich ihr nur etwas zu nahe komme :D :D .Leider kenne ich sie ja auch noch nicht so gut und kann die Lage also nicht so gut einschätzen. Bei Fuzzel und auch bei Lucy :heul: hab ich morgens schon gesehen, wie sie "drauf" sind. Korvimin?!?! Wo bekomme ich das denn her? Aus der Zoohandlung oder vom TA? Bin für jeden Tipp dankbar!
    Kopfzerbrechen macht mir auch etwas, daß Maggie zeitweise Durchfall hat. Mir ist aufgefallen, daß das in der Nacht am Schlimmsten ist. Bisher schiebe ich es auch die ganze Umstellung. Schließlich ist die Kleine ja erst seit ca. 3 Wochen bei mir, die neue Umgebung, evtl. auch andere Nahrung usw. Sie steht total auf Möhren und Gurken. Die Gurken laß ich natürlich im Moment weg und geb ich ihr auch die letzten Tage schon BeneBac. Aber auch Dauer ist das natürlich nix mit dem Durchfall. Das ist dann richtig flüssig - wie Wasser. Und dann beim nächsten Mal ist der Kot wieder ganz normal :? :? . Habt ihr da vielleicht auch irgendwelche Hinweise, Tipps oder sonstiges für mich parat? Wäre super!!!!!
    LG Christine
     
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  11. Merlino

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    Hi Christine,

    wegen dem Kot hatte ich Dir in dem anderen Thread schon was geschrieben...

    Wenn der Kotanteil (also das Grüne bzw. das Braune) fest ist und "nur" der Urinanteil flüssig ist, wenn der Vogel auch zwischendurch einfach so pinkelt, ohne dass Kot dabei ist, dann deutet das auf eine Nierenerkrankung hin.
    Das kann der Tierarzt durch ein Röntgenbild oft sehr zuverlässig feststellen.

    Ich habe hier auch eine Henne mit Nierenproblemen sitzen.
    Wenn das frühzeitig erkannt wird, kann man oft noch was erreichen.
    Aber wie bei allen Leiden ist es in erster Linie wichtig herauszufinden, was das Leiden verursacht hat.
    Bei uns z.B. war es eine Hefepilzinfektion, die lange Zeit unbemerkt blieb, die Henne hatte einfach keine Symptome bis die Pinkelei anfing.

    Wir haben dann erstmal den Hefepilz behandelt und gleichzeitig von Trinkwasser auf Tyrodelösung umgestellt.
    Das habe ich ein paar Wochen lang als Trinkwasserersatz gegeben und dann habe ich in die Tyrodelösung Berberis und Solidago Globulis gegeben (im täglichen Wechsel). Die Globulis bekam sie auch später weiter, als wir wieder auf Wasser umgestellt haben, aber dann als Kuren.
    Sie pinkelt nicht mehr (ausser, sie hatte mal Aufregung) und das Röntgenbild ist heute auch unauffällig.

    Aber ganz wichtig ist halt wirklich die genaue Diagnose :+klugsche

    LG

    P.S.: fast hätte ich es vergessen: das Korvimin bekommst Du beim Tierarzt
     
  12. Lucy Lu

    Lucy Lu Foren-Guru

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    Hallo Kerstin, danke erst mal für deine Antwort. Mittlerweile war ich auch beim TA und der meinte auch, daß das von der Niere kommt. Wie du schon geschrieben hast, "pinkelt" Maggie einfach mal so zwischendurch. Wenn sie Kot absetzt, dann ist der Kot vollkommen normal. Der TA hat auch eine Kotprobe genommen und die war okay. Die Frage ist jetzt nur, woher die "Pinkelei" kommt. Ich hab sie jetzt seit 4 Wochen und am 2. Tag hat sie mir schon ein Ei gelegt. Das hat sie wohl aus der Voliere "mitgebracht". Der TA meinte, es könne die allgemeine Aufregung sein, sie könnte auch in Brutstimmung sein. Mit anderen Worten: erst mal abwarten. Die Frage ist nur: Wie lange warten? Wenn sie wirklich was an der Niere haben sollte oder auch einen Hefepilz hat, dann müßte man ja wohl möglichst schnell eingreifen, oder? Sonst geht es ihr blendend. Sie ist sehr munter, frißt ganz normal, ist ganz scharf auf Möhren, Gurke und Hirse und scheint sich auch wohl bei uns zu fühlen. Ich muß vielleicht auch noch erwähnen, daß Fuzzel ein ziemlich rauer Bursche ist und manchmal nicht grad zimperlich mit ihr umspringt. Der TA meinte, ihre Aufregung könne auch davon kommen. Also: Was tun :idee: ???
    LG Christine
     
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