wer hatt erfahrugen

Diskutiere wer hatt erfahrugen im Edelpapageien Forum im Bereich Papageien; möchte die edel gern in gruppe halten ,geht das? wer hatt erfahrungen? danke roland

  1. Addi

    Addi Guest

    möchte die edel gern in gruppe halten ,geht das? wer hatt erfahrungen?
    danke roland
     
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  3. #2 katrin schwark, 10. November 2002
    katrin schwark

    katrin schwark Guest

    Hallo Addi

    Ralf Nübel hält soweit ich weiss 2 Paare Edels zusammen in einer Voliere. Ich werd ihn mal anschreiben, das er hier Antwortet. Ich glaub bei den Edels schaut er nicht oft rein.
     
  4. #3 Papageno1902, 11. November 2002
    Papageno1902

    Papageno1902 Guest

    Hi Roland,

    ich hatte meine beiden Edlen auch schon in einer vierer Gruppe. Ich muß sagen das es recht gut funktioniert hat. Nachdem die Rangordnung festgelegt war, ging alles ganz gut. In kleinen Gruppen sollte es kein Problem sein. In freier Natur leben Edelpapageien auch in kleinen Gruppen zwischen 4 und 10 Tieren. Nur in der Brutzeit ziehen sich die Paare zurück. Wenn genug Platz vorhanden ist, sollte es also auch in Gefangenschaft funktionieren.

    Viel Glück wünsch ich Dir. Hast Du die beiden Sorgenkinder eigentlich jetzt abgegeben?
     
  5. #4 Rolf Nübel, 13. November 2002
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. November 2002
    Rolf Nübel

    Rolf Nübel Guest

    RE: Wer hat Erfahrungen mit der Haltung v. Edelpapageien (Schwarmhaltung) ?

    Hallo, Roland - und alle anderen Interessenten !

    Hier nun einige Antworten auf Deine Frage Zwecks der Schwarm-, oder Gruppenhaltung von Edelpapageien.

    Vorweg möchte ich bemerken, daß es sich hierbei um eigene Erfahrungen mit der Unterart (eclectus roratus solomonensis) handelt, also den Salomon - Edelpapageien, sowie den Neuguinea-Edelpapageien handelt.

    Auf event. Schreibfehler nehmt bitte Rücksicht, aber ich schreibe so immer sehr oft so, wie es mir gerade einfällt - ohne jegliche Vorbereitung - und da geschieht dies gewiß.

    Keiner ist vollkommen - aber der Zweck/Sinn ist behielflich!! -0l


    Mann kann diese Ausführungen sicherlich nicht immer so anwenden und befolgen, ich möchte aber versuchen hier eine Hilfestellung zu geben und versuche dies Anhand einiger Beispiele zu verdeutlichen.


    Persönliche Erfahrungen:
    --------------------------------

    Zwar wurden auch schon einige Versuche der Gruppenhaltung von Salomon-Edelpapageien und Neuguinea-Edelpapageien (eclectus roratus polychloros) unternommen, aber wegen des doch erheblichen größeren Körpergewichts (Masse) der Neuguinea - Art, welche sie ja nun doch einmal besitzen - und bei eventuellen Streitereien auch einzusetzen vermögen, auf weitere Versuche dieser Art verzichtet, um hier Verletzungen zu vermeiden.

    Salomon-Edelpapageien (ich kürze im Verlauf dieser Zeilen einmal auf die Bezeichnung : "Salomon" ab) !

    Diese Unterart läßt sich ohne weiteres in einer Gruppenhaltung zusammenführen. Beachten sollte man aber vor allem hier die Größe der Voliere und den Zeitpunkt der Zusammenführung.


    Der richtige Zeitpkt.:
    --------------------------

    Am idealsten ist der Zeitraum, nach dem die Jungtiere abgesetzt wurden, also die Jungtiere futterfest sind.
    In einer Volierengröße von ca. 3,0 mtr. x 3,0 mtr. kann man gewiß für die Zeit der Überwinterung 3 Paare unterbringen. Hierbei kann die Voliere auch schmaler und dafür länger sein. Wichtig ist die Anbringung mehrerer Futterplätze, damit es bei der Nahrungsaufnahme nicht zu Streitereien kommt.

    Die Tiere sollten zumindest hierbei ihre Ruhe finden können.
    Auch sollte der Besatz der Voliere (das Einbringen der Vögel) an einem Tag erfolgen, damit sich nicht einzelne Tiere oder Paare hier im Vorfeld schon im Revierverhalten üben - und dies dann auch gegenüber den anderen Tieren zeigen. So haben alle Tiere die gleichen Voraussetzungen zur Eingewöhnung im neuen Volierenabteil. Auch sollte zuvor keines der Tiere sich schon bereits in dieser Voliere befinden, da es dann ja bereits sein Revierverhalten hat. So wird sich dann im Verlauf der nächsten Tage für alle neu in die Voliere gekommenen Tiere ein neues Revierverhalten und eine neue Rangordnung einstellen.

    Jetzt heißt es aber auch für den Halter / Züchter - erhöhte Aufmerksamkeit, um bei besonders anhaltenden Rangeleien (Streitereien) eingreifen zu können.


    Die Rangfolge :
    -------------------

    Zumeist erfolgt hier eine Rangfolge (Beispiel gilt für 3 Paare), Paar: 1 (NZ 99), Paar: 2 (NZ 00), Paar: 3 (NZ 01) wie folgt:
    ------------------------------------------------------------------------------------
    Erklärung:
    NZ= Nachzucht, ZP= Zuchtpaar, 00=(Beringungs-Jahr, 2000).
    0.1 = Henne, 1.0= Hahn
    ------------------------------------------------------------------------------------

    Das Paar:1, (NZ99) ist das älteste Paar - und hier wird die Zuchthenne (0.1) in der Rangfolge an Erster Stelle stehen.
    Folgen wird ihr Partner, der Hahn - und danach kommt das Paar : 2 (NZ 00), dann das Paar : 3 (NZ 01).

    Die Rangfolge der Weibchen und Männchen innerhalb der Paare kann hier bei ZP: 2 und ZP: 3 variabell sein. Also genauso Hahn oder Henne dominant sein. Dies kennen wir ja aber bereits und wissen gewiß von dem submessiven Verhalten der Weibchen - und erinnere aber noch einmal daran.

    Auch, das unsere Edel-Papageien hier eine Besonderheit unter den versch. Papageienarten sind, denn bei nicht sehr vielen Arten haben zumeist die Weibchen (0.1) das Sagen - nein, den zumeist haben sie sich in eine untergeordnete Rolle einzufügen, nicht aber so bei unseren Edelpapageien - und dies stellt schon eine Besonderheit an sich dar, mit der beide Seiten der Geschlechter so ihre Schwiriegkeiten haben.



    Allzu streithafte Paare sollten aber entfernt werden, wenn die Streitereien zu groß werden, da es sonst zweifelsfrei zu Problemen kommen kann. (Beißereien,Verletzungen,psyhische Probleme).

    So kann es z.B. geschehen, das obwohl mehrere Futterplätze vorhanden sind, einzelne Tiere oder Paare immer wieder andere einzelne Tiere oder Paare von den Futterplätzen vertreiben - und diese so nicht , oder nur erschwert zur Futteraufnahme gelangen.

    Auch entsteht so ein unnötiger , ständiger Stress für die Tiere, welches wir aber vermeiden wollen.


    Sicherlich arrangieren sich die Tiere mit der Zeit - und es herrscht auch augenscheinlich Ruhe und Frieden untereinander, aber bei genauerer Betrachtung stellen wir sehr schnell fest, daß das nicht immer so bleibt und ist.

    Nach einer längeren Zeit (spätestens zur Brutsaison), oder sobald Nist-(Brut)-kästen angebracht werden, ändert sich die allgemeine Ruhe und Frieden abrupt.

    Also bitte während dieser Zeit der Gruppenhaltung keine Nistmöglichkeit bieten, es sei denn, die Tiere sind hierin erfahren und erprobt.

    Auch sollte man ein besonderes Augenmerk auf die jüngsten Paare haben, da diese sich ja in der Rangfolge (bei unseren 3 Paaren) an unterster Stelle befinden. Sie können nämlich ihr natürliches Verhalten innerhalb dieser Gruppe am geringsten entfalten - da sie von den 2 älteren Paaren immer wieder unter Druck geraten.
    Ab einem gewissen Zeitraum ist dies für die Tiere (also dieses Paar: 3) nicht mehr zu vertreten - und erfordert eine Umstellung der Situation. Wir als Menschen würden ja auch keine ständige Unterwürfigkeit ertragen wollen, da es unwillkürlich psyhische und physische Folgen hätte- so auch für dieses Paar:3.


    Zumeist erfolgt aber (so weiß ich aus Erfahrung), nicht die Zusammenstellung / Gruppenhaltung mit mehreren Paaren, sondern eine Zusammenstellung aus Paar, Zuchtpaaren und deren Jungtiere.

    Auch dies erfolgte - und wurde getan.

    Beispiele:
    ------------

    Ein ZP wurde z.B. zusammen mit der 1. Brut (2 Jungtiere 1.0, 0.1) zusammen mit den Eltern solange zusammen gehalten, bis die 2.
    Brut schlüpfte (hier ebenfalls 01. und 1.0) und die Jungtiere der 1. Brut erst entfernt, als die Jungtiere der 2. Brut den Nistkasten verließen.

    Bei einem anderen ZP wurden aber die Jungen der 1. und 2. Brut zusammen mit den Eltern in einer Voliere gehalten. Hier traten keine Probleme auf - die Jungen der 2. Brut sind schon lange futterfest (nun 6 Monate alt).

    Dies konnte bei diesem Paar erfolgen, weil in der 2. Brut nur ein Tier (0.1) schlüpfte - und der Hahn die Jungtiere der 1. Brut - sowohl die Henne (0.1) der 2. Brut gut fütterte.
    Bei 2 Jungtieren in der 2. Brut währe dies aber gewiss nicht möglich gewesen, da sonst die Elterntiere überfordert gewesen wären. Es erfolgte aber auch hier anschließend eine längere Nachzuchtpause als sonst, damit die Zuchttiere eine entsprechende Gelegenheit hatten (bekamen), um wieder ausreichend Kräfte zu sammeln und sich regenerieren konnten.

    So, dies erst einmal so weit mit einigen Beispielen zur Haltung/Gruppenhaltung bei den Salomon-Edelpapageien, denn alle Punkte kann ich jetzt hier nicht einfach "mal so aus den Kopf" ohne Konzept aufführen, dazu ist dies Themengebiet zu komplex -und bedarf sicherlich einiges an Vorbereitung.

    Wenn Sie (Du) mir aber mitteil(st)en, welche Art/Unterart gehalten wird- und in welcher Konstellation, kann ich gewiß noch einiges mehr dazu sagen- und so eventuell behilflich sein.

    Ich hoffe dennoch, mit diesen Beispielen etwas helfen zu können -oder entsprechende Anregungen für die Gruppenhaltung liefern konnte, damit es auch anderen Interssenten behilflich ist - und zumindest die gröbsten Fehler vermieden werden können.

    In diesem Sinne alles Gute dabei - und ein stetig waches Auge im Sinne unserem Wohlergehen der Tiere.

    Für weitere Fragen, Anregungen, Lob oder auch Tadel und Kretik habe ich stets ein offenes Ohr.

    PS: Bitte versucht doch auch einmal bei Euerer Fragestellung vorab soviel Informationen wie möglich zu liefern, damit man dann auch sogleich gezielter auf das Problem antworten kann - Danke !!

    Euer Rolf ! :0-
     
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