Wespen-Alarm!!!

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  1. Die_Pe

    Die_Pe Chaosqueen

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    Die Wespe, die uns allen lästig wird, ist in der Regel die "Gemeine Deutsche Wespe". Und die ist nicht geschützt. Und oft sehr aufdringlich bis aggressiv. Da würd ich nicht lange fackeln, wenn der Wohnort bekannt ist.

    Mit ein bisschen Glück, je nach Standort, kann man es auch selber entsorgen, indem man es sprichwörtlich einsackt - spätabends und gut durchdacht im Ablauf. Aber Vorsicht bei Nestern im Boden, da lieber jemanden ran lassen, der sich damit auskennt.

    Was passiert, wenn ein Vogel gestochen wird??? DerMichi, ich weiß aus Erfahrung, dass ein Nymph, der in den Brustkorb gestochen wurde, den Weg zum Tierarzt nicht mehr schafft.

    Ich bin auch allergisch, aber im Umgang mit diesen Insekten noch immer cool und souverän. Allerdings lass ich von denen keine überleben, wenn ich es einrichten kann. Aber eben nur diese Deutsche Wespe.

    Wir haben viele Arten, die bei uns im Garten unterwegs sind. Welche mit lustigen langen Beinen zum Beispiel. Die interessieren sich überhaupt nicht für Kuchen und Obst, noch nicht mal für Fleisch. Sie jagen Insekten und trinken am Teich. Und für ihr Nest tragen sie abgestorbenes Holz von unserer Pergola ab. Sehr interessante kleine Wesen. Also immer 2 x hingucken, bevor man zum Gift greift. Hornissen sind auch nicht aufdringlich, brauchen nur ein paar Meter Diskretionsabstand zum Nest ;-).
     
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  3. GeorgB.

    GeorgB. verstorben am 5.7.2013

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    Das kann ich so nicht stehen lassen Chaosqueen. Es sind 2 Wespenarten (von 500, davon 11 staatenbildende) die uns lästig, unter Umständen gefährlich werden können. Es sind die "Gemeine = gewöhnliche Wespe"(Paravespula vulgaris) UND die "Deutsche Wespe"(Paravespula germanica). Sie sind geschützt, nur eben nicht besonders geschützt. Das heißt: die Belange des Tierschutzes (gilt ja zunächst einmal für JEDES Tier) sind zu berücksichtigen. Aber Sondergenehmigungen wie bei Hornissen, sind nicht vonnöten. Die Überlegungen gehen aber dahin das man Wespen grundsätzlich nur noch von Fachpersonal bekämpfen lassen darf.

    Vor jeder Bekämpfung, das ist Vorschrift, ist zu prüfen ob eine Umsetzung in Frage kommt. Insbesondere ist jedoch zu prüfen ob es sich um eine der o.g. Wepenarten handelt. Da Du beide Arten in einen Topf wirfst gehe ich davon aus, das Du sie auch nicht unterscheiden kannst. Ich sags Dir : an der Hinterleibszeichnung. Leichter gehts am Kopfschild: Die Deutsche Wespe weist dort deutlich 3 Punkte auf, die gemeine Wespe eine ankerförmige Zeichnung.

    Wenn man das nicht kann sollte man eine Bekämpfung nicht in die eigene Hand nehmen, sonst läuft man Gefahr geschützte Wespen zu vernichten die zum Beispiel in der Anlage ihrer Nester ein ähnliches Verhalten an den Tag legen wie die genannten. Und das ist weder cool noch souverän.

    Wespen leben nur kurze Zeit und noch kürzer ist die Zeit in der sie lästig werden können. Den Nutzen den sie in dieser Kürze bringen ist aber enorm. Nur die Königin überlebt und überwintert. Anfangs beteiligt sie sich auch auf der Suche nach Nektar, Pflanzensäften und Honigtau. Dabei wird sie zum wichtigen Bestäuber von z.B. Obstplantagen. Die Arbeiterinnen müssen die Larven ständig mit "fleischlicher Kost" versorgen. Das ist schwerste Arbeit für sie, zeigt aber auf welche Unmengen an Insekten durch die Wespe vernichtet werden. Erst wenn die Königin keine Eier mehr legt (Sommer) und somit keine Larven mehr versorgt werden müssen, gehen die Arbeiterinnen in "Rente" und vergnügen sich mit den Leckereien die ihnen Obst und süße Speisen bieten. Das Bild der immerwährend zuckerschleckenden Wespe, ist also völlig falsch.

    Frei nach Dr. Udo Sellenschlo

    Wer solche Hintergründe kennt kann sich nun rechtzeitig schützen, die richtige Bekämpfungsauswahl treffen und richtig handeln.


    MfG
     
  4. #43 supernicky, 1. August 2011
    supernicky

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    Ich habe ein Wespennest im Garten in einer Erdhöhle, und diese vermutlich deutschen Wespen sind gar nicht aggressiv. Ich dackel mehrfach täglich direkt an dem bau vorbei mit einer starrsinnigen Oma - Katze, die sich gerne direkt über das Wespenloch hockt und pinkelt, und die Wespen schwirren um sie herum und wundern sich, aber aggressiv geht anders.
    Sie haben mir geholfen, die alljährlichen 100kg Zuviel-Kirschen zu vernichten, und ich möchte meine Wespen nicht missen.
     
  5. Die_Pe

    Die_Pe Chaosqueen

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    Toller Beitrag, GeorgB. Da hab ich wirklich 2 Arten gemischt, die ich gewiss nicht unterscheiden kann. Ob ich so tapfer bin, mir die Kopfschilder lebender Wespen anzusehen... weiß ich noch nicht, aber wenn ich sie am Kaffeetisch erlegt habe (sorry), werde ich das mal machen. Aber sei ganz beruhigt, ich mach mich eher mit übertriebener Fürsorge lächerlich, wenn sich Insekten zu uns verirren. Hornissen und Hummeln haben schon in unserem Reihenhausgarten genistet - problemlos und vor allem die Hornissen höchst faszinierend. Und die Übergänge von Nützling zu Schädling und umgekehrt sind oft fließend und abhängig von der Anzahl (ich hab grad ein Ohrenkneiferproblem... oder besser gesagt meine Kübelpflanzen - junger Austrieb = Gerippe... Blüten ohne Kronblätter und anders ;-)). Aber prinzipiell sehe ich das auch wie supernicky und teile gern ;-).
     
  6. #45 supernicky, 2. August 2011
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    Kaum, dass ich es hier geschrieben habe...
    Gestern abend hat das Imperium zurückgeschlagen und sich mal eben kurz auf Oma-Katze Püppi gestürzt. Ich wusste überhaupt nicht, dass die sich so schnell bewegen kann, und dachte eigentlich, nachdem sie ihre ersten 17 Lebensjahre draußen gelebt hat, hat sie vielleicht nen guten Plan im Umgang mit Wespen :+schimpf. Naja, sie hat sich zwischenzeitlich wieder beruhigt und die Kollateralschäden halten sich in Grenzen.
     
  7. GeorgB.

    GeorgB. verstorben am 5.7.2013

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    @Supernicky:

    Immerhin beweist es das mehrere Wepenstiche sogar ein Pferd töten können ins Reich der Fabeln gehört.

    @ Chaosqueen: Ich bin weder beunruhigt noch muß ich etwas entschuldigen. Ich habe aus beruflichen Gründen wahrscheinlich mehr Wespen getötet als Du. Ich habe mich allerdings immer an die Regeln gehalten. Nun erwarte ich nicht das jeder die Regeln kennt, ich versuche lediglich den Usern ein paar Hintergründe auf zu zeigen um für einige Dinge mehr Verständnis zu erwecken oder auf Fehler hinzuweisen die im schlimmsten Fall sogar Konsequenzen nach sich ziehen könnten.
    Das ist unter anderem eine meiner Aufgaben als Modi.
    Was der einzelne mit diesen Infos anfängt, muß derjenige selbst mit seinem (Natur)Verständnis ausmachen.

    Übertriebene Fürsorge auch Insekten gegenüber finde ich überhaupt nicht lächerlich. War der Mensch doch viel zu wenig fürsorglich.

    MfG
     
  8. #47 supernicky, 5. August 2011
    supernicky

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    Naja, wir mussten Katzenoma Püppi gestern leider erlösen lassen, aber ich bezweifle auch, dass das irgendwas mit den Wespen zu tun hatte. Der Tierarzt hat erzählt, er hatte grad gestern jemanden da, der sich mit einem Wespennest angelegt hatte, und zwar einen Schäferhund und sein Herrchen in kurzer Hose. Der Hund hatte 40 Stiche, das Herrchen 20, aber beide haben es überlebt.
     
  9. barbara

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    Meine liebe NICKY-

    ich les hier ja immer still mit- und saug so manchen Honig aus den Themen,
    die GEORG so superklasse darstellt.

    Euer Püppi-
    es tut mir so leid!

    Sie durfte nur kurze Zeit bei Euch sein,
    ach Manno- und dann geht es so schnell-

    Nicky, ich denk ganz viel an Dich-
    Deine barbara
     
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  11. #49 Sittichfreund, 7. August 2011
    Sittichfreund

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    Ich dachte die Katze war 17 Jahre alt?
     
  12. #50 supernicky, 7. August 2011
    supernicky

    supernicky Foren-Guru

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    Ja, aber die Leute, bei denen sie geboren worden war, wollten sie nach 16 Jahren nicht mehr haben.
    Bei mir war sie nur 390 Tage.
    Ende OT.
     
Thema: Wespen-Alarm!!!
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