Westernsattel zu schwer?

Diskutiere Westernsattel zu schwer? im Pferde Forum im Bereich Tierforen; Hallo zusammen, ich hab letztens einem Bekannten erzählt, dass ich gerne Westernreiten ausprobieren würde (wenn ich wieder mit dem Reiten...

  1. #1 Vestris, 07.09.2006
    Vestris

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    Hallo zusammen,

    ich hab letztens einem Bekannten erzählt, dass ich gerne Westernreiten ausprobieren würde (wenn ich wieder mit dem Reiten anfangen würde, woran mich schon seit Jahren eine knappe Kasse hindert :k ). Ich dachte bisher immer, es sei eine relativ schonende Reitweise wegen der losen Anlehnung an den Zügel und dem breiten Sattel, der das Reitergewicht gleichmäßiger auf dem Rücken verteilt.
    Darauf meinte der Bekannte jedoch im Brustton der Überzeugung das Westernreiten sei doch überhaupt nicht pferdeschonend wegen des schweren Sattels. Nun, wie soll ich sagen, ich hab mich mal wieder verunsichern lassen. Stimmt das? Macht es wirklich soviel aus, dass der Westernsattel schwerer ist als ein englischer Sattel :? ?

    Danke im voraus schonmal für die Antworten :o .

    LG
    Vestris
     
  2. #2 gegnerS, 07.09.2006
    gegnerS

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    Also ich würde schon alleine wegen der scharfen Zäumung nicht westernreiten wollen, habe es schon ausprobiert.
    Der schwere Sattel ist sicher das kleinere Problem bei einem richtigen Westernpferd entsprechender Statur.
    Ein Westernsattel auf einem überbauten Traber z.B. würde ich dagegen schon unangemessen finden.
     
  3. #3 Fritzifrau, 07.09.2006
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    Hallo Vestris!

    Willkommen hier bei den Pferden! :)

    Also, bezüglich des Gewichtes des Westernsattels; auch wenn er schwerer ist als ein englischer Sattel; aber wenn er richtig passt (und das ist die wichtigste Voraussetzung; und Du solltest, wenn Du Dir so einen Sattel anschaffst, auf jeden Fall einen erfahrenen Westernreiter zu Rate ziehen, denn es ist schwieriger, zu schauen ob der Sattel gut passt, als beim englischen Sattel!!), dann ist er dank der viel grösseren Auflagefläche (nicht zu vergessen dass da ja meistens auch ne viel festere und grössere Satteldecke als beim englischen Sattel verwendet wird) auf alle Fälle für das Pferd viel bequemer zu tragen; vor allem bei längeren Ausritten macht sich das positiv bemerkbar! Und nicht zu vergessen; man sitzt auch auf längeren Ritten viel bequemer in diesem Sattel.
    Allerdings; einen guten Sattel bekommst Du gebraucht wohl nicht unter 700 bis 1000 Euro. Neu kannst nochmals das Doppelte rechnen, wenn er wirklich was gutes sein soll. Und die Billigsdorfer kannst im Normalfall wohl vergessen. Da steigst Du gerne schnell wieder ab.. :+schimpf
     
  4. #4 Fritzifrau, 07.09.2006
    Fritzifrau

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    Hallo Sabine!

    Wenn man einen Westernsattel verwendet, muss man ja nicht gleich westernreiten wollen oder müssen. Wie oben gesagt, ich finde ihn auch bei längeren Ausritten viel angenehmer als einen englischen Sattel. Und ich hab mein Pferd mit ner ganz normalen Wassertrense geritten. Mit nem scharfen Gebiss hätte ich bei ihm keine Chance gehabt. Da war er viel zu weich und empfindlich im Maul...
    Und auch wenn ich Unterricht im Westernreiten genommen hab gab es kein anderes Gebiss als die Wassertrense. Die scharfen Gebisse werden nur bei fortgeschrittenen Reitern und Pferden genommen, und denen zieht man ja niemals im Maul, sondern die gehen rein auf Gewichtshilfen. Mit ner gefühlvollen Hand tut ihnen auch ein scharfes Gebiss nichts! Ist sicher humaner als so manche ungeschulte Hand, die an einer Wassertrense (Nussknackereffekt noch dazu!!) reisst weil sie glaubt, das arme Ross anders nicht mehr zum Halten zu bringen... 8(
     

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  5. #5 Kalypso, 07.09.2006
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    mein pflegehaffi hat nen distanz-/westernsattel.
    der ist sehr leicht und verteilt das gewicht sehr gut. ein scharfes gebiss ist auch kein problem, wenn man sich unter kontrolle hat und es nur minimal einsetzt.


    [​IMG]
    der sattel ist aus leder. trotzdem kann ich ihn mit drei fingern tragen
     
  6. #6 Vestris, 07.09.2006
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    Vestris Guest

    Woha, langsam langsam ;)

    Hi und danke für die Antworten :) . Da bin ich ja schonmal etwas schlauer. Leider steht mir vor der Anschaffung eines Sattels noch die Anschaffung eines Pferdes und davor der Reitunterricht ;) . Ich wollte mich nur auf eine Reitweise festlegen, da ich aufgrund meines fortgeschrittenen Alters (frau geht schließlich stramm auf die 30 zu *jammer*) mit gewissen Lernblockaden rechne.

    Das mit dem Gebiss hatte ich auch so verstanden: Man kann auch beidhändig mit einer normalen Wassertrense reiten. Da ich sowieso keinen Ehrgeiz bezüglich Turnierteilnahme etc pp hab dürfte ich damit wohl gut fahren.

    Nebenbei, ihr habt sooooo goldige Hottis :D .

    LG
    Vestris
     
  7. #7 gegnerS, 08.09.2006
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    Hallo Karin,

    Bei eigenem Pferd sicher nicht, aber da ich davon ausging, dass die Anfrage von einem Reitanfänger kam, müßte man sich eben zwischen einem Westernreitstall oder eben klassisch englisch entscheiden.

    Da gebe ich Dir uneingeschränkt recht. Die Realität ist aber leider anders. Tatsächlich bin ich bisher nur einmal western geritten. 5 Tagessternritte im Urlaub, tatsächlich waren die Pferde ausnahmslos mit Westernkandarre gezäumt und es scherte sich auch keiner darum, ob jemand eine weiche Hand hatte oder Anfänger war oder eben nicht. Der "Reiter" staunte nur, dass das Pferd rückwärts ging...8(
    Bei uns im Reitstall habe ich auch schon beobachten müßen, dass jemand aus unbeherrschter Enttäuschung und Wut absichtlich dem Pferd im Maul riß, und da ist es dann auch egal, dass es "nur" eine Wassertrense war. Inzwischen kommt der Mann aber nicht mehr und ich hoffe, dass es noch lange so bleibt.
     
  8. #8 Antje-25, 11.09.2006
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    also leute

    langsam langsam
    ich bin enttäuscht das hier aufgrund solcher aussagen nun irgendwie wieder das westernreiten in verruf gerät.8( 8( 8(
    Menschen lassen sich von aussagen verunsichern die überhaupt keine ahnung vom westernreiten haben und sich auf die cowboyszene im Film berufen . Die haben dann nichtmal irgendwelche Hintergrundinfos worauf sie sich berufen können.
    Es gibt in der Westernszene genau so viele schwarze schafe wie in der klassischen reitszene. Das wollen wir mal so stehen lassen da wird mir auch keiner reinreden können. so nun zum thema !!!
    1. ein westernsattel muss nicht schwer sein es gibt einmal den holzbaum im sattel und es gibt den kunststoffbaum im sattel.
    Beim kunststoffbaum ist der sattel auch nicht viel schwerer wie ein klassischer dressursattel.
    2.-- man unterscheidet beim westernreiten zwischen einem snaffle bit das ist eine normale wassertrense
    -- ein snaffle with shanks das ist eine einfache kandare die aus einer normalen wassertrense besteht mit anzügen daran.
    --und eine kandarre in mehreren ausführungen.
    dann gibt es noch das bosal
    und die hackamore
    wobei beim bosal immer alle sagen oh nasenring reiten ist doch viel schonender als mit gebiss reiten!!!!
    klar aber wenn ich mich richtig dranhänge kann man dem pferd damit den nasenrücken brechen !!!!

    bei entsprechender anpassung wie schon geschrieben wurde überhaupt kein problem;)
    p.s. ich kenne auch genug dressurplätze wo dressur oder springreiter mit ihren kandarren oder trensen den pferden im maul rumrupfen.
     
  9. vonni

    vonni Guest

    Zum Thema "Schwere des Westernsattels": wir haben bei uns am Stall eine alte Stute (mittlerweile 28 Jahre alt und topfit), die seit Jahren nur mit Westernsattel geritten wird. Durch die größere Auflagefläche des Sattels und der damit gegebenen besseren Gewichtsverteilung, wird der Rücken der Stute immens entlastet und sie läuft sehr viel zufriedener mit korrekter Hankenbeugung und aufgewölbtem Rücken als mit dem klassischen Dressursattel.

    Und da auch das Thema Zäumung angesprochen wurde....

    ALLE auf dem Markt vertretenen Zäumungen haben eins gemeinsam: sie sind immer nur so weich oder so hart, wie die Hand die sie führt. Da ist es herzlich egal, ob mit oder ohne Anzüge, mit oder ohne Gebiss. Ein korrekt gerittenes Pferd - egal in welcher Reitweise - sollt über Schenkel-, Gewichts-, Kreuzhilfen "funktionieren" und nicht über den Zügel, der absolut untergeordnetes Beiwerk ist (sein sollte).

    Wie Antje schon schrieb: überall gibt es schwarze Schafe. So wie es fein gerittene Westernpferde gibt, gibt es am kleinen Finger zu führende Dressurcracks und leider auch von Beidem das Gegenteil.

    Nichtsdestotrotz ist es m.E. sogar so, dass gerade im Dressur- und Springbereich häufig derart an den Kandaren rumgerupft wird, dass einem Hören und Sehen vergeht. Wer sich die Mühe macht und sich mal Prüfungen auf höherem Niveau sowohl im klassisch englischen als auch im Westernbereich anschaut, wird merken, dass im Westernbereich auf hohem Nieveau häufig sensibler mit dem Pferden umgegangen wird. Auch wenn die Gebisse zum Teil "erschreckend" aussehen. Denn in diesen Teilbereichen des Pferdesports wird das Hauptaugenmerk noch auf die minimale Hilfengebung gesetzt und nicht darauf, dass Pferd und Reiter auf Biegen und Brechen durch einen Parcours rauschen.

    BTW: diese Worte schrieb eine Englischreiterin ;)
     
  10. #10 Fritzifrau, 11.09.2006
    Fritzifrau

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    @ Vonni: :zustimm:
     
  11. vonni

    vonni Guest

    Danke *verbeug* ;)
     
  12. #12 bummelkatrin, 10.01.2007
    bummelkatrin

    bummelkatrin Guest

    Ich kann mich Vonni nur anschließen. :zustimm: *Respekt*
    Außerdem gibt es solche, die ihr Pferd als Partner ansehen u. andere leider als Sportgerät.
    Bin früher Englisch geritten, reite seit ca. 3 Jahren Western u. finde dies für mich, meinen Hintern u. mein Pferd viel angenehmer.

    Gruß Katrin
     
  13. #13 hamburglilly, 11.01.2007
    hamburglilly

    hamburglilly Guest

    also wenn man meint, der westernsattel wäre zu schwer fürs pferd, dann frage ich mich, warum keiner fragt, wenn der reiter 150 kg wiegt, ob der nicht zu schwer fürs pferd wäre.:D
    ansonsten vronni::zustimm:
     
Thema: Westernsattel zu schwer?
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