Wie abartig und pervers ist der Pferdesport

Diskutiere Wie abartig und pervers ist der Pferdesport im Pferde Forum im Bereich Tierforen; Wenn ich ein Tier halte, dann doch weil ich es liebe, es artgerecht (soweit es eben geht) halten möchte, es beobachten möchte und mich mit ihm...

  1. #1 Nala2, 1. Juni 2014
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2014
    Nala2

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    Wenn ich ein Tier halte, dann doch weil ich es liebe, es artgerecht (soweit es eben geht) halten möchte, es beobachten möchte und mich mit ihm beschäftigen möchte.
    Normalerweise schaue ich mir so eine Sch.... weder im TV noch in natura an.
    Einmal war ich als Kind bei einen solchen Hindernislauf. Man, jedes Pferd was bei mir vorbei kam, pfiff aus dem letzten Loch, Schaum rund ums Maul und auf der Brust oder Vorderbeine.
    Schon damals als Kind wußte ich, das es Tierquälerei sein muss.
    Heute habe ich mir das Hamburger Derby so ab der 2. Hälfte angesehen und wurde wieder in meiner Annahme bestätigt. Der letzte Reiter hat den Bock abgeschossen. Irgendein Trainer aus dem Plath Stall. Das Pferd verweigert sich und der Idiot sitzt auf dem Pferd und rammt dem Pferd mehrmals mit den Sporen in die Seiten und versucht ihn anzutreiben.
    Für mich ist er ein perverses Schwein. Sorry, das ich das so hart sage.

    Die ganze Zeit über habe ich mir nur gewünscht das sie alle reihenweise von den Pferden fallen und sich alle Knochen brechen und so, das sie nie wieder ein Pferd reiten können.

    Ich weiß schon, warum ich mir so eine Sch.. nicht ansehe. Sowas nimmt mich emotional richtig mit.
    Naja, und wie die armen Pferde trainiert und gequält werden, wissen ja auch viele.

    Was treibt einen Pferdesportler eigentlich? Ruhm, Geld? Was fühlt so ein Pferdesportler, wenn er/sie dem Pferd die Sporen schmerzhaft in die Seiten rammt und wild an den Zügeln rumzerrt. Macht oder sogar Spaß?

    Für mich gehört dieser Sport verboten.
     
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  3. #2 Stephanie, 1. Juni 2014
    Stephanie

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    Vermutlich rutscht man da einfach rein.
    Vom Springen etc. in der Reitschule über Erfolge bei Turnieren bis man dann etwas näher an der Spitze ist und selbst unter Stress gerät "das Niveau" zu halten. Ab da ist dann das Pferd eher Sportgerät. Je wertvoller so ein Tier, desto eher wird vermutlich der Reiter unter Stress geraten, den Preis auch zu rechtfertigen, zumal, wenn er gar nicht sein eigenes Pferd reitet.
    Irgendwann ist dann ein bestimmtes Verhalten normal und man ist sich gar nicht mehr bewusst, dass man ein Lebewesen reitet oder man steht selbst so unter Druck, dass man Verweigerungen etc. als echte Provokation des Tieres betrachtet.
     
  4. Nala2

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    Und das ist dann die Entschuldigung und ein Freibrief um die Pferde weiter quälen zu können?
    Aber wie du schon schreibst, ist viel Geld im Spiel und beim Geld hört die Moral leider auf. Und daran wird sich auch nix ändern.
    Ich hoffe weiter darauf, das sie sich alle Knochen brechen und werde mir weiterhin solch einen Mist nicht anshen.
     
  5. #4 vogelfee, 1. Juli 2014
    vogelfee

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    Hey Nala!

    Nun ja, ich bin auch Reiterin, aber nur Freizeit. Ja, bei der Reitsportelite hört der Spaß auf. Leider muss ich dir Recht geben, dass viele Pferde während der Ausbildung und im Wettkampf gequält werden. Sicher gibt es auch Ausnahmen, die vernünftig mit ihren Pferden umgehen. Der Irrwitz ist, dass die Hyperflexion (totales Überdehnen der Halswirbel) zwar verboten ist, andererseits unter anderem Namen ca. 3 Minuten zur "Lockerung" des Pferdes erlaubt wird. Dabei haben Pferde nicht nur Schmerzen in den Wirbeln, sondern sie bekommen auch kaum noch Luft. Dieses Überdehnen sieht man deutlich daran, dass sich die Pferde beim Reiten fast in die Brust "beißen". Genau guckt da auch keiner von der Jury hin. Man kann ja nicht ständig alle Reiter im Auge behalten.... So war eine Ausrede der Aufpasser. Sowas regt mich auch maßlos auf.
    Es ist einfach nur sch....e was mit den Pferden gemacht wird. Meine Stute sollte vor langer Zeit auch mal Spitzenpferd werden. Gravierende Ausbildungsfehler einhergehend mit schmerzhaften Verspannungen im Rücken und panischer Angst vor Menschen, Geräuschen, Blättern, Schatten usw. waren die Folge. Als ich mich vor 12 Jahren für sie entschieden habe, wusste ich von alldem nichts. Diese panische Angst stellte sich erst heraus, als ich sie nach dem Kauf reiten wollte. Mein Reitlehrer meinte, ich solle sie einfach umtauschen. Ich habe mich dagegen entschieden und sehr viel vertrauensbildende und gymnastische Bodenarbeit mit ihr gemacht. Dann erfuhr ich, dass der zweite Kaufinteressent der Schlachter war!! Heute habe ich ein zufriedenes, ausgeglichenes Pferd, das sich sehr gut reiten lässt, ohne Angst oder Schmerzen. Die Arbeit hat sich gelohnt. Ich würde dieses "nichtreitbare Pferd" nie wieder hergeben.
    Bei dem alljährlichen Turnier, das von meinem Verein ausgerichtet wird, werden Reiter disqualifiziert, wenn sie sich unfair ihren Pferden gegenüber verhalten. Das finde ich sehr gut - hat sich auch bewährt. Bei uns gibt es sehr selten Sporen in den Seiten oder harte Gertenhiebe. Auch Zügelreißen wird geahndet und ist daher nicht zu sehen. Erziehung muss sein!
    Ich weiß nicht, wie du es meinst, ob du Pferdesport allgemein verbieten willst, oder nur den Spitzensport. Ich denke es müssen strengere Regeln her, deren Einhaltung auch wirklich überwacht wird. Disqualifikationen und Sperren sind schon ganz effektiv. Immerhin geht es da um Startgeld, das einfach weg ist, wenn man sich unsportlich seinem Partner Pferd gegenüber benimmt.
     
  6. Fillis

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    Was meint ihr was bei den Auktionspferden abgeht? 20 % Schwund, sprich dass die Pferde draufgehen, ist Normalität... Da möchte keiner wissen, was hinter den geschlossenen Türen abgeht :-( Sobald es ums Geld geht schaltet der Verstand bei manchen ab..
     
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