Wie alt können Wellis eigentlich werden ?

Diskutiere Wie alt können Wellis eigentlich werden ? im Wellensittich Allgemein Forum im Bereich Wellensittiche; Hallöchen, Leute..... ich hätte da mal eine Frage: Wie alt können Wellensittiche denn nun eigentlich definitiv werden ? In den einschlägigen...

  1. #1 BlueEyeWolf, 27. Oktober 2002
    BlueEyeWolf

    BlueEyeWolf Guest

    Hallöchen, Leute.....

    ich hätte da mal eine Frage: Wie alt können Wellensittiche denn nun eigentlich definitiv werden ? In den einschlägigen Büchern reichen die Angaben zum möglichen Alter von 10 bis zu 20 (!) Jahre....

    Meine Flocki (sie ist wirklich nicht viel größer als eine Flocke ;-) )ist nun mittlerweile 7 1/2 Jahre alt. Nach dem Tod Ihres langjährigen Partners vor etwa 5 Monaten hat sie sich zwar die Schwanzfedern ausgerissen und zeitweise auch nichts mehr gefressen und ich dachte: Das wars dann wohl ! Aber nachdem ein "neues" Männchen (Alter etwa 12 Wochen) zu ihr gesetzt wurde hat sich dieses dann schlagartig geändert.... der Junge hat sie wieder richtig "auf Trab" gebracht. Die beiden verstehen sich prima und fühlen sich "welliwohl"

    Trotzdem ertappe ich mich in letzter zeit öfters bei dem gedanken, wieviel zeit dem kleinen Flöckchen noch wohl bleiben könnte...

    Ach ja... sie ist zwar ein Weltmeister im Klettern und sie ist ganz schön fix auf Ihren Beinchen.... aber Fliegen hat sie nie gelernt. Ernsthafte Erkrankungen hat sie nie gehabt.


    Vielleicht hat von Euch einer einen Tipp...

    Danke schonmal und viele Grüße


    BlueEyeWolf
     
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  3. Toby

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    Hallo !

    Das maximale normale Alter von Wellensitichen die im haus gehalten werden und nicht brüten, würde ich mit 14-16 Jahren angeben !
    WS die zur Zucht eingesetzt werden so um die 10 Jahre !
     
  4. #3 katrin schwark, 27. Oktober 2002
    katrin schwark

    katrin schwark Guest

    Hallo Blue

    In meinem Buch steht das sie bis zu 18 Jahren alt werden können. Ich denke, das sie dieses Alter bei guter Pflege und Haltung auch erreichen können. Wellis die nur im kleinen Käfig sitzen und kaum Freiflug haben, werden sicher nicht so alt. Oder Wellis, die sehr viele Bruten aufziehen müssen, sterben wohl auch eher. Wenn Du Dein Flöckchen optimal hälst, und das nehme ich ma an, da Du ihr ja auch wieder einen Kumpel geholt hast, wirst Du noch einige Jahre mit ihr verbringen.

    Ich drücke Dir die Daumen, das sie auch weiterhin keine Krankheiten bekommt.
     
  5. #4 BlueEyeWolf, 27. Oktober 2002
    BlueEyeWolf

    BlueEyeWolf Guest

    Hallo Katrin, Hallo Tobias...

    vielen Dank für Eure Antworten... jetzt bin ich erstmal ein bißchen beruhigter :-)


    Viele Grüße,


    BlueEyeWolf
     
  6. Rebecca

    Rebecca Foren-Guru

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    Hallo!

    Irgendwo habe ich auch mal gelesen, daß viele Wellis sterben, bevor sie 5 Jahre alt sind. Sobald sie aber einmal diese "kritische Schwelle" passiert haben, werden sie meistens ohne größere Probleme 12 - 15 Jahre alt. Dies konnte ich bisher auch bei meinen Geiern beobachten. Während meine ersten beiden Vögel mit ca. 3 und 4 Jahren gestorben sind, habe ich nun vier sieben- und achtjährige Vögel, eine Vierjährige und zwei Jungspunde von ca. 3 Monaten ;)

    Das einzige Problem ist nur hier auch wieder die Neigung der Wellis zu Tumoren. Einer der Achtjährigen hat offensichtlich einen, und es geht ihm im Moment zwar noch gut, aber es ist abzusehen, daß es sich mit der Zeit verschlechtern wird. Die meisten Tumore treten aber früher im Leben eines Vogels auf (darum auch die "Grenze" mit ca. 5 Jahren).

    Wie die anderen schon schrieben, stehen die Chancen also sehr gut, daß Flöckchen noch etliche Jahre bei euch verbringen wird!

    Grüße, Rebecca
     
  7. #6 BlueEyeWolf, 18. November 2002
    BlueEyeWolf

    BlueEyeWolf Guest

    Das war's dann doch wohl... *heul*

    Hallöchen @all...

    nochmals vielen lieben dank für eure antworten !

    aber flocki hat's nun leider doch erwischt: sie ist heute morgen gestorben.

    ich war mit ihr am samstag noch bei der tierärztin, weil sie ziemlich schwer geatmet hat und völlig ausgepowert war. obendrein hatte sich unterhalb der kloake eine geschwulst gebildet. es sah fast aus wie ein ei, daß flocki nicht loswerden konnte. die tierärztin vermutete, daß flocki sich eine wahrscheinlich eine lungenentzündung oder einen ähnlichen infekt eingefangen hatte und verabreichte ihr ein antibiotikum. die schwellung des hinterleibes gab jedoch auch ihr zu denken und sie meinte "ein ei ist das nicht !". eine op lehnte sie verständlicherweise aufgrund von flockis konstitution und alter ab.
    gestern schien sich flocki noch halbwegs auf dem weg der besserung zu befinden; sie hat gefressen und getrunken, kletterte im käfig herum und lieferte sich, wenn auch zurückhaltend, einige schimpfgefechte mit ihrem partner. auch schien sie keine schmerzen zu haben und sie atmete wesentlich ruhiger als am samstag...

    diese geschwulst scheint tatsächlich ein tumor gewesen zu sein, der mit rasender geschwindigkeit (innerhalb weniger tage !) gewachsen sein muß. offenbar hatte er auch schon gestreut und flocki´s atmungsorgane in mitleidenschaft gezogen; mitten im klettern brach heute morgen der kreislauf schlagartig zusammen und : das war's :-(

    na ja... irgendwie mache ich mir ein wenig vorwürfe. die tierärztin hatte zwar am samstag nicht zur einschläferung geraten, da auch sie nichts unversucht lassen wollte. wäre ich vielleicht ein bißchen "rabiater" gewesen, hätte ich auf flockis einschläferung bestanden und es wäre für sie schneller überstanden gewesen.
    andererseits war mir eines wichtig: wenn sie schon sterben muß, dann in ihrer gewohnten umgebung und nicht in einer "unpersönlichen" tierarztpraxis" ihr partner hat sich rührend um sie gekümmert und immer wieder versucht, sie zu animieren; zum teil hat er es ja auch geschafft. auch unsere nymphis und die ziegensittiche, die in einem anderen käfig untergebracht sind, haben ständig obacht gegeben, daß auch alles in ordnung ist (jetzt sind sie - genau wie ich - völlig neben der schüssel).

    ich frag mich einfach nur, ob mein verhalten richtig war.


    viele grüße


    BlueEyeWolf :0-
     
  8. #7 BlueEyeWolf, 18. November 2002
    BlueEyeWolf

    BlueEyeWolf Guest

    das war's *heul*

    Hallöchen @all...

    nochmals vielen lieben dank für eure antworten !

    aber flocki hat's nun leider doch erwischt: sie ist heute morgen gestorben.

    ich war mit ihr am samstag noch bei der tierärztin, weil sie ziemlich schwer geatmet hat und völlig ausgepowert war. obendrein hatte sich unterhalb der kloake eine geschwulst gebildet. es sah fast aus wie ein ei, daß flocki nicht loswerden konnte. die tierärztin vermutete, daß flocki sich eine wahrscheinlich eine lungenentzündung oder einen ähnlichen infekt eingefangen hatte und verabreichte ihr ein antibiotikum. die schwellung des hinterleibes gab jedoch auch ihr zu denken und sie meinte "ein ei ist das nicht !". eine op lehnte sie verständlicherweise aufgrund von flockis konstitution und alter ab.
    gestern schien sich flocki noch halbwegs auf dem weg der besserung zu befinden; sie hat gefressen und getrunken, kletterte im käfig herum und lieferte sich, wenn auch zurückhaltend, einige schimpfgefechte mit ihrem partner. auch schien sie keine schmerzen zu haben und sie atmete wesentlich ruhiger als am samstag...

    diese geschwulst scheint tatsächlich ein tumor gewesen zu sein, der mit rasender geschwindigkeit (innerhalb weniger tage !) gewachsen sein muß. offenbar hatte er auch schon gestreut und flocki´s atmungsorgane in mitleidenschaft gezogen; mitten im klettern brach heute morgen der kreislauf schlagartig zusammen und : das war's :-(

    na ja... irgendwie mache ich mir ein wenig vorwürfe. die tierärztin hatte zwar am samstag nicht zur einschläferung geraten, da auch sie nichts unversucht lassen wollte. wäre ich vielleicht ein bißchen "rabiater" gewesen, hätte ich auf flockis einschläferung bestanden und es wäre für sie schneller überstanden gewesen.
    andererseits war mir eines wichtig: wenn sie schon sterben muß, dann in ihrer gewohnten umgebung und nicht in einer "unpersönlichen" tierarztpraxis" ihr partner hat sich rührend um sie gekümmert und immer wieder versucht, sie zu animieren; zum teil hat er es ja auch geschafft. auch unsere nymphis und die ziegensittiche, die in einem anderen käfig untergebracht sind, haben ständig obacht gegeben, daß auch alles in ordnung ist (jetzt sind sie - genau wie ich - völlig neben der schüssel).

    ich frag mich einfach nur, ob mein verhalten richtig war.


    viele grüße


    BlueEyeWolf :0-
     
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  10. biene

    biene Guest

    hallo blueyewolf,
    das tut mir wirklich leid für dich und ihren partner...habe gestern auch feststellen müssen wie schwer es ist ein tier in den tod zu begleiten,aber wie du sagst ist es besser zuhause als in einer sterilen praxis,so hab ich das noch nicht gesehen...ein wenig nimmt es mir das schlechte gewissen das ichs nicht mehr zum arzt geschafft habe,wo ich heute hinwollte...las uns lieber daran denken das unsere vögel nun keine schmerzen mehr haben,sie erlöst sind!!!auch wenns schwer fällt!!!
    alles liebe
    iris
     
  11. kabuske

    kabuske Guest

    Moin,

    das tut mir leid, dass dein Vogel gestorben ist, nachdem gerade alles so schön schien. Die meisten hier haben schon Vögel verloren und können mit dir mitfühlen. Eine meiner Hennen hat auch einen Tumor, der allerdings sehr langsam wächst. Aber in nicht allzu ferner Zeit werde ich sie wohl zum Einschläfern bringen müssen.
    Du hast bestimmt das Richtige getan. Wenn du nicht "rabiat" genug warst, ist das doch vielleicht auch ein Zeichen dafür, dass es zu dem Zeitpunkt noch nicht aussichtslos war.
     
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