Bachstelze
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Auf einer Feldflur nahebei wohnt ein Greifvogel, der mir Kopfzerbrechen bereitet. Leider komme ich nie nahe genug an ihn heran, um ihn ganz sicher zu erkennen.
Er wirkt hell und kontrastreich braun-weiss, insbesondere die hellen "Schultern" - Deckfedern fallen auf. Die Arm-und Handschwingen sind aber braun - nicht deutlich abgesetzt, sondern "schmutziger" Übergang. Auch am Kopf gibt es weiße Partien. Der Bauch ist hell, es scheint aber ein dunkler Brustlatz vorhanden zu sein.
Er fliegt wie ein Mäusebussard, er ruft wie ein Mäusebussard, also ist es wohl eine helle Mäusebussard-Variante? So einen habe ich noch nie gesehen. Wie häufig oder selten sind die hellen Varianten in Deutschland?
Oder könnte es auch ein Rauhfussbussard gewesen sein? Die Füße sieht man halt nie.
Danke!
Susanne
Er wirkt hell und kontrastreich braun-weiss, insbesondere die hellen "Schultern" - Deckfedern fallen auf. Die Arm-und Handschwingen sind aber braun - nicht deutlich abgesetzt, sondern "schmutziger" Übergang. Auch am Kopf gibt es weiße Partien. Der Bauch ist hell, es scheint aber ein dunkler Brustlatz vorhanden zu sein.
Er fliegt wie ein Mäusebussard, er ruft wie ein Mäusebussard, also ist es wohl eine helle Mäusebussard-Variante? So einen habe ich noch nie gesehen. Wie häufig oder selten sind die hellen Varianten in Deutschland?
Oder könnte es auch ein Rauhfussbussard gewesen sein? Die Füße sieht man halt nie.
Danke!
Susanne




Aber Querzeichnung ist nicht gleich Querzeichnung und Längszeichnung nicht gleich Längszeichnung. Es könnte sich eine Tendenz über Scheckung hin zu einer Längszeichnung auch bei Altvögeln entwickeln, über einen Zeitraum von einigen Jahrzehnten bis Jahrhunderten, wohlgemerkt. So oder so ähnlich könnte es sich auch zugetragen haben, dass der Westliche Saker seine Querzeichnung verloren hat. Oder der Östliche sie auf entsprechendem Wege sich zugelegt hat. Mir geht es hier um die Frage, ob evolutive Prozesse erkennbar sind, die m. E. ohne Zweifel ablaufen.
