Wie merken die das, wenn es einem chlecht geht?

Diskutiere Wie merken die das, wenn es einem chlecht geht? im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Heute morgen haben meine Nymphen einen riesen Radau gemacht (bestimmt so 2 Stunden lang), was sonst nicht der Fall ist (von den 'dollen 5 Minuten'...

  1. juergen

    juergen Mitglied

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    Heute morgen haben meine Nymphen einen riesen Radau gemacht (bestimmt so 2 Stunden lang), was sonst nicht der Fall ist (von den 'dollen 5 Minuten' mal abgesehen).
    Habe ich allerdings nicht mitbekommen, da ich bewustlos war. :(
    Das ist schon einmal so gewesen, als es mir ziemlich schlecht ging. Wie merken die das?
    Als dann Hilfe da war, waren die alle wiede ruhig.

    Find ich schon extrem faszinierend.

    Gruß
    Jürgen
     
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  3. sunrise

    sunrise Registrierte Benutzerin

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    Einige sprechen vom 6. Sinn.
    Wo warst du, als du bewusstlos warst? In demselben Raum wie die Nymphen?
    Tiere haben oft eine ausgeprägtere Wahrnehmung als Menschen. Daran könnts liegen.
    Retter des Jahres 2009 werden sie wohl nicht, aber du kannst ähnliche Fälle in der Zeitschrift "ein Herz für Tiere" lesen. Allerdings nicht jeden Monat.
     
  4. juergen

    juergen Mitglied

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    Ja, fast. Das sind 2 Räume mit großen Durchbruch (entspricht ca. 3 Zimmertüren) und ich habe auf dem Sofa gelegen.
     
  5. owl

    owl Foren-Guru

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    Hallo Jürgen

    Einen 6. Sinn, wie sunrise bereits schrieb.... ja, das könnte es sein. Genau sagen kann ich das natürlich auch nicht. Manchmal frage ich mich sogar, ob wir Menschen so was in der Art nicht auch mal hatten ?

    Genau erklären wie das bei den Tieren funktioniert, kann vermutlich niemand.

    Aber ich kann mich noch gut an das Frühjahr 2003 erinnern. Damals hatte ich so ne schlimme Erkältung, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Und weil ich nicht immer im Bett liegen wollte, habe ich mich aufs Sofa gelegt.

    Mein Nymph Rudi und seine damalige Partnerin Hildegard sassen stundenlang aufm Couchtisch und haben mich "bewacht". Seltsam war das schon, denn ich liege ja auch wenn es mir gut geht manchmal aufm Sofa. Dann werde ich nicht so konsequent bewacht, oder beschützt. Irgendwie haben meine Nymphen gespürt, dass es mir nicht so gut ging.

    Letztes Jahr als ich mal aufm Sofa eingeschlafen bin, da habe ich wohl geschnarcht. jedenfalls so laut, dass ich selbst daran aufgewacht bin. Eh ich mich versah, landete Rudi mit seiner Rosi auf der Sofalehne und haben sehr besorgt zu mir runter geguckt. Sie merken das, aber frag mich nicht wie.

    Am wichtigsten ist aber, dass du dich nicht verletzt hast, als du in Ohnmacht gefallen bist. Ich denke das ist auch deinen Nymphen am wichtigsten ;)
     
  6. Luiniel

    Luiniel Foren-Guru

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    Hallo,
    ich hoffe, Dir geht es wieder gut!
    Und ich hoffe auch, dass abgeklärt wird/ wurde, warum Du ohnmächtig warst, damit Dir nicht mal etwas passiert, wenn Du alleine bist...!! 2 Stunden ohnmächtig zu sein ist keine Pappenstiel.

    Tiere reagieren zwar auf das Äußere des Menschen (Manchen Hunde finden es unheimlich, wenn jemand eine Mütze oder Kapuze auf hat, unsere Pferde fanden es zu erst befremdlich, als ich im Stall einen Mundschutz tragen mußte u.s.w.) aber im Grunde sehen sie doch sehr an den Äußerlichkeiten vorbei und nehmen die Gefühlslage ihrer Menschen auf.
    Deshalb können auch Menschen, die andere als "nicht der Norm entsprechend" oder uninteressant gelten von ihren Tieren über alles geliebt werden. Diese orientieren sich nicht an Klamotten, Frisuren, Alter Behinderung oder ähnlichem, wo viele Mitmenschen vielleicht erstmal Hemmungen haben.

    Genauso lehnen Tiere manchmal Menschen aus (zu erst) nicht ersichtlichen Gründen ab.
    Meine Hündin ist bei Fremden zwar zurückhaltend, aber freundlich und ich habe es nur bei 2 Menschen erlebt, dass sie mal geknurrt hat (die beiden einzigen Male die sie JEMALS geknurrt hat)- da bin ich dann aufmerksam geworden und dachte, ok, sie wird ihren Grund haben und ich glaube ihr, dass da irgendwas nicht stimmt.
    (Das eine Mal stand am hellichten Sommertag ein Typ auf dem Bürgersteig auf der anderen Straßenseite- er sah nciht komisch aus, hat da einfach nur gestanden und eine geraucht, da war ich über ihr Verhalten wirklich erstaunt... sie war total angespannt, hat ihn nicht aus den Augen gelassen und bis wir ein Stückchen weiter waren geknurrt- merkwürdig, ohne ihr Verhalten wäre er mir nicht mal aufgefallen, aber vielleicht war der auf eine Art und Weise nicht ganz koscher...??)
    Ein anderes Beispiel von ihr ist, dass sie, als es mir vor kurzem nicht gut ging (wurde dann auch ins Krankenhaus verfrachtet) X Stunden ununterbrochen vor meinem Bett lag. Sie ist gerade mal zum Pinkeln mit meinem Freund und unserem Rüden draußen gewesen, nicht mal Ballspielen (und sie ist ein Balljunkie) wollte sie. Da ist ihr Verhalten mit Sicherheit eine Mischung aus Liebe und dem Gefühl, dass etwas nicht stimmt zu erklären- sei es weil es unnormal ist, dass ich den ganzen Tag im Bett blieb oder weil ich Fieber hatte und es mir nicht gut ging, sie hat auf jeden Fall gewusst "so gehört das nicht".
    Unser Rüde wiederum macht so etwas, wenn mein Freund nicht in Ordnung ist und lässt ihn regelrecht besorgt nicht aus dem Augen.
    Normalerweise zeigen die Hunde einem irgendwann, dass ihnen langweilig ist, aber an solchen Tagen machen sie keinen Mucks, "nerven" nicht rum (Hopsen, Animierbellen, Toben o.ä. gibt es dann nicht) sondern sind einfach nur bei einem.

    Auch unser Nymphensittich hatte 2 Personen, die er vom ersten Moment abgelehnt hat- eine Freundin und einen meiner Onkel :D Wenn er die gesehen hat, ist er regelrecht ausgeflippt, mit Fauchen, Flügel spreizen. Dabei haben die beiden ihm nie etwas getan und da er leider eine Handaufzucht war, hat er auch nie mit einem ähnlichen Typ Menschen schlechte Erfahrungen gemacht...

    Ich denke, dass das Verhalten sowohl einen Mischung aus dem "6.Sinn" als auch der Fähigkeit ist, Gefühlslagen anders und manchens vielleicht auch intensiver wahrzunehmen- vielleicht auch daraus zuerkennen, heute ist etwas anders als sonst.
    (Unsere Wellis hätten morgens auch Radau gemacht, wenn wir nicht aufgetaucht wären, aber nur aus dem Grund, dass sie gefälligst ihr Frühstück haben wollen :D)
    Also ich denke schon, dass deine Vögel, wenn Du einen enge Bindung zu ihnen hast, merken können, dass etwas nicht so ist wie sonst.

    Gute Besserung!!
    Luiniel
     
  7. face1

    face1 Vogelmama

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    grüz euch!
    manchmal habe ich genau das gleiche gefühl...:trost:
    als ich kürzlich einmal blut abnehmen war (habe schreckliche angst vor spritzen & nadeln) gings mir in der praxis gut- zu gut irgendwie! normalerweise kriege ich einen halben anfall bei sowas!
    als ich dann 2 stunden alleine zuhause war, habe ich an die nadel und ans blut gedacht und mir wurde extrem schlecht- alles hat sich gedreht, wurde schwarz, usw.
    die nymphen haben wie verrückt zu schreien angefangen, sind in meiner nähe gelandet und haben wirklich so laut geschrien wie ich es noch nie gehört habe8o
    jedenfalls hatte ihre schreierei den ausgang das ich wieder "wach" wurde, dann gings wieder.
    als das dann zweimal passiert ist, haben sie genau gleich reagiert...
    sie dürften's gespürt haben- und ich bin ihnen dankbar, denn auf ohnmächtig werden habe ich keinen bock:nene:
     
  8. #7 Stephanie, 17. April 2009
    Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Monty Roberts hat mal geschrieben, dass z. B. Pferde genau die Atmung erkennen.

    Jedenfalls hatte er argumentiert, dass, wenn man ein ängstliches Pferd in den Transporter kriegen will, man nicht nur "ruhig tun" darf, sondern tatsächlich lernen müsse, seinen Puls runter zu bringen, als wirklich den eigenen (Zeit-)Stress abzubauen, weil bloßes "ruhig tun" vom Pferd bemerkt würde.

    Soweit ich mich erinnere sagte er, dass Pferde (irgendwie...:+keinplan) Puls und Atemferquenz des Menschen erkennen würden.

    Vielleicht ist das bei Vögeln ähnlich?
     
  9. Hobbit

    Hobbit Hauptsache Federn!! :-)

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    Hey,

    Monty Roberts sagte auch, dass das Pferd an winzigen Bewegungen erkennt, dass man nervös ist, Bewegungen, die man selber gar nciht bewusst wahrnimmt, zum Beispiel hatte eine Schülerin von ihm immer die Angewohnheit, mit der einen Hand die Fingerspitzen aneinander zu reiben, und als sie es ließ, wurde das Pferd ruhiger.

    Aber ich glaube nicht, dass das alles ist.
    Ich war die letzen Tage etwas erkältet und obwohl ich die Nymphen noch nicht lange habe und auch noch nicht eine allzu enge Bindung zu ihnen hab, verzichteten sie in den Tagen, da es mir echt nicht gut ging, auf ihr morgendliches Geschrei.
    Kann Zufall sein, keine Ahnung, es fiel mir erst bewusst auf als ich das Thema hier gelesen hatte.

    Aber irgendwie nehmen die Tiere die Stimmungen schon wahr, soviel ist klar, auch wenn wir nur raten können, wie.
     
  10. #9 Jacky+Markus, 18. April 2009
    Jacky+Markus

    Jacky+Markus Mitglied

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    Moin,
    ich kann mich den vielen Erfahrungen nur anschließen. Als es mir vor einigen Tagen schlecht ging und ich auf der Couch ein wenig "dahin siechte" (im Blickwinkel der Vögel) fingen die Beiden Nymphen auch an zu schreien und liefen auf ihrem Ast vor der Volierentür hin und her (-> die bettelten, dass sie rauskamen). Als ich sie raus ließ setzten sie sich beide zu mirschrien hin und wieder und warfen ein auge auf mich. eigentlich nichts ungewöhnliches, allerdings ist einer der vögel eigentlich nicht so zutraulich, dass er selbstständig zu mir käme.
    Und, als es mir wieder besser ging, stellte sich das normale treiben ein: zwei quirlige Nymphen die einem dann schon fast wieder auf den Senkel gehen :D
     
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  12. Lucy Lu

    Lucy Lu Foren-Guru

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    Hallo!

    Ich denke auch, dass Tiere im allgemeine sehr empfänglich für unsere Stimmungen sind. Egal, ob wir umruhig, traurig oder gar krank sind. Neulich musste ich von der Arbeit nach Hause gehen - Migräneanfall. Bei schönstem Wetter lag ich also auf meiner Couch und hab vor mich hingelitten. Und meine beiden waren an diesem Tag gaaaz ruhig. Kein Geschrei, kein Gezeter, kein gar nicht. Die haben genau gemerkt, dass es mit nicht gut ging.

    In meiner Straße wohnt eine Frau, die einen Collie hat. Wenn mich der Hund auf der Straße sieht, ist er nicht zu halten. Der rennt im Schweinsgalopp auf mich zu und ist vor Freunde außer Rand und Band. Das ist jetzt schon ein paar mal passiert und sein Frauchen staunt jedes Mal Bauklötze, weil ich weder sie noch ihren Hund kenne.

    LG Christine
     
  13. dejascha

    dejascha Neues Mitglied

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    Ich kenn das auch.

    Mir gings mal gar nicht gut. Lag im Bett während mein Nymphie im Wohnzimmer in der Voliere saß und schrie was das Zeug hielt. Also quälte ich mich aus dem Bett und holte ihn rüber ins Schlafzimmer, dass er sich nicht so allein fühlt (das war er damals noch - inzwischen hat er 2 Kameraden). Und obwohl er alles andere als zutraulich war, ist er auf die Bettdecke geflogen, kam zu meinem Gesicht hochgestiefelt und schaute die ganze Zeit auf mich runter.
    Sehr süß war das und da fühlt man sich doch gleich ein bißchen besser.
    Liebe Grüße
     
Thema:

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