Wie oft Freiflug ?

Diskutiere Wie oft Freiflug ? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo Ihr Lieben Danke für Eure Glückwünsche und natürlich auch gleich wieder eine Frage: Wie oft lasst Ihr Eure Papas täglich raus ? Habe...

  1. Issmehne

    Issmehne Guest

    Hallo Ihr Lieben


    Danke für Eure Glückwünsche und natürlich auch gleich wieder eine Frage:
    Wie oft lasst Ihr Eure Papas täglich raus ?
    Habe sie gestern 3mal rausgenommen, konnte einfach nicht anders. Hat ganz toll geklappt.
    Heute Vormittag hab ich ihnen die Küche gezeigt, sollen doch alles kennenlernen.
    Doch mache ich immer die jeweilige Zimmertür zu, wie macht Ihr das mit dem Freiflug und wie lange sind die Grauen dann jeweils draussen ?
    Mit dem Fressen haben sie es nicht so, alles wird zerpflückt und rumgeworfen, sind sehr lebhaft, wie kann ich sie, oder mit was, zum Fressen animieren?

    Danke für Eure Antworten

    LG

    Issmehne
     
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  3. Moses

    Moses Guest

    Freiflug

    Hallo Issmehne,

    also ich bin der Meinung dass die Papageien so viel Freiflug wie nur möglich haben sollten! Bei mir ist das nicht so einfach weil ich berufstätig bin, deshalb sind sie unter der Woche immer bis gegen 17:00 Uhr im Käfig, aber wenn ich dann nach Hause komme lasse ich sie sofort raus und da bleiben sie dann auch so lange bis Schlafenszeit ist, sie gehen von sich aus immer so gegen 21:30 Uhr schlafen! Am Wochenende sind sie dann den ganzen Tag draussen, unter der Woche kommt mein Freund auch schon früher nach Hause und da werden sie natürlich auch nicht im Käfig gelassen! Ich habe ihnen einen sehr schönen Kletterbaum gestaltet auf dem die beiden sich die meiste Zeit aufhalten, ich habe einen offenen Wohnbereich und deshalb können sie automatisch auch in die Küche fliegen, da sitzen sie immer oben auf den Schränken, habe ich aber auch nichts dagegen, solange sie nichts anknabbern!
    Fliegen tun die Papageien gar nicht allzuviel, sie sitzen meistens irgendwo und wollen beschäftigt werden (Spielzeug usw.!!!).
    Meine bekommen jeden Tag Obst & Gemüse zu fressen, einen großen Teil davon verwenden sie auch nur als "Beschäftigung", zerkleinern es und dann landet es eben auf dem Fußboden! Aber ich glaube dass man es ihnen nicht abgewöhnen kann!

    LG von T A N J A
     
  4. saborme

    saborme Guest

    Freiflug

    Also ich lasse unsere Cora eigentlich fast den ganzen Tag aussen.

    Und frei fliegen möchte sie nur nach "Aufforderung". Also wenn sie dann ein wenig Bewegung bekommen soll, dann gehe ich mit ihr auf unseren Dachboden und wir machen Flugübungen...

    :D
     
  5. Issmehne

    Issmehne Guest

    Freiflug

    Hallo Tanja


    Irgendwie kann ich mir das gar nicht so recht vorstellen, die Beiden sind, wenn möglich, immer draussen?
    Kannst Du sie denn so beaufsichtigen?
    Am Sonntag, wenn mein Mann auch zu Hause ist, werde ich es mal in diese Richtung versuchen.
    Nehmen die Papas Dir denn nicht die Bude auseinander,haha?
    Mein lieber Scholli, da ist ganz schön Action angesagt.
    Wie erziehst Du den Deine Racker?

    LG

    Issmehne
     
  6. Utena

    Utena Guest

    Hallöchen!
    Also unsere Grauen haben immer Freiflug,sie kennen gar keinen Käfig.
    Ich weis das dies nicht immer bei anderen Haltern möglich ist,aber bei uns schon durch das Vogelzimmer und Freivolier.
     
  7. #6 geiergitti, 28. Juni 2002
    geiergitti

    geiergitti Guest

    Hallo Issmehne,

    Du solltest den Beiden sooft- und viel Freiflug wie möglich zu Gute kommen lassen. Papageien sind nun mal Vögel und die wollen auch fliegen, auch wenn sie mir wie kleine Kinder vorkommen.
     
  8. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin moin!

    Es ist zwar schon fast alles gesagt worden, aber da ich auch zu diesem Thema auch einen Artikel für meine noch nicht existierende Papageiesseite gecshrieben habe, hier einfach mal der Entwurf:

    "Zu den natürlichen Fortbewegungsmethoden der allermeisten Papageienarten gehört das Fliegen. Zu einer annähernd artgemäßen Haltung gehört es deshalb auch, dem Vogel Flugmöglichkeiten zu bieten.
    Bei einer Vogelzimmerhaltung ist dies kein Problem - den Vögel steht ja dauerhaft ein vogelsicher eingerichtetes Zimmer zur Verfügung.
    Anders bei der Volieren- und Käfighaltung: selbst Volieren sind bei der Wohnungshaltung in aller Regel nur so bemessen, das höchstens die kleineren Arten darin soviel G
    Flugmöglichkeiten haben, das auf den Zimmerfreiflug verzichtet werden könnte.
    Dabei darf man sich aber keineswegs der Illusion hingeben, das ein Zimmer (oder auch eine größere Freivoliere) dem Vogel eine mit der Natur vergleichbare Flugmöglichkeit bietet: dies gilt selbst für die kleinen Arten. So legen Wellensittiche oft Hunderte von Kilometern am Tag zurück, sie können in einer Fluchtsituation bis zu 100km/h erreichen: so etwas ist im Zimmer oder einer Voliere nicht möglich. Auch werden die Papageien aufgrund des beschränkten Raumverhältnisse zu einem Kurvenflug gezwungen und eine große Höhe können sie auch nicht erreichen: Nymphensittiche bspw. sind geschickte Segelflieger - einen solchen Anblick kann man im Zimmer nicht genießen.

    Der Freiflug ist aber nicht nur deshalb wichtig, um den Vögeln die Möglichkeit zu geben, ihr natürliches artgemäßes Verhalten zu zeigen: er ist auch von großer Bedeutung für die Gesundheit der Papageien.
    Fliegen ist eine enorm energieverbrauchende Art der Fortbewegung: es werden mehr Kalorien verbraucht als beim Gehen oder Klettern. Insofern ist das Fliegen auch wichtig, um den Vogel vor einer Verfettung zu schützen.
    Beim Fliegen wird der Kreislauf des Vogels und das Atmungssystem stark beansprucht: das fördert die allgemeine Kondition des Tieres und schützt bspw. vor Aspergillose, da sich Pilzsporen schlechter festsetzen können.
    Das Fliegen und damit der Freiflug ist ein wesentlicher Schutz vor Krankheiten und gehört zur Prävention.

    Hinsichtlich des Freifluges begehen wir Menschen aber oft einen Denkfehler, in dem wir ihn etwa mit einem dem Freigang eines Gefängnisinsassen vergleichen, der eine Stunde in den Hof kommt und dort seine Runde dreht, oder in dem wir an Spaziergang denken: wenn wir eine Stunde Spaziergehen dann gehen wir auch eine Stunde und legen vielleicht zwischendurch einmal eine kurze Rast ein.
    Eine Stunde Freiflug allerdings heißt nichteine Stunde fliegen mit kurzen Pausen dazwischen, eher das Gegenteil: tatsächlich ist die Zeit, die ein Papageie mit Fliegen außerhalb seines Käfigs verbringt, oft sehr gering - da kann es sein, das innerhalb einer Stunde höchstens eine Minute, vielleicht sogar nur wenige Sekunden geflogen wird.
    Von daher ist die erste Forderung: so lange wie möglich, so oft wie möglich Freiflug gewähren, möglichst mehrere Stunden am Tag, damit der Vogel möglichst viel fliegt.

    Vögel machen höchst unterschiedlich von dem Freiflugangebot Gebrauch.
    Auch hier gibt es einmal Artunterschiede: so sind bspw. Wellen- und Nymphensittiche als vorrangig steppenbewohnende und nomadisierende Papageienarten sehr gute Flieger, die meist auch das Fliegen dem Klettern vorziehen. Andere, vor allem dichte Wälder bewohnende Arten hingegen klettern lieber und fliegen seltener.
    Daneben finden sich aber auch wieder die individuellen Unterschiede: es gibt Papageien, die - zumindest aus Menschensicht- nur aus Spaß an der Freude viel fliegen, während ein andere Vogel der gleichen Art nur fliegt nur, wenn es nicht anders geht.

    Da Fliegen so energieverbrauchend ist fliegen Vögel von Natur aus eigentlich meist nur dann, wenn es sein muss¸ denn im Freileben sind sie meist auf einen sparsamen Umgang mit Energie angewiesen. Ausnahmen bilden hier höchstens jene Arten, die in Gebieten mit einem Nahrungsüberangebot leben.
    Deshalb müssen wir für die Papageien Anreize zum Fliegen schaffen:
    Im Flugzimmer sollte es immer mehrere, möglichst weit auseinandergelegene Lande- und Sitzplätze geben.
    Das Anfliegen dieser Plätze kann durch Spielzeug attraktiv gestaltet werden. Ist die Rückkehr in die Voliere unproblematisch kann auch eine Fütterung außerhalb des Käfigs vorgenommen werden: verschiedene Futterplätze im Raum, die möglichst nur fliegend zu erreichen sind.
    Schließlich bieten sich auch durch Paarhaltung und besonders die Schwarmhaltung für die Papageien Anreize zum Fliegen: paar- und schwarmweise gehaltene Vögel fliegen meist häufiger als einzeln gehaltene Tiere.
    Immer mal wieder fliegt der Partner oder ein Schwarmmitglied auf, was die anderen zum Folgen veranlasst. Durch die Interaktion zwischen den Tieren wird mal der eine, mal der andere von einem Platz vertrieben, der sich dann fliegend zurückzieht."
    So, das war's.
     
  9. Moses

    Moses Guest

    Hallo Issmehne,

    tja, also meine beiden lasse ich natürlich auch nur "unter Ausicht" fliegen! Wenn ich die Wohnung verlasse, dann kommen sie wieder in den Käfig! Das wäre mir dann doch etwas zu unsicher! Aber ansonsten, auch wenn ich mich in den anderen Räumen aufhalte, sind sie draussen, ich schaue dann halt ständig nach ihnen! Außeinandernehmen tun sie zum Glück nichts, sie kacken halt nur alles voll, aber das muss ich eben in Kauf nehmen! So bin ich halt den ganzen Tag mit Putzen beschäftigt! Aber sie nur deshalb im Käfig zu lassen, nein, das würde ich nie tun! Denn dann hätte man sich auch ein Plüschtier kaufen können was den ganzen Tag still da sitzt und keinen Ton von sich gibt!
    Wie klappt es denn jetzt mit deinen???
    Lasse sie auf jeden Fall so oft wie möglich raus, auch wenn sie etwas Verwüstung anstellen!

    TANJA
     
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  11. #9 Bettina B., 1. Juli 2002
    Bettina B.

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    Hallo Issmehne,

    "Nehmen die Papas Dir denn nicht die Bude auseinander,haha?"

    natürlich tun sie das. Die einen mehr, die anderen weniger.
    Deswegen muss man ihnen aber trotzdem soviel Freiflug wie nur möglich gönnen.

    Schäden lassen sich (nach meiner Erfahrung) auch nicht durch Beaufsichtigen verhindern. So schnell kannst du garnicht springen, wie eine Kerbe in einer Tür entsteht.

    Besser ist, die Einrichtung möglichst gut abzusichern. Also z.B. Aluschienen auf die Türen schrauben, Schränke/Regale mit Leintüchern oder (etwas ästhetischer) Glasplatten abdecken. Über Holzstuhllehnen kann man aus Frotteehandtüchern auch ohne große Begabung ganz einfach "Mützen" nähen usw. usw.

    Pflanzen, die einem lieb und teuer sind, sollte man in ein Zimmer stellen, in das die Geier nicht reinkommen oder gleich verschenken. Früher oder später kriegen sie sie nämlich doch.

    Grüße
    Bettina
     
  12. Issmehne

    Issmehne Guest

    Freiflug

    Vielen Dank Euch Allen


    War sehr aufschlussreich, Glückwunsch an die, die ein Vogelzimmer haben. Ich habe meine Beiden am Wochenende umgestellt. Jetzt sind sie im Esszimmer, da können sie gleich auch in die Küche fliegen. Den Kletterbaum haben wir im Wohnzimmer gelassen, direkt vor der Terrassentür. Am Abend lieben Henry und Lea es, in der Sonne zu sitzen und in die Nacht reinzudösen.
    Uns geht es sehr gut mit ihnen, hätte nie gedacht, dass unsere Grauen schon so anhänglich sind, auch wenn es Handaufzuchten sind. Sie sind soooooooo lieb!!!!!!!!!!!!!

    DEn ganzen Tag kann ich sie nicht fliegen lassen, da wir ja auch noch einen Hund haben, er schaut immer sehr skeptisch wenn in der Gegend rumgeflogen wird. Bin froh, dass er nicht agressiv ist, trotzdem, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Möchte auf keinen Fall die Babys verschrecken.

    Henry ist unser Bruchpilot, er will überall hin, dementsprechend sind natürlich auch seine Landungen.
    Abends siehts bei uns wie auf dem Schlachtfeld aus, haha.
    Wenn da mal jemand kommt, der uns nicht kennt, na Prost Mahlzeit.

    Einen schönen Tag noch

    Issmehne
     
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