wie sind Eure Erfahrungen?

Diskutiere wie sind Eure Erfahrungen? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo, hab schon wieder eine Frage ,hoff das ist ok. wie sind Eure Erfahrungen, wie lange es dauern kann bis ein Grauer vertrauen gefasst hat,...

  1. Bobbele1

    Bobbele1 Mitglied

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    Hallo, hab schon wieder eine Frage ,hoff das ist ok.

    wie sind Eure Erfahrungen, wie lange es dauern kann bis ein Grauer vertrauen gefasst hat, etwas zahm wird?
    Also kein Schmusepapagei, aber so das sie ab und zu mal gerne auf den Arm kommen ohne einen zu hacken. So das man sich mit ihnen beschäftigen kann.Beide sind schon älter (30 und 13 Jahre)und waren /sind handzahm, nur noch nicht bei mir :zwinker:
    Wie war oder ist das bei Euch , wie lange hat das gedauert , Wochen , Monate oder Jahre?
    Danke schon mal!
     
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  3. CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo,

    ich halte vier Papageien und drei davon, habe ich mir als Babies bzw. in einem jungen Alter gekauft. Zwei von ihnen waren vom ersten Tag an sehr zutraulich und das bis dato.

    Bibo ist eine Naturbrut, zudem kann er nicht fliegen und wir haben zwar ein sehr gutes Verhältnis zueinander, aber er lässt sich nur dann anfassen, wenn er z.B. mal wieder abgestürzt ist und dadurch unter Schock steht. Da benötigt er auch diese Streicheleinheiten und eine ruhige Stimme, die liebevoll auf ihn einredet. Ansonsten sollte man ihn in Ruhe lassen, da er dann schon heftig zubeißen kann. Ich habe das absolut akzeptiert und lasse ihn einfach sein Leben mit seinen Kumpels leben.

    Vertrauen hat er aber in jedem Fall, denn auch er verfolgt mich, wenn die anderen 3 sich bei mir in der Nähe aufhalten.

    Ja und dann habe ich noch den Pauli. Er hatte höllische Angst vor Menschen als ich ihn mit knapp 5 Jahren gekauft habe. Er ist ein sog. Wanderpokal, wurde misshandelt und ich bin seine 5. Halterin. Es war eine Frau, die ihn misshandelt hat und anfangs konnte er das überhaupt nicht vergessen, denn er ist bis dato ein sog. Männervogel.

    Ich musste ca. 4 Jahren sein Vertrauen zu mir aufbauen. Ich habe ihn einfach machen lassen und ihn angesprochen, wenn ich mal die Absicht hatte, ihn zu kraulen. Der Dank war, dass ich gebissen wurde. Im Laufe dieser vier Jahren hat er sich aber in seinem Wesen total verändert. Er fing an mich zu verfolgen, wenn ich z.B. ins Bad gegangen bin. Dann ist er auch immer häufiger zu mir auf das Sofa geklettert und sass dann auch direkt neben mir. In solchen Momenten habe ich ihn nur beruhigend angesprochen und ihn gelobt.

    Ja und dann hat er sich von mir am Oberschnabel streicheln lassen. Und zu einem späteren Zeitpunkt durfte ich ihn auch am Kopf kraulen, wenn er über mir gesessen hat, z.B. auf einer Türe, auf der Dusche.

    Wir haben es bis heute noch nicht geschafft, dass ich ihn kraulen darf, wenn er z.B. neben mir auf dem Sofa sitzt. Aber ganz ehrlich, mir ist das egal. Ich bin nur froh, dass er überhaupt nach all den Jahren soviel Vertrauen zu mir aufgebaut hat und ich genieße diese Momente.

    Kommt allerdings ein Mann zu mir, ist Pauli von ihm sehr angetan. Männer haben es bei ihm total leicht.

    Pauli steigt bis dato nicht auf die Hand oder den Arm, er hat es zwar schon gemacht, aber das war mehr oder weniger Zufall. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob es eine Frau oder ein Mann mit ihm probiert, er macht es einfach nicht und das ist absolut ok.

    Ich kann dir nur den Tipp geben, überlasse für solche Dinge wirklich den Grauen die Entscheidung, was sie tun wollen und was nicht. Erzwinge nichts von ihnen.
     
  4. Hugo M

    Hugo M Stammmitglied

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    Hallo,

    ich brauchte beim Hugo (der kam als beißwütiges kleines Federmonster zu uns)
    ca. 4 Wochen, bis er auf die Hand / Arm gern flog und nicht nur um Obst in Empfang zu nehmen.
    Mit ca. 3 Monaten war es dann soweit, dass die ersten Bande des Vertrauens da waren,
    d.h. Kraulen war ok,
    im Käfig auf die Hand gehen war ok und
    wenn Gefahr ist und der Käfig nicht zu sehen war, dann auf meine Schulter kommen ...

    Das Ganze hat viel Zeit und Mühe und sehr viele Pflaster gekostet.

    Nach nun 5 Monaten hat er seinen festen Platz und Position in der Familie gefunden,
    aber die Rangordnung wird immer wieder in Frage gestellt, soll er auch,
    ist schließlich sein eigenes Wesen und kein Schmusetier.
    Und ich würde keinesfalls darauf vertrauen, dass er bei offenen Fenster nicht das Weite sucht ...

    Ich drücke Dir die Daumen, dass die Beiden bald auf Dich zu kommen!
     
  5. Nala2

    Nala2 Foren-Guru

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    Mein Hahn ist auch eine Naturbrut und wollte garnichts von mir wissen. Ich habe ihm immer ein Leckerlie hingehalten wenn Nala eins bekommen hat. Erst ist er garnicht gekommen, später guckte er ganz interessiert und irgenwann hat er eins genommen. Jetzt nimmt er es immer, und geiert gerade zu drauf.
    Ich habe ihn schon ein paar mal meinen Finger zum beschnubbern angeboten, was ich auch schon mal bereue durfte, aber ich hatte irgendwie das Gefühl das er es brauchte um mich kennenzulernen.
    Auf die Hand kommt er auch nur in Notsituationen nach einen Absturz z.B. Aber dann habe ich Nala mit dabei und ich habe wieder das Gefühl das er sich da etwas sicherer fühlt. Aber bei der ersten Gelegenheit, wo er in wieder in gewohnter Umgebebung ist, fliegt er gleich wieder weg.
    Geduld, Geduld. Das wird schon. Lass den Vogel entscheiden, wann er kommen will. Immer Leckerlies dabei zu haben hilft da seeeeehr ;-)
     
  6. Jimbo

    Jimbo Guest

    Hallo zusammen!

    Unser Jim kam vor 12 Jahren im Alter von einem Jahr zu uns. Mit der damals 5jährigen Henne hat er sich auf Anhieb gut verstanden. Wir wurden nur geduldet. Er kam beim täglichen Freiflug nur ganz selten mal mehr oder weniger zufällig raus. Wenn ich zum Saubermachen in die Voliere kam, hat er nach mir gehackt. Anfassen ließ er sich gar nicht. Er flüchtete vor mir. Dann sind wir letzten August umgezogen. Das war für die Henne zu stressig. Sie ist leider kurz danach gestorben.
    So, jetzt standen wir da mit einem einsamen Hahn, der sich nicht anfassen ließ und sein Futter nicht mehr fand. Es blieb ihm gar nichts anderes übrig, als sich mit uns zu arrangieren. Plötzlich hatten wir einen ganz anderen Vogel! Vom ersten Tag an, als er alleine war, kam er zu mir, ließ sich von mir füttern. Er machte jeden Tag Fortschritte. Es dauerte gar nicht lange. Wenn ich zu Hasuse bin, ist er auf meiner Schulter, wir spielen und essen zusammen. Er kommt zu mir hin, sucht bei mir Schutz, wenn Fremde kommen. Manchmal können wir auch schmusen, aber Köpfchen kraulen ist verboten.
    Wir sind auf der Suche nach einer neuen Henne. Mal abwarten, wie er sich entwickelt, wenn er nicht mehr alleine ist.

    Also, nur Mut! Irgendwann klappt das mit dem Vertrauen. Aber manchmal dauert es eben Jahre.

    LG

    Birgit :0-
     
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  8. Bobbele1

    Bobbele1 Mitglied

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    danke für eure antworten. klar lasse ich ihnen zeit , ich denke das einem bei den grauen nichts anderes übrig bleibt :D, da ich das sonst
    spüren würde. ausserdem will ich sie ja auch zu nix zwingen. es wäre nur einfach, da beide flugunfähig sind sie z.B. in den garten oder im sommer dann in die AV zu bringen. meine beiden sind jetzt immer in ihrem zimmer, ich gehe dann immer rein und rede mit ihnen und füttere sie aus der hand. ich habe dann nur ein schlechtes gewissen , da ich sie nachmittags gerne bei uns in der wohnung hätte. ich denke immer das sie sich ja zu tode langweilen müssen den ganzen tag im gleichen zimmer. sie haben zwar spielsachen und äste aber das ist doch immer das selber. holt ihr eure raus oder sind die in ihren zimmern? meine zwei kennen sich auch noch nicht lange, also sie sehen sich und jeder hat seinen eigenen freisitz sie leben frei in ihrem zimmer kommen oder gehen aber noch nicht zu einander hin. ich weiß auch da das es sehr lange gehen kann oder es gar nie klappt. aber ich denke das sie wenigstens wenn ich beim arbeiten bin dadurch nicht alleine sind.
     
  9. Malitia

    Malitia Papageienneuling

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    Dazu kann ich auch unterschiedliches berichten. Im Juni/Juli letzten Jahres Kamen Gismo 30 und Herr Lehmann 12 zu uns. Gismo ist bis heute unser "Wachhund". Er verfolgt jeden auf dem Boden und versucht in die Füße zu beißen. Festes Schuhwerk ist angesagt. Er nimmt Leckerlis vorsichtig aus den Fingern aber das war es, ansonsten wird gedroht und gebissen. Herr Lehman ist von Anfang an scheu, er geht sofort wenn wir kommen, außer es gibt ein Leckerli, das nimmt auch er aus den Fingern. Dann kam Kuki 3, eine Timneh-Henne zu uns. Sie war sofort auf meinen Mann fixiert, landet auf Kopf, Rücken, Schulter und Arm. Nimmt alles aus der Hand, lässt sich aber nicht streicheln, da schipft sie wie verrückt, fliegt aber nur selten weg. Vor kurzem haben wir Coco ca. 35 gerettet, halb verhungert und fast nackt. Sie ist so dankbar aber total auf den Menschen fixiert. Mein Mann konnte vom ersten Tag an alles mit ihr machen. Ihr die Flügel hochheben, in den Schnabel schauen, sie kraulen und mit beiden Händen hochheben und auf den Rücken drehen u.s.w. Und nun haben wir noch Pico 13, einen Tomneh-Hahn für Kuki aufgenommen. Er ist ein Wildfang, sehr scheu. Aber er kommt mitlerweilen auch an und nimmt vorsichtig Leckerlies aus der Hand und er kommt angeklettert wenn man mit ihm spricht und hört zu. Wir respektieren es wie die Vögel sind. Wenn sie gestreichelt werden wollen so wie Coco, dann machen wir es. Sie wird auch total aufdringlich, brauch die Streicheleinheiten ihrer Menschen. Wenn sie nicht wollen dann eben nicht. Es sind ja Vögel. Das Wichtigste für mich ist, das sie wenigstens auf einen Stock gehen um sie wieder in die Voliere zu setzen. Alles Andere ist ok so wie es ist. Entweder sie kommen selber oder eben nicht.
     
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