Wie wird Kropfabstrich gemacht?

Diskutiere Wie wird Kropfabstrich gemacht? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Ich möchte mich mal im Vorfeld darüber informieren, wie genau bei einem Welli ein Kropfabstrich gemacht wird. Meine TÄ will nämlich meinen Bert...

  1. Rine

    Rine Stammmitglied

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    Ich möchte mich mal im Vorfeld darüber informieren, wie genau bei einem Welli ein Kropfabstrich gemacht wird. Meine TÄ will nämlich meinen Bert
    dafür narkotisieren. Das könnte er aber evtl. nicht überleben, da er
    immer noch Atemprobleme wegen den LSM (?) hat. Bert bekommt jetzt
    homöopathische Mittel zur Immunstärkung. Aber so recht wollen die
    Symptome nicht verschwinden. Er hat abends und nachts immer noch
    Atemprobleme und knackt/pfeift mit offenem Schnabel. So langsam kommt mir der Verdacht, dass es keine LSM mehr sind. Können sich bei
    Trichos etc. abends die Symptome verstärken wie bei LSM?

    Danke im Voraus

    eine ratlose und traurige Rine
     
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  3. Danni*

    Danni* Guest

    Hallo,

    also wenn mein TA den Abstrich richtig gemacht hat, dann wird eigentlich nur mit einem Wattestäbchen durch den Schnabel bis in den Kropf gegangen und so ein Abstrich entnomman. Ansonsten fehlt mir das Fachwissen. Alles gute für den Welli.
     
  4. Munia maja

    Munia maja Foren-Guru

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    Hallo Rine,

    warum will sie denn Deinen Bert dafür in Narkose legen? Geht normalerweise problemlos ohne... (wenn sie denn vogelerfahren ist). Technik wie Danni beschrieben hat.
    Ein Kropfabstrich wäre aber dringend angeraten, wenn die Symptome nicht weggehen!

    MfG,
    Steffi
     
  5. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Rine,
    eine Narkose für einen Kropfabstrich halte ich auch für übertrieben. Man entnimmt den Kropfabstrich so schnell, daß es schon wieder vorbei ist, ehe sich der Vogel richtig aufregen kann.
    Die Technik hat Danni richtig beschrieben.
    Moderne Gasnarkosemethoden (z.B. Isofluran) sind zwar wesentlich schonender als die alte Ketaminnarkose, die nicht nur ungenügend analgesiert, sondern auch zu Exzitationen in der langen Aufwachphase führt, und das Narkoserisiko ist ebenfalls viel geringer geworden. Aber ohne Not muß man wirklich keine Narkose machen. Beim Röntgen, wo der Hals des Vogels und seine Beine stramm auf einer Platte fixiert werden, ist das etwas anderes: Da können sich sensible und schreckhafte Vögel so aufregen, daß sie vor Streß sterben, und deshalb halte ich in solchen Fällen auch eine Narkose für angebracht; nicht aber bei einem harmlosen Kropfabstrich.
    P.S.: Was bekommt Bert denn für immunstärkende homöopathische Mittel?
    Ist mal richtig repertorisiert worden?
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  6. Mary B.

    Mary B. Guest

    Hallo Rine,

    ich habe auch noch nie erlebt, das für einem Kropf-oder Rachenabstrich eine Narkose nötig ist.

    Meinst du evtl. einen Trachealabstrich?, weil der kann sich durch die heftigen Atembewegungen, etwas schwierig gestalten, da wird der Zungengrund angehoben um an die Larynxöffnung zukommen, bei Vögel die sich dabei ruhig verhalten, soll es meistens ohne Inhalationsnarkose gehen, aber manchmal gehts ohne nicht.
     
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  8. Rine

    Rine Stammmitglied

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    Hallo Thomas,

    also der erste TA machte einen Kropfabstrich mit einem Wattestäbchen. Untersucht
    wurte auf patogene und aerobe Keime - ohne Befund. Das ist aber schon Anfang
    August gewesen, als Bert noch Baytril bekam.

    Die 2. TÄ behandelt ihn jetzt mit Stronghold und zur Stärkung muß ich Bert und den
    anderen Vögeln Euphorbium Nasentropfen 3 x täglich, 3x 1 Tropfen täglich Mucosa compositum und 3 x 1 Tropfen täglich Echinacea-Miniplex geben. Bert bekommt
    Mucosa und Echinacea direkt in den Schnabel, mit den Nasentropfen (Spray) nebel
    ich den Kopf ein und die anderen Vögel bekommen es ins Trinkwasser (außer Nasenspray). Zusätzlich gebe ich noch ins Trinkwasser Vitacombex V und übers Futter Aviconcept nach Dr. Steinmetz (letzters hat TÄ empfohlen).

    Bert bekommt Stronghold schon so lange. Die TÄ meinte, ich solle nochmals eine 3-wöchige Behandlung durchführen und wenn es nicht besser wird, danach müsste sie einen Kropfabstrich unter Narkose und Kropfröntgen durchführen, da es dann was anderes ist (Pilze oder so).
    Zuerst soll ich jedoch Berts Immunsystem auf Vordermann bringen, damit der Vogel alleine mit den Milben fertig wird bzw. sie in Schach halten kann, da jeder Vogel nie
    ganz milbenfrei wäre.

    Bert geht es tagsüber einigermaßen besser, d. h. er ringt nicht mehr so stark nach Luft, nur gegen Abend fängt er an zu knacken und quietschen. Wenigstens hängt er
    nicht mehr am Käfiggitter, um besser atmen zu können. Eigentlich ist es ein hin und her. Mal wird es besser und dann wieder verschlimmert sich die Sache, je nach dem
    er Stronghold bekommen hat. Komisch oder? Ich weiß bald nichts mehr.

    Gestern bekam Bert und sein Geselle Freddy Krankenbesuch von Georg. Georg und die restliche Rasselbande hausen in der Küche und Bert/Freddy im Wohnzimmer. Georg ist nämlich in Freddy verliebt, der wiederum mit Bert liiert. Es ist zu putzig, Georg bei seinem Liebeswerben zuzuschauen. Hoffentlich kann ich die beiden bald wieder zum Schwarm geben.
     
  9. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Rine,
    ich glaube auch, daß Deine TÄ, wie Mary meinte, einen Trachealabstrich gemeint hat und daß Du sie falsch verstanden hat. Insbesondere bei der diagnostisch sicher sinnvollen Röntgenaufnahme halte ich dann eine schonende Narkose auch für gut.
    Es hört sich so an, als ob Du bei Deiner TÄ in guten Händen bist.
    Wichttig ist nur, sprich sie darauf noch mal an, daß eine Gasnarkose (Isofluran oder Derivate) und keine Ketaminnarkose gemacht wird.
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
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