(wieder zu Hause) Graupapagei "Cinque" am 19.04.10 im Raum 93333 entflogen

Diskutiere (wieder zu Hause) Graupapagei "Cinque" am 19.04.10 im Raum 93333 entflogen im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Gott-sei-Dank!! Eines der schönsten Ereignisse in meinem Leben war, meinen entflogenen Graupapagei nach 4 Tagen- bei Minusgraden in der Nacht-...

  1. Mari66

    Mari66 Mari66

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    Gott-sei-Dank!!
    Eines der schönsten Ereignisse in meinem Leben war, meinen entflogenen Graupapagei nach 4 Tagen- bei Minusgraden in der Nacht- wiederzufinden!
    Grüße, Mari
     
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  3. 93sunny

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    Das freut mich sehr! Ich habe das auch schon mal durchgemacht. Mein Grauer war damals erst 6 Monate alt und war 3 Tage verschwunden. Am dritten Tag saß er auf einem Baum, etwa 50m von unserem Haus entfernt. Er wurde immer wieder von Raben attackiert.
    Ich konnte gut mit dir mitfühlen.
    Liebe Grüße Uschi
     
  4. Bernhard

    Bernhard Neues Mitglied

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    Hallo Mitfühlende bzw. mitgefühlt Habende,
    wie von Sybille angeregt ein paar Bemerkungen zu den Umständen, die uns Cinque wiedergebracht haben:
    Als Handaufzucht war es schon immer (natürlich mit täglichem Training) ein Leichtes, ihn zu bewegen, auf die Hand zu gehen (war sehr hilfreich, als ich ihn auf einer Standleiter stehend vom Baum auf die Hand nahm).
    Seit Übernahme von der Züchterin (er ist damit „leider“ auf Frauen geprägt) „kommunizierte“ ich mit ihm über Pfeifen (etliche Variationen, wie Italiener nach hübschen Frauen pfeifen) in der Art, dass, wenn ich das Zimmer verließ, ihm pfiff, auch dann zeitversetzt, oder auch von außerhalb des Hauses. Er lernte schnell zu antworten oder „fragte“ aktiv nach mir über Pfiffe, wenn er mich nicht mehr sah.
    Diese Pfiffe nach mir hörte eine tierliebende Frau (im 8km entfernten Abensberg!), die hervorragend reagierte: sie checkte schnell, dass das kein „normaler“ Vogel sei, der jämmerlich und suchend pfeift, und fragte telefonisch bei der Tierhilfe nach, ob ein Graupapagei (den sie als solchen identifizieren konnte) evtl. aus dem Vogelpark Abensberg entwichen sei. Da ich bei der Tierhilfe tags zuvor meine Telefonnummer hinterlassen hatte, war ein Kontakt zu mir schnell hergestellt.

    Problem Einfangen:
    Cinque saß bei meinem Eintreffen zuallerhöchst auf dem allerhöchsten Baum (na klar, wo sonst?!). Bei meinem allerersten Lockpfiff durchfuhr es ihn mit einem Ruck und er erkannte mich sofort, trotz Verkehrslärm (dank trainierter „Pfeifkommunikation“). Leider vertrieben ihn dann sofort zwei angriffslustige Raben, so dass ich ihn erneut „suchen“ musste, aber, er wusste, ich bin da und er kreiste etliche Male über Hausdächer, bevor er sich außer Sichtweite (ich wollte schon wieder aufgeben) im höchsten Baum des Friseurgartens niederließ. Er pfiff selbst, erkannte mich am Pfeifen, war zufrieden und putzte sich. Entgegen vieler Empfehlungen, ständig in Sichtweite zu bleiben, entfernte ich mich kürzest in ein Haus. Das war für ihn Anlass, mir „nachzufliegen“ (eine Baumetage tiefer). Zwei solche Versuche brachten ihn in eine für mich greifbare Position – s. oben. Da er mich noch nicht auf Kommando anfliegt, war dieser „Trick des Entfernens“ möglicher Weise sehr hilfreich.

    Problem Entkommen (schäme mich fast für meine Ungeschicklichkeit!):
    Cinque wechselt problemlos in geschlossenen Räumen über Hand von Transportkäfig zu Außen- oder Terrassenkäfig. In Zeitnot und hektisch wollte ich ihn über eine Distance von nur 50cm im Freien (welch Idiotie!!!!) von Außen- in Transportkäfig tragen… und schwupp… weg! Wie gesagt, in geschlossenen Räumen kein Problem, unter freiem Himmel katastrophal! Zumindest bei mir.

    Will ihn jetzt verstärkt auf Anflug auf Zuruf trainieren, weiß nur nicht so recht, wie? Bin für Tipps diesbezüglich dankbar!

    Glück:
    Da ich in Abensberg beruflich tätig bin, war es ein glücklicher Umstand, dass ich so schnell am Ort des Entdeckens eintreffen konnte (mit ständig vorsorglichem Transportkäfig im Auto bestückt).

    Glück:
    Cinque hat sich den richtigen Entdeckt-Werden-Ort (meinen Berufsort) gewählt (wir leben in einer weitflächigen Spargellandschaft).

    Glück:
    Eine tierliebende und weiterdenkende Frau hat richtig reagiert.

    Beeinflussbar: ständige Kommunikation über (gut vernehmbare) Pfiffe.

    Beeinflussbar: geschickte Verhaltensweise (kurz entfernen, um zu locken).

    Beeinflussbar: breit gestreute Verbreitung der Suche (Tierärzte, Tierhilfe, Plakate, wo viele Menschen auftauchen…- wie überall beschrieben!)

    Vielleicht helfen dem einen oder anderen meine Schilderungen ebenfalls zum Erfolg!

    Liebe Grüße

    Bernhard
     
  5. Tierfreak

    Tierfreak Foren-Guru

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    Hallo Bernhard,

    danke für deine ausführliche Schilderung und Ehrlichkeit :prima:.

    Draußen herschen oft wirklich ganz andere Regeln, wie im Haus. Im Freien gibt es halt so vieles, was die Vögel ablenkt, neu ist, irritiert und erschrecken kann, weshalb im Haus antrainierte Dinge oft dort absolut hinfällig sind.

    Am sichersten ist es daher wirklich, Vögel draußen nur in einer gesicherten Treansportbox von A nach B zu bringen.

    Wie schon gesagt, selbst wenn Cinque das erlernt, wird es vermutlich draußen nicht verlässlich funktionieren, es könnte aber in gewissen Fällen beim Entfliegen theoretisch evtl. hilfreich sein, aber verlassen kann man sich darauf wirklich absolut nicht ;).

    Ansonsten könntest du ja mal ins Clickerforum schauen, was evtl. beim Eintrainieren behilflich sein kann.
     
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