Wildfang, Königsjako, Naturfutter

Diskutiere Wildfang, Königsjako, Naturfutter im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Durch meine Position beim Internationalen Roten Kreuz als Head of the Delegate war ich sehr oft in Afrika. Meine Einsätze dauerten immer 6 Monate...

  1. jetzinger

    jetzinger Guest

    Durch meine Position beim Internationalen Roten Kreuz als Head of the Delegate war ich sehr oft in Afrika. Meine Einsätze dauerten immer 6 Monate und die
    gleiche Zeit hängte ich dann privat an, um von den Ländern was zu sehen. Da Graue schon immer mein Interesse weckten folgendes:
    Ich lehne in der heutigen Zeit auch strikt den Import von Wildfängen ab, dies sollte man schon lange gesetzlich verbieten. Davon profitieren einzig und alleine die Zoohandlungen und der Staat, sie betrachten ein Tier nur als Ware und nicht als Geschöpf der Natur. Hat der Laie überhaupt eine Ahnung was es heißt, einen echten Wildfang und Schreier zu halten? Ich hatte mal einen und es war die Hölle, so ein Vogel wird nie zahm, so bald er einen Menschen sieht gerät er in
    Panik. Habe meinen dann so gehalten, dass er nicht mal mich zu Gesicht bekam, leider starb er dann nach einigen Jahren auf grund seiner einseitigen Ernährung. Ich rate auch dringend jedem, die Finger davon zu lassen. Hierbei handelt es sich meist um adulte Vögel die der Natur entnommen wurden. Gerade in den 70 und 80zigern ist das oft geschehen. Mittlerweile haben die Einheimischen aber auch erkannt, dass sie sich da die eigene Geldquelle abgraben. Die Fangmethoden waren echt brutal, ich habe da einiges selbst gesehen. Natürlich gibt es auch heute noch schwarze Schafe unter den Vogelfängern, aber die Fangmethoden haben sich doch sehr geändert. Meist wird nun der Jungvogel aus dem Nest genommen und per Hand aufgezogen. Die Altvögel und Brutbäume läßt man in Ruhe um auch im nächsten Jahr eine Geldquelle zu haben. Zur Zeit werden mehr Graue durch einheimische Bauern erschlagen als in den Handel kommen. Man schleicht Nachts unter die Schlafbäume und räuchert die Vögel aus, wenn sie dann herunter fallen werden sie erschlagen. So ein Schwarm Grauer vernichtet oft die ganze Ernte in nur 2 Tagen, daher diese Aktionen. Was also dagegen tun.......meiner Meinung nach müßten unsere Züchter mal das Preisgefüge ändern. Fällt der Preis für Graue unter 200€ kauft niemand mehr in einer Zoohandlung, das spricht sich schnell herum. Die Importkosten wären dann auch viel zu hoch für Zoohändler und das Geschäft lohnt nicht mehr. Aber offenbar wollen auch die Züchter gut verdienen und sehen nur ihre eigenen Tiere als Lebewesen. Was man verkauft muß Kohle bringen, so siehts aus. Es gibt doch soooo viel Nachzuchten in diesem Land, senken wir doch alle gemeinsam den Preis zum Vorteil der Grauen.
    Aber auch die Käufer sollten sich sehr gut überlegen ob sie die nötige Zeit für einen Grauen haben. Jeder glaubt so ein Vogel muß gleich handzahm und ein Sprecher werden. Erfüllt das arme Tier nicht die Erwartungen landet es sofort in der Zeitung. Daher mein Apell an alle Interesenten von Jakos.........Nur wenige werden exzelente Stubenvögel und Sprecher, viele gehen nicht mal auf die Hand, schon gar nicht wenn sie Paarweise gehalten werden.
    Mir ist es egal ob meine sprechen, singen oder Handzahm werden, ich halte sie wegen ihrer faszinierenden Art und Weise. Wenn ich sehe sie fühlen sich wohl, dann geht es auch mir gut. Ich bin auch strikt gegen reine Handaufzuchten, hier steht in erster Linie der Profit für den Züchter im Vordergrund. Bei mir
    entscheidet nur die Natur und nicht der Mensch. Durch Inserate wie " Verkaufe superzahme, sprechende Babys" werden nur Verprechungen geweckt. Wird der
    Graue dann älter und verändert sein Verhalten, landet er wieder auf dem Markt.

    Thema Königsjako:

    Ein Königsjako ist kein Albino oder sonts was, das sind Tiere die durch einen Gendefekt von Geburt an rote Federn am ganzen Brustbereich haben. Meistens sind sie auch um einiges größer als ihre Artgenossen. Dieses Federkleid tragen sie das ganze Leben, daran ändert auch eine Mauser nichts. Tauchen nur einzelne rote Federn auf und verschwinden auch wieder, hat das mit einem Königsjako nichts zu tun. Ich konnte einige wenige in der freien Natur erleben, sie sind dann die Dominanz im Schwarm. Bekommen sie Junge, können diese ganz normal sein. Warum es sie gibt, ist bis dato nicht geklärt. Ich konnte über Jahre ein Paar in freier Natur beobachten, sie zogen über 15 Junge groß, aber kein einziges hatte ihr Federkleid, sie waren alle stink normal.
    Mir wurde mal in den 80zigern ein echter König um 25000.- USDollar angeboten, wenn hier jemand behauptet, er hätte sogar ein Zuchtpaar davon, so kann ich nur lachen. Offenbar sind das alles Vögel die durch Störungen vereinzelt rote Federn aufweisen. So viel ich weiß, gibt es nicht mehr als 10 Exemplare in
    Gefangenschaft, auch in freier Natur sind sie äußerst selten.

    Thema Naturfutter:

    Habe monatelang einen großen Schwarm Grauer in der Natur verfolgt, Ziel war es, zu sehen was sie fressen. Dabei konnte ich folgendes erleben......zur Zeit der
    reifen Palmnüsse saßen sie oft tagelang in den Palmen und fraßen nur diese. Dabei waren sie äußerst verschwenderisch, es wurde nur ein wenig von der
    Schale gefressen, Berge von Nüssen waren nur angeknabbert. Oft saßen sie am Boden und verzehrten verschiedenste Arten von Gräsern und Lehm. Dann
    flogen sie wieder ganz bestimmte Bäume an um davon Rindenstücken zu fressen. Wilde Beeren und Früchte die wir gar nicht kennen standen auch auf dem Speiseplan. Erblickten sie Felder von Mais und Hirse gab es kein halten mehr. Ein Maisfeld von 100x100 Meter war in einem Tag völlig kahl. Daher werden sie auch von den Bauern so verfolgt und gezielt getötet. In der Brutzeit sah ich, dass Graue auch Würmer, Maden, Ameisen und sonstiges Kleingetier zu sich nahmen, manchmal saßen sie auch auf einem Kadaver und hackten daran rum. Verendet ein Junges, wird es meist von den Eltern im Nest verspeist. Bei meiner nächsten Reise werde ich einen Film über Graue in der Natur drehen, dabei wird die Nahrungaufnahme im Vordergrund stehen. Ich werde alle Pflanzen und Saaten dokumentieren um endlich Licht in dieses Thema zu bringen.

    Werner Jetzinger
     
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  3. Gizmo

    Gizmo Guest

    ..

    Hallo Werner

    danke für deinen ausführlichen Bericht!

    Wenn du das nächste mal nach Afrika gehst und noch eine Person sucht, würde ich gerne mitkommen fals es von meiner Seite JOP, Privat möglich ist.

    Gruss

    Nachtrag: würde es auch schlecht finden wenn man die Preise in Europa senken würde! Der Rest hat Cora schon gesagt...
     
  4. zora-cora

    zora-cora Guest

    hallo werner

    sehr informative berichte von dir.

    aber: den preis drücken bei deutschen nachzuchten von grauen ist meiner ansicht nach nicht nur schlecht (da dann noch mehr "einfach mal eben so" gekauft werden, ohne sich evtl. darüber im klaren zu sein, auf was man sich einlässt), sondern auch unnötig, da ich in noch keinem zoo-geschäft graue unter 1200 Euro gesehen habe. das ist dann doch noch ein unterschied von meist mindestens 500 bis 700 Euro zu den züchtern.

    aber ein ausführlicher bericht (oder gar film) über die nahrung (und auch sonstige verhaltensweisen) in der natur wäre sicher äusserst interressant.

    hoffentlich kommst du bald wieder nach afrika ;)
     
  5. Cora W.

    Cora W. Guest

    Hallo Werner,

    vielen Dank für Deinen interessanten Bericht!

    Ich liebe zwar alle Papageien, aber mich faszinieren die Grauen am allermeisten. Ich kann zwar nicht erklären warum, aber es ist eben so. Trotz ihrer eher unscheinbaren Gefiederfarbe haben sie für mich etwas Majestätisches.

    Du hast doch sicher einige Freilandbilder von Deinen Beobachtungen. Ich würde mich freuen, wenn Du ein paar hier reinstellen würdest.

    Ich bin auch strikt gegen Importe von Papageien. Man sollte die Vögel dort lassen wo sie hingehören und sie nicht so solchen Qualen aussetzen, gerade heutzutage, wo man mehr über sie weiß und Nachzuchten nicht mehr selten sind.

    Aber ob es so sinnvoll ist, die Preise der Graupapageien oder andere Papageien zu senken, bezweifle ich. Die Preise sind im Laufe der letzten Jahre sowieso schon nach unten gegangen und leider Gottes ist es so, dass das was nix oder wenig kostet auch als solches behandelt wird und der Mensch dann oft entsprechend damit umgeht :-( oder es zu Spontankäufen verführt.

    Ich habe selbst einige Wildfänge aufgenommen und die allerwenigsten bekommen jemals Vertrauen zum Menschen, er wird aufgrunddessen, was er ihnen angetan hat, immer als Feind betrachtet werden und die Angst siegt vor der Neugier. Ich freue mich hier schon über kleine Fortschritte, wenn z.B. so ein Grauer ein Stückchen Obst aus der Hand nimmt. Aber die meisten bleiben scheu und ich betrete die Volieren nur zum Füttern und Saubermachen und man merkt auch nach vielen Jahren, dass sie trotz dieser wiederkehrenden Vorgänge niemals die Angst verlieren, bzw. schnell in Panik geraten.

    Über das Thema "Naturfutter" würde ich wahnsinnig gerne mehr erfahren. Was weißt Du noch alles darüber?

    Zum Thema "Ausräuchern und Töten":

    Das ist eine sehr traurige Angelegenheit und ich weiß nicht, ob man das anderes lösen könnte :( , zumal hier menschliche Existenzen von abhängen. Schön, wenn man eine andere Lösung finden würde, aber ich frage mich oft, was würde man hier in Deutschland tun, wenn hier durch ganze Schwärme ein Großteil der Ernten vernichtet würde? Wie lange würde man sich das tatenlos ansehen? Man denke da z.B. an die Wildschweinplagen der vergangenen Jahre, die wurden auch getötet, um die Bestände im Zaum zu halten. Ich kann hier beide Seiten verstehen, auf der einen die Menschen deren Existenz davon abhängt und auf der anderen die Papageienschützer und ich selbst hänge da so zwischen 2 Stühlen... und fände es gut, wenn man für beide Seiten eine zufriedenstellende Lösung finden könnte.

    Übrigens hat man gerade bei den Importen aus den 70iger und 80iger Jahren auffällig häufig Schrotkugeln irgendwo im Körper gefunden. Diese Info habe ich von dem Institut für Geflügelkranken in Gießen, die ausschließlich auf Vögel und Reptilien spezialisiert sind.

    Viele Grüße
    Cora und die Rasselbande
     
  6. #5 Coco´s Boss, 14. Oktober 2002
    Coco´s Boss

    Coco´s Boss Guest

    Hallo Werner
    Irgendwie ist das nicht sooo Stimmig was Du da schreibst....
    Ein Königs Jako durch Gendefekt und nicht als Ursache von Mangelerscheinung wie überall beschrieben????
    Warum ,wenn er defekte Farbgene hat,sollte der dann größer sein?? Hat er auch defekte Wachstumsgene??Und dann möchte ich annehmen das Tiere die anders wie die Masse sind,in der Natur eher verfolgt und aussgestoßen werden als das sie zum Führer eines Schwarmes werden.
    Ist bei allen Tieren so.

    Ausserdem.
    Warum sollte ein Königs-Jako 25000$ wert sein,wenn man nicht mit dem Züchten kann und ganz normale Jungtiere rauskommen,wie Du selber schreibst.
    Was sollte denn der Unterschied gewesen sein,zu all den Bildern,die von Königs-Jakos die es in der Literatur gibt.
    Du hast diese Tiere doch nicht Gen Biologisch untersucht oder?
    Aber verfärbung des Gefieders als Ergebnis von Mangelerscheinungen gibt es bei den Grauen auch in der Natur.
    Es gibt Bilder von WF mit roten Federn .....
    Wenn ein Elternteil von Deinem Beobachteten Paar,eine Mangelhafte Jugendernährung gehabt hat,oder durch seine Umgebung immer noch hat,kann er diese roten Federn über einen langen Zeitraum haben.
    Damit kann man die Genliche Farbveränderung nicht beweisen

    MfG.
    Joe
     
  7. Moses

    Moses Guest

    Hallo Werner,

    ein wirklich interessanter Bericht den du da geschrieben hast!
    Leider habe ich noch nie einen Film über freilebende Graupapageien gesehen, von daher würde ich mich natürlich sehr über deinen selbstgedrehten Film interessieren! Also wenn es soweit ist, dann gebe bitte bescheid!
    Sicherlich hast du bestimmt ganz viele Fotos von den Graupapas gemacht, bitte stelle sie doch mal hier in das Forum, das wäre bestimmt für jeden Graupapa-Halter interessant zu sehen!

    LG von TANJA
     
  8. HUGO²

    HUGO² Guest

    Ich versthe den Bericht von Werner zwar nicht:~ :s :~ :s

    Aber @Zora-Cora

    Warum sollte Ein Grauer so Teuer sein?

    Dann könnten sich die leute die nicht so viel geld haben sich vieleicht nicht ihren wuschtraum erfüllen .
    Vieleicht nerve ich schon damit aber ich habe meinen für 500 € gekauft und ich behandle ihn genauso als wäre er 500000 € wert! Und wenn sagen wir mal jeder graupapagei 1200€ kosten würde hatten 50% der leute im vogelforen keinen bzw.einen papagei !

    Und dann würden noch mehr wildfänge und ilegale importe gemacht! Aber Irgend wie hast du auch recht!Naja aber nur irgend wie!:D
     
  9. Utena

    Utena Guest

    Hallo Werner!
    Danke für deinen sehr interessanten Bericht!
    Über deine Erfahrung mit der Ernährung wildlebender Garupapageien währe ich weiterhin sehr interessiert wenn du beim nächsten Aufenthalt noch mehr darüber Erfahren solltest!
    Auch finde ich es eine ganz tolle Idee wenn du darüber eine Dokomentation drehen möchtest!
    Ich hoffe nur fals es zustande kommt das wir den auch einmal zu sehen bekommen!
    Ich wünsche dir weiterhin so viel Erfolg!
     
  10. Moses

    Moses Guest

    Mich würde mal interessieren, wieviele freilebende Graupapageien es noch in Afrika gibt! Werner hat geschrieben das zum Teil die Bauern die Papageien töten, weil diese die Felder verunstalten.... Also ist es schon eine kleine "Plage"????
    Vom Aussterben sind die Grauen doch nicht bedroht, oder?

    LG von TANJA
     
  11. Paula

    Paula Guest

    Hallo Werner,

    ich habe Deinen Bericht mit großem Interesse gelesen! Es gibt ja leider so wenig Literatur, geschweige denn Filmaterial über Graupapageien in Freiheit. Eine Dokumentation zu drehen, ist eine großartige Idee.

    Warum Du allerdings findest, dass Graupapageien billiger verkauft werden sollten, leuchtet mir nach Deiner Argumentation auch nicht ein. Vielleicht magst Du Dich dazu ja nochmal äussern. Und überhaupt: Vielleicht kannst Du ja auch noch mehr von Deinen Beobachtungen berichten? Würde mich freuen,
    viele Grüße,
    Gudrun.
     
  12. zora-cora

    zora-cora Guest

    hallo paula

    ich glaube, dass werner meint:
    wenn unsere deutschen nachzuchen billiger wären, als die wildfänge (u.a. zwecks transport) überhaupt sein könnten, dann würde JEDER auf WF verzichten.

    gell werner?
    so meinst, oder?

    wenn ja, das ist mir auch einleuchtend.. aber dennoch hat es eben nicht nur diesen vorteil, sondern eben auch nachteile.
    (s.o.)
     
  13. #12 Jens-Manfred, 15. Oktober 2002
    Jens-Manfred

    Jens-Manfred Guest

    Danke

    Super, dieser Bericht. Bislang dachte ich, dass nur Kakadus solch ein Verhalten zeigen.

    Wie schon vorher geschrieben, jede Preisgestaltung hat ihre Vor- und Nachteile. Vielleicht sollte der Gesetzgeber eine Abgabesteuer fuer Haendler ( nicht fuer Zuechter ) einfuehren. Dann kommt ein potentieller Kunde auf alle zu einer Nachzucht, die einen auch fuer Zuechter akzeptablen Preis hat.
     
  14. NicoleJ

    NicoleJ Guest

    Hallo Werner

    Deine Beobachtungen sind wirklich interessant, mich würde besonders die Ernährung frei lebender Graupapageien näher interessieren. Da du ja ein Jahr lang dort warst, kannst du bestimmt die Namen nennen die man dort für die Pflanzen etc. benutzt. Vielleicht kommt man so, auch bei unseren hiesigen Grauen bei der "richtigen" Ernährung einen Punkt weiter.


    Ich habe bis jetzt zwei Graue mit meinen eigenen Augen gesehen, die vereinzelte rote Federn auf dem Rücken hatten. Diese haben sie tatsächlich nach der Mauser verloren, die neuen Federn waren nicht mehr rot. Es war aber so, dass diese Grauen einen unheimlich hohen Bedarf an Kalk hatten. Trotzdem ist es nicht wissenschaftlich unterlegt ob es einen Zusammenhang dazu gibt.

    Unsere Tierärztin hat in Australien an der Universität Papageien und ihre Behandlung studiert, ich werde sie hier zu mal die nächsten Tage anrufen.

    liebe Grüße

    Nicole
     
  15. #14 Coco´s Boss, 15. Oktober 2002
    Coco´s Boss

    Coco´s Boss Guest

    Hallo Nicole.
    Auf Deine Frage wirst Du wohl von diesem "Werner" keine richtige Antwort bekommen.Was der für einen Unsinn verfasst,schätze ich ihn auf einen unreifen siebzehnjährigen ein,ala "Rolex" und der verarscht uns und hat überhaubt keine Ahnung von Papageien.
    Beim Roten Kreuz in Genf ist der auch nicht im"Kopf"aufgeführt!
    Der wird wohl sagen:"Wenn ich das nächste mal in Afrika bin"
    Aber der war noch nie in Afrika und seine Aussagen über Graupapageien sind voller Widersprüche und einfach erfunden!
    Das ist ein Spinner der seiner Phantasie freien Lauf lässt und versucht uns alle vorzuführen.Wenn er jahrelang die Grautiere in Afrika beobachtet hätte ,dann hätte er auch Bild-Dokumente einstellen können,denn sowas dokumentiert man dann auch.Sonst wäre es bei seinem großen Intresse für die Grauen,ja alles für die Katz gewesen!
    Alles Fake!
    Lest Euch mal den Quatsch was er schreibt,kritisch durch.....
    Von dem seht ihr nieeee ein Video ,nicht mal ein Photo aus Afrika mit Grauen drauf, 0l
    Und beim Roten Kreuz in der "Head of... ist der auch nicht zu finden.
    Sorry "ein Windei!"Von dem werden wir ,wenn überhaupt."was überzogenes hören"in dem Sinne,Ihr glaubt mir nicht?Dann zieh ich mich aus diesem Forum zurück,oder er wird nur noch Bla blah blah antworten.Oder unsachliche,unbewiesene Sachen sagen wie hier.Was ein absoluter Schwachsinn ist.In Afrika sind Graue geschützt! und es wird sehr streng,im Rahmen der Möglichkeiten auf alles geachtet!Manchmal durch ausgebildete farbige Wildhüter mit Ihren Stammesbeziehungen,viel strenger und effektiver wie hierzulande,der Tierschutz betrieben wird.Die geben Ihr Leben im Kanmpf gegen die Wilderrei!
    Ein Graupapagei auf der Speisekarte??Auch als"Grey de Fume`" sowas gibt es nicht!
    Schwachsinn!
    Und das ich diesem Spinner nicht glauben kann,Das sind seine eigenen Aussagen,sind seine eigenen Worte in denen er sich pausenlos selber wiederspricht!
    Das hat bestimmt nichts mit meinen privaten Schwierigkeiten zu tuen,denn zeige mir eine Antwort von mir die nicht sachlich und hilfsbereit gewesen wäre,trotz meiner privaten Situation.Das finde ich total an den Haaren herbeigezogen!

    von Werner (Benutzername: jetinger, werner.jetzinger@gmx.net)
    Hallo Joe!

    Es freut mich, dass Du einen Onkel in Kinshasa hast, er wird sicherlich keine Grauen futtern, am Land aber ist das ganz normal. Dort werden Graue, wie bei uns Tauben, einfach verspeist. Wenn Du der Meinung bist, ich war noch nie in Afrika, dann erkundige Dich bitte beim IKRK ( Rotes Kreuz Genf ). Du bist ein Nörgler, seit Monaten verfolge ich Deine Berichte, Du stellst einfach alles in Frage. Ich will Dich nicht angreifen, denk was Du willst, aber von Leuten wie Dir lass ich mich nicht als Lügner hinstellen.
    Kurz meine Erfahrungen mit Papageien:
    Mitte der 70ziger baute ich mir in Austria folgenden Stamm auf....immer Hahn und Henne
    2x Dunkelrote Aras
    6x Hyazinth Aras
    4x Hellrote Aras
    1x Gelbrust Ara
    1x Großer und kleiner Soldaten Ara
    1x Rotohr Aras
    2x Graupapagei
    1x Gelbwangen Amazonas
    1x Kuba Amazonas
    1x Venezuaner Amazons
    1x Palm Kakadu
    1x Molukken Kakadu
    1x Halmahera Edelpapageien
    1x Felsensittiche
    All diese Vögel hab ich Ende der 80ziger an den Vogelpark Schmieding in Austria verkauft, dort kannst Du sie auch heute noch besichtigen. Zur Zeit hab ich nur ein Paar Graue, die ziehen gerade Junge auf, steig in Deine Karre und komm, ich bin gerne bereit Dir Rede und Antwort zu stellen.
    Damals, ja damals war ich selber im Pantanal und in Afrika und habe mir Papas geholt, heute lehne ich das ab. Auch ich hab aus meinen Fehlern gelernt, das brauchst Du mir nicht vorwerfen. Nur damals gab es keine Zuchten wie heute, wir haben damit angefangen und Schlimmes ausgelöst. Ich zeige Dir gerne Filme aus dieser Zeit, dann wird sich auch die Frage erübrigrigen, ob ich in Afrika war oder nicht.
    Natürlich ist es völlig egal von wo Du einen WF kaufst, jeder hat einen Schaden durch den Menschen, aber glaubst Du echt Du bist der King of Grey, nur weil Du Frust mit Deiner Partnerin hast??? Warum stellst Du alles in Frage was in diesem Forum erscheint....Dein Grauer am Bild sollte Dich nicht in die Nase kneifen, sondern etwas höher, falls es da was gibt. Nein, ich habe nicht die Absicht mit Dir zu streiten, aber überleg Dir genau was Du so schreibst.
    Ich habe zum Beispiel mit meinem Freund ( der Tierarzt ) hunderte Vögel Endoskopiert, vorher haben wir immer gewettet was es wohl ist, zu 99% hatte ich Recht, also, meine Erfahrung und mein Auge müssen doch wohl in Ordnung sein. Ich bilde mir darüber auch nichts ein, nur, ich würde mir nie erlauben neue Forenmitglieder unter mein Level zu stellen.
    In diesem Sinne, denk was Du schreibst und lerne von anderen.
    Werner Jetzinger .Zitat von Werner:
    Das sagt doch wohl alles über den Werner.
    vielen Dank.

    LG.
    Joe.
     
  16. Eru Ascar

    Eru Ascar Guest

    Zustimmung für Joe

    Hallo Joe, Hallo Werner!

    Ich war lange nicht hier im Forum und ich bin ein bisschen erschrocken, als ich die ganzen Dinge hier gelesen habe!

    Ich stimme Dir, Joe völlig zu, das die ganze Sammlung von Fakten nicht so richtig stimmig ist. Ich als Biologe habe mich, seit ich meine kleine "Schlumpfine" habe, intensiv mit dem Thema "Graupi" in Natur und Gefangenschaft beschäftigt. Es gibt sehr viel Literatur über den Grauen in Gefangenschaft aber fast keine Infos aus der freien Natur, was darauf zurückzuführen ist, so list man bei vielen, wissenschaftlich seriösen Autoren, dass der Graue in Natur ausgesprochen scheu ist und Beobachter kaum in die Nähe läßt.
    Auch die Schilderungen des Freiflugs, der Jäger und seines "Freundes" des Tierarztes sind wirr und ganz schön, naja, wie soll ich sagen? Grausam? Gehässig? ich weiss es nicht und möchte auch niemandem zu nahe treten...
    Für mich sieht das Geschriebene auch eher wie ein Dummjungenstreich oder das Geschreibsel eines psychisch Kranken aus, zwar ein sehr geschickter, aber auch wiederum nicht, die Infos und Halbwahrheiten sind ziemlich demagogisch und mit Schlagworten unterstrichen zusammengewürfelt.

    Das nächste, was ich stark bezweiffle (zur näheren Info: ich bin nicht nur Biologe sondern auch Journalist und kenne mich in der Tier-Doku-Branche einigermassen aus... (ich war Fachberater für 2 Sendungen des MDR (Lexi-TV) (Elefanten und Affen) und halte es für äußerst unrealistisch und unwahrscheinlich, dass er eine Zusage über einen Tierfilm in der Tasche hat. Zweitens sind die Sendeansprüche der Fernsehanstalten bezüglich der Qualität so hoch, das "ein Film auf DVD" gedreht (gibt es ganz neu als MPEG 4 Kamera (vorgestellt auf der Photokina) für den AMATEUR-Bereich) als nicht ausreichend eingeschätzt werden muss.
    Auch hier gutklingende halbgewalkte Aussagen! Es gibt genügend Profistudios, die sich um solch einen Film bewerben, ich selber habe mich mit der Produktionsgesellschft record&play aus Leipzig für einen solchen Film bei verschiedenen Fernsehanstalten beworben und habe bis heute noch keine Zusage... ja drehen in Eigenregie könnte ich, aber ohne Garantie einer Sendung. Diese Sondierungsgespräche meinerseits habe ich sowohl mit öffentlich rechtlichen Sendern alsauch mit Privaten geführt... es ist einfach sauteuer. Hinzu kommt das die hochwertige Profitechnik natürlich dem Tropischen Klima ausgesetzt wäre... solche Filme dreht man nicht mal so mit einer Amateurkamera.... naja. sei es wie es sei, ich bewundere Joe für seine sachliche Argumentation und für sein gutes Gesprür in Beziehung auf den Fake.
    Ich bitte Euch um Sachlichkeit, aber auch um Konsequenz, solche Threads haben, wenn das so weitergeht, keinen guten Einfluss hier auf das Forum.

    Ausserdem verstehe ich nicht, warum Rüdiger es zuläßt, das jemand mit seinem Account mails verschickt... Alles etwas unstimmig und, was mich weiterhin bestärkt ist die ansich sachliche Reaktion von Joe...

    Meine Bitte an Rüdiger und auch an "Werner": kläre uns auf, was es damit auf sich hat!

    Danke und viele GRüße gepfiffen von Schlumpfine!

    Gunther
     
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  18. VolkerM

    VolkerM Guest

    Was soll das...

    Hallo Gunther, hallo zusammen,
    mein vorwiegendes Interesse gilt zwar den Amazonen-Papageien (und hier insbesondere A. amazonica), aber eine (von mehreren) "Gemeinsamkeiten" liegt darin, dass hier (wie bei den Grauen) kaum Freilandstudien verfügbar sind. Im Zusammenhang mit einer von mir konzipierten Ausarbeitung (Arterhaltender Vorteil durch Nachahmung / bei A. aestiva) habe ich auch auf (die eh spärlich vorhandene) Literatur zu den "Grauen" zurückgegriffen. An Feldstudien hierzu fallen mir nur die Arbeiten von Cruickshank, Gautier und Chappus ein. Insoweit kann ich Deine Aussagen ("...fast keine Infos aus der freien Natur....") nur bestätigen. Auch mir ist vor diesem Hintergrund ziemlich unerfindlich, wie diesem "Werner" seine (doch recht detaillierten) "Beobachtungen" geglückt sein könnten. Wäre ja geradezu sensationell. Ich hatte zwar noch nie das Vergnügen, freilebende Papageien beobachten zu können (dürfen), aber mir sind die Schwierigkeiten des (genaueren) Beobachtens relativ verbreiteter heimischer Arten schon hinlänglich bekannt. Hab das mal bei Turmfalken versucht.
    Die "Schilderungen" von Werner hinsichtlich der Methoden des Fangens -und Tötens- (von Grauen) sind mir so vage aus einem (nicht wissenschaftlichen, sondern belletristischen) Buch von G. Seymore (aus den 60iger Jahren) irgendwie in Erinnerung. Ich kram das Ding mal wieder raus.
    Ich stimme Dir voll und ganz zu: Solche (merk- bis fragwürdigen) Beiträge haben "keinen guten Einfluss auf das Forum".

    Schöne Grüße
    Volker
     
  19. Eru Ascar

    Eru Ascar Guest

    Hallo Volker!

    Danke für die Schützenhilfe! Ich hoffe, das wir das hier bald gemeinsam aufklären können.

    Viele Grüsse, Gunther
     
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