Wildgänse werden vergast!

Diskutiere Wildgänse werden vergast! im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Das mit den angebleiten Vögeln und Fehlabschüssen sagt mir, dass du von ordentlicher Gänsejagd, wie sie hier in der Gegend betrieben wird, nicht...

  1. Tobias84

    Tobias84 Stammmitglied

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    Wodurch entstehen nochmal Fehlschüsse?
     
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  3. Dirk71

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    Und weil bei euch einige schwarze Schafe "eimerweise" Kirren, schließt du daraus, dass das natürlich ALLE so machen... ist klar! :roll:
     
  4. Dirk71

    Dirk71 Mitglied

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    Erklär du es mir!
    In einem anderen Forum schreibst du... Zitat: "Ich habe es mir selbst angesehen, auch mitgeschossen!"
    Wenn man so viel Erfahrung hat bin ich gerne bereit von dir zu lernen! :roll:
     
  5. Tobias84

    Tobias84 Stammmitglied

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    Wieso "schwarze Schafe"? Es ist kein Geheimnis das die gelebte heimliche Revierpraxis in den meisten Fällen über 1kg liegen dürfte. Und ALLE müssen das auch nicht machen, es reicht ein besonders schwarz gefärbtes Schaf und die Sauen der vernünftig jagenden Reviernachbarn futtern dort mit. Das Problem bleibt dasselbe.

    Klar sind die riesigen Anbauflächen, die Monokulturen mit Mais und Raps DER Hauptgrund für die Bestands-Explosionen beim Schwarzwild und auch die immergrünen Äcker im Norden eine Einladung an die Gänse.

    Die alleinige Rechtfertigung von Jagd als Schadensbekämpfung hat jedoch ausgedient.
     
  6. Tobias84

    Tobias84 Stammmitglied

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    ;) Entstehen in erster Linie dann, wenn man sie auch zugibt! In den meisten Fällen jedoch: "Mir passiert das nie". Und da fängt die Misere an.

    Sie passieren ganz einfach weil es sich um bewegende Ziele handelt und die Schrote keine wärme suchenden Rakten sind. Für die Praxis ganz einfach, einfach mal Schüsse zählen (auch auf Drückjagden) und die Strecke vergleichen. Auch möglich: sich mal ein youtube clip anschauen in denen Gänse bejagt werden, auch hier zu Lande und man sieht schnell zeichnende und davon fliegende Gänse, was wohl draussen unter "vorbeigeschossen" laufen würde, der Beleg der Kamera spricht aber dagegen.
     
  7. Dirk71

    Dirk71 Mitglied

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    Wo hab ich gesagt, dass ich Jagd als Schädlingsbekämpfung sehe?:nene:
    Das habe ich nie und das werde ich auch nie!

    Ich jage Wild weil es ein hochwertiges Lebensmittel ist!

    Was die schwarzen Schafe bei der Saukirrung angeht... dir steht es frei, die entsprechenden Stellen über solche Misstände zu informieren!
     
  8. Dirk71

    Dirk71 Mitglied

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    Und weil irgendwelche Helden bei youtube zeigen, wie beschissen und meist auch viel zu weit sie schießen, machen das natürlich alle so!
    Noch einmal: Such dir nicht immer die schechtesten Beispiel raus und sage dann, das sei die Regel!

    Da ich glaube, dass wir in vielen Dingen mit unseren Meinungen gar nicht so weit auseinander liegen, kannst Du mich gerne im August auf ein Wochenende besuchen. Wir gehen dann Gänse jagen und ich zeige dir dass es nicht so sein muss, wie du es hier darstellst!

    *Bedingung ist, dass du die von dir erlegten Gänse mitnimmst! (Ich erlege nur so viel, wie ich selber verwerten kann :zwinker:)
     
  9. Tobias84

    Tobias84 Stammmitglied

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    Du wirst kein Statement von mir finden wo ich pauschalisiere. Ich kann aber auch nicht DIE besonders guten Schützen mit denen wett machen, die eben das verbocken, was eben auch Realität ist und die auch gar nicht abschätzbar sind (wie viele das so handhaben).

    Natürlich kann man in dem was man macht und vorallem was einer besonderen Zunft angehört, nur selbst vorbildlich sein aber man darf auch nicht ( mache ich leider auch des Öfteren) andere schönreden weil man dieselbe Bezeichnung trägt, wie auch die, die es halt verbocken. Die öffentliche Wahrnehmung befasst sich liebend gern mit Negativ-Beispielen.

    Zurück zu den Gänsen: Probleme der Bauern dürfen nicht ausschließlich die der Jäger sein, Ursache sind die Anbaumethoden bzw. das was angebaut wird. Eine fehlende Bereitschaft Flächen abzutreten, Entschädigungen mal leise anzunehmen und ein Umdenken in der Bewirtschaftung in Gang zu setzen.

    Jäger bezahlen für eine freiwillige Leistung in Forst und Feld viel Geld, sollen auch noch den Schaden übernehmen und dass schweißt zwei ungleiche Paare zusammen. So gesehen eine Ehe die nicht funktionieren kann. Jagd ist eine Form der nachhaltigne Nutzung auf dem Lande und steht der Landnutzung in nichts nach.
     
  10. #29 Peregrinus, 23. Juni 2015
    Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

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    Unter "ordentlich" verstehe ich, dass pro abgegebenem Schrotschuss genau eine Gans liegt, nicht mehr und nicht weniger. Und dass auch keine Gans im Umfeld in irgend einer Weise zeichnet und auch nicht zeichnen kann, weil bei der Schussabgabe die Gefährdung einer anderen Gans vollständig ausgeschlossen werden kann.

    Aus Deinen nachfolgenden Beiträgen entnehme ich, dass dem auch bei Euch nicht immer so ist.

    Und dass in Graugans-Schwärmen immer mal wieder eine Kurzschnabel- oder Zwerggans dazwischen ist, dürfte unstrittig sein. Bei Euch mag das anders sein, aber hier in Baden-Württemberg traue ich mehr als 90 % der Jägerschaft nicht zu, eine Kurzschnabelgans zu erkennen.

    Und dann stellt sich immer noch die Frage, ob mit einer solchen Jagdmethode eine nennenswerte Schadensabwehr (Abwehr im Sinne einer Reduktion, nicht einer Verschiebung auf andere Felder) möglich ist. Ich glaube nicht.

    VG
    Pere ;)
     
  11. DanielG

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    Bejagung, so wie anderswo. Wenn es zuviele werden - aufessen!
     
  12. arno2

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    Moin,

    was zur Zeit mit den Gänsen gemacht wird, wird seit Jahren bereits flächendeckend und weltweit mit den
    Insekten und Wildkräutern aus Kostengründen der Ertragsminderung wegen veranstaltet.: Die gesamte Umwelt
    und unser Trinkwasser wird mit Pestiziden, Fungiziden und Herbiziden vergiftet.

    An diesem Beispiel muß jedem Bürger klar werden, dass die Biologen und andere Naturwissenschaftler
    mit ihrem Detailwissen absolut keine Ahnung über das vermaschte Netz und Wirkungsgefüge in der Natur haben: Es handelt sie bei diesen Leuten um Fachidioten, die unsere Lebens-Grundlagen vernichten!


    Gruß arno2
     
  13. arno2

    arno2 Mitglied

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    Moin,

    ich muß eine Korrektur anbringen.
    Dass, was mit den Lebewesen geschieht, wird von Politikern genehmigt.
    Die Naturwissenschaftler machen ihren Job.
    Es ist falsch, die Naturwissenschaftler für die flächendeckende Ausrottung vieler Arten
    verantwortlich zu machen.
    Es sind die Politiker, die die Ausrottung genehmigen.

    Gruß
    arno2
     
  14. Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

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    Das greift mir nun doch etwas zu kurz ...

    Es ist ein komplexes Wirkungsgefüge aus Politikern, die gewählt/wiedergewählt werden wollen, aus Wissenschaftlern, die entsprechende Finanzmittel nur dann bekommen, wenn sie das rausfinden, was gerade en vogue ist und Medien, die die Dinge entsprechend aufbereitet an den "mündigen Bürger" bringen. Dazu die Wirtschaft, welche Politik, Wissenschaft und Medien entsprechend beeinflusst.

    Politiker sind von uns gewählt, um unsere Linie zu vertreten. Denen einseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben, passt nicht. Vielmehr sollten wir uns an der eigenen Nase fassen, denn der Bürger ist immer noch die mächtigste Komponente in dem Spielchen. Das beginnt mit dem Kaufverhalten, geht weiter mit dem Informations-/Auseinandersetzungsverhalten über/mit einer Materie bis hin zum Wahlverhalten.

    VG
    Pere ;)
     
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  16. arno2

    arno2 Mitglied

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    Moin Pere,

    es wird uns Glauben gemacht, dass der Bürger die mächtigste Komponete in unserem System ist.
    Wenn die Politiker gewählt worden sind, werden deren Arbeiten selten wesentlich vom Volk beeinflußt.
    Auch unsere Politiker zwingen dem Volk ungewünschte Dinge auf: Kernkraft, Militär, Sanktionen gegen Rußland, selbst verursachte Flüchtlinge, und schlimmstenfalls sogar einen unerwünschten idiotischen Krieg.

    Bei einer Wahlbeteilung um die 50% wird die Regierung schon lange nicht durch die Mehrheit
    des Volkes bestimmt. Die gewählten Politiker vertreten nicht "unsere Linie", wenn sie z. B.
    auf Geheiß der USA den riesigen russischen Markt zerstören! Usw., usw..

    Gruß arno2
     
  17. Tobias84

    Tobias84 Stammmitglied

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    Warum "glauben gemacht"? Wer wählt diese denn bzw. wer wählt nicht? Die Masse! ..die sich hier entweder gerade so zur Urne bemüht oder nicht zur Wahl geht und heimlich diese knappen Mehrheiten duldet, auch das ist Macht, die Macht des NICHTS-TUNS.

    Ich habe noch nie DIE gewählt, die für diese Dinge die du hier ansprichst, verantwortlich sind. Drum müssen sich nur Mehrheiten für andere Überzeugungen finden lassen, dann wäre es eben anders ;)

    Die meißten jammern ja nur und nörgeln, sind aber in-konsequent wenn es darum geht, ihre Vorstellungen in die Politik einfließen zu lassen (in dem sie mal die wählen, die, die dies auch so umsetzen wollen). Da wird wie schon gesagt, entweder gar nicht gewählt oder aus Gewohnheit die, die schon Jahrzehnte in Abwechslung dieses Land regieren. Es ist doch keine Veränderung wenn ich nach einer Legislaturperiode mit einer Mehrheit von CDU wieder SPD wähle (oder umgekehrt). Und dann diese beiden (wie fast immer) eine Koalition bilden und sich die nächsten vier bis fünf Jahre (je nach Mehrheit) den Schwarzen Peter zuschieben. Ab und an dürfen dann die Grünen oder die Gelben mitspielen und am Ende heisst es wieder: Alles das Gleiche. Neee eben nicht, auch mal anderen Parteien die Verantwortung geben und dann mal schauen was wird!
     
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