Wintervogelfütterung

Diskutiere Wintervogelfütterung im Forum Allgemeines Vogelforum im Bereich Allgemeine Foren - Winterfütterung Futter verstecken Hallo zusammen, Ich bin neu hier und mein erster Eindruck: Wow ist dieses Forum hübsch:) Aber nun zum Thema. Ich...
Hallo!
Bei unserem Baum vor Futterstelle, steht ein Nadelbaum der ist so Dicht da kommt keine Katze hoch. Bisher auch
in der Nähe noch keine gesehen. Weil es hier nur reine Stubenkatzen gibt, waren noch nie draussen. Gefahr für
Jungvögel besteht nur von Eichhörnchen. Bisher noch nichts passiert, possitiv Eichhörnchen fressen zusammen mit
Wildvögel. Durch die dichten Nadeln, kommen auch keine Raubvögel. Hier störrt aber auch niemand, die Wildvögel
beim Fressen. Wenn wir näher ans Fenster gehen, fliegen Sie nicht weg. Weil wir Fenster mit Dunkler Folie ver-
dunkelt haben. Dadurch können Sie uns nicht sehen, allerdings dürfen wir kein Licht im Zimmer anmachenDies ist
nur 1Spender von 2

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Sieht gut aus. Wir haben hier aber leider nicht nur Katzen sondern Waschbären.
Die kommen auf jeden Baum und machen alles kaputt was sie erwischen können.
 
Hallo Charlette!
Laute Musik Lavendel Hundehaare Springleranlage. Dies mögen Waschbeeren nicht. Vor allem
kein Wasser, da müsste normal was gehen.

Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
Waschbären sind absolut nicht wasserscheu. Deshalb heißen die auch so. Mit Musik wird's auch schwierig denn die sind nachtaktiv. Alles andere schreckt die auch nicht.
Es gibt trotzdem noch genug Vögel denn die sind auch schlau und lernen dazu.
An die Nistkästen kommen sie jedenfalls nicht mehr ran.
 
Nein. Die haben ihr Revier und bleiben. Es gibt so viele das sogar wenn man die fangen würde welche nach rücken. Kassel ist inzwischen die Hauptstadt der Waschbären.
Auf einer Nebenstraße wurden 20 Tiere gleichzeitig gesichtet.
Auch Jagd hilt wenig weil die sich umso mehr vermehren.
Mit in Beitrag # 1779 genannten Mitteln haben wir gelernt damit zu leben.
 
Waschbären; hier off topic

Hallo Rempi, hallo zusammen,

Aber es muss doch Möglichkeit geben sie aus dem Garten zu vertreiben.
Schaut euch mal die "gesammelten Werke" über Waschbären und Gegenmaßnahmen an;
mit Video im 1. Beitrag u. anderen:

Mein Jagdberechtigter hat im von mir betreuten Bereich in den letzten 3 Jahren 33 dieser Maskenmonster
so weit weggebracht, dass sie nie mehr wieder kommen. :D
Jetzt nahezu waschbärenfreie Zone. Es geht doch. Man muß nur "nachhalten." ;)
Dem Mann gehört eigentlich ein Preis bezügl. Schutz der einheimischen Kleintiere und Vögel. :beifall:

Nabu-Gruß
Swift_w
 
Hallo Charlette!
Genau dieses Problem hatte ich mit den Ratten, nun endlich nicht mehr. Aber im gegensatz sehen die
Waschbären so putzig aus, aber Vögel lernen schnell außer Tauben. Die gehen den Gefahr aus dem Weg.

Andreas
 
Charlette und Evy:

Ja, danke! An eine Manschette, wenn auch von anderer Art, dachte ich auch schon oft, und zwar als Katzen Eichhörnchen den Baum hinaufjagten. Muss mal sehen, was es so alles gibt, was am besten passt und sicher ist. Wenn Katzenkrallen an so einer Kunststoffmanschette wirklich keinen Halt finden, dann wäre sie genau richtig. Katzenabwehrgürtel gibt es auch noch und Möglichkeiten, selbst etwas zu basteln.

Der Baum, aus dem das Taubenküken stammte, ist eine im Innern kreuz und quer und sehr dicht gewachsene Scheinzypresse, deren Astwerk in einer Höhe von etwa 1,80m beginnt. Im Februar oder März baute das Taubenpaar ein Nest in der Krone, dort, wo keine Katzen hinkommen konnten. Das Nest fiel aber wohl im Sturm auseinander. Dann gab es einen zweiten Versuch an anderer Stelle im Baum. Wenig später fand ich zwei Eier am Boden, ein kaputtes, das wohl herausgefallen war und eins in fünf Metern Entfernung, heile und wahrscheinlich von einem Marder dort abgelegt. Warum der Räuber es nicht gefressen hatte, war mir ein Rätsel. Beide Eier waren noch nicht angebrütet. Da dachte ich dann, die Tauben hätten den Baum endgültig aufgegeben und sich einen anderen gesucht. Offensichtlich ein Irrtum…

Nistkästen habe ich leider keine, da es hier keine geeigneten Bäume gibt, und zum Glück habe ich noch keine Angriffe auf die Futterstellen mitbekommen. Werde aber versuchen, die irgendwie zu sichern. Besonders gefährdet sind die, die in Büschen und Sträuchern und auf Wiesen nach Insekten suchen, doch dagegen kann man leider gar nichts machen.

PS: Um noch etwas Positives zu schreiben… oder lieber nicht, denn es hätte etwas mit Igeln :) in einer wild wuchernden Ecke hinter dem Vogelfutter zu tun und wäre ebenfalls off-topic.
 
Und nach den Waschbären kommen die Ameisen
Waschbärenproblem ist Menschen verursacht, Ameisen nur indirekt.
 
@Rotcaletion wenn du nur Katzen und Marder in deiner Gegend hast dann kannst du auch Katzenabwehrgürtel verwenden.
Gegen Waschbären helfen die nicht und werden sogar in doppelter Ausführung locker überwunden.
Wir hatten jahrelang 2 dicke Igel hier. Die bekamen immer Katzenfutter raus gestellt und man hat sie abends schmatzen hören.
Dann habe ich mitbekommen das die Waschbären das fressen.
Entweder die Reste oder alles.
Fütterung eingestellt und irgendwann waren die Igel weg.
Habe schon länger keinen gesehen.
 
Hallo swift_w!
Vom Fenster tagsüber sind Bilder nicht scharf genug. Werfen Schatten. Aber Meisen-Grünfink-
Eichelhaer-Buntspecht-Raben. Bekommen genauso viel Futter. Hier kommt keiner zu kurz.

Andreas
 
Hallo esth3009!
Das mache ich sowieso, mit dem Tag wo ich Wildvögelfütterung startete. War mir bewusst dass die Vögel nun täglich kömmen,
um Ihr Futter zu vertilken. Denn viele meinen, dass Vögel im Sommer ihr Futter selbst suchen sollten. Denn Sie erwarten,
dass Futterstelle reichlich gedeckt ist. Außerdem haben Halsbandsittiche, nun auch die Futterstelle endeckt. Ich Füttere Sie
das ganze Jahr.

Andreas
 
Charlette schrieb:
@Rotcaletion wenn du nur Katzen und Marder in deiner Gegend hast dann kannst du auch Katzenabwehrgürtel verwenden.

Gegen Waschbären helfen die nicht und werden sogar in doppelter Ausführung locker überwunden.

Wir hatten jahrelang 2 dicke Igel hier. Die bekamen immer Katzenfutter raus gestellt und man hat sie abends schmatzen hören.

Dann habe ich mitbekommen das die Waschbären das fressen.

Entweder die Reste oder alles.

Fütterung eingestellt und irgendwann waren die Igel weg.

Habe schon länger keinen gesehen.

Waschbären habe ich hier leider (oder zum Glück?) noch nie gesehen, aber Marder (und hin und wieder einen Fuchs).

Aber der Taubenbaum, der im Moment auch Schlafbaum von Heckenbraunellen zu sein scheint, ist jetzt hoffentlich dicht. Einen Abwehrgürtel habe ich noch nicht montiert, aber die Stelle in etwa 2,5 Metern Höhe, an der die großen tragenden Äste in alle Richtungen aus dem Stamm wachsen, mit Ästen und Zweigen eines anderen Baums so vollgestopft, dass Katzen eben jene tragenden Äste vom Stamm aus hoffentlich nicht mehr erreichen können. Muss das jetzt mal beobachten.

Das Taubennest, das überfallen wurde, ist nun auch gefunden. Stand oft unterm Baum, konnte aber wegen des dichten Wuchses nichts Eindeutiges erkennen, doch vorgestern streckte dann eine Elterntaube einen Flügel senkrecht in die Luft, als wollte sie sagen: „Boah, bist du doof? Hieäähh bin ich!“ :+klugsche Und gestern dann das Piepsen eines zweiten Kükens… :):) Hoffentlich kommt es durch. (Einen Katzenangriff auf eine Alttaube gab's heute auch schon wieder. Hoffentlich keine ernsten Verletzungen. „Hoffentlich", „hoffentlich"... offenbar das zentrale Wort, wenn man sich um Wildtiere kümmert.) Schätze, das Küken wird so in zwei bis zweieinhalb Wochen ausfliegen…

Dazu hätte ich dann gleich noch eine Frage. Sie gehört zwar eher ins Wildtauben-Unterforum, doch vielleicht lesen hier auch Taubenkundige mit: Wenn junge Ringeltauben vom ersten Tag an Taubenfutter bekommen, besteht dann die Gefahr, dass sie nie so selbstständig werden wie ihre nicht-gefütterten Artgenossen?

Off-topic Igel-PS: In der verwilderten Ecke hinter dem Vogelfutter wohnte hier im letzten Jahr ein Igelweibchen. Das bekam im Frühsommer Besuch von einem Männchen, und ich konnte das nicht gerade zimperliche Balzritual mitverfolgen. So im August gab's dann mindestens fünf kleine. Die genaue Zahl konnte ich nie wirklich herausfinden. Als ich sie zum ersten Mal sah, zählte ich fünf plus Mutter plus Geraschel in einem Busch. War dann jeden Abend zwischen neun und elf im Garten, um nach dem Rechten zu sehen, aber es waren nie wieder fünf kleine auf einen Haufen, sie wurden zwischen August und Oktober immer weniger. Hoffentlich hatten sie lediglich unterschiedliche Wach- und Ausgehzeiten, d.h. vielleicht gingen manche erst in der zweiten Nachthälfte auf Wanderschaft. Mindestens ein Junges hielt in seinem Geburtsbusch dann auch Winterschlaf, was ich aber erst erkannte, als es im März erwachte. Es ist vermutlich immer noch da hinten und scheint nun Besuch von auswärts zu bekommen. Bin gespannt, was dieses Jahr passiert, auch hinsichtlich des Nachbarn auf der anderen Seite, der zwar keine Katzen hat, aber einen Mähroboter, mit dem er bisweilen dreimal täglich den Rasen mäht, u.a. in der Morgen- und Abenddämmerung. Im letzten Jahr verlegte er die Mähzeiten aufgrund meiner Bitte immerhin in die hellen Tagesstunden...

Um doch noch die Kurve zurück zum Thema Vogelfütterung zu kriegen – ein kleiner Tipp: Wenn mit Igeln im Garten zu rechnen ist – und nachts, wenn keiner zuschaut, ist doch fast immer und fast überall mit ihnen zu rechnen, oder? – bitte keine ganzen oder halben Erdnüsse auf dem Rasen liegen lassen, sondern ggfs. abends einsammeln. Laut Igel-Ratgebern passen ganze oder halbe Erdnüsse nämlich genau in die Gaumenhöhle eines Igels, können sich dort verkeilen und so die Nahrungsaufnahme vereiteln.

Nur falls der eine oder andere stille Mitleser davon noch nichts gehört haben sollte.
 
Waschbären habe ich hier leider (oder zum Glück?) noch nie gesehen,
Hallo Rotcaletion,

sag lieber Waschbären zum Glück hier noch nie gesehen.
Aber das will nichts heißen, denn sie sind nachtaktiv.
Sie können trotzdem anwesend sein.
Die Maskenmonster haben sich inzwischen auch nach NRW ausgebreitet.
Heutzutage kommen in der BRD laut neuen Schätzungen bereits 1,5 Mill. Waschbären vor !
Einheimische Kleintiere und Vögel, die von ihnen "hingerichtet" werden, finden die gar nicht niedlich.


Ich betreibe im öffentl. Park noch ein bischen Zufütterung für Wildvögel.
Kleines hängendes Silo mit Vollkorn-Haferflocken.
Es fungiert auch als Indikator für die Anwesenheit von Waschbären.
Wenn es über Nacht total leergefressen wurde, war das ein Zeichen dass hier "der Bär" nachts los war. 8o
Durch vorzügliche Arbeit eines örtl. Jagdberechtigten ist das an dieser Stelle nicht mehr der Fall.
Er hat sie so weit "weggebracht" dass sie nie mehr wiederkommen - nämlich in die ewigen Jagdgründe. :)

VG
Swift_w
 
Zuletzt bearbeitet:
Swift_w schrieb:
sag lieber Waschbären zum Glück hier noch nie gesehen.

Hallihallo! Ja, mach' ich, denn ich will ja nicht, dass Nester ausgenommen werden. :nene:

Aber warum schreibst du, Beutetiere würden von Waschbären "hingerichtet"? Die vermenschlichende und anklagende Wortwahl suggeriert Vorgänge jenseits natürlicher Zusammenhänge zwischen Ernährung und Überleben, so als würden Waschbären Unschuldige widerrechtlich aus der Welt schaffen. Sind sie etwa den satten Hauskatzen ähnlich, die töten und liegen lassen, oder sind sie nicht etwa auch als invasive Art auf Fleisch angewiesen? Die Wortwahl erinnert an die Verteufelung von Katzen in früheren Jahrhunderten (als Hexen-Utensil), von Tauben heute ("Ratten der Lüfte") usw. usw., und ich frage mich, ob die Tiere dies wirklich verdient haben. :?

Noch mal zum Taubenbaum:

Ich schrieb heute Nachmittag: "Schätze, das Küken wird so in zwei bis zweieinhalb Wochen ausfliegen…", nehme aber alles zurück, denn es flog schon heute gegen 18.30 Uhr zum ersten Mal! :) Der Täuber saß hier auf dem Dach, lockte die Jungtaube durch Gurren aus dem Baum und ermunterte sie zum Herüberfliegen. Es waren zunächst nur zwei kurze Flüge: zuerst etwa 10 Meter vom Baum zum falschen Dach und dann etwa sechs Meter vom falschen Dach zum Papa, der auch prompt fütterte. Die Jungtaube sah aus wie eine Kreuzung aus Taube und Möwe und ganz anders als das Geschwisterchen, das vor einer Woche eingeschläfert werden musste. Eine enorme Entwicklung in nur acht Tagen. Während des Gefüttertwerdens zitterten die Flügel der Jungtaube minutenlang stark. Ich hoffe, das war normal so und darauf zurückzuführen, dass dies eben die allererste Belastung der Flugmuskulatur gewesen war. Mutter Taube leider nicht gesehen. Jungtaube und Täuber sind wohl nun zur Übernachtung wieder im Taubenbaum, wenn auch an anderer Stelle (Flügelrauschen irgendwo zwischen den Zweigen). Derweil bauen zwei andere ganz oben das nächste Nest…

Die erste Maßnahme wird jedenfalls sein: Ich mische bis auf weiteres keine ungeschälten Sonnenblumenkerne mehr ins Taubenfutter, da unklar ist, wann so eine Jungtaube firm darin ist, sich in der Natur ausreichend Grit zu besorgen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @Rotcaletion !
Das zittern der Flügel ist normal und machen alle Jungvögel so wenn sie betteln oder gefüttert werden wollen.
Auch weibliche Altvögel zeigen dieses Verhalten während der Balz wenn sie gefüttert werden.
Also kein Grund zur Sorge.
Viel Glück für die Jungtaube.
 
Thema: Wintervogelfütterung

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