Wölfinnen in Hessen

Diskutiere Wölfinnen in Hessen im Hunde Forum im Bereich Tierforen; Ich sehe viel mehr Grund dafür, dass die Wölfe darüber diskutieren, ob Menschen für sie gefährlich sind, als umgekehrt.

  1. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Ich sehe viel mehr Grund dafür, dass die Wölfe darüber diskutieren, ob Menschen für sie gefährlich sind, als umgekehrt.
     
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  2. #142 Yarina, 03.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 03.05.2020
    Yarina

    Yarina Bayrische Weltbürgerin

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    Trump hat mittlerweile einen bestimmten Ruf, ja. Aber man sollte sich anschauen, wie er dafür sorgt, dass er der "Größte/Beste/Klügste" ist und welche Zielgruppen er damit erreicht. Ebenso muss man sich anschauen, wer dagegen ist. Da gibt es durchaus eklatante Unterschiede,´.

    Nein, eben nicht. Aber das amerikanisches Bildungssystem ist sehr teuer. Das kann sich nicht jeder leisten. Eltern stehen unter ungeheurem Druck, den Kindern eine gute Ausbildung zahlen zu können/müssen, ziehen oft um, um in der Wunschschule eine Chance zu haben. Alle, die das nicht können, sitzen am Bildungs-Restetisch. und jetzt könnte man sich wieder anschauen, wer Trumps Anhänger sind.
     
  3. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Ich bin erstaunt. Sechs Hektar Wald genügen einem Wolf als Lebensraum?

    Was das Management angeht, sind uns wieder die Skandinavier voraus. Aktuellere Zahlen als 2017/2018 habe ich leider nicht, kann man sich aber selbst heraussuchen: www.jaegarefoerbundet.se.
    Demnach wurden im Winter 2017/2018 zum Abschuß 22 Wölfe freigegeben dies entspricht ca. 5% des Bestandes. Mit dem Ziel, die übrigen 95% menschenscheu zu halten. Wenn die Gefahr durch den Menschen latent ist, bleibt der Wolf auf Abstand.
    Das war nicht immer so. Noch bis 2009/2010 stand der Wolf in Skandinavien unter Vollschutz, vergleichbar wie bei uns. Erst nach einem Vorfall bei Mora/Schweden änderte sich die Meinung zum Wolf, und man ging über zu einem Management, welches sich bislang als erfolgreich erwiesen hat. Es gab seither keine Vorfälle mehr, keine Angriffe auf Menschen oder Haustiere, und die Wölfe sind weiterhin nicht im Bestand gefährdet.

    Aber so ein Umdenkprozess ist in Deutschland undenkbar. Zu viele bornierte Idioten.
     
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  4. Yarina

    Yarina Bayrische Weltbürgerin

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    Nein, natürlich nicht. Es sind 6000 km². Da fehlen Nullen, sorry.

    Wenn man nicht weiß, warum es zu den Zwischenfall gekommen ist, ist das schwer zu beurteilen. Schweden ist hoch im Norden, es ist lange Winter. Da mögen mehrere Faktoren zusammengekommen sein. Man kann Situationen aus unterschiedlichen Länder nicht 1:1 übertragen.

    Deutschland hat eine andere Ausgangsituation. Bei uns gibt es seit Jahrhunderten keine dokumentierten Zwischenfälle mit Menschen. Die letzten waren im 30jährigen Krieg.
     
  5. #145 terra1964, 05.05.2020
    terra1964

    terra1964 Foren-Guru

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    Stimmt, bei uns ist die Bevölkerungsdichte ungleich höher.
    Gruß
    Terra
     
  6. Yarina

    Yarina Bayrische Weltbürgerin

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    Ja. Und das Klima. Das im Norden sehr viel lebensfeindlicher ist.
     
  7. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    In Mora haben ein paar Wölfe einer Frau ihren Hund aus dem Halsband geholt, beim Gassi gehen am Stadtrand. Dieser Vorfall führte zum Umdenken bei den schwedischen Behörden. Was beweist, dass man dort lernfähig ist. Und in Canada, in den USA, und in Russland sowieso. Alle Länder, die jahrhundertelange Erfahrung haben im Umgang mit Wölfen, gehen mit dem Wolf anders um als wir.

    Zudem: wenn es seit dem 30 jährigen Krieg in Deutschland keine Vorfälle mit Wölfen gegeben hat - möglicherweise mangels Wölfen?
     
  8. Yarina

    Yarina Bayrische Weltbürgerin

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    Bitte eine valide Quelle, bitte DNA: wars evtl. ein Wolfhybride?

    Das trifft auch auf Österreich zu. Und nein, der Wolf ist nicht schon seit dem Dreißigjährigen Krieg ausgestorben.

    Das heißt im Klartext: Nicht mal in den Extremsituation der Weltkriege haben Wölfe Menschen angegriffen.
     
  9. #149 Bianca92, 07.05.2020
    Bianca92

    Bianca92 Mitglied

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    Da hat mein Vater allerdings ganz andere Geschichten erzählt. Aber die stimmen sicher auch nicht. Waren sicher Hybride, die in Rudeln aufgetaucht sind.
     
  10. Yarina

    Yarina Bayrische Weltbürgerin

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    In Deutschland? In Österreich? Oder vielleicht in Stalingrad, wo jede Menge Leichen rumlagen?
     
  11. toxamus

    toxamus Foren-Uhu

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    Entschuldigt bitte, aber wie blöde wird diese Diskussion noch werden?

    Verkehrstote in Deutschland: 3059 (niedrigste Zahl seit langem)
    Grippetote 2017/2018 : ca. 25000
    Opfer Kinder nach Hundeangriff: keine Statistik, seitenweise Google-Ergebnisse
    Kinder von Traktor überrollt: jede Menge, alle Jahre wieder
    Senioren, schwerverletzt weil sie jetzt elektrisch radeln können: jedes Jahr mehr

    Opfer von Wolfsangriffen in Deutschland, letzte 50 Jahre: 0,0

    So what?
    Also ich würde mir eher Sorgen machen dass mir der Himmel auf den Kopf fällt.
    Ich seh rundum jede Menge Probleme, die dringend gelöst werden müssten. Wolfsangriffe bzw. Wölfe gehören definitiv nicht dazu.
     
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  12. irisb

    irisb Portugalfan

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  13. Yarina

    Yarina Bayrische Weltbürgerin

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    Das, denke ich, ist das Hauptproblem dabei:

    Quelle: https://forumagwildtiere.files.wordpress.com/2018/04/AG-Wildtiere_Positionspapier_Wolf_Dez18.pdf
     
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  14. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Wir können ja uns nicht mal das flächendeckende Vorkommen des Rothirsches leisten, als einem der reichsten Länder Europas und der Welt. Ausserhalb der ausgwiesenen Rotwildgebiete wird er gnadenlos zusammengeschossen - aus rein wirtschaftlichen Motiven. Er frißt zu viele Pflanzen.

    Es sind nicht diese Maßstäbe, die mich nerven. Es sind die doppelten Maßstäbe, die angelegt werden. Wolf ja, Hirsch nein.
     
  15. Yarina

    Yarina Bayrische Weltbürgerin

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    Der Mensch bildet sich halt ein, der Maßstab aller Dinge zu sein und bestimmen zu können, was wie sein darf / sein muss :+keinplan
     
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