Zehenbeisser

Diskutiere Zehenbeisser im Agaporniden Allgemein Forum im Bereich Agaporniden; Bei der Durchsicht eurer Bilder habe ich festgestellt, dass Eure Pfirsichköpfchen noch alle Zehennägel haben. Meine drei - habe ich vor ein paar...

  1. Eveline

    Eveline Guest

    Bei der Durchsicht eurer Bilder habe ich festgestellt, dass Eure Pfirsichköpfchen noch alle Zehennägel haben. Meine drei - habe ich vor ein paar Monaten als Notfall übernommen - beissen sich andauernd wie Füsse blutig, alle drei haben keine Nägel mehr oder nur noch einen /zwei.
    Ist das normal?
    Wir haben seit Weihnachten noch ein handzahmen Rosenköpfchen in der selben Voliere, den lassen sie in Ruhe. Gut er ist auch einiges grösser und laut. Die trauen sich wohl nicht ihn zu beissen und er meint sowieso, er gehöre da nicht rein, er sei schliesslich kein Vogel. Kaum betrete ich den Wintergarten reklamiert er laut und will raus zu mir.
    Wenn ich ihm das erlaube, fliegt er mir auf die Schulter und lässt sich ins Kinderzimmer tragen wo er sofort zu den Nymphen in den Käfig fliegt, alles fressbare verputzt (er hat das gleiche Futter in der Voliere) und dann kommt er wieder zu mir oder den Kindern und trompetet los und beschwert sich (so kommt es uns jedenfalls vor).
    Wieso beissen sich die Pfisichköpfchen?
    Eveline
     
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  3. #2 dragon109, 22. Juni 2004
    dragon109

    dragon109 Guest

    Hallo Eveline,

    also, warum Deine sich die Füße blutig beißen weiß ich leider nicht.

    Wir haben ein Pärchen, und unsere Henne zerrt ihn regelrecht durch die Gegend, indem sie ihn am Bein packt und einfach zieht. Hockt er auf dem Ast kippt er manchmal um :D , auf dem Brettle rutscht er dann wir auf der Eisbahn. Anfangs rückte sie ihn sich zurecht, bis er genau dort saß wo sie ihn haben wollte. Dann wars gut.
    Er piept dann kläglich, es scheint ihm aber nicht weh zu tun, denn er flüchtet erst mal nicht. Nur wenns ihm wirklich lästig wird geht er stiften.

    Aber wir hatten vorher 2 Hennen, die machten immer Jagd auf ihre Zehen, und DAS sah wirklich nicht nach Spaß aus. Sie sind aber immer schnell genug weg gekommen vor dem Schnabel der anderen.
    Ich schätze das war Revierverhalten.

    Hast Du echte, d.h. gegengeschlechtliche Paare?

    Die Konstellation mit dem Rosenköpfchen könnte eventuell noch problematisch werden, die können ganz schön aggressiv werden gegen artfremde.
     
  4. #3 claudia k., 22. Juni 2004
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
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    hi eveline,

    zankereien und kleine beißereien gehören bei den agas zur tagesordnung, aber dass sie sich regelmäßig blutig beißen, und fast alle keine krallen mehr haben ist nicht normal. ich vermute auch, dass du keine echten paare hast. wäre auch möglich, dass ein paar dabei ist, aber der dritte eben "stört". wie auch immer, eine ungerade zahl agas ist immer problematisch.
    auch das eine rosenköpfchen scheint sich ruhig zu verhalten, weil es in der unterzahl ist. ich glaube nicht, das der kleene glücklich und zufrieden ist. warum bekommt er keinen partner?

    ich glaube, damit die beißereien aufhören, und du ein zufriedenes rosenköpfchen bekommst, stehen da einige neuverpaarungen an.
    dir fehlt zumindest ein pfirsich- und ein rosenköpfchen für mehr harmonie in der voliere.
    das rosenköpfchen würde ich, wenn es geht nicht aus den augen lassen, solange es bei den pfirsichen sitzt. wie dragon schon schrieb, rosen können sehr rabiat werden. da kann mehr passieren, als abgebissene krallen, oder zehen. wenn es anfängt die anderen zu jagen, oder sonst irgendwie aggressiv wird, solltest du sie schon mal nach arten trennen.

    gruß,
    claudia
     
  5. Aga

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    Hallo Eveline,

    es wurde ja schon so einiges gesagt zu dem Zehen beißen!

    Deine Agaporniden zusammenstellung ist alles andere als günstig mit 3 Pfirsichköpfchen und 1 Rosenenköpfchen.

    Das Füße,- Zehenbeißen kann durchaus eine reine Streßreaktion sein!

    Denn wenn deine 3 Pk´s z.B. 2 Hennen und 1 Hahn sein sollten, so greifen sich erstmal die Hennen gegenseitig an wegen dem Hahn und dann den Hahn selber. Das gleiche gilt für 2 Hähne und 1 Henne.

    Bei 3 Hennen oder 3 Hähne wäre es das gleiche Problem, würde aber weitaus nicht so blutig enden.


    Das sich das Rosenköpfchen nicht den Pfirsichlöpfchen anschließt, ist insoweit Normal da es Handzahm ist. Da gehe ich davon aus daß das RK eine Handaufzucht ist oder ein fehlgeprägter Vogel wegen früherer Einzelhaltung.

    Du solltes den Vögeln zu liebe alle einer DNA-Analyse unterziehen, um das Geschlecht fest zu stellen. Dann wäre es angebracht für die Vögel jeweils den gegengeschlechtlichen Partner zu holen.
     
  6. Guido

    Guido Guest

    Hi Walter
    Kannste nicht mal wieder wat schreiben wo wir zanken können :?
    Ich muss Dir immer Recht geben. Zu diesem Beitrag auch :)

    Liebe Grüsse
    Guido :0-
     
  7. Aga

    Aga Foren-Guru

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    Hallo Guido,

    warte es ab!;)

    Es kommen bestimmt noch Fragen und Antworten wo wir 2 uns wieder mal so richtig zanken können. :gott:
     
  8. #7 claudia k., 23. Juni 2004
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
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    hi walter,

    nicht unbedingt.
    ich hatte auch mal zwei (notfall-)handaufgezogene agas bei meinen. das sozialverhalten untereinander (bis auf die extrem dominanten hennen) war ganz normal und agatypisch. auch als die beiden handaufzuchten später beim züchter wieder in den großen agaschwarm gesetzt wurden, zeigten sie keine auffälligkeiten oder schwierigkeiten sich einzugliedern.

    ich denke in diesem fall verhält sich der rosenkopf ganz natürlich. er spricht eben eine andere sprache als die pfirsiche.

    gruß,
    claudia
     
  9. Aga

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    Hallo Ckaudia K,

    das würde ich nicht so sehen!

    Es kommt darauf an wie lange die Vögel auf den Menschen geprägt waren bzw. sind!

    Bei Handaufzuchten gibt es 2 Arten:

    Art 1.) solche Handaufzuchten die wegen dem Profit gemacht werden. Da werden die Jungvögel direkt nach dem Schlupf den Altvögeln weggenommen und nur mit der Hand aufgezogen.


    Art 2.) solche Handaufzuchten welche bei den Altvögeln gelassen werden und nur teilweise vom Menschen mit gefüttert werden. Dies wird aus verschiedenen Gründen gemacht. a.) Altvögel füttern schlecht b.) Altvögel sind Krank c.) einer der Altvögel ist verstorben.


    Solche unter Art 2 Handzahm gewordene Vögel lassen sich ohne weiteres mit Artgenossen vergesellschaften, da Sie ja nie von solchen getrennt waren und den Mensch nicht als Partner vollwertig akzeptieren.

    Was unter Art 1 nicht der Fall ist! Da wird der Mensch vollkommen als Partner angesehen und auch akzeptiert. Diese Fehlprägung lässt in den meisten Fällen keine Vergesellschaftung mit Artgenossen zu, da diese nicht ins Verhaltensmuster passen.


    Unter Zwang wie hier bei Eveline würde sich im Normalfall auch ein Rosenköpfchen mit Pfirsichköpfchen verpaaren oder umgekehrt.

    Es werden ja auch Rosenköpfchen mit Pfirsichköpfchen oder Schwarzköpfchen absichtlich verpaart um Hybriden hervor zubringen, um eine "einmalige Farbvariante" zu züchten um so mehr potenzielle Käufer zu haben.

    Dies alles gibt es in der Vogelwelt und davor sollte man nicht die Augen verschließen. Letzt habe ich sogar einen Bericht gelesen ( glaube es sogar hier im VF ), das in einer Zoohandlung Agaporniden und Wellensittich zusammen gehalten wurden.

    In diesem ganzen Mischmasch hat sich ein Agapornide mit einem Welli zusammen getan und lebten schon so einige Zeit zusammen in der Zoohandlung. Der Händler verkaufte die beiden nicht Einzeln sondern als Paar, weil Sie keinen anderen Partner akzeptiert haben.
     
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  11. #9 claudia k., 23. Juni 2004
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
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    hi walter,

    das mag ja alles sein, aber was heißt "das würde ich nicht so sehen". :? :+screams:
    es war bei meinen agas so! das ist fakt. das ist meine erfahrung diesbezüglich.

    die beiden handaufzuchten kamen zu mir, als sie gerade futterfest waren. sie mussten den elternagas weggenommen werden, weil die mutterhenne sie gerupft und blutig gebissen hat. die beiden waren logischerweise sehr auf den menschen fixiert. anfangs, als meine agas ihr revier verteidigten, suchten die beiden handaufzuchten immer schutz bei mir und kletterten in meinen pulloverärmel, oder unter meine haare, um sich zu verstecken.

    ich habe mich dann aber von den beiden distanziert, damit sie lernen konnten, sich mit ihren artgenossen außeinanderzusetzen. sie sind bei meiner dominanten berta durch eine harte schule gegangen, wurden aber letztendlich genauso kleine starke agahennen, wie berta eine ist.

    ich stelle deine erfahrungen garnicht in abrede, aber meine erfahrungen habe ich nunmal auch, und man kann nicht alle agas über einen kamm scheeren. das hat nichts mit augenverschließen zu tun.
    es gibt eben verschiedene erfahrungen, wie sich agas in gleichen oder ähnlichen situationen verhalten.
    schön, dass man in so einem forum verschiedene erfahrungen zusammentragen kann.

    gruß,
    claudia

    p.s. diese aga-welli-konstellation kenne ich. ich habe auch deutlich gemacht, was ich davon halte.
     
  12. Aga

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    Hallo Claudia K,

    "das würde ich nicht so sehen" hab ich doch ausführlich beschrieben!

    Wenn du hier schreibst Sie waren gerade Futterfest! Dann waren deine Agas erst ca. 12-14 Wochenalt als du Sie bekommen hast. Und Du erklärst Ja auch warum Sie mit Hand auf gezogen wurden uns somit fallen deine in die von mir beschriebene Handaufzucht-Art 2.


     
Thema: Zehenbeisser
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