Ziegensittich- kahle Stellen

Diskutiere Ziegensittich- kahle Stellen im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, meine Ziegensittichhenne Barney hat seit ein paar Tagen richtig kahle Stellen an Hals und Kopf. Insgesamt mausert sie aber schon...

  1. Filiz

    Filiz Mitglied

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    Hallo,

    meine Ziegensittichhenne Barney hat seit ein paar Tagen richtig kahle Stellen an Hals und Kopf. Insgesamt mausert sie aber schon wirklich lange, aber jetzt ist es besonders schlimm.
    Dann waren wir heute beim TA, da sie schon wieder zur Hormonbehandlung wegen ihrem Bruttrieb (obwohl sie keinen Legedarm mehr hat) musste. Dabei fielen ihr die Federn nur so aus und der Ta meinte, dass dies schlimmstenfalls auch PBFD sein könnte. Er wollte aber erst auf Pilzbefall prüfen.
    Mit dem Pilzbefall glaube ich aber nicht, da sie keinen Juckreiz hat. Ich bin echt verzweifelt :traurig:. Nun lese ich aber, dass Ziegen generell so heftig mausern können und dies durch hormonelle Sachen noch verstärkt werden kann. Wie war das denn bei Euch?

    Viele Grüße
     
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  3. sigg

    sigg Guest

    Hormonbehandlung..keinen Legedarm mehr!!! Was habt ihr bloß mit dem Vogel gemacht?
     
  4. Filiz

    Filiz Mitglied

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    Hallo,
    das war wohl nötig, wenn sie nicht an Legenot hätte sterben sollen! Sie hatte ein viel zu großes Ei in sich. Danach ist immer eine Hormonbehandlung erforderlich. Ich weiß, dass das nicht toll ist, aber ich denke jeder würde seinem Tier in letzter Not so einer Operation und Behandlung unterziehen.
    Lies doch mal, wie viele Beiträge stehen, wo der Vogel daran qualvoll gestorben ist!!

    Der Arzt (Dr. Pieper aus Leverkusen) sagt, dass sie nur leider noch ein Kopfproblem hat und deswegen diese Behandlung erforderlich ist.
    Dann kam nur die Mauser noch hinzu und die ist besonders stark.

    Also bitte niemanden verurteilen, ohne zu wissen was gelaufen ist!

    Gruß
     
  5. #4 sigg, 20. Dezember 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. Dezember 2007
    sigg

    sigg Guest

    Nun erzähl mir mal nichts, Legenot ist eine ganz alltägliche Sache, die jeden Tag vorkommt und zu 99,99% hausgemacht. Deswegen wird nicht jedes mal der Legedarm entfernt! Dauernde Eierlegerei ist auch hausgemacht und läßt sich zu 99% auch abstellen. Aber da 90% noch nicht einmal wissen, woraus denn das Grundfutter besteht und wie man hier wunderbar eingreifen kann, wird die Chemie bemüht. Aber sicher war es recht lukrativ für den TA. Das mit dem Kopfproblem hätte er mir nicht erzählen dürfen, denn ich hätte ihm geantwortet; Stoffwechselprobleme durch zuviel Chemie! Und denke ganz einfach daran, ich habe Hunderte von Vögen und mir kann man so etwas sicher nicht erzählen, nicht einmal ein TA, auch wenn wir gerade kurz vor Weihnachten stehen.
     
  6. Filiz

    Filiz Mitglied

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    Zur Entfernung des Legedarms haben mir zwei unabhängige vk TA´s geraten, unter anderem eine Tierklinik in Düsseldorf. Beide Ärzte sagten, dass diese Legenot jederzeit wieder auftreten könne, auch unter besten Haltungsbedingungen. Ehrlich gesagt, möchte ich das nicht nochmal miterleben.
    Meine Vögel bekommen eine auf sie abgestimmte Futtermischung, jegliches Obst und Gemüse, Vitamine und Mineralstoffbeigaben und extra Kalzium. Trotzdem ist es passiert. Die hier oftmals angeratenen Hausmittelchen habe ich alle schon versucht, angefangen mit der Reduktion der Tageslichtzeit und Rationierung des Futters, Entfernung aller Verstecke und Höhlen. Das bringt möglicherweise etwas bei freilebenden Vögeln, aber nicht generell bei in Gefangenschaft lebenden Vögeln. Das sind trotz aller Bemühungen einfach andere Verhältnisse und nicht vergleichbar. Also was soll ich noch machen? Ich freue mich bei Weitem nicht, meinem Tier irgendwelche Hormone und Sonstiges verabreichen zu müssen.

    Und der Vogel tut mir natürlich auch leid, dass er von dieser Entfernung seiner Organe nichts mitbekommen hat und seinem Bruttrieb nachgehen möchte. Da dieser Drang (trotz aller meiner Bemühungen wie bereits erwähnt) ununterbrochen sehr groß ist und der Vogel möglicherweise darunter leidet, muss ich doch handeln!
     
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  8. sigg

    sigg Guest

    Da würde mich schon die Rationierung des Futters interessieren, denn dann müßten zuerst mal eine ganze Reihe Sämereien aus dem Futter entfernt werden und es bleibt zuletzt nur noch eine übrig, die rationiert verfüttert wird. Sicher muß man dann auch alle Samen kennen, ebenfalls deren Nährwerte.
    Paar Klicks im Internet und man hat sie. Sicher ist wenn Dr. X eine OP befürwortet, sein Kollege Dr. Y nicht das Gegenteil sagt. Wäre ja auch neu. Warum legen bei den Züchtern die Vögel nicht außerhalb der dafür vorgesehenen Brutzeit, die haben doch sicher alle nicht bei Dr. Pieper angefragt, sondern machen das, was den Bruttrieb unterbindet, ohne Rückfrage beim TA. Und sie machen das tatsächlich seit Jahrzehnten. Wissen die vielleicht etwas, was die TA´s nicht wissen?
     
  9. Filiz

    Filiz Mitglied

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    Die andere Sache ist nur, wenn Dir ein anerkannter TA als "Normalo-Vogelbesitzer" erzählt, dass es sinnvoll ist, den Legedarm zu entfernen, dann vertraut man dem doch auch? Als ich mit meinem Züchter sprach, sagte der nur, bei Legenot gäbe er ein Salatblatt mit Öl. Und sonst müsse der Vogel halt sterben. Da war mein Vertrauen in den Züchter auch ewtwas hinüber und der erste Ansprechpartner der TA.

    So nun ist der extreme Bruttrieb da, und ich muss Dir ehrlich sagen, dass ich auch langsam mit meinem Latein am Ende bin. Der Vogel sitzt vor meinen abgedichteten Winkeln und Löchern und versucht nur, wieder irgendwie da hineinzukommen. Mal geht es einen Tag gut, dann ist es wieder schlimm.
    Nachdem ich das Gefühl hatte, dass auch das Hormeel keine Wirkung zeigt, habe ich halt den TA wieder gefragt und er meinte, dann müsse man die Hormonkur eventuell nocheinmal wiederholen. Natürlich denke ich darüber nach, ob ich dem Vogel helfe oder schade damit. ich weiß nur nicht weiter. Ich frage Dich: was würdest Du tun?
     
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