Zirkustiere in der Kölner-Innenstadt

Diskutiere Zirkustiere in der Kölner-Innenstadt im andere Tierarten Forum im Bereich Tierforen; Hallo an Alle, wie jedes Jahr wird auch in diesem Jahr für Futterspenden für Zirkustiere (Lamas, Ponys, Ziegen und Esel) in der Kölner...

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  1. alex

    alex Stammmitglied

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    Hallo an Alle,

    wie jedes Jahr wird auch in diesem Jahr für Futterspenden für Zirkustiere (Lamas, Ponys, Ziegen und Esel) in der Kölner Innenstadt gebettelt. Die Tiere werden bei Wind und Wetter mehrere Monate zwischen den Menschenmassen "gehalten". Sie müssen den Lärmpegel ertragen und werden ständig von den Leuten angefasst. Falls ein Tier nicht pariert, wird es kräftig am Halsband zurückgezogen.

    Letztes Jahr habe ich mich an verschiedene Tierschutzorganisationen (Tierheime in Köln und Umgebung) und an das Veterinärsamt gewendet. Leider ohne Erfolg (man sagte mir, dass an dieser Situation nicht zu machen sei). Auch liegt keine Ordungswidrigkeit vor, da die Sammelbüchsen fest verschlossen sind.

    Es ist doch eindeutig, dass dies keine artgerechte Tierhaltung ist. Ganz abgesehen davon, das die Zirkustierhaltung sowieso an Tierquälerei grenzt.

    Hat vielleicht jemand noch einen Tip zur Beseitigung des oben geschilderten Sachverhalts oder besondere Kontakte zum Veterinärsamt?

    Gruß Alex
     
  2. Sagany

    Sagany Guest

    wäh wo du das grad so sagst muss ich auch grad an was wiederliches denken:
    Es ist etwa 1997 gewesen,da war ich in Ungarn(Budapest) im Urlaub,da war ein Cirkus in der Stadt,es war sommer und extrem heiss!
    Rate mal wie die Werbung für sich gemacht haben?
    Die sind Tag für Tag mehrere Stunden mit einem größeren Fahrzeug durch die Strassen gefahren wo ein Lautsprecher oben drauf war und wo sie halt immer den Name des Cirkus und so ausrifen und hinten hatte das Fahrzeig einen riesigen Käfig als Anhänger in dem Bären drin lagen,ohne Schatten oder so,in der Hitze und das mehrere Stunden,immer hin und her,auf den lauten,stinkenden Strassen-Tag Täglich!
    Weisst du,die Bären hingen in dem Käfig drin,das sah aus als wären die schon verreckt.
    Muss ja echt klasse sein so Werbung für sich zu fahren,da weiss man ja dann gleich was das für ein Zirkus ist,einer der seine Tiere zu tote quält!
    Kotz.
    Ich hasse Zirkusse mit Tieren eh!!
    Dagegen iost deine Schilderung ja noch seeehr harmlos.
    Also ich denke mal da kann man nicht machen,ausser ihr geht protestieren.
     
  3. Sagany

    Sagany Guest

    oder wo ich erst vor kurzem mal wieder in Budapest war da sassen oben bei der fischerpastei solche 2 Typen,das waren Falkner,einer mit einem Steinadler und einer mit einem Mäusebussard,die vögel hatten solche Hauben auf dem Kopf dsmit sie nix sehen können,und die wurden denen auch kein einziges mal abgenommen,als ich frühs kam waren die beiden Typen mit den vögeln dort und als ich abends ging immer noch!
    Arme vögel!!!
    Und warum standen die da?
    Die boten die tiere als Fotoobjekte an,man konnte hingehen,den Handschuh anziehen,eines der Vögel auf den Arm nehmen,sich damit fotografieren lassen und dafür Geld an die Typen zahlen.
    Grrrrr )-:
     
  4. alex

    alex Stammmitglied

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    Hallo Sagany,

    ja, die Haltung von Tieren, insbesondere von Zirkustieren ist ja in den osteuropäischen Ländern ein wirkliches Problem.

    Aber es kann doch nicht sein, dass sowas in Deutschland (noch zudem öffentlich) erlaubt wird.
    Bei allen unwichtigen Dingen wird sich hier im tollen Deutschland so angestellt. Ich bin letztens bei Rot über die Ampel gegangen und wie ein Schwerverbrecher behandelt worden. Aber so eine offensichtliche Tierquälerei wird dann auch noch unterstützt.

    Es ist wirklich zum kotzen 0l

    Gruß Alex
     
  5. Sagany

    Sagany Guest

    ja aber ich schätze mal dass es einfach die Frage ist ob der von dir beschriebene Fall überhaut Tierquälerei ist.
    Du redest von Ponys,Eseln..
    Tiere die sonst ja auch nur Lasten tragen,Kutschen ziehen usw.
    Und die an so etwas gewohnt sind (Menschen und herumgeführt werden usw).
    Sie müssen ja nicht hungern, sie werden nicht geschlagen und müssen nicht in der Hitze stehen oder so etwas,also wird es wohl auch keine besonders schlimme Quälerei sein können und deswegen werden die da sicher nichts unternehmen.
    So wie du es beschrieben hast leigt keines Falls Tierquälerei vor, du findest es halt bloß nicht schön dass sie in der Stadt stehen müssen..naja also bei bären und Tigern würde ich es ja noch verstehen..
    Aber Pferde,Esel.....was machen die denn in ihrem normalen Alltagsleben anderes???
     
  6. alex

    alex Stammmitglied

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    Hallo Sagany,

    ich glaube, Du hast mein Anliegen nicht verstanden.

    Zirkus allein ist schon ein Ort der Tierquälerei!!!

    Die Tiere werden benutzt und ausgebeutet. Schau Dir außerdem mal die Leute an, die sind dumm wie Brot.

    Außerdem haben auch Pferde und Esel ein Recht darauf, artgerecht gehalten zu werden, d.h. Freilauf, genügend Futter und Wasser, Rückzugsmöglichkeiten etc. Du tust ja so, als wären es Tiere zweiter Klasse. Außerdem geht es mir hier nicht um Bären und Tiger, die irgendwo im Zirkus gehalten werden, sondern um einen realen Sachverhalt, den ich beobachtet habe (und nicht um irgendwelche Spekulationen und Hypothesen).

    Die Tiere stehen den ganzen Tag, d.h. von morgends 10 Uhr bis abends 20 Uhr auf einer Stelle, ob es regnet, schneit oder nicht. Sie sind permanenten Stress ausgesetzt. Können sich nicht legen, strecken etc. Außerdem sind auch Lamas vorhanden. Lamas sind äußerst nervöse Tiere.

    Kein Tier hat auf der Einkaufsstraße etwas zu suchen, sondern sie sollten auf Weiden und in warmen Ställen untergebracht sein.

    Außerdem ist die Zirkusverordnung bzw. sind die Mindestanforderungen zur Haltung von Säugetieren nicht erfüllt.

    Mehr dazu hier.

    En twu r f
    Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit und Frauen über die Haltung und
    Mitwirkung von Tieren in Zirkussen, Varietés und ähnlichen Einrichtungen (Tierschutz-
    Zirkusverordnung – TSch-ZirkV )
    Auf Grund des § 27 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Schutz der Tiere (Tierschutzgesetz -
    TSchG), BGBl. I Nr. XXX/2004, wird verordnet:
    Mindestanforderungen an die Haltung
    § 1. (1) Für die Haltung von Tieren in Zirkussen, Varietés und ähnlichen Einrichtungen gelten die
    Mindestanforderung der Tierhaltungsverordnungen gemäß § 24 Abs. 1 des Tierschutzgesetzes.
    (2) Die Tiere sind so unterzubringen und zu versorgen, dass
    1. ihre Sicherheit und Gesundheit sowie die Sicherheit und Gesundheit des Betreuungspersonals
    und der Besucher gewährleistet ist und
    2. keine haltungsbedingten Erkrankungen oder Verhaltensstörungen auftreten.
    (3) Jedem Tier ist eine den Bedürfnissen seiner Art angemessene Innenanlage und, sofern dies in den
    Tierhaltungsverordnungen gemäß § 24 Abs. 1 Tierschutzgesetz vorgesehen ist, auch eine Außenanlage
    zur Verfügung zu stellen. Ist eine Außenanlage erforderlich, so ist den Tieren täglich die Möglichkeit zur
    freien Bewegung in der Außenanlage zu geben.
    (4) Mit allen Tieren, die in Zirkussen oder Varietés gehalten werden, muss regelmäßig im Rahmen
    einer Dressur (Auftritt oder Probe) gearbeitet werden.
    (5) An den Tagen, an welchen mit den Tieren gearbeitet wird, hat der Aufenthalt in der Außenanlage
    mindestens sechs Stunden, an anderen Tagen mindestens acht Stunden zu betragen.
    Anforderungen an Innen- und Außenanlagen
    § 2. (1) Jede Innenanlage muss
    1. so beschaffen und eingerichtet sein, dass alle darin gehaltenen Tiere gleichzeitig artgemäß abliegen,
    ruhen, aufstehen, fressen, sich putzen, koten, urinieren, sich strecken, dehnen und aufrichten
    können,
    2. zugluftfrei sein,
    3. so beschaffen sein, dass ein der jeweiligen Tierart entsprechendes Raumklima (Temperatur, Luftfeuchtigkeit)
    jederzeit gewährleistet ist, wobei kurzfristige Über- oder Unterschreitungen der
    Klimawerte nur dann zulässig sind, wenn das Wohlbefinden der Tiere dadurch nicht beeinträchtigt
    wird,
    4. über eine ausreichende Anzahl von Rückzugsmöglichkeiten verfügen,
    5. entsprechend den Bedürfnissen der jeweils darin gehaltenen Tierart mit Kletter-, Liege- und
    Beschäftigungsmöglichkeiten ausgestattet und mit Einstreu versehen sein und
    6. über die Möglichkeit des Separierens von Tieren verfügen.
    (2) Jede Außenanlage muss
    1. hinsichtlich Größe und Ausstattung so beschaffen sein, dass alle darin gehaltenen Tiere ihr artgemäßes
    Bewegungs- und Komfortverhalten ausleben können,
    2. so ausgestattet sein, dass die Tiere vor widrigen Witterungseinflüssen und übermäßiger Sonneneinstrahlung
    geschützt sind, sofern dies für das Wohlbefinden der betreffenden Tiere erforderlich
    ist und die Tiere nicht jederzeit die Möglichkeit haben, in eine Innenanlage auszuweichen,
    3. über eine ausreichende Anzahl von Rückzugsmöglichkeiten und, bei Gruppenhaltung, über Ausweichmöglichkeiten
    verfügen,
    4. entsprechend den Bedürfnissen der jeweils darin gehaltenen Tierart mit Kletter-, Liege- und
    Beschäftigungsmöglichkeiten ausgestattet sein und
    5. hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit den Bedürfnissen der jeweiligen Tierart entsprechen.
    (3) Die Innen- und Außenanlagen sowie darin befindliche Einrichtungen sind regelmäßig, mindestens
    jedoch einmal täglich, zu reinigen und zu kontrollieren. Festgestellte Schäden sind unverzüglich zu
    beheben. Ist dies nicht möglich, sind bis zur Behebung des Schadens andere geeignete Vorkehrungen zum
    Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens der Tiere zu treffen.
    (4) Die Lichtverhältnisse in Innen- und Außenanlagen müssen den artspezifischen Ansprüchen der
    Tiere, die sich in den jeweiligen Anlagen aufhalten, entsprechen. Sie müssen routinemäßige Gesundheitsund
    Hygienekontrollen sowie eine effiziente Reinigung der Anlagen ermöglichen. Das Spektrum einer
    künstlichen Beleuchtung muss weitestgehend jenem des Sonnenlichtes entsprechen. Die Beleuchtung darf
    die Tiere keinesfalls blenden oder stören und hat sich am natürlichen Tag-/ Nachtrhythmus zu orientieren.
    Gruppenzusammensetzung
    § 3. (1) Bei der Haltung von Tieren in Gruppen ist dafür zu sorgen, dass eine zu starke Dominierung
    durch Einzeltiere sowie ständige Konflikte zwischen den Mitgliedern der Gruppe vermieden werden.
    (2) In benachbarten Anlagen dürfen keine Tiere gehalten werden, die aggressiv aufeinander reagieren.
    Futter und Wasser
    § 4. (1) Die Tiere sind ihrer Art, Rasse, Alter, Größe und Leistung entsprechend in ausreichender
    Menge und Häufigkeit mit geeignetem Futter zu versorgen. Das Futter muss so beschaffen und zusammengesetzt
    sein, dass die Tiere ihr arttypisches Beschäftigungsbedürfnis befriedigen können.
    (2) Frisches sauberes Trinkwasser muss in den Innen- und Außenanlagen für alle Tiere ständig verfügbar
    sein.
    (3) Futter und Wasserbehälter sind so anzubringen, dass sie für alle in der jeweiligen Anlage gehaltenen
    Tiere erreichbar sind. Es muss gewährleistet sein, dass alle Tiere in einer Anlage gleichzeitig Futter
    aufnehmen können.
    Betreuung
    § 5. (1) Zur Betreuung der Tiere dürfen nur Personen herangezogen werden, die nachweislich über
    die hiefür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie über die erforderliche Vertrauenswürdigkeit
    verfügen.
    (2) Als nicht vertrauenswürdig gelten jedenfalls Personen, die wegen tierquälerischen Verhaltens
    von einem Gericht oder von einer Verwaltungsbehörde rechtskräftig bestraft worden sind.
    Dressur
    § 6. (1) Dressur ist die Arbeit mit einem Tier, bei der das Tier auf anerzogene Schlüsselreize mit einem
    spezifischen Verhalten reagiert.
    (2) Unter Mitwirkung eines Tieres in Zirkussen oder Varietés versteht man dessen Präsentation in
    einer Dressurnummer, wenn die Darbietung jedenfalls über das bloße Sitzen, Gehen oder Laufen hinausgeht.
    (3) Eine Mitwirkung an Auftritten oder Proben hat unbeschadet des § 1 Abs. 4 zu unterbleiben, wenn
    und solange dies aus Gründen des Tierschutzes, der Veterinärmedizin oder der Sicherheit geboten ist.
    (4) Jedem Tier dürfen nur solche Handlungen und Leistungen abverlangt werden, zu denen es seiner
    Natur nach fähig ist. Bei jeder Dressur dürfen dem Tier nur Körperhaltungen und Bewegungsabläufe
    abverlangt werden, die im Rahmen seiner arttypischen Verhaltensweisen liegen; dabei ist auf Alter, Allgemeinbefinden,
    Geschlecht, Handlungsbereitschaft und Ausbildungsstand jedes einzelnen Tieres Rücksicht
    zu nehmen. Auf die soziale Rangstellung der Einzelindividuen bei Dressuren mit soziallebenden
    Arten ist Bedacht zu nehmen.
    (5) Dressurnummern, bei denen offenes Feuer verwendet wird, sind verboten.
    (6) Die Anwendung von Ausbildungs- und Dressurmitteln, die dem Tier Schmerzen, Leiden oder
    Schäden zufügen oder es in Angst versetzten, ist verboten.
    Aufzeichnungen
    § 7. (1) Der Inhaber der Bewilligung gemäß § 23 in Verbindung mit § 27 Abs. 3 des Tierschutzgesetzes
    (Veranstalter) eines Zirkusses oder Varietés hat Aufzeichnungen über Anzahl, Art, Geschlecht,
    Gesundheitszustand, Herkunft und Identität der Tiere zu führen. Weiters ist ein Nachweis über den
    Verbleib der Tiere, insbesondere über Todesfälle und deren Ursachen, zu führen.
    (2) Die Aufzeichnungen und Nachweise gemäß Abs. 1 sind mindestens fünf Jahre nach der Abgabe
    oder dem Tod des betreffenden Tieres zur jederzeitigen Einsichtnahme durch Organe der Behörde aufzubewahren.
    In-Kraft-Treten
    § 8. Diese Verordnung tritt zugleich mit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über den Schutz der
    Tiere (TSchG) in Kraft.
     
  7. Sagany

    Sagany Guest

    Also ich kenne auch keine Stadt wo nicht immer Kutscher mit ihren Pferden stehen und sich als Stadtrundfahrt anbieten.
    Und keinen Bauernhof wo Esel oder Pferde nicht zum ziehen des Wagens oder eben tragen der Lasten (das können auch Menschen sein)genutzt werden (ist ja auch schon seit jahrtausenden so)
    Und ich möchte zum Thema Ponyreiten auf den Jahrmarkt erst recht nichts mehr sagen.....
    Also dann müssten wir auch dagegen sein!!!
     
  8. Sagany

    Sagany Guest

    ich habe übrigends garnichts gegen zirkusse solange die tiere dort artgerecht behandelt und gehalten werden,was ja leider nicht immer möglich und daher nur sehr sehr selten ist,das ist schon alleine so da zirkusse immer wo anders sind.
    wenn du sagst dass ein zirkuss schonmal nicht gut sein kann weil die tiere da den menschen vorgeführt werden mit ihren kunststücken und sowas dann müsstest du aber eigentlich auch gegen das halten von haustieren sein!
    ist überhaupt nichts anderes!!
     
  9. alex

    alex Stammmitglied

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    Hallo Sagany,

    Du verstehst mich wirklich nicht. :?

    "ich habe übrigends garnichts gegen zirkusse solange die tiere dort artgerecht behandelt und gehalten werden,was ja leider nicht immer möglich und daher nur sehr sehr selten ist,das ist schon alleine so da zirkusse immer wo anders sind."


    Eben, das ist in 99% der Fälle nicht möglich, die Tiere artgerecht zu halten.


    Ich bin nicht gegen Haustierhaltung, sondern gegen nicht artgerechte Tierhaltung. Das ist sicherlich was anderes. Oder meinst Du, dass es einem Hund, der ein Familienmitglied ist, genauso schlecht geht wie dem schreckhaften Lama auf der Einkausfstraße?

    Ponyreiten auf dem Jahrmarkt ist nicht artgerecht, ebenso wenig wie Zirkushaltung und die Haltung von Tieren auf Einkaufsstraßen. Auch der Oma, deren einziger Ansprechpartner ein in Einzelhaltung lebender Papagei ist, sollte der Tierbesitz untersagt werden.

    Außerdem habe ich etwas gegen Menschen, die Tiere benutzen, um Mitleid zu erregen und öffentlich betteln, weil sie nicht genügend Geld für Tierfutter haben. Dazu kann ich nur sagen: Solchen Leuten müsste die Tierhaltung untersagt werden.

    Gruß Alex
     
  10. Sagany

    Sagany Guest

    gut,dann versteh ich was du meinst.
    in dem falle hast du recht!!
    aber ich würde lieber anfangen dort zu kämpfen wo es wirklich erstn ist und nicht bei den verhältnismäßig kleinen dingen.
    also erstmal solche sachen versuchen zu untrbinden wie das mit den bären und so.
    wir findest du das eigebtlich mit den tigern von den beiden zauberern?
     
  11. alex

    alex Stammmitglied

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    Hallo Sagany,

    tja, gute Frage mit den Zauberern Siegfried und Roy. Ich habe viele gegensätzliche Berichte in der Presse gelesen. Einigen Berichten zufolge wurden nur die sogenannten "Vorzeigetiger" gut gehalten. Die anderen waren in kleinen Käfigen untergebracht.

    Ich denke, der Tiger der den Roy angefallen hat, hatte seine Gründe. Tiere haben in solchen Veranstaltungen eben nichts zu suchen. Das er fast umgebracht worden ist, ist seine eigene Schuld.

    Ich finde man sollte gerade bei solchen Dingen etwas unternehmen, die eben real sind. Sei es das Tier hier in Köln auf der Einkaufsstraße oder der einsame und vernachlässigte Papagei in der Zoohandlung oder der halb verhungerte Igel, den man auf der Straße findet.

    Was sind denn Deiner Meinung nach die "großen Dinge"?

    Gruß Alex
     
  12. RS1979

    RS1979 Guest

    Bezügl. Siegfried und Roy: Tiger sind und bleiben Raubtiere - mittlerweile werden die Zwei es wohl auch kapiert haben. Mich wundert´s dass nicht schon viel eher etwas passiert ist.
    Zum Thema Ponyreiten auf dem Rummel und Zirkus kann ich nur sagen, man sollte es unterlassen Kinder dort reiten zu lassen bzw. einen Zirkus zu besuchen, wo Tiere gehalten werden. Denn wo keine Nachfrage besteht, gibt es auch keine Angebote...
     
  13. #13 Jedediah, 18.11.2004
    Jedediah

    Jedediah Guest

    Jetzt mal ganz abgesehen davon, daß es sowieso fragwürdig ist, ob eine Zucht mit erbgeschädigten Tieren wie den weißen Tigern nötig ist (und ratet doch mal, was mit den ganzen normalen Tigern passiert, die dabei geboren werden).

    Zirkus mit Tieren muß nicht sein, genausowenig wie Fernsehserien mit Wildtieren ("Unser Charley" und wie sie alle heißen). Die artgerechte Haltung ist dabei doch im besten Fall zweifelhaft.
    LG
    Jennifer
     
  14. dodo1

    dodo1 Guest

    Hallo zusammen,
    wart ihr schon mal im Winterquatier vom Zirkus Roncalli?
    Dort wird alles mögliche dafür getan,das es den Tieren gut geht.
    Richtig Artgerecht kann man ein Tier NIE in Menschenhand halten,eben nur so Artgerecht wie möglich.
    Das die Leute dort beim Zirkus alle dumm wie Brot sind , seh ich nicht so.
    Oder kennt ihr sie privat?
    Liebe Grüße
    dodo
     
  15. Pommes

    Pommes Guest

    Hallo,
    auch ich versuche immer wieder den "angeblichen" Zirkusbettlern Steine in den Weg zu werfen. Denn oft sind die Tiere aus keinem Zirkus, sondern nur geliehen zum Betteln.
    Es gibt auch eine Regelung für die Bettel-Aktion. Über das zuständige Ordnungsamt kann erfragt werden, ob eine Erlaubnis ausgestellt wurde, wenn ja, für welche Orte.
    Nachstehend eine Antwort, die ich erhalten habe:

    .........................

    Gemäß § 11 Nr. 3 d) des Tierschutzgesetzes bedarf der Erlaubnis, wer gewerbsmäßig Tiere zur Schau stellt. Hierunter fällt auch das Mitführen eines Tieres zum Spenden-Sammeln. Eine derartige Erlaubnis darf nur erteilt werden, wenn die betreffenden Tiere artgerecht gepflegt werden. Diese Voraussetzung ist hier offenbar nicht erfüllt.

    Ergänzend möchten wir noch darauf hinweisen, dass in dieser Jahreszeit meist kleine Zirkusse mit ihren Tieren zum Spenden-Sammeln unterwegs sind. Auch ein Zirkus bedarf zu seinem Betrieb einer Genehmigung. Im Tierschutzgesetz ist ausdrücklich geregelt, dass eine entsprechende Erlaubnis unter der Auflage erteilt werden kann, die zum Zirkus gehörigen Tiere nicht zum Betteln zu verwenden.

    Wir empfehlen Ihnen daher, sich an das zuständige Veterinäramt zu wenden, damit von dort zumindest überprüft wird, ob eine Erlaubnis zum Spenden-Sammeln vorliegt.

    Mit freundlichen Grüßen

    .................................................................................

    Auch mir tun Zirkustiere im Winter leid. Wenn es ganz schlecht um die Tiere steht, helfe ich auch mal mit Futter aus, aber nie mit Geld!

    Meine Futterspenden (Heu, Hafer, Rübenschnitzel) wurden aber auch schon abgelehnt, mit dem Hinweis, sie bräuchten nur das Geld. Soviel zu notleidenden Zirkussen.

    Gruß

    Barbara
     
  16. Sagany

    Sagany Guest

    Wooar das ist ja der Hammer!
    Das müsste man mal mit versteckter Kamera filmen und den Behörden zeigen!
    Also vonwegen für die tiere für das Futter,die betteln um sich die Kohle dann selber einzustecken...ätz..
     
  17. alex

    alex Stammmitglied

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    Hallo Dodo,

    ich habe mich mit "dumm wie Brot" auf die Leute in Köln bezogen. Ist leider nicht so klar rübergekommen. Und die kenne ich, habe schon letztes Jahr versucht mit denen zu kommunizieren.


    Sicher gibt es große Unterschiede in den Haltungsbedingungen. Das Winterquatier vom Zirkus Roncalli kenne ich zwar nicht, kann mir aber vorstellen, dass dort einiges für die Tiere getan wird. Trotzdem bin ich gegen Zirkus. Die schönen akrobatischen Kunststücke schaue ich mir zum Beispiel viel lieber an (im Fernsehen).


    Schlimm sind diese Wanderzirkusse, die eben nur auf Profit aus sind und die Tiere als Vorwand nehmen, um Mitleid zu erwecken. Letztes Jahr hatte ein Pony an vielen Stellen überhaupt kein Fell mehr, war wohl krank.

    Gruß Alex
     
  18. alex

    alex Stammmitglied

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    Hallo Barbara,

    danke für Deine Info, die Du vom Ordnungsamt erhalten hast.

    Ich habe mich inzwischen nochmals an verschiedene Tierschutzorganisationen gewendet und um Rat gebeten.

    Ich werde mich aber nochmals schriftlich an das Veterinärsamt wenden.

    Falls jemand gute Tipps bezüglich der Formulierung hat, bitte melden.

    Ich werde über Neuigkeiten berichten.

    Gruß Alex
     
  19. dodo1

    dodo1 Guest

    Hallo Alex,
    wenn du Zirkus ohne Tiere so gerne magst,solltest du mal den Zirkus Flic Flac besuchen.Ich hab letztes Jahr von meiner Nachbarin Freikarten geschenkt bekommen und bin mit meinem Mann dort hin gegangen.Es war der pure Wahnsinn,einfach gigantisch.

    Was mich an der Vorweihnachtszeit am meisten stört ist das an allen Ecken und Enden für ach so hilfsbedürftige (Mensch wie Tier ) gesammelt wird .Das ist teilweise schon richtig aufdringlich,vorallem wenn die Türklingel nicht stillsteht und der Briefkasten überquillt mit "Bettelbriefen".

    Brauchen diese "Organisationen" nur zur Weihnachtszeit Geld ? Oder warum kommt mir das gerade in dieser Zeit so vor als würden sie sich gegenseitig den Rang ablaufen.Wenn man dann mit Sachspenden oder sogar Eigenhilfe helfen möchte wird es nicht angenommen.
    Da soll der Mensch noch unterscheiden können was echte Hilfsbedürftigkeit ist,bzw. nur Bauernfängerrei.
    Liebe Grüße
    dodo
     
  20. alex

    alex Stammmitglied

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    Hallo Dodo,

    ja, das stört mich in der Vorweihnachtszeit auch sehr. Ich versuche denen immer zu erklären, dass mein Mann und ich uns zwei verschiedene Organisationen bzw. Vereine herausgesucht haben, für die wir regelmäßig spenden und man eben nicht für alles spenden kann. Von diesen Organisationen wissen wir, dass unsere Spenden dort sehr gut aufgehoben sind. Im Übrigen werden die an der Tür sogar richtig frech, wenn man nichts gibt.

    Ich habe mich gestern mit einer Freundin getroffen. Rate mal was sie mir erzählt hat.
    Sie hat die Leute mit den Tieren gefragt, wo denn ihr Zirkus sei, denn sie wolle ein paar Heuballen und ein paar Körbe Äpfel für die Tiere vorbeibringen (sie hat selber Pferde und deswegen immer so viel Futter). Da sagten die doch, sie würden das selber mit dem Futter "regeln". Dafür bräuchten sie aber Geld. Das sagt doch schon alles, oder? :traurig:

    Genau das, was Sagany schon angedeutet hat.

    Den Zirkus Flic Flac habe ich auch schon gesehen und finde ihn auch sehr gelungen.

    Viele Grüße
    Alex
     
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