SamantaJosefine
*In Sachen Kanarienvögel*
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Einige von euch haben sicher gelesen und gesehen, dass meine Henne Poody (Tochter von meiner Yana) auch in diesem Jahr wieder Küken im Nest hatte.
Wie glücklich war ich, als sie Jannis als Partner bekam, nachdem im letzten Jahr die Verpaarung mit ihrem Vater gründlich daneben gegangen war. Sie hatte ihre vier Küken, total allein und tadellos aufgezogen.
In diesem Jahr bekam sie also Jannis, und das Glück schien vollkommen. Im ersten Durchgang schlüpfte drei Küken, und ich wunderte mich, dass eines nach fünf Tagen bereits tot im Nest lag. Als die Küken, 21 Tage alt waren, fing Jannis an die Jungvögel, welche nun selbstständig durch den Käfig sprangen, zu rupfen. Natürlich habe ich sofort ein Trenngitter angebracht. Habe mir aber nichts weiter dabei gedacht, weil ich davon ausgegangen war, dass sich die zwei Jungvögel zu früh geoutet hatten, beide hatten sehr früh begonnen zu singen. Ich musste zwangsläufig meine beiden mit fünfeinhalb Wochen abgeben, zum Glück in Kompetente Hände.
Die zweite Brut stand an, und Jannis und seine Familie machten einen zufriedenen Eindruck, es wurde gefüttert und die Küken gediehen, jedoch wieder starb ein Küken nach sieben Tagen.
Als die kleinen nach 21 Tagen durch den Käfig hopsten, es waren nur noch drei, fing er wieder an die kleinen zu rupfen. Mit Mühe und Not habe ich sie dann wieder mit Trenngitter soweit Futterfest bekommen, dass ich sie leider wieder mit fünfeinhalb Wochen abgeben musste. Ich habe mich daraufhin mit zwei Züchter in Verbindung gesetzt und beide sagten mir, dass dieser Vogel zuchtuntauglich sei und nicht in den Bestand gehöre.
Jannis war mir sehr ans Herz gewachsen, und er hatte einen brillanten Gesang, er beherrschte alle Oktaven eines Harzer Rollers, einfach vom feinsten.
Ich beschloss also darauf hin, meine Henne in Zukunft nur noch auf Kunst Eier weiter brüten zu lassen und habe mich damit getröstet, dass man nicht immer Küken aufziehen muss, sondern dass es wichtig ist, dass die Henne ihren Turnus absitzen kann. Daraufhin habe ich meine Henne die dritte Brut auf Kunsteiern brüten lassen.
Sie saß auch zunächst zufrieden auf ihrem Kunst-Gelege und gösselte immer leise vor sich hin.
Irgendwann wurde ihr betteln, jedoch immer lauter, so dass es sich schon anhörte wie ein schreien. Ich wunderte mich über Ihr Verhalten, sah ihn sehr selten zu der Henne fliegen, um ihr Futter zu bringen, und ging davon aus, dass sie sich selber versorgen konnte.
Nach einigen Tagen Tagen beobachtete ich, dass sie auf dem Weg zum Futternapf massiv von ihm gerupft wurde. Brust und Schwanzfedern wurden ausgerissen, und er ließ sie nicht zum Futter.
Ich habe mich daraufhin wieder mit einem Züchter in Verbindung gesetzt, und er sagte mir, dass ich sofort das Nest rausnehmen solle, ein Trenngitter mit Sichtschutz anbringen, und die Henne vom Hahn geschützt halten solle.
Mittlerweile war sie aber schon zu schwach, und ich bemerkte, dass sie zwar vor dem Futternapf saß, jedoch nicht wagte zu fressen. Aufzuchtfutter und alles, was ich ihr anbot, hat sie nicht angerührt. Wieder erfolgte ein Austausch , dieses Mal mit einem vogelkundigen Tierarzt, welcher mir zu einer sofortigen Zwangsernährung riet.
Ich habe darauf hin das vorgeschriebene Futter drei Tage lang vier mal täglich meiner Henne in den Schnabel gegeben. Anfangs hat sie keinen Kot mehr abgesetzt ,dann folgte Hungerkot, das Brustbein war so spitz wie ein Messerrücken. Sie war mehr tot als lebendig. Durch das ewige Geschrei des triebigen Hahns war sie so getriggert und verängstigt, dass sie selbstständig kein Futter mehr aufnahm.
Selbst der Sichtschutz durch eine dicke Pappe, die ich am Trenngitter angebracht hatte, zeigte keine Wirkung. Sie saß nur verängstigt auf der Stange und ging von sich aus nicht mehr an das Futter.
Wie gesagt vier mal täglich habe ich ihr die vorgeschriebene Mischung in ihr Schnäbelchen getan.
Zum Glück verfüge ich ja über einen zweiten Käfig mit einer Mädchengruppe und in meiner Not habe ich meine kleine Poody dort mit hinein gesetzt und wie ein Wunder stürzte sich das kleine Tier auf das Futter und fing an zu fressen.
Ich möchte jetzt nicht detailliert erklären, was ich hier durchlitten habe und wie entsetzlich diese Tage waren. Was noch ganz wichtig ist, sie wurde über Stunden von mir mit Rotlicht bestrahlt praktisch von morgens bis abends. Mittlerweile, der Hahn ist nicht mehr bei uns, lebt sie in der Mädchengruppe und hat sich prächtig erholt. Sie nimmt am Freiflug teil, sie badet und hat einen gesegneten Appetit.
Erwähnt sei noch, dass sie eine extrem sensible und devote kleine Henne ist, meine Jana hätte sich das nie bieten lassen. Sie hat sich jedoch zu keinem Zeitpunkt gewehrt.
Zu Jannis: er ist ein Vogel, den man nur alleine halten kann, auf gar keinen Fall zur Zucht einsetzen darf, sondern sich lediglich an seinem wunderschönen Gesang erfreuen kann. Er sitzt jetzt bei meinem befreundeten Kanaren Züchter, und dort soll er auch erst einmal bleiben. Ich bin natürlich unendlich traurig, dass ich mich von ihm trennen musste, zumal er mir wie ich schon schrieb, sehr ans Herz gewachsen war und er mir sehr viel Freude gemacht hat. Jedoch ich denke, da muss man schon differenzieren und die richtige Entscheidung treffen zumal meine Henne mir sehr viel bedeutet.
Ich bin unendlich dankbar, dass es ihr wieder besser geht und sie zur Zeit ein sehr friedliches Leben mit ihrer kleinen Damengruppe führt.
Die Möhre schmeckt auch schon wieder
Wie glücklich war ich, als sie Jannis als Partner bekam, nachdem im letzten Jahr die Verpaarung mit ihrem Vater gründlich daneben gegangen war. Sie hatte ihre vier Küken, total allein und tadellos aufgezogen.
In diesem Jahr bekam sie also Jannis, und das Glück schien vollkommen. Im ersten Durchgang schlüpfte drei Küken, und ich wunderte mich, dass eines nach fünf Tagen bereits tot im Nest lag. Als die Küken, 21 Tage alt waren, fing Jannis an die Jungvögel, welche nun selbstständig durch den Käfig sprangen, zu rupfen. Natürlich habe ich sofort ein Trenngitter angebracht. Habe mir aber nichts weiter dabei gedacht, weil ich davon ausgegangen war, dass sich die zwei Jungvögel zu früh geoutet hatten, beide hatten sehr früh begonnen zu singen. Ich musste zwangsläufig meine beiden mit fünfeinhalb Wochen abgeben, zum Glück in Kompetente Hände.
Die zweite Brut stand an, und Jannis und seine Familie machten einen zufriedenen Eindruck, es wurde gefüttert und die Küken gediehen, jedoch wieder starb ein Küken nach sieben Tagen.
Als die kleinen nach 21 Tagen durch den Käfig hopsten, es waren nur noch drei, fing er wieder an die kleinen zu rupfen. Mit Mühe und Not habe ich sie dann wieder mit Trenngitter soweit Futterfest bekommen, dass ich sie leider wieder mit fünfeinhalb Wochen abgeben musste. Ich habe mich daraufhin mit zwei Züchter in Verbindung gesetzt und beide sagten mir, dass dieser Vogel zuchtuntauglich sei und nicht in den Bestand gehöre.
Jannis war mir sehr ans Herz gewachsen, und er hatte einen brillanten Gesang, er beherrschte alle Oktaven eines Harzer Rollers, einfach vom feinsten.
Ich beschloss also darauf hin, meine Henne in Zukunft nur noch auf Kunst Eier weiter brüten zu lassen und habe mich damit getröstet, dass man nicht immer Küken aufziehen muss, sondern dass es wichtig ist, dass die Henne ihren Turnus absitzen kann. Daraufhin habe ich meine Henne die dritte Brut auf Kunsteiern brüten lassen.
Sie saß auch zunächst zufrieden auf ihrem Kunst-Gelege und gösselte immer leise vor sich hin.
Irgendwann wurde ihr betteln, jedoch immer lauter, so dass es sich schon anhörte wie ein schreien. Ich wunderte mich über Ihr Verhalten, sah ihn sehr selten zu der Henne fliegen, um ihr Futter zu bringen, und ging davon aus, dass sie sich selber versorgen konnte.
Nach einigen Tagen Tagen beobachtete ich, dass sie auf dem Weg zum Futternapf massiv von ihm gerupft wurde. Brust und Schwanzfedern wurden ausgerissen, und er ließ sie nicht zum Futter.
Ich habe mich daraufhin wieder mit einem Züchter in Verbindung gesetzt, und er sagte mir, dass ich sofort das Nest rausnehmen solle, ein Trenngitter mit Sichtschutz anbringen, und die Henne vom Hahn geschützt halten solle.
Mittlerweile war sie aber schon zu schwach, und ich bemerkte, dass sie zwar vor dem Futternapf saß, jedoch nicht wagte zu fressen. Aufzuchtfutter und alles, was ich ihr anbot, hat sie nicht angerührt. Wieder erfolgte ein Austausch , dieses Mal mit einem vogelkundigen Tierarzt, welcher mir zu einer sofortigen Zwangsernährung riet.
Ich habe darauf hin das vorgeschriebene Futter drei Tage lang vier mal täglich meiner Henne in den Schnabel gegeben. Anfangs hat sie keinen Kot mehr abgesetzt ,dann folgte Hungerkot, das Brustbein war so spitz wie ein Messerrücken. Sie war mehr tot als lebendig. Durch das ewige Geschrei des triebigen Hahns war sie so getriggert und verängstigt, dass sie selbstständig kein Futter mehr aufnahm.
Selbst der Sichtschutz durch eine dicke Pappe, die ich am Trenngitter angebracht hatte, zeigte keine Wirkung. Sie saß nur verängstigt auf der Stange und ging von sich aus nicht mehr an das Futter.
Wie gesagt vier mal täglich habe ich ihr die vorgeschriebene Mischung in ihr Schnäbelchen getan.
Zum Glück verfüge ich ja über einen zweiten Käfig mit einer Mädchengruppe und in meiner Not habe ich meine kleine Poody dort mit hinein gesetzt und wie ein Wunder stürzte sich das kleine Tier auf das Futter und fing an zu fressen.
Ich möchte jetzt nicht detailliert erklären, was ich hier durchlitten habe und wie entsetzlich diese Tage waren. Was noch ganz wichtig ist, sie wurde über Stunden von mir mit Rotlicht bestrahlt praktisch von morgens bis abends. Mittlerweile, der Hahn ist nicht mehr bei uns, lebt sie in der Mädchengruppe und hat sich prächtig erholt. Sie nimmt am Freiflug teil, sie badet und hat einen gesegneten Appetit.
Erwähnt sei noch, dass sie eine extrem sensible und devote kleine Henne ist, meine Jana hätte sich das nie bieten lassen. Sie hat sich jedoch zu keinem Zeitpunkt gewehrt.
Zu Jannis: er ist ein Vogel, den man nur alleine halten kann, auf gar keinen Fall zur Zucht einsetzen darf, sondern sich lediglich an seinem wunderschönen Gesang erfreuen kann. Er sitzt jetzt bei meinem befreundeten Kanaren Züchter, und dort soll er auch erst einmal bleiben. Ich bin natürlich unendlich traurig, dass ich mich von ihm trennen musste, zumal er mir wie ich schon schrieb, sehr ans Herz gewachsen war und er mir sehr viel Freude gemacht hat. Jedoch ich denke, da muss man schon differenzieren und die richtige Entscheidung treffen zumal meine Henne mir sehr viel bedeutet.
Ich bin unendlich dankbar, dass es ihr wieder besser geht und sie zur Zeit ein sehr friedliches Leben mit ihrer kleinen Damengruppe führt.
Die Möhre schmeckt auch schon wieder
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