Zweimal Grün. einmal Rot ?

Diskutiere Zweimal Grün. einmal Rot ? im Edelpapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo, hat jemand von Euch Erfahrung mit der Gruppenhaltung von Edelfliegern? Wir erwägen einen gerupften Grünen dauerhaft in Pflege zu...

  1. #1 Monika M., 17. Mai 2004
    Monika M.

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    Hallo,
    hat jemand von Euch Erfahrung mit der Gruppenhaltung von Edelfliegern?

    Wir erwägen einen gerupften Grünen dauerhaft in Pflege zu nehmen und wollten wissen, ob Ihr irgendwelche Erfahrungswerte habt ?

    Der Papa kam aus schlechter Haltung vor ca. 6 Monaten in einer Auffangstation an und dort hat sich sein Zustand noch nicht wirklich verbessert. Wir haben uns in eben dieser Auffangstation als Pfelgestation angeboten und hoffen, dem Nackedei nun helfen zu können.

    Die "Gruppentherapie" hat ja leider nicht wirklich angeschlagen der grüne rupft immer weiter.

    Also, wir sind für Hinweise dankbar ob es eine Aussicht auf Besserung gibt wenn der Kleine zu Bibo und Alf kommt oder ob es unseren zweien schaden könnte mit einem Rupferli zusammenzuleben. Evtl. Ansteckungsgefahren werden natürlich vom TA vorher abgecheckt.

    Also, vielen Dank schonmal
     
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  3. #2 Beatrix Angela, 17. Mai 2004
    Beatrix Angela

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    Hallo Monika

    Also schaden wird die Gruppentherapie normalerweise nicht, aber wenn er ein glückliches Paar sieht und er kein Weibchen hat, wird es ihn weiter frustrieren und ich denke er hört da mit dem rupfen nicht auf. Besser wäre ihm ein Weibchen dazu zu geben, damit er nicht alleine ist :)
    Liebe Grüße
    Beatrix und Erwin :0-
     
  4. #3 katrin schwark, 17. Mai 2004
    katrin schwark

    katrin schwark Guest

    Hallo Monika

    Ich seh das auch so wie Beatrix. Ich denk wenn ihr dann noch eine Henne dazu holt, könnte es in der Gruppe klappen. Ich habe mal gelesen das die Hennen nicht sehr treu sind.Was wäre nun wenn sie sich für den neuen entscheidet und dann Dein Alf allein dasitzt.Und dann wechselt sie wieder, und der andere ist wieder allein. Ich würde die Gruppenhaltung nur machen, wenn ich 2 Pärchen zusammen hätte.So können sich immer 2 zusammen tun. Aber ich schreib mal Rolf Nübel an.Ich glaub er kennt sich da aus.
     
  5. #4 Rolf Nübel, 17. Mai 2004
    Rolf Nübel

    Rolf Nübel Guest

    RE: Gruppenhaltung von Edelpapageien

    Hallo, zusammen !



    Dem ist nicht immer so, hat ein Tier z. B. hier vorher schon etspr. schlechte Erfahrungen gemacht (die ja nun mal prägend sind), so wird es auch weiterhin Schwierigkeiten haben.

    Aber Allgem. dazu !

    Ich persönlich würde dem Hahn zuerst einmal nach einem gründlichem, ärztlichem Check (dies ist ja geschehen, wie Ihr schreibt) - und hier körperliche Schäden für sein Verhalten auszuschließen sind, die Verpaarung mit einer sehr ruhigen - und bedachten Henne in Angriff nehmen.

    Diese Henne sollte aber auch wirklich ruhig und zutraulich sein, den wie ich vermute kennt er entweder den weiteren Umgang mit seinen Artgenossen überhaupt nicht - oder war mit einer sehr dominanten Henne zusammen.

    Trifft dies zu, dann prägen dies Erinnerungen sehr - und jeder der diese Art von Tieren hält, weiß wie rabiat so manche Henne sein kann (siehe zuvor beschriebene Verhaltensweise der Edelpapageien, Bericht : "Edelpapageien und ihre Problematik bei der Paarzusammenstellung / Brutverhalten , sowie die Auswirkungen des submissiven Verhaltens der Weibchen, aber auch die Ernährungs- physiologie mit ihren Hintergründen, (hier spez. bei Eclectus roratus polychloros und E.r. solomonensis)" ! - auf der priv. Hp.

    Erst wenn hier eine Paarbildung erfolgt ist, kann eine Eingliederung in eine bestehende Gruppe von mehrerenTieren erfolgen - alles Andere würde sinnlos sein - Aufgrund der zuvor gemachten Erfahrungen würde der Hahn nicht die Chance erhalten, sich hier zu integrieren (geschweige denn einen entspr. Partner zu finden).

    Sollte natürlich in einer vorhandenen Gruppe eine einzelne Henne vorhanden sein, dann kann dies unter Beobachtung stattfinden. Hierbei sollte aber auch wirklich die Zeit dazu vorhanden sein - und die vorhandenen Tiere untereinander bereits verpaart sein.

    Beachte : Eine raümlich entspr. große Voliere sollte vorhanden sein, die den Tieren (Paaren) auch die Bildung der notwendigen Revierräume ermöglicht.

    Z.B. : bei 3 Paaren sollte die Anlage nicht geringere Ausmaße als 3 x 6 Meter haben !

    Tschau............

    PS: Weitere Fragen dazu beantworte ich gern, bitte dies aber dann priv. an mich zu richten, da ich mich Aufgrund der letzten Streitigkeiten im Forum erst einmal etwas fern halten werde - (eben als Bedenkzeit weitere Tätigkeit hier auszuüben) , Danke !
     
  6. #5 Monika M., 17. Mai 2004
    Monika M.

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    Vielen Dank schonmal,
    leider haben wir noch nicht so viele Informationen über den Rupfer.
    Was wir wissen ist, dass es sich um eine Handaufzucht handelt und seit ca. 6 Monaten in der "Edelgruppe" der Auffangstation
    (4 Edels und mehrere Amazonen in einer grossen Voli ohne direkten Menschenkontakt ausser beim füttern/saubermachen oder durchs Gitter)
    Im Gegensatz zu den anderen Edelrupfern hat der betreffende das Rupfen nicht ein bischen gelassen und daher kam die Überlegung auf, den Kleinen aus der grossen Gruppe rauszunehmen und zu uns zu nehmen.
    Mein Mann ist den ganzen Tag daheim (Frührentner) und vielleicht hilft die kombinierte "Drei-Edel-Plus-Dietmar-Therapie" besser als die "Gruppentherapie" in der Auffangstation ... unsere zwei sind ja auch Handaufzuchten, kommen zum schmusen zu uns, kuscheln aber auch miteinander und kraulen sich gegenseitig ...
    Wir sind im Moment noch unentschlossen, weil wir weder dem Rupferli noch unseren grossen Stress zufügen wollen und die Sache auf keinen Fall verschlimmern oder verschlechtern möchten. Was wir auch vermeiden möchten, ist dass es einen Bruch in unserem harmonischen Paar gibt - wir möchten aber dem Rupferli auch helfen ... wir wollen alles auf einmal !!!!
     
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  8. Hedi

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    Hallo Monika,

    kommt drauf an, wie lange der Rupfer schon rupft. Unserer wird wohl nie aufhören.

    Überlegt es Euch gut, ob Ihr Euer funktionierendes Paar auf's Spiel setzen wollt.

    Entweder wie Rolf schreibt, das Rupferle zu einer sehr ruhigen Henne, erstmal 2-Käfig-Beziehung, oder wenn das nicht geht, vielleicht kann man ihm in der Auffangstation einen eigenen Bereich gönnen? Einen eigenen Käfig, mit Sichtschutz, so dass er seine Ruhe haben kann?

    Das hat Mika z.B. bei uns verlangt und er besteht bis zum heutigen Tag auf seinem Käfig=my-home-is-my-castle. Nur während des Brütens zieht er freiwillig zu Mara.

    Ist Euer Rupferle sehr sensibel? Steht er in der Hackordnung ganz unten? Dann hat er Dauerstress und wird so und so nicht aufhören.

    Also Abgeschiedenheit bieten, wenn keine geeignete Edeldame für ihn da ist, evt. mit einem ruhigen Amazonenmädchen versuchen. Ein Bekannter von mir hat da mal einen großen Erfolg erzielt und der Hahn wurde so selbstbewußt, dass zum Schluß die Amazone "gerettet" werden mußte :D

    Keine leichte Entscheidung, ich möchte nicht in Eurer Haut stecken. Aber denkt dran, zuerst kommen Eure eigenen! Leider könnt Ihr nicht alle Vögel retten, also bewahrt lieber das, was funktioniert.

    Es kann natürlich auch sein, dass das Rupferle den menschlichen Kontakt vermisst, das müßte sich aus der Vorgeschichte ergeben.
     
  9. #7 Monika M., 17. Mai 2004
    Monika M.

    Monika M. Stammmitglied

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    ... das ist genau das, was ich annehme und wo die Hoffnung liegt, dass er un unserer "Wohnungshaltung" vernünftig wird ...



    ... das ist im Moment unser grösster Hinderungsgrund ...


    ... das wissen wir nicht, er ist ja noch in der Auffangstation, da ist er auf jeden Fall nicht in die Gruppe Integriert ...


    Ich weiss, die Entscheidung kann uns keiner Abnehmen aber ich Danke allen für die Ratschläge und die Hilfe !
     
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Zweimal Grün. einmal Rot ?

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