Zwiesprache zweier Seelen...

Diskutiere Zwiesprache zweier Seelen... im Pferde Forum im Bereich Tierforen; Hallo Ihrs... Hab da nun unbedingt eines meiner Fotos reinstellen müssen.. Es ist das erste Kennenlernen zwischen einer guten Freundin von mir,...

  1. #1 Fritzifrau, 14.06.2002
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    Hallo Ihrs...

    Hab da nun unbedingt eines meiner Fotos reinstellen müssen.. Es ist das erste Kennenlernen zwischen einer guten Freundin von mir, und dem Pony in unserer Firma, das mir am allermeisten bedeutet.. Es heißt Tiger ist eine ganz, ganz eigene Persönlichkeit...
    Nun wollte ich Euch mal fragen, wie dieses Bild, und die Stimmung darauf, die man meiner Meinung nach ganz deutlich spüren kann, rüberkommt.. Würde mich total interessieren, wie Euch dieses Bild anspricht...
     

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  2. Pine

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    Hallo Karin

    Ein wunderschönes Foto -würde die Stimmung als vertraut /
    sich nicht kennen- denoch vertrauen beschreiben.
    ... oder auch eine echte tiefe Zuneigung von Anfang an .
     
  3. #3 Fritzifrau, 15.06.2002
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    Hallo Karin!

    Hallo nochmals an alle anderen...

    Ich hab hier noch ein Bild vom Tiger... Noch im "Wintermantel" :)

    Er hat eine Seele, wie ich sie noch nie zuvor so stark bei einem Pferd oder Pony erkannt habe... Habt Ihr auch schon mal eine derartige Beziehung zu einem Pferd/Pony aufgebaut? Erzählt doch mal!
     

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  4. Mary

    Mary Guest

    Hallo Karin,
    tolles Foto.Ich würde sagen,Sie kennen,verstehen sich schon
    ewig,obwohl Sie sich gerade erst kennen gelernt haben.
    Es zeigt Vertrautheit,wie Pine schon geschrieben hat.
     
  5. #5 Annamaus, 29.11.2002
    Annamaus

    Annamaus Guest

    tiefe verbindung...

    Hi!
    Ich schreibe hier im pferdeforum erst meinen ersten beitrag ich muss hierzu aber gleich mal was sagen!

    Ich selber habe soetwas schon erlebt u. zwar seltsamerweise mit einem schulpferd! eigentlich pony, denn sie war eine Connemarastute. Sie stand in OÖ wo ich 3 sommer lang immer reiten war mit meiner cousine u. tante, die in Oberösterreich leben. Ich bekam von anfang an Bronley (so hieß die connemarastute) Sie ist von anderen reitschülern dort nicht gerade sehr geliebt worden, weil sie angeblich eher faul war u. nix besonderes. Unter mir hat sie im spaßhalbernen Wettrennen gegen lauter Großpferde alles gegeben! Sie ist gespurtet voller lebensfreude nur auf stimme. Wir haben damals im ersten sommer einen mehrstündigen ausritt durch die tolle landschaft gemacht. es gibt dort überall bauernhöfe/gasthöfe wo man sich als reiter stärken kann u. einstweilen seine pferde auf eine koppel stellen kann. (total praktisch) Bronley durfte aber nicht mit den anderen auf die koppel weil sie sich nicht so mit ihnen vertrug, also musste ich sie die ganze zeit über am zügel halten. Sie war total anhänglich ist mir auf schritt u. tritt gefolgt u. ich habe irgendwie so etwas wie eine verbindung einen draht zwischen uns beiden gespürt obwohl wir uns ja überhaupt nicht kannten. es war meine erste begegnung mit dem pferd. Ja was soll ich sagen, am liebsten hätte ich die stute gekauft, ich habe mich total in sie verliebt. Leider wie das schicksal nunmal manchmal so grausam ist, ist meine Bronley dann das jahr darauf schwer an Bronchitis erkrankt, so dass sie nur mehr auf der koppel stand tag u. nacht u. nicht mehr geritten wurde. im nächsten sommer war sie nicht mehr da weil die "netten" stallbesitzer sie zum schlachter gebracht haben, weil sie schwere bronchitis hatte u. nie mehr geritten werden konnte aber nun mal ein schulpferd war... mir hat man das nachher erzählt - da war sie schon im pferdehimmel... Sie war bisher obwohl ich in den viele vielen jahren die ich schon mit pferden zu tun habe sehr viele tolle pferde kennengelernt habe u. geritten habe, das einzige pferd wobei ich von einer richtigen tiefen vertrautheit u. verbundenheit sprechen kann. mein jetziges mitreitpferd ist super toll begabt u. ausgebildet (ich reite dressur etwa lizenzniveau) weiters habe ich die möglichkeit mit seiner besitzerin zZ auch einen andalusierhengst anzureiten. Er ist jetzt 3 3/4 Jahre alt u. super brav beim reiten. also ich kann mich wirklich nicht beschweren es sind 2 super pferde. Mein mitreitpferd ist zwar im moment krank, aber sonst trainiere ich mit ihm gemeinsam mit einer spitzen dressurtrainerin einmal wöchentlich um weiterzu kommen. Im moment quäle ich mich jedoch damit ab *g* dem andalusier die zügelhilfen klarzumachen...
    Ich schau mal ob ich ein bild od. mehrere reinstellen kann.. also ob ich welche finde

    Lg, Anna
     
  6. #6 Pflaume, 21.12.2002
    Pflaume

    Pflaume Guest

    Hallo,

    ich bin überzeugt davon, dass es vielleicht so eine Art Seelenverwandtschaft zwischen Mensch und Pferd geben kann.... Ich selbst habe so eine Erfahrung gemacht, die für mich wirklich einzigartig war. Allerdings hatte ich nie ein eigenes Pferd, so dass ich nicht beurteilen kann, ob es nicht vielleicht mit einem eigenen Pferd immer so ist..... Also, ich erzähle Euch mal von Schnuppe:

    Als ich so zwischen 13 und 16 war, war ich immer regelmäßig zweimal im Jahr auf einem winzigen Bauernhof im Sauerland, die 7 Ponys hatten und entsprechend auch immer nur 7 Ferienkinder aufgenommen haben. Somit hatte jedes Kind sein eigenes Pferd. Beim ersten Urlaub bin ich so ein gemütliches Pony geritten, da ja niemand wußte, wie ich reiten konnte. Es gab dort auch Schnuppe, eine sehr temperamentvolle zierliche Stute, die ständig durchging und mit der niemand so richtig zurecht kam. Sie wurde immer von der besten Reiterin geritten und durfte auch nie vorne gehen, da sie dann gleich weg war. Ich habe die Mädels immer bewundert, die sie reiten durften. Sie konnten wirklich gut reiten und ließen trotzdem vor dem Ausritt die Stute einige Minuten von der Besitzerin auf dem Platz abreiten, da sie sich sonst nicht mit ihr ins Gelände getraut haben.

    Tja, und als ich das nächste mal auf dem Hof war sollte ich Schnuppe reiten, da alle anderen Pferde besetzt waren. Und dann habe ich mich Hals über Kopf in das kleine Pferdchen verliebt. Sie war nämlich überhaupt nicht böse, sondern hatte einfach nur schreckliche Angst!

    Wir haben sehr gut zusammengepaßt, denn ich bin ein sehr ruhiger (was aber nicht bedeutet, dass ich wenig rede:D ) und ausgeglichener Mensch, wenn ich mit Tieren umgehe..... Und diese Ruhe hat sich wohl auf sie übertragen. Sie hatte die Angewohnheit, sobald man die Zügel aufnahm, loszurennen. Also ritt ich mit ihr immer nur am langen durchhängendem Zügel im Gelände. Das war nicht immer einfach, da sie wie gesagt ja sehr schreckhaft war und man ständig aufpassen mußte, dass sie nicht zur Seite sprang und losrannte. Aber insgesamt blieb sie so viel ruhiger. Ich glaube, die meisten anderen Leute, die sie geritten sind haben den Fehler gemacht, dass sie ständig am kurzen Zügel laufen mußte, da sie Angst hatten, sie würde durchgehen. So ist sie dann die ganze Zeit über auf der Stelle getänzelt und ist gestiegen. Ich denke, jeder Ausritt war sowohl für die Reiter als auch für die Stute eine Qual und sie kam immer naßgeschwitzt wieder. Bei mir ging sie am langen Zügel ganz ruhig, außer sie erschreckte sich. Damit mußte ich halt immer rechnen und dann konnte man sie auch gleich wieder halten..... Nach wenigen Tagen hatte sie sich super auf meinen "Stil" eingestellt und die Ausritte mit ihr waren genial, da ich viel mehr die Umwelt beobachtete, weil ich ja immer schauen mußte, wovor sie sich erschrecken könnte. Dadurch habe ich viel mehr Rehe gesehen und viele Dinge mit anderen Augen betrachtet.....

    Als die eigentliche Besitzerin die Pferde nicht mehr reiten konnte, da sie Rückenprobleme hatte, mußte ich auch die Ausritte führen. Und Schnuppe ist mir in den ganzen Jahren nicht ein einziges Mal durchgegangen. Mein größter Erfolg war es, dass sie an einem riesigen Mähdrescher am langen Zügel vorbeigegangen ist. Sie stand zwar extrem unter Strom und ich hatte das Gefühl, als säße ich auf einer Kanone, aber sie blieb im Schritt. Und alles nur, weil ich ständig mit ihr ganz ruhig sprach und so tat, als wäre so ein Mähdrescher überhaupt nichts besonderes. Ich glaube, dass mich die Stute genau so liebt, wie ich sie. Einmal konnte sie einige Tage nicht geritten werden, da sie Mauke hatte. Ich mußte sie dann verarzten und Salbe auf die betroffenen Stellen schmieren. Laut Angaben der Besitzerin war ich die erste, nach der sie nicht biss und nicht trat.

    Tja, es war wie eine innere Verbindung zwischen ihr und mir. Leider wurde ich abrupt von ihr getrennt, denn die Besitzerin und ihr Vater verunglückten tödlich bei einem Autounfall. Die Pferde wurden kurzfristig verkauft und der Hof verpachtet. Ich wünsche mir so sehr für Schnuppe, dass sie jemanden gefunden hat, der versucht, sie zu verstehen! Denn wenn man sie verstand, war sie wirklich das großartigste Pferd, dass man sich vorstellen konnte!!!

    So, ein langer Text. Ich hoffe, ich langweile Euch nicht.

    Liebe Grüße
     
  7. DaniS

    DaniS Vogel-Mami

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    hallo zusammen,

    ja, ich bin auch überzeugt davon, daß es zwischen Mensch und Pferd eine Art Seelenverwandtschaft gibt.

    Beispiel:

    Ich habe ja selber einen Wallach, in den ich mich beim ersten Kennenlernen vor nun mittlerweile 2 Jahren total verschossen hatte. Seit er uns nun gehört, bauen wir eine richtige Beziehung zueinander auf. Er vertraut uns blind, wir können wirklich alles mit ihm machen. Meine beiden kleinen Töchter können auf ihm reiten, die "Große" mit ihren 5 1/2 Jahren mittlerweile, ohne daß Mama oder Papa sie führen.

    Nun waren wir im Urlaub, und das einzige, aber auch wirklich das einzige, was ich in dieser Zeit vermisst hatte, war mein Pferdle. Als wir am Heiligabend zurückkamen und nun gestern das erste mal wieder Zeit hatten, in den Stall zu fahren, hatte ich schon damit gerechnet, daß mir unser Pferdle beleidigt den Rücken zudreht und uns nicht mehr anschaut. Und was war? Freudig wiehernd kam er durch die Lammellentüre in die Box gerannt und konnte gerade noch stoppen, bevor er im Futtertrog gelandet wäre.

    Mit meiner zweiten großen Liebe erging es mir genauso. Die habe ich im Oktober diesen Jahres das erste Mal gesehen. Sie ist momentan ein knappes halbes Jahr alt, also noch bei der Mama. Im Januar oder Februar wird sie dann abgesetzt und dann kommt sie zu uns. Ich freue mich schon so drauf. Da verlief das erste Kennenlernen ähnlich. Ich habe sie gesehen, die Boxentüre aufgemacht, sie kam her und knabberte mir sofort am Kittel. Als ob wir uns schon ewig kannten.
     
  8. #8 Susi & Kaki's, 27.12.2002
    Susi & Kaki's

    Susi & Kaki's Guest

    Hallo Ute,

    Deine Schilderung hat mich sehr gefreut, weil so deutlich wird, dass ein Pferd, wenn es keine Angst zu haben braucht auch keine Probleme macht.
    Solche "Fälle", nervöse Pferde, schlecht zu reiten haben wir (meine mitlerweile bald 20 jährige Tochter und ich)auch oft erlebt.
    In der Reitschule bekam meine Tochter dann immer die nervösen, weil sie bei ihr so ruhig gingen. Und später, in einem anderen Reitstall hatte meine Tochter ein Pflegepferd, dass die gleichen Eigenheiten hatte wie von dir beschrieben. Aber am langen Zügel und durch verständnisvollem Umgang konnte meine Tochter ohne Probleme auch ins Gelände mit diesem Pferd.
    Ein anderes ließ den Reiter nicht aufsteigen, zappelte dabei immer rum.
    Diese Pferd habe ich einmal in der Woche geritten. Anfangs dauerte es 10 Min. bis ich aufsteigen konnte, aber bald hatte sie ruhig stehen bleiben gelernt. Und das einfach nur durch geduldiges Hinleiten zu meinem Wunsch.
    Jedes Pferd ist folgsam, wenn es KEINE Angst zu haben braucht.

    Alles Gute und liebe Grüsse von Susi
     
  9. #9 Fritzifrau, 03.01.2003
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2003
    Fritzifrau

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    Hallo Ihr!

    Es ist schön zu lesen, daß es noch mehrere Leute gibt, die diese besondere Art von Beziehung zwischen Pferd und Mensch spüren konnten und können!
    Gerade bei sensiblen Pferden geht ohne gegenseitigem Vertrauen gar nichts...
    Und; diese Ruhe, die Ihr auf den nervösen Pferden ausstrahlt, die kenne und hab ich auch. Nervöse Pferde beruhigen sich unter mir immer ziemlich schnell. Dafür hab ich aber immer alle Hände voll zu tun, die faulen Kollegen unter ihnen davon zu überzeugen, sich vielleicht mal ein wenig vorwärts zu bewegen.. :D

    @ Anna:
    Hast Du eventuell schon das eine oder andere Bild gefunden um es hier reinzustellen? :)
    Und wie kommst Du mit dem Andalusier voran? Das sind wirklich wunderbare Tiere.. Bei uns im Reitstall steht auch einer.. Er ist ein Bild von einem Pferd.. *schwärm*...

    @ Pflaume:
    Hattest Du denn keine Möglichkeit, eine Info zu bekommen, wohin die Pferde verkauft wurden? Das müßte doch irgendjemand wissen, denke ich. Vielleicht gelingt es Dir ja noch, einen Kontakt mir dem jetztigen Besitzer herzustellen!

    Nochmals vielen Dank für Eure schönen und ergreifenden Zeilen!
     
  10. DaniS

    DaniS Vogel-Mami

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    so wie hier???
     

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  11. #11 Annamaus, 03.01.2003
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 03.01.2003
    Annamaus

    Annamaus Guest

    [​IMG]
    uuups, etwas groß das bild, aber ich mag mich jetzt nicht spielen mit dem bild...
    Das ist die Connemarastute Bronley! mit mir, das bild ist vom sommer 1997. Es gibt noch ein zweites bild da sieht man ihre zuneigung zu mir deutlich, das hab ich aber leider nicht, das hat mir meine freundin auf ein T-shirt drucken lassen u. deswegen hab ich das foto nicht.

    @Fritzifrau: Alicante, der Andalusierhengst hat schon einiges gelernt. ich bin sogar schon frei galoppiert in der halle! Es hat aber noch nicht hundert prozentig funktioniert, er war dann irgendwie verwirrt u. ist in unsere korbsessel die zum zuschaun auf der kurzen seite der halle aufgestellt sind hineingerannt. völlig respektlos! ist natürlich gefährlich dass er sich verletzt, wir haben ihn dann wieder an die longe genommen u. noch weitergaloppiert. aber ansonsten ist er super brav gewesen! das macht nicht jeder hengst mit soviel temperament völlig frei auf der ganzen bahn galoppieren ohne die ecken abzuschneiden oder wo anders hin zu laufen (anmerkung: die zügelhilfen kann er noch nicht hunderprozentig!! daher eine tolle leistung) und auch nicht zur besitzerin in der mitte hinrennen und das ganze im winter mit wenig auslauf weil die koppel eisig war!
    Ja, das war aber zu beginn des winters :D jetzt war er schon länger nicht mehr auf der koppel weils einfach nur mehr total eisig ist u. jetzt lassen wir ihn in der halle frei laufen u. seine besitzerin macht freiheitsdressur u. ähnliche arbeit u. arbeit an der longe. zum reiten ist er jetzt zu unausgeglichen. buckelt sich total weg wenn er laufen darf. ist aber auch verständlich! einen hengst mit dem blut kann man eben nicht den ganzen tag in der box stehen lassen! 8( aber der stall schafft es nicht allwetterkoppeln zu bauen...
    Hier noch ein bild von Alicante mit 3,5 jahren:
    [​IMG]
     
  12. #12 Annamaus, 03.01.2003
    Annamaus

    Annamaus Guest

    noch was zum andalusierhengst..

    Hi Karin!

    Ich wollte noch sagen, dass er super brav mit arbeitet auch wenn stuten in der halle sind! wir wollten mal extra üben mit einer stute (die nat. geritten wurde) so vorbeigehen, stehenbleiben daneben ect. war aber gar nicht notwendig hat er gleich bei der ersten übung brav gemacht. natürlich wenn man nicht aufpasst ist sein interesse bei ihr (wenn er doch so nah dran ist an der süßen...) aber man muss ihn nur kurz antippen, zügel ganz leicht zupfen od. mit der zunge schnalzen o.ä. und schon sind seine ohren wieder bei mir.
    ich hoffe deinem Fritz geht es schon besser! Meinem mitreitpferd geht es nach über 2 monaten stehzeit (also schon schritt führen aber kein reiten, er ist dabei total arm weil er die geistige forderung gewohnt war - tägl. dressurarbeit mind. 1 stunde, zirkuslektionen, fahren vom boden ect.) auf jeden fall kann ich ihn jetzt schon wieder schritt reiten u. etwas fordern dabei. also nicht nur dahin latschen lassen, sondern versammelt reiten, das hinterteil mal wieder ordentlich arbeiten lassen. er war total happy, hat voll abgekaut u. war ur brav nur im schritt reiten nach so langer stehzeit u. in der lauten halle weil sturm ist für ihn mit seinem blut schon was! normalerweise versucht ers immer mit "huch, da hab ich mich jetzt aber erschreckt" u. düst irgendwo ab.
    Naja, jetzt aber genug mit meinem gequatsche, hier noch ein bild von Ali in der bewegung:
    [​IMG]
    Man sieht dass der schweif von unten total aufhellt er wird mal so weiß wie seine mutter! Am kopf hat er auch schon überall weiße Haare.

    Liebe grüße, Anna
     
  13. #13 Pflaume, 07.01.2003
    Pflaume

    Pflaume Guest

    Hallo Zusammen,

    @ Susi: Deine Tochter und ich haben da was gemeinsam:D Ich durfte auch immer die nervösen Schulpferde reiten. Hat mich aber nie gestört, da ich sie eh immer interessanter fand. Das Einzige, was mich gestört hat, war aber, dass ich diese Pferde dann auch immer auf den Turnieren reiten mußte. Und dass war dann nicht ganz so spaßig. Wenn sie so auch meistens anständig unter mir liefen, tillten einige bei den Turnieren dann doch aus..... Lag wohl auch daran, dass mir dann eben auch die notwendige Ruhe fehlte. Ich war halt auch noch jünger und wenn es ein Turnier gab, war ich halt aufgeregter, als wenn ich einfach nur Reitstunden hatte. Das übertrug sich natürlich dann doch auf die Pferde. Aber einmal war es echt witzig: da sollte ich auch das "schlimmste" Pferd vom Stall reiten. Ich fand es total ungerecht, dass immer ich die Pferde auf Turnieren reiten mußte und hätte wirklich heulen können! Und dann haben wir den zweiten Platz gemacht!!! Er hat sich so superdoll angestrengt, dass ich wirklich stolz auf ihn war!!!

    @ Karin: Tja, mittlerweile ist das ja alles schon ewig her. Als die Stute verkauft wurde war ich höchstens 17 Jahre alt! Also vor über 11 Jahren! Ich glaube nicht, dass sich die Spur noch zurückverfolgen ließe. Damals kam für mich ein eigenes Pferd nicht in Frage. Schon weil meine Eltern dagegen waren. Und da ich ja auch nicht aus der Nähe kam wäre es schon recht aufwendig geworden, mich um die Stute zu kümmern, wenn ich den neuen Besitzer auch gekannt hätte. Ohne meine Eltern wäre es gar nicht möglich gewesen. Und ich glaube, damals war mir auch lieber, nicht zu wissen, wo sie ist, denn wenn ich gewußt hätte, dass es ihr nicht gut ging, wäre es für mich schrecklich gewesen. Heute denke ich, dass ich es damals nur verdrängen wollte. Die Besitzerin der Stute war über Jahre hinweg auch eine gute Freundin geworden, wenn sie auch einige Jahre älter war als ich. Und für mich war es damals in meinem Leben das erste Mal, dass jemand, der mir nahestand, gestorben ist. Tja, es kam einfach vieles zusammen. Ich wünsche mir einfach nur, dass sie ein gutes zu Hause gefunden habe. Und ich glaube, dass es für sie auf jeden Fall gut ist, wenn sie nur noch von einer Person geritten wird. Besser, als ständig wechselnde Ferienkinder.....

    Liebe Grüße
     
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