Verhaltensproblem bei meinem Graupapageien

Diskutiere Verhaltensproblem bei meinem Graupapageien im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hy, habe ein Problem mit meinem Graupapageien Sam (weiß nicht ob es w oder m ist). Und zwar hat er so ein paar Problemchen, das erste ist,...

  1. Missi

    Missi Guest

    Hy,

    habe ein Problem mit meinem Graupapageien Sam (weiß nicht ob es w oder m ist).

    Und zwar hat er so ein paar Problemchen, das erste ist, dass er manchmal recht aggressiv ist. Also wenn ich mit meinen kleinen neffen beschäftigt bin, dann wird er unruhig in seiner voliere plustert sich auf und klettert hin und her. Raus nehmen kann ich ihn nicht wenn jemand mit im raum ist, denn so wie ich mich mit der person beschäftige geht sam auf diesen los und schnappt auch mal zu. Das macht er schon seit ich ihn habe. (Näheres dazu unten)

    Wie kann ich ihn das abgewöhnen?

    Wobei ich schon beim zweiten problem bin und zwar wollte ich, dass er, weil ich, aufgrund der tatsache dass ich mich sehr auf das lernen konzentriere nicht mehr so viel zeit für ihn habe wie vor einem jahr in der schulzeit und der tatsache, dass er das oben genannte verhalten zeigt, einen wieder (dazu unten) einen zweiten Graupapageien anschaffen.

    aus diesem Grund habe ich einen nachbarn gefragt (der ein pärchen hat) ob er mir die beiden mal "leihen" kann um heraus zufinden ob er noch so ein verhalten bei artgenossen an den tag legt, wie er es bei seiner anschaffung gezeigt hat (siehe unten).

    obwohl ich knapp 4 wochen lang alles versucht habe sam an ihn zugewöhnen. ist er gegenüber den beiden genauso aggressiv wie zu anderen menschen.

    als ich ihn zusammen mit einem zweiten vom züchter geholt habe, war zunächst alles in ordnung doch nach ca. 3 tagen veränderte sich sein verhalten, sodass ich den andren zurückbringen musste. (hatte mich dazu entschieden sam zu behalten, weil er laut Züchter schon ein schwer vermittelbarer war, damals wusste ich nicht warum aber jetzt schon) ich dachte sein verhalten würde sich gegenüber artgenossen nach einer gewissen zeit änderen, doch wie ich ja feststellen musste hat es das nicht.

    dabei muss ich aber sagen, dass er zu mir nie aggresiv ist und mich auch noch nie gebissen hat, eigentlich ist er doch sehr anhänglich mir gegenüber.

    weiß jemand rat? denn ich habe bis jetzt noch nie von einem papageien gehört der gerne "alleine", ohne artgenossen und nur mit der bezugsperson lebt. ....

    Trotz seines verhalten würde ich ihn natürlich nie weggeben, da er mir sehr ans herz gewachsen ist, doch es würde einiges erleichtern wenn er nicht mehr so gestresst und aggresiv ist.

    gruß Missi
     
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  3. silleef

    silleef Foren-Guru

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    hallo missi
    erst einmal willkommen hier im forum.
    sag uns doch mal bitte, wie alt dein grauer ist.

    will man einen grauen vergesellschaften, ist es wichtig, dass man sein geschlecht bestimmt.
    im seltensten fall ist ein graupapagei homosexuell, sondern moechte einen gegengeschlechtigen partner an seiner seite.
    und wenn schon partner, dann waere es eben auch wichtig, dass die beiden im ungefaehren gleichen alter sind.
    ein junger graupapagei- unter 4 jahren, kann mit einem aelteren grauen, der dann naehmlich schon geschlechtsreif ist, wenig anfangen...und umgekehrt genau so.
    und man sollte viel geduld mitbringen beim versuch die zwei zusammenzufuehren. da gibt es ein paar wichtige regeln zu beachten. dazu spaeter mehr.
    zum verhalten deines grauen kann ich dir sagen, dass er dich schon laengst als "vogelpartner" ausgewaehlt hat und dich eben gerade deswegen mit niemandem teilen moechte.
    schon gar nicht die nun eingeschraenkte zeit, die du mit ihm verbringst, weil du viel lernen musst.
    da ist der kleine neffe dann eben schnell der feind...verstaendlicherweise!
    magst du uns noch erzaehlen, wie dein vogel untergebracht ist und wieviel ansprache er von den anderen familienmitgliedern bekommt?
     
  4. CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo Missi,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum und schön, dass du dir Gedanken um einen Partnervogel machst.

    Damit wir dir aber wirklich Tipps geben könnte, müssten wir erst einmal darüber informiert werden, wie jung dein Sam ist und seit wann du oder deine Familie ihn schon habt.

    So wie es sich für mich liest, ist dein Sam sehr auf dich fixiert und akzeptiert daher keine weitere Personen in deinem Umfeld, weil du eben in seinen Augen sein Partner bist. Daher auch das "Getobe" im Käfig sobald jemand noch in deinem Zimmer erscheint und vor allem Menschen mit denen du dich eben auch noch beschäftigen tust wie z.B. mit deinem Neffen.

    Hinundwieder gibt es Graupapageien, die ja ohnehin sehr sensible Papageien sind, die sehr lange brauchen, um einen anderen Graupapagei akzeptieren zu können. Mit einem Probeversuch von 3 Tagen wirst du da nicht weit kommen.

    Andere dagegen finden sofort zueinander oder bereits nach wenigen Tagen.

    Wie bist du denn vorgegangen als du deine Probe durchgeführt hast? Normalerweise sollte man sie erst einmal in zwei Käfigen nebeneinander hinstellen, dabei sehr genau beobachten wie sie sich dabei verhalten - ist es eher die Neugierde oder schon ein "aggressives" Verhalten. Wenn man dann das Gefühl hat, die möchten sich kennenlernen, dann sollte man ihnen auch einen gemeinsamen Freiflug gönnen, aber ich selbst würde das niemals ohne Aufsicht machen, damit man eben bei evtl. Angriffen sofort eingreifen kann.

    Auch darfst du dann keine Unterschiede machen, indem du Sam bevorzugen tust, sondern nur gleich behandeln. Gibst du einem ein Leckerlie, sofort oder noch besser gleichzeitig dem neuen auch, dto. mit Streicheleinheiten.

    Und nun bist du dran, berichte mal ein wenig über die Aufzuchtsart, ob es eben eine Handaufzucht, eine Teilhandaufzucht, ein Wildfang oder eine Naturbrut ist, wobei ich denke, dass es eine HZ oder eine THZ ist, da einfach auf dich fixiert.

    Und wie ist der Umgang zu anderen Familienmitglieder? Dürfen die zu dir rein oder werden diese auch mehr oder weniger angegriffen. Da steckt schon eine richtige Eifersucht hinter deinem Sam.
     
  5. Missi

    Missi Guest

    hy, erstmal danke für eure antworten.

    Also sam ist laut züchter eine handaufzucht und im 2003 geboren. untergebracht ist er in einer großen volliere. wenn ich da bin ist er eigentlich immer draussen, es sei den kinder oder andere außer meine mutter und meiner schwester sind in der nähe (siehe unten)

    Zu den anderen Familienmitglieder verhält er sich unterschiedlich.

    Also Mein vater darf zum bespiel gar nicht in die nähe (sam hat ihn mal so was von in die habd gebissen, dass es geblutet hat), ebenso wie mein damaliger freund , bei meiner schwester und meiner mutter ist es nicht so schlimm. schätze weil die ihn auch füttern , wenn ich nicht rechtzeitig zu seinen "futterzeiten" da bin. auf die schulter setzt er sich zum beispiel nur bei mir. bei meiner mutter und meiner sis auch mal selten aufs knie, aber nur wenn ich nicht dabei bin , wenn ich mit denen zusammensitze und ich ihn rauslasse hockt der die ganze zeit entweder auf meiner schulter oder auf meiner tischseite und macht doch einen sehr gestressten eindruck (schaut zum beispiel immer hin und her). sowie die anderen den raum verlassen ist er ruhig und macht den kopf runter, sodass ich ihn streichen kann.

    meine mutter meinte er zeigt so ein verhalten eigentlich nur wenn ich dabei bin, füttern kann sie ihn wenn ich weg bin wie gesagt ohne probleme (aber nur wenn er im Käfig sitzt), deswegen mach ich mir schon so meine gedanken ob ich vieleicht irgendwas falsch gemacht habe. Aber ich kann es mir nur erklären, dass sich in der anfangszeit nur ich wirklich um ihn gekümmert habe, weil ich zu der zeit wo er mit dem anderen zu uns gekommen ist, sommerferien hatte und mich tag ein tag aus mit den beiden beschäftigt habe während meine eltern zum beipiel arbeiten mussten, aber nur sam hat sich so verhalten, der andere den ich deswegen weggeben musste war total "normal" wohl ich mich gleich viel um die beiden gekümmert hatte....

    die vergesellschaftung mit den beiden grauen (ein päärchen) meines nachbarn hatte ich ja 4 wochen lang probiert, in dem ich wie cocorico bereits geschrieben habe die käfige zusamengestellt habe bzw. gegenüber aufgestellt habe , aber entweder saß sam in der ecke bis ich gekommen bin und dann hat er randale im käfig gemacht so wie ich mich dem käfig der anderen beiden genähert habe.

    wie ihr seht ist die lage doch recht verzwickt. denn ich glaube es ist nicht gerade von vorteil für sams gesundheit wenn er ständig gestresst durch die gegend tabst.
     
  6. CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo,

    du bist seine absolute Bezugsperson und andere Frauen, werden nur geduldet, wenn du nicht da bist. Mit Männern scheint er so seine Probleme zu haben.

    Und dass dein Ex mitunter auch gebissen wurde, war damals für Sam total normal, da du ja "fremd gegangen" bist.

    Immerhin hast du nun Sam schon 5 Jahre, d.h., er ist absolut in der Balzphase, wo Graue sich ohnehin ein wenig verändern. D.h. aber auch nun für dich, dass du in keinem Falle beim Züchter ein Jungtier holen darfst, sondern eben einen Grauen ab 3 Jahre - 10 Jahre, letztendlich eben ein Abgabetier, was das Gegengeschlecht haben sollte.

    Empfehlen würde ich dir daher, dass du erst einmal bei deiner Sam einen Kombitest durchführen lässt, d.h. Geschlechtstest, Polyoma sowie PBDF ( anhand einer Federanalyse) durchführen lässt und wenn du ein Abgabehahn gefunden hast, sollte dieser auch einen PBDF- und Polyomatest nachweisen können oder vor Abholung durchgeführt bekommen so ersparst du dir die Quarantäne.

    Wie ich dir schon geschrieben habe, sind Graupapageien sehr unterschiedlich. Ein Kennenlernen wird eben nicht mit 3 Tagen oder vier Wochen erledigt sein, sondern es kann wirklich lange dauernd. Bei Handaufzuchten sagt man auch, dass man sich da als Mensch, vor allem eben dann, wenn sie so sehr auf den Menschen fixiert sind wie es bei Sam und dir der Fall zu sein scheint, zurückziehen sollte, damit die sich erst einmal beschnubbern können.

    Auch ist es nicht so wichtig, dass es das Traumpaar wird, sondern weitaus wichtiger ist es, dass sie einen artgleichen Genossen bei sich haben mit dem sie sich in der Papageiensprache austauschen können. Manche werden nie ein Paar, ist aber dennoch weitaus besser als, dass Papageien als Einzeltiere zu halten.

    Zur Vergesellschaftung wirst du ohnehin erstmal noch einen zweiten Käfig kaufen müssen und dann am besten gleich einen, den du dann auch als dauerhafte Voliere benutzen könntest falls die Vergesellschaftung nicht klappen sollte.

    Notfalls könntest du aber auch deine Sam an eine Vermittlungsstelle geben, wo sie oder er sich seinen Partner selbst aussuchen kann. Dazu müsstest du dich nur bereit erklären für eine gewisse Zeit von Sam zu trennen und dich mal an Susanne (Username UHU) wenden. Susanne hat eine sog. Auffangstation, dort könntest du dann auch die Bedingungen erfragen, die du zu erfüllen hast, damit es eine Chance gibt.
     
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