Ei unterschieben?

Diskutiere Ei unterschieben? im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Hätte da mal ne Frage an erfahrene Züchter: Also, ne Bekannt von mir geht demnächst 3 Wochen in den Urlaub und ihr Nymphenpärchen brütet...

  1. Bodo

    Bodo Guest

    Hätte da mal ne Frage an erfahrene Züchter:

    Also, ne Bekannt von mir geht demnächst 3 Wochen in den Urlaub und ihr Nymphenpärchen brütet gerade. Sie würde sehr gerne wenigsten ein Junges von diesem Pärchen haben. Da ein Umzug während der Brutphase zu kritisch wäre, hat sie mich gefragt ob sie eins ihrer Eier meinem Pärchen unterschieben könnte.
    Meine haben den Nistkasten und sind auch fleißig beim paaren, sie hat aber noch keins gelegt. Ich rechne eigentlich jeden Tag damit. Wann wäre es gut ihr das "fremde" Ei unterzuschieben. Muss sie erst mehrere eigene Eier haben? Könnte ich ihr vielleicht jetzt schonmal ein Plastikei unterschieben, damit sie anfängt zu brüten?

    Ich wäre Euch sehr dankbar für Antworten. :prima:
     
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  3. nicoble

    nicoble Guest

    Hamm das koennte rechtliche Probleme geben - man braucht ja zum "Zuechten " und Deutschland eine Zuchtgenemigung - ich habe keine Ahnung wie das beim Fremdunterlegen gehandhabt wird ...

    Theoretisch kann man bruetenden Nymphen Eier unterschieben - das ist sogar gaengige Praxis , wenn die richtigen Eltern schlecht fuer die Nachkommen sorgen . Allerdings habe ich es noch nie ausprobiert , wie es ist wenn man einem Paar ohne Eier eins unterschiebt .

    Ich wuerde mal ausprobieren wie es mit dem Plastikei funktioniert ...

    Gibt es denn wirklich keine Moeglichkeit das die richtigen Eltern weiterbrueten koennen ? Ich wuerde es ja erst mal drauf ankommen lassen - vielleicht fuehlen sich die Eltern durch den Umzu ja gar nicht so gestoert ...
    Die Eier kann man immer noch wegnehmen , wenn sie wirklich nicht weiterbrueten ...
     
  4. Bodo

    Bodo Guest

    Erfahrene Züchter bitte!

    Könnte vielleicht nochmal ein erfahrener Züchter antworten. Ich habe eine ZG!
    Es ist wichtig zu wissen wann ich das "andere" Ei meiner Henne unterschieben kann. Reicht es wenn sie selber erst eins gelegt hat oder müssen es mehrer sein? Das "fremde" Ei wird ja jetzt schon einige Zeit bebrütet und das Junge müsste theoretisch am 28. schlüpfen. Wird sie das kleine dann schon versorgen obwohl ihre eigenen noch eine Weile brauchen?

    Danke für Eure Antworten.

    Tina
     
  5. #4 Uninvited, 17. April 2005
    Uninvited

    Uninvited Guest

    Hi Tina,
    bin zwar kein Züchter, sitze aber sozusagen in der 1. Reihe, was die Nymphenzucht anbelangt ;) !
    Du solltest bei den Nymphen zumindest warten, bis Deine Henne das 1. Ei gelegt hat, dann kannst du das "Fremdei" Problemlos unterschieben.
    Auch wenn der "Fremdnymph" vor den Anderen schlüpft wird er gefüttert, die Nymphen sind was die Aufzucht der Jungen angeht recht fürsorglich.


    Marc
     
  6. Bodo

    Bodo Guest

    Danke!!

    Vielen Dank. Ich werde weiter hier berichten!
     
  7. maxima

    maxima Guest

    hallo bodo

    du solltest das ei erst unterlegen wenn die neun gelegten eier des paares bebrütet werden, nymphen brüten meist erst nach dem 2. oder 3. gelegten ei, also erst wenn du sicher bist, daß das ei auch sofort warmgehalten wird.
    denn die meisten paare verbringen zwar sehr viel zeit im nistkasten solange es noch 1 oder2 eier sind, aber die eier bleiben unbebrütet, und dann würde dein untergelegtes im ei absterben.

    du kannst es am besten feststellen wenn du öfters am tag das gelegte ei berührst und es ist dann immer schön warm, ist es aber noch die meiste zeit kalt, dann würde ich das ei wirklich erst mit dem dritten gelegten dazulegen.

    mit der aufzucht wird es unter umständen auch net so einfach, denn es schlüpft ja 10 tage früher als die eigenen küken, wenn es sehr fürsorgliche eltern sind kann es klappen und wenn es nur wenige tage sind bis die eigenen schlüpfen, aber hier sind es ja ca 10 tage früher und da sind die meisten hennen noch nicht in fütterstimmung.
    auch kann sein daß die kropfmilch noch net gebildet wird, also so problemlos und bedenkenlos würde ich das net ansehn.
    du mußt auf jedenfall mit handaufzuchfutter bereitstehn oder das küken bei einem anderen züchter der gleichaltrige hat unterbringen, wenn es zu problemen kommt.

    lg meo
     
  8. #7 Uninvited, 18. April 2005
    Uninvited

    Uninvited Guest

    Hi,

    Da die Brutrhythmen ziemlich unterschiedlich sind, würde ich dem so nicht unbedingt zustimmen. Wir hatten bisher die besten Erfolge, wenn die Eier entweder kurz nach der ersten Eiablage, oder kurz vor Schlupf getauscht wurden.

    Die Produktion, der Kropfmilch wird durch die Piepslaute, der Jungen, noch im Ei angeregt. Die Produktion der Kropfmilch kann auch durch frühzeitige Gabe (3-4 Tage vor Schlupf) von Aufzucht,- und Keimfutter unterstützt werden.



    P.S.: nicht vergessen, das untergelegte Ei- und nachher den Jungvogel zu kennzeichnen !



    Marc
     
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  10. nicoble

    nicoble Guest

    Ich habe gerade erst ein Brutpaar in Pflege gehabt das waehrend des Bruetens umziehen mussten ( der Besitzer musste kurzfistig ins Krankenhaus)- das war sehr problemlos - deshalb mein Kommentar ... :D .

    Ich bin hier im Zuchtverein aktiv und habe mal herumgefragt bei aelteren Kollegen : Die meisten waren der Meinung dass so eine Adoption ein grosses Risiko auch fuer die eigene Brut mit sich bringt wenn der Altersunterschied zu gross ist .
    In der Vereinsvoliere haben wir regelrechte Adoptiveltern ( oft aeltere Paare ) - die sind so brutlustig , dass sie fast immer fremde Kuecken akzeptieren, selbst aber nicht oder kaum produktiv sind . Allerdings nehmen wir immer Paare die schon mindestens 10 Tage auf den Eiern sitzen ...
    Wenn wir mal ein Kuecken zu anderen Kuecken legen muessen , dann mit moeglichst wenig Altersunterschied - wenn dann nur so das das Adoptivkind das Juengste ist .

    Das sind natuerlich nur unsere Erfahrungen hier ...

    Viel Erfolg fuer Dich und Dein Paar + eventuellem Adoptivkind !!!
     
  11. maxima

    maxima Guest

    @marc:

    ich hab ja geschrieben, daß der brutrhythmus um mindestens 10 tage verschoben ist und da das andere paar ja noch nicht mal gelegt hat, aber bodo auf grund von dem urlaub der freundin die eier möglichst zum richtigen zeitpunkt umlegen will.
    und wenn er sie z.B. schon beim ersten selbstgelegten ei dazulegen würde könnte es sein, daß das paar noch nicht anfängt zu brüten und dann würde das junge im ei natürlich absterben.

    und mir ist es bisher in meinen ganzen 20 jahren zuch noch nicht gelungen ein brutpaar komplett umzusetzen ohne daß es die brut aufgegeben hat.
    also das komplette paar umsetzen würde ich absolut net riskieren.

    und mit dem großen altersunterschied, da muß ich nicolette auch recht geben, denn je nach alter der küken stellen sich auch die eltern mit der ernährung dieser um.
    es funktioniert nur dann gut wenn man wirklich diese "dauerammen" zur verfügung hat, die alles füttern was nur bischen bettelt.

    lg meo
     
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