Flugunfähiger Dunkelroter

Diskutiere Flugunfähiger Dunkelroter im Aras Forum im Bereich Papageien; Hi, bin neu hier und versuche auf dem Wege ein paar Tipps zu bekommen. Habe 1 Paar 1,1 Gelbrustaras (7Mon./1Jahr alt), ein Paar 1,1 Dunkelrote...

  1. Fedor

    Fedor Guest

    Hi, bin neu hier und versuche auf dem Wege ein paar Tipps zu bekommen.
    Habe 1 Paar 1,1 Gelbrustaras (7Mon./1Jahr alt), ein Paar 1,1 Dunkelrote (10Jahre/9Mon. alt) und ein Paar 1,1 Rotrücken (3Jahre/1Jahr alt).
    Für die Goßen steht eine Außenvoliere 4x3x2, eine Innenvoliere 3,5x2,5x2 und das Wohnzimmer 9x5 zur Verfügung und für die Kleinen eine 2x1x2 und auch das Wohnzimmer, eigentlich das ganze Haus. Raus gehen nur die Großen und das auch nur, wenn es drinnen zu langweilig ist und das Wetter passend ist.
    Kaufzeitpunkte waren: Dunkelrote 5 Wochen alt, Dunkelroter 10 Jahre, Gelbrusthahn 2 Monate, die Gelbe 9 Monate, Rotrücken 2 3/4 Jahre und 9 Monate.
    Bis auf die Dunkelrote, die eine Handaufzucht ist, sind die anderen Naturbruten.
    Die Gelbe Henne (Kreuzschnabel ) und der Dunkelroten Hahn sind "Mitleidskäufe".
    Um den Dunkelroten Hahn geht es mir heute.
    Er war 10 Jahre mit einer Kette auf einem Freisitz gehalten worden, wahrscheinlich mit Partner, kann nicht gerade aus Laufen und nicht Fliegen.
    Die Fußfessel habe ich ihm abgenommen und er ist auch schon mit den anderen zusammen. Die Frage ist, wie kann ich ihm helfen, wieder Laufen und Fliegen zu lernen.
    Also, er ist nicht zahm und sein Verhalten läßt darauf schließen, daß er bestraft wurde, wenn er zuzwickte. Je mehr Freiraum er von mir bekommt desto selbstbewußter wird er und bestimmt jetzt selbst, wann ich ihn anfassen kann. Die ersten 2 Tage konnte ich ihn problemlos anfassen. Jetzt droht er teilweise sogar schon. Letztendlich greife ich ihn dann an den Füßen und er zwickt auch nicht zu arg aber wohl ist mir nicht dabei.
    Vielleicht kann mir ja jemand ein paar Tipps zum Umgang mit ihm geben.
    PS: Die Gesellschaft der anderen geniest der Dunkelrote. Mein Gelber Klops wollte ihn schon füttern, meine Dunkelrote war die erste, die mit ihm geschnäbelt hat.
    Nur die Rotrücken haben gestieselt, weil sie ihm ihren Freisitz überlassen mußten.
    Gruß Fedor
     
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  3. Ann Castro

    Ann Castro Guest

    Meiner Gelbbrusthenne (Adoption) musste ich auch beibringen herumzuklettern und habe dies mit Clickertraining ganz gut hinbekommen. (gibt mal "Nikita" in die Suchmaschine ein, da findest Du die Threads mit ihrer Geschichte und wie ich es ihr beigebracht habe).

    Mein Dunkelroter ist jetzt etwas über ein Jahr alt und lernt jetzt endlich fliegen. Wir haben zuerst "Trockenflugübungen" gemacht. Dann habe ich ihm beigebracht auf Kommando auf die Hand zu kommen. Diesen Abstand habe ich nach und nach verlängert, bis er irgendwann mal ein bischen hopsen musste, um es zu schaffen.

    Dies hat Monate gedauert, aber gestern sit er immerhin auf Kommando quer durchs Wohnzimer (4-5m) zu mir auf den Arm geflogen. Auf eigene Initiative fliegt er noch immer äusserst selten, aber ich bin zuversichtlich, dass das auch noch kommt.

    LG,

    Ann.
     
  4. Cora W.

    Cora W. Guest

    eine Frage?

    Hallo Fedor,

    ich möchte Dich gerne etwas fragen, was nichts mit der Flugunfähigkeit Deines Dunkelroten zu tun hat.

    Bitte nicht böse sein, aber mich interessiert, hab Deine vorherigen Postings gelesen, warum Du einen neuen Ara in Deinen Bestand genommen hast, obwohl Du bereits einen durch den Paramyxcovirus verloren hast und der Gesundheitszustand des Dunkelroten Mädchens auch nicht immer ganz stabil ist. Ich kann gut verstehen, dass Du den armen Kerl befreit hast, 10 Jahre an der Kette liegen ist furchtbar für so ein wunderbares Tier. Aber besteht nicht jetzt die Möglichkeit, dass er sich auch infiziert und nun wo sein Leben schön werden könnte, auch erkrankt? Wäre es nicht vielleicht besser gewesen einen schönen Platz für ihn zu suchen?

    Nach 10 Jahren "An der Kette liegen" hat sich sicher die ganzeMuskulatur zurückgebildet und er muss langsam mit Trockenflugübungen beginnen um wieder Muskulatur aufzubauen. Ähnliches gilt auch für das Laufen. Er muss sich erst wieder daran gewöhnen, dass die Stange nicht nach 50 cm wieder aufhört und dass er auch mit seinen Beinen klettern kann. Wichtig ist jetzt, dass die Wunden, die durch diese Haltung in seiner Psyche entstanden sind, wieder heilen.

    Es kann ein langer Weg werden und auch länger als 1 Jahr dauern. Mir ist aber auch bekannt, dass sich gerade große Araarten wieder gut regenerieren können und das wünsche ich Euch auch.

    Viele Grüße und vor allem Gesundheit für Deine Aras
    Cora
     
  5. Fedor

    Fedor Guest

    Hallo Cora,

    also vorsb erst mal, so schnell werde ich nicht sauer, wenn jemand einen anderen Standpunkt vertritt als ich.

    Meine Dunkelrote, Pummeline, war 10 Wochen als sie erkrankte. Da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wußte, was es mit der Erkrankung auf sich hatte und die TA's mich auch nicht aufklärten, habe ich einen Gelbbrusthahn, einen Dunkelroten gabs nicht, dazugekauft, weil ich dachte, wenn schon krank, dann wenigstens nicht auch noch allein.
    Also, ich habe 12 Wochen gebraucht, bis meine Dunkelrote wieder ok war. Mein Gelber Klops oder auch Banana, er frißt für sein Leben gern Banane, ist nur leicht erkrankt. Mit ihm mußte ich nicht einmal zum TA.
    Meine Dunkelrote war nach der 3. Woche Krankheit am Ende, Anfang der 4. Woche entschied ich mich für die Verabreichung eines sehr starken Antibiotikas, von den TA's lag immer noch kein Befund vor. Die 4. Woche war echt schlimm, ab der 5. Woche fing sie an, sich zu erholen. Jetzt ging es langsam bergauf mit ihr.
    Zwischenzeitlich hatte ich auch ein Aufzuchtfutter gefunden, daß nicht zu einer Verstärkung der Krankheitssymptome führte.
    In der 3. bzw. 4. Woche hat sich mein Gelber angesteckt. War aber nach 2 Wochen wieder fit. In der 6. Woche wurde mir per Brief die Diagnose mitgeteilt, kein Wort darüber, welche Auswirkungen damit verbunden sind.

    Mein Wissen über Arakrankheiten habe ich aus dem Internet.

    Derzeit haben beide ab und an mal sowas wie einen Schnupfen, wobei die Dunkelrote sich dann 2-3 Tage vom Gelben füttern läßt, dann ist der Spuk wieder vorbei.

    Die Gelbe Henne habe ich erst dazu geholt, als die anderen beiden meiner Meinung nach wieder gesund waren. Nachdem die Gelbe nach 2 Monaten keine Auffälligkeiten zeigte, habe ich den Dunkelroten dann letzte Woche geholt.

    Grund für die 2 weiteren Vögel war, daß ich der Meinung bin, daß die Charaktere von Dunkelroten und Gelben nicht zu 100% übereinstimmen, die Gelben raufen gern und viel, die Dunkelroten sind da eher ruhiger. Jedenfalls gefiel sowohl meiner Dunkelroten als auch meinem Gelben gut, daß er einen Partner seiner Art dazu bekam.
    Und außerdem glaube ich, aufgrund meiner Erfahrungen, daß der Ara gegen den Virus Antikörper bilden kann und somit eine natürliche Immunität erzielt wird.
    Würde ich nach den Aussagen der Literatur gehen, müßte meine Dunkelrote tot sein, ist sie aber nicht. Derzeit ist sie nicht einmal als krank einzustufen, von meinem Gelben mal ganz zu schweigen.

    Gruß Fedor
     
  6. #5 Alfred Klein, 13. September 2002
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

    Dabei seit:
    27. Januar 2001
    Beiträge:
    11.433
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    Ort:
    66... Saarland
    Hallo Fedor

    Erstmal finde ich es toll von Dir, einen so armen Teufel zu Dir geholt zu haben.
    Es wird sicherlich sehr viel Arbeit sein, dem wieder beizubringen, daß er ein Vogel ist.
    Das wird nach meiner Ansicht lange dauern, es kann ein Jahr oder auch noch länger sein.
    Ich bin davon überzeugt, es lohnt sich. Was gibt es schöneres als irgendwann sagen zu können das haben wir geschafft, er ist wieder so wie er sein soll.
    Wie das alles zu bewerkstelligen ist, kann ich Dir auch nicht so genau sagen. Aras sind derartige Persönlichkeiten, daß man jeden einzelnen kennen muß um mit ihm zu arbeiten. Da sind keine zwei gleich. Ich habe das immer "aus dem Bauch heraus" versucht. Das hat hier gut funktioniert. Eine andere Weise der Beschäftigung mit den großen Krummschnäbeln kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Sie zeigen mit dem Augenausdruck und mit ihrer Körperhaltung so gut, was sie wollen, die verstehe ich so gut wie einen Menschen.
    Einer meiner Aras ist Rupfer.
    Durch das Rupfen über ein Jahrzehnt sind die Follikel kaputt, er wird immer nackt bleiben.
    Ansonsten ist das ein ungemein frecher Geier der vor kaum etwas Angst hat. Alleine die Freude daran, daß er so geworden ist, wiegt alle Mühe auf.
    Übrigens denke ich auch, daß der Vogelorganismus Antikörper produziert und damit die Viren einigermaßen in Schach gehalten werden.
    In bestimmten Streßsituationen kann es allerdings immer wieder zu Ausbrüchen der Krankheit kommen. So richtig Ruhe wird es wohl nie geben, Du mußt immer wieder damit rechnen, daß die Viren sich stärker vermehren.
    Ich denke, darüber bist Du Dir im Klaren.
    Deine Erfahrungen mit den Tierärzten etc. kann ich auch gut nachempfinden. Nimm drei Ta´s und Du bekommst fünf Meinungen. ;)
     
  7. Cora W.

    Cora W. Guest

    Hallo Fedor,

    schön, dass Du meine Frage nicht als Angriff empfunden hast :) , das sollte sie auch nicht sein!

    Ich halte übrigens auch 2 Dunkelrote Aras und 3 Gelbbrustaras und liebe diese "Riesen"!

    Alles Gute für Dich und Deine Großen
    Cora
     
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