Frostresistenz

Diskutiere Frostresistenz im Laufsittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo Forum ! Ich hatte bis vor ein paar Jahren schon mal ein Springsittichpäarchen, habe den Hahn dann aber verschenkt, als die Henne...

  1. #1 Anne.Hornig, 2. Januar 2001
    Anne.Hornig

    Anne.Hornig Guest

    Hallo Forum !

    Ich hatte bis vor ein paar Jahren schon mal ein Springsittichpäarchen, habe den Hahn dann aber verschenkt, als die Henne gestorben war. Nun haben wir seit Sommer eine Springsittich-Henne und dazu einen Singsittich-Hahn. Wir wollen, da wir hoffentlich bald mehr Platz haben (und unsere Zimmerpflanzen auch sehr lieben ;-)), irgendwann eine Außenvoliere bauen; u.a. auch, um gleichartige Genossen dazu setzen zu können.

    Als Kind hatte ich Wellis, die auch bei (strengem) Frost tagsüber draußen waren und nur nachts in den Keller gescheucht wurden.
    Hat jemand von euch Erfahrung, wie ein Schutzraum für Spring- bzw. Singsittiche aussehen sollte ? Beheizt (wie ?)oder nur gut isoliert und zugfrei? Und bis zu welchen Temperaturen überstehen sie problemlos draußen ? Lieber das ganze Jahr draußen lassen oder im herbst wieder "einfangen" ?

    Schon mal Danke für Tips und Anregungen, es eilt auch nicht...

    Noch ein gutes Neues Jahr nachträglich,
    Anne.
     
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  3. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Anne!

    Ich habe ein Springerpärchen im Frühjahr/Sommer/Herbst in einer Gartenvoliere mit Wetterschutz gehalten, im Winter kamen sie in eine damals nicht isolierte Dachkammer, in der normalerweise eine Temperatur um die fünf Grad herrschte.
    In einem sehr strengen Winter kam es dort aber auch einmal zu Frost - die Springer haben das ohne körperliche Schäden
    überstanden.
    Will man Springer wie Singsittiche in einer Außenvoliere halten, halte ich dennoch einen Schutzraum für unverzichtbar: die Temperatur sollte minimal 5°C bis ca.10°C
    betragen, wenn man den Vögeln die Möglichkeit geben will,
    auch im Winter tagsüber die Außenvoliere zu besuchen.
    Bei einer höheren Temperatur im Schutzraum würde der Sprung
    zwischen Innen- und Außentemperatur zu groß werden, was leicht zu Erkrankungen führen kann.
    Ob Du das Schutzhaus beheizen muß, um eine solche Temperatur
    zu halten, hängt von der Konstruktion (Isolierung) des Schutzhauses und der Strenge des Winters ab - ich würde sicherheitshalber eine Heizmöglichkeit vorsehen.
    Am besten und billigsten im Unterhalt ist sicherlich ein Anschluß an die Hausheizung, in vielen Fällen ist dies aber nicht möglich bzw. mit einem sehr hohen Material- und Kostenaufwand beimBau verbunden.
    Alternative ist eine elekrische Heizung, die aber natürlich mehr laufende Kosten verursacht.
    Darüberhinaus gibt es auch die Möglichkeit von Gas- oder Ölöfen, die aber m.W.immer ein Sicherheitsrisiko darstellen.
    Eine Stromversorgung des Schutzhauses ist auch dann unbedingt erforderlich, wenn es keine ausreichenden Fenster
    gibt, da dann Kunstlicht notwendig ist, einige Stunden am Tag auch mit speziellen Lichtquellen mit UV-Licht-Anteil wie Biolux oder True Light (dabei sollte zusätzlich auch ein Vorschaltgerät montiert sein, das die Taktfrenquenz dieser Leuchtstoffröhren erhöht, damit es fürdie Vögel keinen "Stroboskopeffekt gibt).
    Die Sitzäste im Schutzhaus sollten so angebracht sein, das
    sie oberhalb der Einflugöffnung sind, damit die Vögel bei geöffneter Klappe nicht im Zug sitzen.
    Futter und Wasser sollten sich nur im Schutzhaus befinden.
    Tja, das wäre,glaube ich, ersteinmal das wesentlichste.
    Viel Spaß beim Planen!
     
  4. #3 Anne.Hornig, 4. Januar 2001
    Anne.Hornig

    Anne.Hornig Guest

    Danke !

    Moin Rüdiger !

    Danke für Deine ausführliche Antwort. Noch sind alles ungelegte Eier, aber wir hoffen, bald über genügend Platz zu verfügen, um nicht nur bessere Bedingungen für unsere zwei zu schaffen, sondern auch die "richtigen" Päarchen zusammensetzen zu können.

    Wir sind den ganzen Tag außer Haus und da die Henne bei Kunstlicht nicht den Käfig verläßt, hat sie im Winter entsprechend wenig Freiflug (Wochenende). Zum Glück holt sich wenigstens der Hahn morgens und abends regelmäßig seine Freiflugrunden.

    Viele Grüße,
    Anne.
     
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