Jungtaubenkrankheit

Diskutiere Jungtaubenkrankheit im Stadttauben Forum im Bereich Tauben; Hallo, kennt vielleicht jemand von Euch ein weiteres Mittel (außer Adenosan) gegen die Jungtaubenkrankheit? Was kann man denn sonst noch gegen...

  1. #1 Johnnylino, 17.08.2005
    Johnnylino

    Johnnylino Guest

    Hallo,

    kennt vielleicht jemand von Euch ein weiteres Mittel (außer Adenosan) gegen die Jungtaubenkrankheit? Was kann man denn sonst noch gegen diese Krankheit unternehmen?
     
  2. #2 Paloma negra, 17.08.2005
    Paloma negra

    Paloma negra Foren-Guru

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    Vielleicht wendest du dich an Dr. Warzecha, Taubendoktor aus Norddeutschland, http://www.dr-warzecha.de/ der hat ein Pulver gegen die Jungtaubenkrankheit.
     
  3. UliB

    UliB Foren-Guru

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    Hallo Jonnylino,
    ich denke das Beste gegen die Jungtaubenkrankheit sind vorbeugende Dinge. Meine Tauben haben das ganze Jahr über Ropa flüssig in der Tränke, rein Oregano, also keine Chemie. Und was ich auch immer mal wieder gebe ist das Immunkorn von Ovator. Es ist zwar teuer aber bisher, teu teu teu, bin ich verschont geblieben. Und dann werden noch viele andere Dinge diskutiert: zum einen eine Strohecke einrichten, zur Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte, direkt nach dem Absetzen gegen Paramyxo und Pocken impfen, und den Jungtauben nicht zu viel Stress zumuten. Solltest Du die Jungtaubenkrankheit bei Deinen Tauben haben sehr leichtes Futter (Diät) und schnell behandeln. Aber nicht irgend etwas geben sondern vom Tierarzt untersuchen lassen. Weil die Jungtaubenkrankheit ein Gemisch aus den unterschiedlichsten Infektionen ist und nur ein taubenerfahrener Tierarzt helfen kann. Der Dr. Sudhoff schreibt im internet-taubenschlag, kennt sich auch sehr gut aus und hat auch ein gutes Medikament und vorbeugendes Pulver.
    Gruß Uli
     
  4. Andrea

    Andrea -

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    Hallo Johnnylino,

    ich hatte vermutlich vor kurzer Zeit auch die Jungtaubenkrankheit im Schlag, allerdings war es etwas merkwürdig, weil es auch einjährige Tauben erwischt hat. Mein TA hat damals Ridzol 10 % von Röhnfried verschrieben. Das soll sowohl gegen Trichos als auch gegen Hexamiten helfen. Helfen tut es alledings nich gegen E. coli und die verschiedenen anderen bakteriellen Infektionen, die die Jungtaubenkrankheit begleiten können. Bei den Kelebek hat das Mittel sehr gut gewirkt. Allerdings habe ich immer noch eine Brieftäubin die auch nach Behandlung mit diesem Mittel und Baytril Gaben immer noch nicht ok ist. Da das Mittel verschreibungspflichtig ist bekommst Du es allerdings nur über den TA und es ist nicht gerade billig, 100 g kosten glaube ich 35 €. Und ich denke es wäre gut ersteinmal auf Würmer, Kokzidien, etc... abzuklären.
    Viele Grüße
     
  5. #5 Johnnylino, 18.08.2005
    Johnnylino

    Johnnylino Guest

    Hallo UliB und Andrea,

    vielen lieben Dank für Eure Tipps. Ich habe mir jetzt vorbeugend Adenosan von Chevita bestellt. Nach der Behandlung mit Adenosan werde ich sie impfen lassen.
    Nochmals vielen Dank!!!!!
     
  6. #6 Heinrich H., 18.08.2005
    Heinrich H.

    Heinrich H. Guest

    impfen?

    Moin Jonnylino,

    gegen was willst Du sie impfen lassen? Gegen die laienhaft sogen. Jungtaubenkrankheit gibt´s keine Impfung. Andrea hat schon recht. Dabei handelt es sich um eine Mischinfektion. Mit etwas Glück hilft Adenosan, Baytril, oder sonst irgendwas, was gerade so rum steht. Mit etwas Pech und der dazu notwendigen Gelassenheit hilft auch abwarten. Das rafft dann allerdings den Bestand ziemlich hin.
    Was ich damit sagen möchte, ist folgendes: Geh zum TA. Und das sofort. Durch eine bakterielle Kotprobenuntersuchung kann der zumindest herausfinden, ob Deine Tauben Salmonellen, e-coli, oder sonst was haben und gezielt dagegen arbeiten. Selbst wenn der "Spaß" dann etwas teurer wird, sollte das auch egal sein, so denke ich jedenfalls, wenn der Bestand hinterher wieder fit ist. Also ohne TA hast Du keine Chance!

    Beste Grü+ße

    Heinrich
     
  7. #7 Johnnylino, 18.08.2005
    Johnnylino

    Johnnylino Guest

    Hallo,

    sorry mit dem Impfen war wohl etwas mißverständlich. Ich meinte, daß ich sie wie meine anderen Tiere auch gegen Paramyxo impfen lassen werde. War bei der Tierärztin (leider keine Taubenspezialistin, ist hier in Hamburg schwer ranzukommen). Behandel jetzt mit Baytril und Adenosan. Hat allerdings bei zwei Tieren nicht zum gewünschten Erfolg geführt, sind beide verstorben. Diese Jungtaubenkrankheit muß wirklich eine der tückischsten Krankheiten für Jungtiere sein.
     
  8. #8 Heinrich H., 18.08.2005
    Heinrich H.

    Heinrich H. Guest

    so isses wohl

    nochmal hallo,

    wenn doch schon zwei Tiere verreckt sind, wieso siehst Du nicht zu, endlich zum TA zu kommen? Verstehe ich nicht wirklich.
    Es ist doch blanker Schwachsinn, auf´s Geratewohl herum zu pfuschen und nichts zu erreichen. Baytril kriegst Du doch auch nicht geschenkt, oder doch? Ob´s denn auch hilft, sei dahin gestellt. Das gleiche gilt auch für Adenosan.
    Tut mir leid, aber was Du da treibst ist unverantwortlich. Vor allen den Tieren gegenüber.

    Gruß

    Heinrich
     
  9. #9 Islanddonek, 18.08.2005
    Islanddonek

    Islanddonek Foren-Guru

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    @Jonnylino

    Einen besseren Taubentierarzt als den oben im Link angebenen kenne ich im Umfeld von Hamburg nicht...gibt wohl auch keinen.....
    Das Problem der Jungtaubenkrankheit ist (sehr einfach ausgedrückt!) daß durch Virenbefall das Immunsystem soweit lahmgelegt wird, daß die Tauben sich gegen eindringende Einzeller und Bakterien(Trichomonaden, Hexamiten, E-coli, Salmonellen) nicht wehren können und schwerst erkranken. Nun sind diese Erreger teilweise immun gegen bestimmte Antibiotika und das kann nur ein TA durch einen Resistenztest herausfinden. Das blinde Kuren mit irgendwelchen Antibiotika führt nur zu vermehrten Resistenzen und belastet die kranken Tauben zusätzlich ohne ihnen zu helfen (es sei denn, man hat zufällig das richtige Mittel erwischt). Beschleunigen kann man den Genesungsprozess durch die üblichen Unterstützungsprodukte und eine eiweissarme Ernährung.
     
  10. #10 Heinrich H., 18.08.2005
    Heinrich H.

    Heinrich H. Guest

    Danke!

    Hi Isandonek, hi johnnylino

    danke, dass Du es nochmal erklärt hast.

    Für den Fall, dass ich johnnylino zu nahe getreten bin, bitte ich um Entschuldigung!

    Ich kenne den Krampf blinder Kuren aus eigener Erfahrung nur zu gut. Auch hier ist das Gegenteil von gut, gut gemeint.
    Der Besuch beim TA (selbst wenn dieser keine Ahnung hat) lohnt immer. Er wird zumindest ein Labor wissen, dass die Untersuchungen machen kann. Hoffe ich wenigstens!
    Es ist gerade wegen der Resistenzen heutzutage so saumäßig schwierig, seinen Bestand gesund zu erhalten, das tatsächlich bei Verdacht einer Krankheit der Besuch beim TA lohnt. Ich sage das nicht, weil ich zu viel Kohle habe, sondern weil ich die Erfahrung machen musste, dass es fast immer preiswerter ist, nur im Falle einer Indikation zu handeln. Meine Kameraden werden alle drei bis vier Wochen gecheckt (natürlich nicht alle!). Mit Kropfabstich und Kotprobe und so weiter. Sie sollen Leistung bringen, und da ist es meine Pflicht, sie zum einen darauf vor zu bereiten, zum anderen aber auch den Gesundheitsstatus im Blick zu haben. Deswegen reise ich nicht wirklich besser, laut Preisliste. Aber gut nach Gewissen! Was ist wichtiger?

    In dem Sinne...

    Beste Grüße. Heinrich
     
  11. #11 Johnnylino, 19.08.2005
    Johnnylino

    Johnnylino Guest

    Hallo Heinrich H.,

    Du bist mir nicht zu nahe getreten.
    Natürlich gehe ich auch mit meinem Tieren zum Arzt und natürlich ist dies auch nicht ganz billig. Aber ich denke, wenn man Tiere hat, soll man auch die Verantwortung dafür übernehmen. Deine Reaktion kann ich gut verstehen. Bin auch sauer, wenn ich mitkriege, daß Leute sich gleichgültig verhalten. Die Tierärztin bei der die Tiere in Behandlung sind hatte noch versucht durch ein aufbauendes Präparat und eine Kropfspülung etwas positives für die Täubchen zu bewirken. Sie ist auch immer sehr bemüht, aber auch sie stößt natürlich an ihre Grenzen. Ich habe mir angewöhnt, Neuzugänge erstmal zu separieren und eine Zeit lang zu beobachten, wie sie so "drauf sind", habe damit auch gute Erfahrungen gemacht. Ich muß dabei noch erwähnen, daß es sich um Stadttauben handelt, die wir in einem Taubenschlag betreuen. Bitte nicht mißverstehen, will damit nicht sagen "nur Stadttauben", sondern, daß es keine Tiere sind, die ich kaufe oder wo ich die Züchter und deren Bestand an Tauben kenne. Es handelt sich dabei eben um Tiere, die über längere Zeit schlecht versorgt wurden (z.B.zu wenig Nahrung bekommen, schlechte Nahrung, Elterntiere, die evtl. schon Krankheiten auf ihre Nachkommen übertragen haben usw.).
    Aber es gibt natürlich auch die positiven Seiten, daß man einigen (wenn auch leider viel zu wenig Tieren, die Kapazitäten sind schnell erschöpft :( ) helfen und ihnen eine gesicherte Existenz bieten kann.
    Tja, was willst Du machen, ich mag die Tiere einfach ;)
     
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