Nutzgeflügelmord in Vietnam

Diskutiere Nutzgeflügelmord in Vietnam im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Vogelfreunde, heute wurde in den Nachrichten mitgeteilt, daß in Vietnam 9 Menschen an der Vogelgrippe verstorben sind. Gleichzeitig...

  1. Graugans

    Graugans Guest

    Hallo Vogelfreunde,

    heute wurde in den Nachrichten mitgeteilt, daß in Vietnam 9 Menschen an der
    Vogelgrippe verstorben sind. Gleichzeitig wurde gezeigt, daß Gänse ,Enten
    und Hühner lebend in weiße Plastiksäcke gesteckt und auf LKW`s
    geschmissen wurden.
    Seit Monaten gibt es einen Impfstoff gegen die Vogelgrippe.
    Solche Keulungsaktionen sind heute wirklich nicht mehr notwendig!
    Ob auch gemeldete Ziervögel getötet werden, wurde nicht mitgeteilt.

    Viele Grüße
    Graugans
     
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  3. kace63

    kace63 Foren-Guru mZg

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    Beiträge:
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    Zustimmungen:
    1
    Leider gibts noch keinen Impfstoff , die info ist falsch :
    http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/vogelgrippe/impfstoff.xml

    Ich finde es auch furchtbar wenn Tiere lebend in Plastiksäcke gesteckt werden , aber mir scheint dieser Thread leider wieder einer zu sein , wo falsche infos mit Verurteilung anderer Länder gemischt werden und dann Streit resultiert.

    Vietnam ist ein Land , das weit davon entfernt ist , genügend Geld für Impfungen zur Verfügung zu haben, nichtmal für die gängigen "billigen" um Kinder vor Malaria,Masern und Kinderlähmung zu schützen , ein Impfstoff gegen Vogelgrippe wenn es ihn denn gäbe wäre sehr teuer.
    Insofern finde ich es nachvollziehbar , wenn die Menschen dort die mögliche Ursache der Krankheit versuchen zu beseitigen.
     
  4. Sagany

    Sagany Guest

    falls du jetzt wieder auf was gewisses drauf aus bist..
    in vietnam gibts übrigends keine meldepflicht
     
  5. Harry

    Harry Guest

    Lieber 10.000 tote Enten als eine Epidemie zur riskieren.
    Klingt hart, ist aber vernünftig.
     
  6. vonni

    vonni Guest

    Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen, so grausam diese Methoden sein oder erscheinen mögen, die Menschen dort haben kaum andere Möglichkeiten. Es ist nachvollziehbar, dass ihnen das eigene Leben wichtiger ist als das der infizierten Vögel. Einen Impfstoff gibt es übrigens nicht, wie Kace schon gesagt hat. Ich war selber im November in Thailand und vorher zur Beratung bezgl. Impfung wg. Vogelgrippe - nichts machbar und das im "zivilisierten" Deutschland, da wird kaum irgendwo in Vietnam ein Impfstoff schlummern. Leider. Das Töten der Vögel dürfte jedoch nicht nur im Interesse der Vietnamesen liegen sondern im Interesse aller, da sich solche Epidemien ruckzuck ausbreiten könnten.
     
  7. tamborie

    tamborie Guest

    Vietnam ist in einem Dilemma, da wo die Vogelgrippe ausgebrochen ist werden in Umkreis alle Tiere getötet.
    Derzeit wohl die einzige Chance diese Grippe einzudämmem.

    Nein, derzeit gibt es keinen Imstoff, dies liegt auch daran dass diese Grippe sich schnell verändert.
    Dies ist ein Vogelforum, wo sollen grausame Tötungsmethoden von Vögel aufgeführt werden wenn nicht in einem Vogelforum.
    Die Art der Tötung muss man hier ansprechen und verurteilen, ob es derzeit andere Möglichkeiten zur Tötung gibt steht auf einem anderem Blatt.
    Aber jedesmal hinter solchen Threads eine Diskriminierung von Völkergruppen zu sehen, finde ich persönlich schon ziemlich heftig, zumal davon wirklich nirgendwo etwas steht.
    Das Wort welches man hier bemängeln kann lautet: "ermorden", bleibt die Frge ist es eine Ermordung oder eher eine hilflose Sofortmaßnahme.
    Dann könnte man noch fragen stehen überhaupt Mittel zur Verfügung für eine humanere Tötungsmethode?

    Nochmal, dies ist ein Vogelforum, hier gehören solche Themen hin, wenngleich ich der Meinung bin es ist kein ermorden sondern eher eine hilflose Aktion gegen einen übermächtigen Gegner zu kämpfen der da heißt Vogelgrippe.
    Dennoch kann und sollte man auf solch grausame Art des Erstickens von Vögeln hinweisen.

    Kleiner Hinweis, durch Proteste wurden bereits viele Regierungen im Handeln gegenüber ihrem Tieren zum Umdenken bewegt, sei es Aufgrund olymischer Spiele etc.
    Im Sinne der Tiere können wir nicht erst abwägen ob man hier Völkergruppen vorm Kopf stößt.

    Gruß
    Tam
     
  8. #7 Eiersammler, 26. Januar 2005
    Eiersammler

    Eiersammler Guest

    Bin der Meinung, dass die Vogelgrippe in Vietnam bisher noch nicht annähernd im Griff ist, die bisherige Keulung war nicht ausreichend , sonst würden nicht alle 2-3 Monate eine neue Meldung kommen. Das bisher noch kein Impfstoff gefunden wurde ist wirklich dramatisch. Trotzdem, bisher konnte nur Quarantäne und Keulung angewandt werden ( was man so aus der Presse mitbekommt) aber ich denke mal, dass auch die Haltungsbedingungen eine Rolle spielen.
    So hart es klingt, der Mensch fliegt zum Mond oder sonstwo hin, hat aber nicht mal die Probleme auf der Erde annähernd zu klären.
    Sabine
     
  9. Harry

    Harry Guest

    Naja, das Hauptproblem warum man solche Sachen schwer in den Griff bekommt sind die Haltungsbedingungen.
    Die Menschen leben in sehr engem Kontakt mit ihren Haustieren wie Schweinen oder Vögeln.
    Vogelgrippeviren an sich sind ja für den Menschen ungefährlich so lange sie nicht die Artschranke durchbrechen. Aber grade durch diesen engen Kontakt kann es zur Herausbildung neuer Virenstämme kommen, grade auch in Verbindung mit Schweinen so als Zwischenschritt zum Menschen.

    Dadurch wird es auch immer wieder zu neuen Ausbrüchen kommen, man kann nur hoffen das sich nicht mal eine wirklich gefährliche Mixtur aus verschiedenen Stämmen bildet.

    mfg,
    Harald
     
  10. Koma

    Koma Stammmitglied

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    ich frag mich, wie hier die tötungsmaßnahmen aussehen werden... aday schrieb in einem anderen thread was von CO2 ... werden denn dann alle tiere in einem umkreis von x kilometern abtransportiert?? ...

    dann würde ich lieber selber reagieren und den TA kommen lassen, um ihnen ne spritze zu verabreichen.... ich liebe mein geflügel sehr, und könnte es nicht ertragen, wenn sie einfach so abgeholt würden, um sie womöglich in der masse mit anderen tieren zu vergasen...

    vllt bin ich in den augen anderer auch zu empfindlich, aber ich kanns mir nicht anders vorstellen, als daß es eine massenabholung gibt...

    oder weiß jemand näheres darüber, wie das von statten gehen könnte?

    gruß koma
     
  11. tyrael

    tyrael Guest

    Und wenn der Virus doch auf den Menschen übergeht? Werden dann auch alle Menschen im Umkreis von ??km getötet?
    In den USA wurden damals 24Mio Tiere gekeult, davon waren gerademal 3Mio erkrankt. Ich find's einfach nur grausam und übertrieben. Nur weil ein Huhn im Nachbardorf krank ist, muss meines ja nicht auch gleich krank sein. In Vietnam mag das noch was anderes sein (andere Lebensbedingungen), aber auch dort haben die Tiere, wenn es schon unbedingt sein muss, einen angenehmeren Tod verdient. Ich hoffe mal, das die hier nicht gleich zu so extremen Maßnahmen greifen werden. Wenn's sein muss, töte ich sie lieber selbst, als das sie qualvoll und unter Todesangst ersticken müssen.

    57 Menschenleben bis jetzt und Millionen von Tieren. Aber es sind ja "nur" Hühner, Enten, Gänse...
     
  12. aday

    aday Foren-Guru

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    Nein!
    In den einzelnen Bundesländern wird Virustatika für 20% der Bevölkerung eingelagert, um die Zeit eines Ausbruches bis zur Verfügungstellung von spezielen Entwickelten Impfstoff zur Verfügung steht.
    Ja es sind nur Millionen Tiere und zum Glück bisher nur min. 57 Menschen. Schwarzmaler gehen von bis zu 7 Millionen Menschen aus, wenn sich Virusstämme (Vogel / Mensch) vermischen. Bei der Spanischen Grippe waren es je nach Quelle 25, 27 oder sogar bis zu 40Milionen Toden Menschen, davon allein ca 225.000 in Deutschland. wäre heute knapp 0,5% der Bevölkerung, also ca. 1 von 200 und in erster Linie ältere Menschen und Kinder.
    Leider ist es kurzfristig nicht möglich, jedes Tier zu untersuchen und sofort zu sagen, da ist nichts drin. Es gibt eine gewisse Zeitspanne, von wo das Tier den Erreger Aufnimmt, bis es Nachweisbar ist. Leider dumm gelaufen, oder hat jemand andere Lösungsvorschläge? Vieleicht für seine 5 Hühner einen Hochsicherheitstrakt bauen mit Schläusen und Schutzanzügen wie es sie bereits in "Hochsicherheitsanlagen" wie es sie z.B. in Riems gibt?

    Die WHO sagt, die Asiaten waren nicht konsequent genug, daher die weitere Ausbreitung. In Holland war man im vergangenen Jahr konsequenter und dort war nach einer relativ kurzen Zeit der Spuck vorbei, aber ein paar Millionen Tiere getötet und nur ein paar Menschen Krank, oder war da nicht auch noch ein Toder?
     
  13. Erzengel

    Erzengel Guest

    Meine Güte.... eine derart reißerische Überschrift würde ja der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben alle Ehre machen :k
     
  14. Erzengel

    Erzengel Guest

    Ja werden sie! Langsam und schmerzhaft!
    Im umkreis von 250KM!
    Klasse, oder?

    Was sind denn das für Vergleiche hier?!

    Klar ist das alles schlimm, aber muss man so den Boden unter den Füßen verlieren?

    Lieber die Hühner vom Nachbarn (oder meine, hätte ich welche) als der Virus mutiert hier und meine familie kriegt es!
     
  15. tyrael

    tyrael Guest

    Bloß gut, das Hühner nicht auch so denken und handeln können.
     
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  17. Erzengel

    Erzengel Guest

    Könnten sie, würden sie!
     
  18. Sagany

    Sagany Guest

    nur mal so das thema von graugans ist vom 22.1.05.........

    ich habe das damals übrigents auch in den anchrichten gesehen und es wurden nur bereits infizierte tiere getötet,da nutzt es auch nichts mehr jeden vogel zu impfen....
     
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