Frage: was ist für die geier am besten??

Diskutiere Frage: was ist für die geier am besten?? im Südamerikanische Sittiche Forum im Bereich Sittiche; hallo, leider hat es sich ergeben das ich im juli für 2 wochen ins krankenhaus muß. für die grünwangen- rotschwanz geier ist gesorgt. nun...

  1. teklas

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    hallo,

    leider hat es sich ergeben das ich im juli für 2 wochen ins krankenhaus muß.
    für die grünwangen- rotschwanz geier ist gesorgt.
    nun aber meine frage, was ist besser.
    a) bleiben alleine in der wohnung und werden versorgt
    oder
    b) wandern samt käfig mit zur betreuung in die wohnung

    mir wär antwort b am liebsten, da mein männliches geierlein immer noch sehr schreckhaft ist und bei jeder kleinigkeit in panik ausbricht.

    was meint ihr??

    gruß
    tekla
     
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  3. #2 Christian, 22. Mai 2009
    Christian

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    Das setzt dann aber voraus, daß er seine "Pfleger" kennt, denn ansonsten ist das erst recht Streß.
     
  4. teklas

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    hallo,

    die pflegerin kommt jetzt schon seit letzten oktober jeweils 2 stunden am tag. damit ich trotz arbeit den freiflug und beschäftigung anbieten kann.

    in der wohnung ist er auch schon gewesen, auch mit freiflug, nur war ich bisher mit dabei.

    was meinst du, wäre es trotz seiner panik vor allem und jeden, besser ihn in der wohnung alleine zu lassen oder halt doch zur pflege zu hopsen und dort viel mehr beschäftigung und freiflug zu bekommen. zudemwäre jemand da um ihn zu beruhigen.
    selbst wenn nur regen aufs fenster tropft oder draußen ein vogel sich meldet ist holland in not.

    ansonsten macht er sich ja ganz gut, obwohl mit anderen geier hat er nicht viel am hut, ist immer noch sehr mistrauisch und hat angst bei jeder plötzlichen bewegung.
    wenn es nicht weiter klappt, könnte ich das weibliche geierlein in eine gruppe geben, wie lange dauert das so erfahrungsmäßig bis die 2 alleine gut klar kommen würden.
     
  5. #4 Christian, 22. Mai 2009
    Christian

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    Dann scheint mir der temporäre Umzug die bessere Lösung zumal "Pfleger" und neue Umgebung inzwischen bekannt sind.

    Ich kann mich jetzt ehrlich gesagt nicht an die Vorgeschichte erinnern ... was meinst Du mit alleine klar kommen?
     
  6. teklas

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    hallo,

    mir war doch das geierlein zugeflogen. ihr hattet mir doch geraten einen 2 zu holen, obwohl er angst vor artgenossen hat.

    nun ist das weibchen seit 4 wochen hier und er hat nicht wirklich interesse. wie gesagt wenn sie sich rührt bricht er in panik aus.

    wie lange dauert so eine aneinander gewöhnung? wieviel zeit würdet ihr den beiden geben um zu entscheiden ob der neue wieder gehen muß?

    kann ja auch nicht ewig 2 käfige hier stehen lassen um die eifersüchtigen geier (weibchen) trennen zu können.

    das meinte ich mit alleine klar kommen.
     
  7. #6 Christian, 23. Mai 2009
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2009
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    Ach jetzt fällt's mir wieder ein ... der angeblich vogelkundige Tierarzt hatte geraten, den Angsthasen zur Einzelhaltung zu verdammen, oder? Ich muß mal bei Gelegenheit die alten Diskussionen rauskramen.

    Naja, aber er bricht ja offensichtlich bei allem möglichen in Panik aus.

    Normalerweise geht das ruckzuck ... höchstens ein paar Tage. Oft ist das eine Sache von wenigen Stunden. Aber wir haben es hier halt mit einem "verhaltensgestörten" Vogel zu tun. Da ist viel Geduld gefragt. Das kann durchaus ein paar Monate dauern, aber ich denke, die Geduld wird sich auszahlen, wenn man behutsam vorgeht.

    Ich gehe davon aus, daß er sich irgendwann am Partnervogel orientieren wird, so nach dem Motto "wieso hat der keine Angst". Ich weiß noch ... meine Wellies ... die haben nie Grünzeug angerührt, aber nachdem sie ein paar Wochen die Aymaras beobachten konnten, wie sie sich auf Obst stürzten, brach irgendwann das Eis und sie gingen auch dran.

    Das Blöde ist, daß man nix über die Vorgeschichte des Vogels weiß. Vielleicht kam er aus grauenhafter Haltung und entkam in Freiheit womöglich nur knapp irgendwelchen Rabenvögeln?

    Wie gesagt, das braucht viel Zeit. Man kann nicht erwarten, daß ein Vogel der vor allem und jedem und insbesondere vor anderen Vögeln allgemein in kurzer Zeit glücklich verpaart werden kann. Im Grunde genommen betreiben wir hier eine Vogel-Therapie.

    Eifersüchtige Weibchen ... das verstehe ich jetzt nicht so ganz.
     
  8. #7 Christian, 25. Mai 2009
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    Sooo ... ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht und geschaut, was Du zur Vorgeschichte des Vogels bereits berichtet hast.

    Wen's interessiert ... der/die findet's HIER.

    Jetzt muß ich aber leider feststellen, daß Du uns bislang rein gar nichts zur Verpaarung berichtet hast ... daß überhaupt inzwischen eine Henne da ist, berichtest Du hier in dieser Diskussion zum ersten Mal.

    Von daher wäre es ratsam erstmal detailliert zu berichten, was diesbezüglich bislang gelaufen ist:

    1. Die Henne ist seit 4 Wochen bei Euch und sitzt in einem separaten Käfig? Wie weit stehen die Käfige auseinander?
    2. Wie handhabt Ihr das mit dem Freiflug? Getrennt?
    3. Wie reagieren die beiden aufeinander? Hat sie Interesse an ihm und wie äußert sich seine Angst vor Ihr? Was heißt z.B. "wenn sie sich rührt, bricht er in Panik aus"? Interessant ist dabei vor allem, was unter "wenn sie sich rührt" zu verstehen ist.
    4. Ist sie eine Handaufzucht oder Naturbrut? Ist sie zahm oder zutraulich?

    Je mehr Infos wir kriegen, desto besser.
     
  9. #8 Christian, 30. Mai 2009
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    Da die Antwort auf sich warten läßt ...

    Ich denke hier muß man besonders behutsam vorgehen und dem Angsthasen vermitteln, daß er vor dem Artgenossen keine Angst haben braucht. Ich würde daher die beiden Käfige zunächst weit auseinander stellen und zunächst nur getrennten Freiflug anbieten.
    Von Vorteil ist, daß der Überängstliche zahm ist. So kann man (ohne ihn zu vernachlässigen) zunächst das Vertrauen des Neuling gewinnen ... der Mensch kann hierdurch als eine Art Vermittler auftreten und zeigen, daß man vor dem Partnervogel keine Angst haben braucht.
    In einem zweiten Schritt kann man versuchen, sich gemeinsam mit dem Angsthasen dem Partnervogel zu nähern, wenn dieser im Käfig ist.

    Wichtig wäre aber erstmal zu wissen, wie denn der Neuling auf den Angsthasen reagiert.
     
  10. teklas

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    hallo,

    sorry bei mir dauert es ab und zu entwas länger.

    also die henne ist eine handaufzucht und wurde mir nach dem ableben des partners erst mal zur probe geben, sie kann also zurück und würde dort einen neuen partner finden.
    sie ist schon interessiert, macht auch mächtig randale wenn der andere raus kommt. die käfige stehen nebeneinander. ich denke mal sie ist willig. obwohl auch eifersüchtig, daher ist der freiflug getrennt.

    auch blöd, derjenige der draußen ist freut sich und der andere motzt rum und ich werde dann erst mal gebissen.

    aber er hat kein interesse. wenn sie sich auf der stange dreht, mal einen ton von sich gibt und überhaupt ein geräusch kommt. spingt er voller panik im käfig rum, wie ich damals schon sagte, sehr ängstlich und nun noch ein streßfactor mehr. beim freiflug dasselbe, nur bei mir sitzen und bei jedem geräusch hochschrecken und panikartig durch die gegend fliegen.

    ich darf seitdem die henne da ist auch nicht mehr einfach so in seinen käfig reingreifen, sonst ging das ohne probleme und ich konnte die fütternäpfe austauschen. jetzt wird gebissen, vor allem wenn ich ihr erst was gebe, aber umgekehrt ist es genauso.

    am schlimmsten ist die unkontrollierte panik von ihm, ich befürchte das er irgenwann irgendwo gegenfliegt, bisher ist es noch gut gegangen. sein herzchen schlägt dann wie verrückt. er versteckt sich dann auch gerne in meiner handfläche.
     
  11. #10 Christian, 1. Juni 2009
    Christian

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    Was natürlich die Gefahr von Eifersüchteleien birgt, wie Du selbst schon festgestellt hast.

    Ok, das erklärt Deine "Ungeduld".

    Logisch, daß sie dann auch raus will.

    Völlig normal. Das würde auch bei Naturbruten passieren ... wenn einer draussen ist, will der andere logischerweise auch.

    Stell die Käfige weiter auseinander ... da muß man ganz behutsam vorgehen.

    Tja, eine Handaufzucht als Partnervogel ist wohl nicht gerade die Optimallösung, zumal der Verdacht naheliegt, daß der Angsthase auch eine Handaufzucht ist.

    Ist denn bei ihm in irgendeiner Weise eine leichte Besserung eingetreten, seit die Henne da ist ... sprich, hast Du den Eindruck, daß er etwas an Panik verloren hat? Ich würde vermuten, daß sich die Fluchtdistanz etwas verringert hat.
     
  12. teklas

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    hallo,

    leider hat sich seit die henne da ist nichts getan. wie gesagt, er springt nicht nur im dreieck wenn die henne sich meldet, wenn er draußen vögel hört, ihren schatten sieht oder den vogel selber, ist holland in not. ich sag ja, ich habe angst das der mir irgenwann mal wo gegen fliegt.

    alleine bleiben kann er zwar, aber sobald ein geräusch kommt, sei es regen der aufs fenster tropft, gewitter oder eine tüte umfällt, da ist er nicht mehr zu halten.

    für die henne ist das natürlich auch doof, sie sitzt ja nun auch alleine rum und hängt jetzt mehr an mir rum, als mir lieb ist. 2 einzelgänger sind dann doch etwas viel, auf dauer werde ich so keinem gerecht oder?

    was meinst du, lieber schauen das ich eine andere henne bekomme mit anderen vorraussetzungen?

    wenn sich das tierchen weiter an mich ranschmeißt, fällt es mir natürlich um so schwerer, wenn ich diese wieder abgeben müsste.

    nene hab ich mir da einen spezi an land gezogen. aber ein ganz lieber.
     
  13. #12 Christian, 9. Juni 2009
    Christian

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    Eine Naturbruthenne hätte den Vorteil, daß sie sofern sie nicht zu früh abgegeben wurde besser sozialisiert ist und keine Eifersüchteleien um den Menschen aufkommen. Und zahm würde sie von alleine.
    Nachvollziehbar.

    Was Du übrigens noch machen könntest, wäre einen Papageien-Therapeuten um Rat fragen, denn der Hahn hat ja vor allem und jedem eine übernatürliche Angst. Schick doch vielleicht mal einen Leserbrief an die WP-Magazin-Redaktion (z.B. per Mail). In der Redaktion sitzt nämlich auch Frau Dr. Niemann und die ist u.a. auch Papageien-Therapeutin.
     
  14. teklas

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    ja, vielen dank. ich werde es mal versuchen.

    jetzt abernochmals zum eigentlichen thema.

    was wäre das beste vorgehen.
    ich habe die wahl zwischen geierlein bleibt hier in der wohnung, für 2 stunden am tag würde jemand kommen, die restlichen 22 wären sie alleine.
    oder
    die käfige wandern zur plegestelle und hätten den ganzen tag jemanden. wenn, wie gehe ich da am besten vor? einfach an dem morgen hinbringen oder ein paar tage vorher schon anfangen und stundenweise hinbringen oder??? wie würdet ihr das machen?

    danke
     
  15. #14 Christian, 14. Juni 2009
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    Da der Angsthase extrem überängstlich und menschenfixiert ist, würde ich sie in Urlaubspflege geben und nicht alleine lassen, zumal die neue Umgebung als auch die "Pfleger" den Vögeln ja bereits bekannt sind.

    Ich würde sie 2-3 Tage vor Urlaubsantritt hinbringen, damit man auf etwaige Rückfragen der "Pfleger" noch reagieren kann. Eine stundenweise Umgewöhnung würde ich nicht machen, da das wohl zu viel Streß wäre.
     
  16. teklas

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    Danke für die Auskunft, damit kann ich was Anfangen. Leider ist es kein Urlaub, sondern Krankenhaus für 10 Tage.
     
  17. #16 Christian, 15. Juni 2009
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    Na, dann toi, toi, toi und gute Besserung!
     
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  19. teklas

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    danke,

    ich habe es jetzt so geregelt das ich meine letzten beiden tage bei der pflege verbringen werde, damit die geierlein nicht ins kalte wasser geschubst werden, so können sie sich auch an den freiflug in der neuen wohnung gewöhnen und mein angsthase hat noch jemanden da wenn die noch unbekannten geräusche auftauchen.

    melde mich dann und sag wie es war
     
  20. #18 Christian, 17. Juni 2009
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    Die Planung scheint mir optimal. Ich drück die Daumen ... für's Krankenhaus und die Geier ... und bin gespannt, wie's läuft.
     
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