Fragen zu einer Wunschträumerei - Arassaris

Diskutiere Fragen zu einer Wunschträumerei - Arassaris im sonstige Weichfresser Forum im Bereich Weichfresser/Nektartrinkende; Guten Tag Zusammen, mein Name ist Fabian und ich bin sowohl in diesem Forum als auch auf dem Gebiet der an Vogelhaltung-Interessierten gänzlich...

  1. #1 Neroscrown, 19.05.2020
    Neroscrown

    Neroscrown Neues Mitglied

    Dabei seit:
    19.05.2020
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Guten Tag Zusammen,

    mein Name ist Fabian und ich bin sowohl in diesem Forum als auch auf dem Gebiet der an Vogelhaltung-Interessierten gänzlich neu. Grundsätzlich habe ich mich hier angemeldet, um Informationen zur Haltung spezifischer Arten zu kriegen und mir einen breiteren Wissensstamm zu dem ganzen Thema anzueignen.

    Eingangs sei noch erwähnt, dass das gleich vorgestellte Projekt zum jetzigen Zeitpunkt noch eher einer Fantasie, wenn nicht gar einer Utopie entspricht. Schon seit meiner Jugend interessiere ich mich wahnsinnig für Regenwälder und ihre ganz besondere Flora und Fauna. Erste „praktische“ Erfahrung auf dem Gebiet der Tropen-Vivaristik in den Bereichen Herpetologie (hier insbesondere die Haltung kleinerer Leguanarten) und in der Süßwasseraquaristik machen. Bei jeder Tierhaltung, ganz egal ob es sich um einen großen Leguan oder einen kleinen Neon-Fisch (Paracheirodon spec.) handelt, das Wohl der Tiere und die bestmögliche Haltung selbiger, sind mein oberster Anspruch!

    Nun möchte ich vielleicht noch einmal ganz kurz auf die eingangs beschriebene Utopie/Fantasie zurückkommen. Grundsätzlich würde ich eines Tages (vlt. in 5, vlt. in 10 Jahren) sehr gerne mal verschiedenste Vertebraten (+Fische/Insekten) zusammen halten und auf einer größeren Fläche von circa 12-20m² (reiner Innenbereich + AV (wenn ich die Abkürzungen schon richtig internalisiert habe :D) beherbergen. Die Diversität der verschiedenen Tierarten und auch die jeweilige Populationsdichte soll absolut im Rahmen bleiben, so sind (in meiner aktuellen Überlegung bzw. „Machbarkeitsstudie“) aktuell Baumsteigerfrösche (Gattungen Dendrobates und Phyllobates), kleinere Geckos (Gattung Gonatodes) sowie eine Art größerer Echsen (entweder herbivor oder ausgewiesener Futterspezialist, bspw. Schnecken etc.) Einzug in meinen „Mini-Dschungel“ finden. In einem größeren Aquarium sollen zudem unterschiedliche Fische beherbergt werden. Um auch mein „Blätterdach“ beleben zu können, denke ich als ornithologischer Komplett-Laie zum jetzigen Zeitpunkt an Safranammer (Sicalis flaveola) und Kronfinken (Coryphosphingus cucullatus). Persönlich hat es mir zudem auch die Gattung der Arassaris komplett angetan. Zu dieser ganzen Thematik stellen sich mir allerdings noch einige Fragen, bei denen ich auf Euch als Experten hoffe

    · Aus Terra- und Aquaristik bin ich es gewohnt, zu nahezu jedem „verfügbaren“ Tier ohne weitere Probleme entsprechende Fachbücher zu finden, in denen ausführlich die Haltung beschrieben wird (und darauf basierend die Möglichkeit der Haltung abgeschätzt werden kann). Bei einer Ersten Recherche fand ich allerdings keinerlei aktuelle Fachbücher über Arassaris jeder Unterart. Neben der Tatsache, dass diese Vögel in DE ja kaum gehalten werden, vermute ich auch noch mangelndes Wissen nach üblichen Informationsquellen in der Vogelhaltung meinerseits als Ursache für dieses Problem. Hättet ihr da Tipps für mich?

    · Bei meiner bisherigen Recherche konnte ich auch keinerlei private Arassari-Züchter aus DE finden, die einzige potentielle Bezugsquelle ist ein bekannter Duisburger Zoohändler, welcher zum jetzigen Zeitpunkt ein Paar Pteroglossus viridis zum Kauf anbietet. Dies ist jedoch eigentlich keine Quelle, bei der ich derartige Tiere erwerben wollen würde. Kennt Ihr evtl. einen entsprechenden Züchter oder ist man dort auf Vogelparks (bspw. Walsrode) angewiesen?

    · In der sehr dürftigen Literatur (wie gesagt, mag auch an mir liegen) sind Weichfresser als besonders krankheitsanfällig beschrieben. So soll bspw. Aspergillose durch Gärung des Kots ein größeres Problem sein. Ursprünglich war mein „privater (und vor Abholzung geschützter Amazonas :D)“ möglichst „bioaktiv“ geplant, heißt, Destruenten und Produzenten verschiedener Phasen (vom Regenwurm über den Goldpilz bis hin zu Springschwänzen) sollten anfallenden Kot schnellstmöglich verarbeiten. Ist dies bei Vögeln im Allgemeinen und Weichfressern im Speziellen praktikabel? Kann ich die Gefahr einer Pilzinfektion durch hohe Luftfeuchtigkeit verringern?


    Der Text wurde doch etwas länger als geplant, sorry dafür! Abschließend sei nochmal erwähnt, dass ich keineswegs morgen zum Züchter rennen möchte und mir ein solches Tier anschaffen will, wie gesagt, das ganze Projekt stellt aktuell nur eine Wunschträumerei meinerseits dar. Über die damit verbundenen, immensen Kosten (gerade auch monatlich) bin ich mir durchaus einigermaßen im Klaren. Nichtdestotrotz würden mich auch die Marktpreise der verschiedenen Arassari-Unterarten interessieren, bei Zajac kostet das Paar Grünarassaris ca. 3000€.

    Danke für Eure Zeit. Ich freue mich auf Antworten!

    LG

    Fabian
     
  2. #2 Holger Günther, 20.05.2020
    Holger Günther

    Holger Günther Foren-Guru

    Dabei seit:
    20.05.2005
    Beiträge:
    650
    Zustimmungen:
    10
    Die Arassaris räumen schnell auf.Bei mir haben sie die Gouldamadinen gefangen und getötet.Ein paar Jahre ging es gut und dieses Jahr hat das Männchen aufgeräumt.Kleinere Echsen werden auch gefressen,größere(Perleidechsen,Leguane)fressen die Eier der Vögel-so ist es bei mir abgelaufen.Holger
     
    Neroscrown gefällt das.
Thema:

Fragen zu einer Wunschträumerei - Arassaris

  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden