Gefährliche Situation

Diskutiere Gefährliche Situation im Sperlingspapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo, heute ist mir fast das Herz stehengeblieben. Die Mäuse waren in der Voliere, und spielten. Eine nagte an einem Stück...

  1. jwitzsch

    jwitzsch Guest

    Hallo,

    heute ist mir fast das Herz stehengeblieben. Die Mäuse waren in der Voliere, und spielten. Eine nagte an einem Stück Baumwoll-Geschirrtuch, das wie eine kleine Höhle vom Käfigdach über einem der oberen Äste hängt (neben einer ähnlichen "Höhle" aus Fleece-Stoff) .
    Ihr könnt Euch vorstellen, daß das Tuch schon ganz schön ramponiert ist - aber je ramponierter, desto lieber den Vögeln: die spielen da sehr gerne damit. Plötzlich verhedderte sich eine in einem ca. 8 cm langen Baumwollfaden, der sich wie eine Schlinge um ihr Füßchen legte. Sie hing kopfüber nach unten - das machte ihr erstmal nichts aus - und versuchte dann, wieder nach oben zu kommen.
    Ich habe das gesehen und bewußt erstmal nichts getan (die hängen ja des öfteren mal beim spielen kopfüber) um zu sehen, ob sich die Kleine selbst befreien kann.
    Sie versuchte dann, am dem Faden zu nagen, was aber nicht ging, weil sie sich nirgendwo abstützen konnte. Sie fing dann an zu flattern, kam aber natürlich weder weg noch hoch und war gefangen....
    Ich bin dann mit der Hand in den Käfig, um sie nach oben auf einen Ast zu setzen - die Kleine war aber mittlerweile so in Panik, daß sie mich richtig fest gebissen hat und sich nicht wie sonst an meinem Finger nur hochzog mit dem Schnabel.
    Irgendwie habe ich sie dann auf dem Ast gehabt, von dem sie gleich wieder wegfliegen wollte, was ihr nicht gelang. Thomas brachte eine Nagelschere, aber ich hatte Angst, bei der Panik mit irgendwas spitzem an den Vogel zu gehen, und so habe ich versucht, mit der anderen Hand irgendwie an die Schlaufe des Faden zu kommen, der jetzt wirklich ganz fest am "Unterschenkel" saß. Irgendwann hat die Schlaufe sich dann gelöst und die Kleine konnte rausschlüpfen und kam dann auf meine Hand und ruhte sich aus.....

    Ihr könnt Euch denken, wie mir zumute war - was wäre gewesen, wenn niemand zu Hause gewesen wäre? Wie lange hätte es die Kleine wohl ausgehalten, oder hätte sie den Faden durchbeißen können?
    Das Handtuch gibt's jetzt nur noch unter Aufsicht, und ich frage mich, ob die Sisalseile und die Paketschnüre, die im Käfig hängen, ähnlich gefährlich werden können????
    Habt Ihr Erfahrung mit "gefährlichen Materialien" im Käfig?

    Ciao
    Jörg
     
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  3. Pflaume

    Pflaume Guest

    Wow, da hat Deine Kleine ja ein Abenteuer hinter sich..... Gut, dass es so glimpflich ausgegangen ist.....

    Ich selbst bzw. meine Vögel haben bisher zum Glück sowas noch nicht erlebt. Ich kann Dir daher also keine Tips zu gefährlichen Gegenständen im Käfig geben. Allerdings ist genau so was der Grund dafür, dass meine ausschließlich unter Aufsicht frei fliegen dürfen. Denn wenn im Käfig schon so Gefahren lauern, wie sieht es dann erst in einem Zimmer oder sogar in der ganzen Wohnung aus!?!

    Liebe Grüße
     
  4. NicoleG

    NicoleG Foren-Guru

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    2. Mai 2001
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    Mann, zum Glück warst Du dabei, Jörg 8o !! Bei mir ist sowas ähnliches beim Freiflug schonmal passiert. Das eine Mal hat Fetz irgendwie sein Füßchen in der Deckenlampen-Verkleidung eingeklemmt und ist nicht mehr rausgekommen. Ein anderes Mal hat sich meine Welli-Dame im Vorhang verheddert und mußte auch befreit werden (sie hatte da allerdings viel zu lange Krallen).
    Aber der Hammer war mal Duffy, mein Welli-Männchen. Er ist ja körperlich leicht behindert und dadurch sehr tolpatschig. Früher war's noch viel schlimmer. Auf jeden Fall hat er es mal geschafft, nach einem mißglückten Landeversuch seitlich zwischen Schrank und Wand runterzurutschen. Das Problem ist, daß der Schrank etwas schräg zur Wand steht und es deshalb immer enger wird nach unten hin. Je mehr Duffy gestrampelt hat, desto weiter ist er runtergerutscht und desto fester ist er gesteckt. Ich bin mit meiner Hand aber noch unter ihn gekommen und hab ihn wieder hochgeholt.
     
  5. Eilika

    Eilika Guest

    Hallo!
    Meine SIsalseile sind etwa 1cm dick, die Zuppeln, die da abstehen sind zu kurz zum Verheddern.
    Allerdings ist mir was Ähnliches mal mit einem langgezupften Baststück passiert, der sich meinem Welli-Hahn um den Hals gewickelt hat. Ich bin mit der Nagelschere auf einen Stuhl und hab ihn befreit. 10 Minuten vorher hatte ich beschlossen, die Bastfäden zu kürzen und war nue kurz telefonieren gewesen.
    Der KLeine hat aber auch ein wahres Talent für solche Situationen. Vor einiger Zeit hat er sich im Gitterbällchen verfangen und hatte seine liebe Not, sich wieder hochzuziehen.
    Gruß,
     
  6. NicoleG

    NicoleG Foren-Guru

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    Achso ja, das hatte ich ja ganz vergessen. Ich glaube nicht, daß Baumwollstangen, Sisalseile o.ä. gefährlich werden können. Da kann ja kein Faden so weit raushängen wie bei einem Stück Stoff. Wie Eilika sagt, die sind viel zu kurz. Auch Paketschnüre dürften eigentlich kein Problem sein.
     
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