Hausmittel gegen Mäuse?

Diskutiere Hausmittel gegen Mäuse? im Wachtel, Reb&Steinhühner, Frankoline Forum im Bereich Hühner- und Entenvögel; Hallo, bei uns sind Mäuse im Wachtelstall eingezogen und sie machen die ganze Dämmung kaputt. Gibt es irgendein Mittel wie ich sie wieder los...

  1. #1 Melchen, 09.01.2009
    Melchen

    Melchen Mitglied

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    Hallo,

    bei uns sind Mäuse im Wachtelstall eingezogen und sie machen die ganze Dämmung kaputt. Gibt es irgendein Mittel wie ich sie wieder los werde? Gift kommt auf gar keinen Fall in Frage! 1. haben wir Katzen in der Nachbarschaft, die an den vergifteten Mäusen ja auch sterben können und 2. hätte ich auch Angst das die Wachteln an einer toten Maus rumpicken und dann sterben.
    Lebend-Fallen hatten wir schon aufgestellt, aber da ist auch eine Maus drin gestorben, weil sie über Nacht in die Falle gegangen ist und es so kalt war. Und ich habe auch nicht die Zeit jeden Tag die gefangenen Mäuse weiter weg zu bringen und sie dann wieder frei zu lassen.
    Gibt es nicht irgendeinen Duft oder sowas was Mäuse absolut nicht ausstehen können?
    Im Prinzip hab ich ja nichts gegen Mäuse, aber es ist nicht so toll, daß sie die ganze Dämmung zerfressen und auch wegen den Krankheiten, weil sie ja mit Sicherheit auch an das Wachtelfutter und Wasser im Stall gehen.

    Hat jemand einen Rat für mich?

    Liebe Grüsse,

    Melchen
     
  2. #2 arneburg, 09.01.2009
    arneburg

    arneburg Stammmitglied

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    Hallo Melchen,

    Mäuse sind natürlich ein echtes Problem. Bei meinen Vögeln habe ich gottseidank keine. Aber leider wieder auf dem Dachboden. Prinzipiell kein Problem, aber haben trotz aufwendiger Sanierung wieder einen Weg in meine Zwischendecken gefunden. Wenigstens schaffen es aber nur noch die Spitzmäuse. Also elektronischen Schnickschnack kannste vergessen, das Lehrgeld habe ich schon für dich mit ausgegeben. Die eine oder andere Maus hat sich darüber totgelacht. :D Letzlichst bleiben einem nur die konventionellen Mittel, Fallen und Gift. Gift ist natürlich keine schöne Sache, aber man kann das Problem damit eindämmen. Ein gutes Gift sollte Haus- und Nutztierunschädlich sein. Der ganz große Nachteil ist natürlich, daß die Biester da sterben wo man nicht rankommt und bei der Verwesung so gewaltig + lange stinken wie ein kleiner Elefant.
    Grundsätzlich kann ich dich nur warnen die Biester machen lassen was sie wollen. Letztes Jahr habe ich auch noch zusätzlich meine komplette Baddecke rausgerissen, wegen der Biester. Die zerlegen tatsächlich die Isolierung und alles was dazu gehört. Ursprünglich hatten wir nie Mäuse, aber seit die Flodders nebenan wohnten !
    Grundlegend sollte man natürlich alles Mäusedicht machen, aber eine kleine Lücke übersehen !?

    Gruß, Silvio.
     
  3. #3 MarcusAurelius, 09.01.2009
    MarcusAurelius

    MarcusAurelius Guest

    Fangen fangen und nochmals fangen, anderes ist da keine Lösung. Mäuse kommen fast überall durch. Ich habe auch sehr empfindliche Vögel und da kann ich mir keine Mäuse leisten.
     
  4. #4 Sirius123, 09.01.2009
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    Hallo Melchen,

    wenn Du kein Gift verwenden willst, dann bleibt nur der Griff zur Schlagfalle (Plastik, in Holz taugen die nicht). Lebendfallen sind weder effektiv noch nützlich. Die eingefangenen Mäuse an anderer Stelle auszusetzen bringt nichts, sie laufen zur Futterquelle zurück.

    Es gibt weder pflanzliche noch tierische "Düfte" die Mäuse in Ställen oder Dachböden fern halten. Wenn man als Dämmmaterial Holz oder Steinwolle verwendet, und nicht wie üblich Syropor oder andere weiche Materialien, wird auch nichts zernagt. Oft hilft es auch einen engmaschigen Voliendraht (unter 9 mm) zwischen Wand und Dämmung so einzubauen, das die Dämmung zwischen dem Draht liegt. Also wie ein Sandwich Wand-Draht-Dämmung-Draht-Wand.

    Hallo Silvio,

    was meinst Du mit Spizmäusen? Spitzmäuse ziehen niemals in menschliche Behausungen ein, schon gar nicht in Zwischendecken. Einfach weil sie hier keine Nahrung finden. Spitzmäuse leben im Garten, allenfalls mal im Schuppen oder Gartenhaus. Sie sind Insektenfresser, keine Nagetiere und richten keinen Schaden durch benagen an! Deute ich deinen Post falsch oder hast Du dich verschrieben
    ?
     
  5. #5 MarcusAurelius, 09.01.2009
    MarcusAurelius

    MarcusAurelius Guest

    Sollte man Spitzmäuse auch wegfangen? Habe vor einigen Tagen auch welche in den Volieren gesehen...
     
  6. #6 Sirius123, 10.01.2009
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    Hallo MarcusAurelius,

    nein, Spitzmäuse sind harmlos, stehen zudem auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten und sind keine Mäuse sondern mit Igel und Maulwurf verwandt! Sie gehören zu den nützlichen Insektenfressern (Nützlingen) und sind darum absolut schützenswert.
    Eine (Garten-) Spitzmaus (Soricidae) muss täglich ihr eigenes Gewicht, also etwa 10 g Futter (Wirbellose und Insekten) aufnehmen um nicht zu verhungern.
    Sie sind keine Kletterkünstler und leben meist in freuchten Regionen (Waldgebiete, Gärten, Wiesen usw.). Sie sind Einzelgänger, auch darin unterscheiden sie sich von den Mäusen.
    Wenn sich mal eine Spitzmaus in der Voliere verirrt, dann ist das nicht weiter tragisch, man sollte nur sicher sein, dass das Tierchen wieder raus kommt. Spitzmäuse sind sehr flink, sehen aber nicht so gut und sind meist in der Dämmerung und Nachts unterwegs.
     
  7. #7 GeorgB. † 2013, 10.01.2009
    GeorgB. † 2013

    GeorgB. † 2013 verstorben am 5.7.2013

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    Da ich immer noch zu blöde für die Zitierfunktion bin,versuche ich mal einzelne Punkte die ich für Halbwissen halte auf die Kette zu kriegen.

    Spitzmäuse: Jeder Gartenbesitzer sollte dankbar sein wenn diese auftreten. Sie ist einer der besten (Schad) INsektenvernichter die es gibt. Sie treten sehr wohl auch in Häusern auf. Aber selten und wenn sie kaum andere Überwinterungsmöglichkeiten haben. Wirtschaftliche Schäden (Leitungen anknabbern ) sind nicht zu befürchten. Sie ist froh wenn sie das Haus wieder verlassen kann.
    Ich habe diese Tiere selbst schon en Masse weggefangen und ausgesetzt. Hierzu benutze ich Lebendfallen an denen ich -je nach Modell-ein Insekt (z.B. heimchen) befestige.

    Beim Lebendfang von HAUSMÄUSEN, und nur von denen gehe ich aus, Melchen, und anschließendem Aussetzen kann man sich unter Umständen strafbar machen. Das hausmäuse gefährliche Krankheitsüberträger sind, abgesehen von den wirtschaftlichen Schäden (damit hast ja schon die ersten Erfahrungen), darüber sind wir uns in in der Mehrheit sicherlich einig. Eine Infektionsgefahr durch hausmäuse kann wesentlich höher sein als durch Ratten (glaubt man nicht, ist aber so). Die hausmaus ist nämlich im Gegensatz zur Ratte ein,trivial gesagt, richtiger Schmutzfink.
    Klar, man muß erst mal erwischt werden. Denken wir einmal anders: Du willst Deine Tiere vor Gefahren schützen aber gleichzeitig willst Du die Tiere aussetzen und bringst damit evtl. ander Tierbesitzer (Bauernhöfe o.a.) in Risiko einer Gefahr. Die Hausmaus ist nämlich sehr eng anden Menschen gebunden. In kurzen, warmen Phasen geht sie auch mal außer Haus, zieht sich aber in jedem Fall wieder ins Haus zurück. Eine Bauer würde Dir seine Begeisterung mit der Mistgabel beibringen.:D
    So, nun auch mal etwas Ratschlag: Wie ein User schon richtig sagte, auf elektronischen Schnickschnack verzichten, das Geld wirst Du für wirksamere Methoden brauchen. Wer will kann sich über den User bango über die "Wirksamkeit" dieser Geräte informieren, der hat von mir einen Originalbericht/Studie bekommen, die ich hier aus Copyright-Gründen nicht reinsetzen kann.
    Zu Mäusegift: Wenn im schlimmsten Fall eine Maus mal wirklich tot im Gehege liegt und Deine Vögel daran picken passiert garantiert nicht das geringste. Die Aufnahmemenge die Deine Tiere brauchen können die in diesem Fall garnicht aufnehmen.

    Bei einer Direktaufnahme sieht die Sache anders aus aber da gibt es zum Schutz Sicherheitsboxen die sowieso immer aufzustellen sind. Dann gibt es Fettpastenköder, in eine Box befestigt können diese nicht einmal zur Vorratshaltung verschleppt werden nach dem Motto eines alten Werbspruches: Schmilzt im Mund, nicht inder Hand.

    Solche Pastengele gibt es auch in Kartuschen (wie bei Silikon). Dazu bohrt man Löcher in den Hohlraum (ca. aller 2 Meter) und bringt dort mit einer Kartuschenpresse eine Portion davon ein. Die Löcher kann man mit Dübelwieder Verschließen. Eine Einbringung in die Mäuselöcher ist natürlich auch möglich, aber dann einen Stein o.ä davorlegen, damit der Köder nicht rausgedrückt wird. Dieser Köder kann von den Mäusengefressen werden, oder sie laufen hindurch und er bleibt am Fell haften wobei sie den Wirkstoff bei der Fellreinigung aufnehmen. Ähnlich wirken auch Pulver (AUSSCHLI?LICH für Hohlräume gedacht), aber die empfehle ich nicht da eine Verschleppungsgefahr beseht, insbesonder weil ein Laie niemals die Situation richtig einschätzen kann und meist nicht sachgerecht arbeitet.
    Wenn solche Mittel überhaupt in Frage kommen würde ich sie von einem ortsansässigen Schädlingsbekämpfer kaufen, wenn auch etwas teurer was aber nicht immer oder grundsätzlich der Fall ist. Rattenschlagfallen verkaufe ich z.B. 25 cent billiger als eine große Baumarktkette. Ein seriöser Schädlingsbekämpfer ist nicht sauer wenn er keinen Auftrag bekommt. Am Verkauf verdient man auch, aber die sachgerechte Beratung die man nebenher bekommt ist nicht zu unterschätzen.

    Der Ratschlag mit den Mäusegittern in der Verdämmung ist schlicht gesagt Spitze. Ein Objekt abdichten (aber nicht mit Schaum) ist nach wie vor die wirksamste Methode um das Eindringen von Schadnagern zu verhindern , aber nicht leicht und sehr arbeitsaufwändig. Eine Maus braucht zum Durchschlüpfen 0,6 cm, eine Ratte 1,2 cm. Also nichts unterschätzen. Sind die Tiere einmal drin sollten sie zuerst bekämpft werden und dann erst verschließen. Sonst kann es zu großen Materialschäden kommen.

    Zum Schluß noch ein giftfreier Tipp: Wirksame Geruchsmittel gibt es nicht.
    Aber es gibt ein Marderabwehrprodukt das auch auf Schadnager gleichermaßen wirkt. Es heißt LogoRep.

    Es wird flüssig ausgebracht und bildet nach dem Eintrocknen Kristalle die bei Kontakt im Fell haften bleiben und bei der Fellsäuberung Bitterstoffe abgeben welche die Tiere nach dem Lernprozess zur Aufgabe der Reviere veranlassen.

    Man versprüht es in Bahnen wie eine Barriere um das Gehege außen, innen, in die Hohlräume, Löcher, wenn möglich auch direkt auf die Schlafstätten.
    Wichtig ist sich genauestens an die Bdienungsanleitung zu halten, sonst ist nur Dein Geld futsch.

    Keine Rose ohne Dornen: Wo man etwas vergrämt,muß man damit rechnen das andere Reviere erobert werden und das kann dann z.B der Keller oder Dachboden sein.

    Selbst wenn man keine Mäuse mehr sieht heißt das längst nicht das man einen durchschlagenden Erfolg hatte. Ein Fehler den beinahe alle Laien begehen. Egal für welche Aktion man sich entscheidet (auch Lebendfang) sollte diese noch einige Monate fortgeführt werden. Dann kann man eingermaßen sicher sein das man Erfolg hatte und keine Neuzwanderung efolgt ist.

    Und nun wünsch ich Dir viel Spaß und vor allem Erfolg.

    Wenn all diese Tipps nicht funktionieren, erst dann ist der Zeitpunkt gekommen einen Fachmann einzuschalten.

    MfG
     
  8. #8 Melchen, 14.01.2009
    Melchen

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    Hallo Escarabajo,

    da ich mitten auf dem Lande wohne und die gefangenen Mäuse im Wald weit ab von jeglichen Häusern oder Höfen aussetze denke ich nicht das ich mich strafbar mache. Ich fand die "Aussetz-Methode" jedenfalls Tierfreundlicher als Schlagfallen und Gift.
    Ich hatte gehofft das es eine Möglichkeit gibt die Mäuse ohne Töten wieder los zu werden und das hier irgendjemand von einem Mittel weiß. Aber anscheinend hab ich nur 3 Möglichkeiten: 1. Töten 2. ignorieren 3. weiter fangen und aussetzen... (Und davon gefällt mir gar nichts)


    Liebe Grüße,

    Melchen
     
  9. #9 Sirius123, 14.01.2009
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    Letztlich bleibt nur die Voliere so abzudichten, das keine Maus reinkommt, damit entgeht man dann der Prozedur des Fangens/Tötens!
     
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