Jungvögel-Nachzucht. - mehr Tote als Überlebende

Diskutiere Jungvögel-Nachzucht. - mehr Tote als Überlebende im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo zusammen, Ich habe ja eine Gemeinschaftsvoliere und die Vögelchen dürfen sich ihre Nester und Partner selbst aussuchen. Ich habe jedoch...

  1. #1 Birdslover, 21. Mai 2013
    Birdslover

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    Hallo zusammen,

    Ich habe ja eine Gemeinschaftsvoliere und die Vögelchen dürfen sich ihre Nester und Partner selbst aussuchen. Ich habe jedoch erfahren müssen dass die meisten Jungvögel es nicht überleben.

    Liegt das an der ygemeinschaftsvoliere? Oder an der Unerfahrenheit der Vögel?

    Wer hat auch noch eine Gemeinschaftsvoliere? Bei wem wird auch viel gebrütet?

    Eigentlich wollte ich lieber eigene Nachzucht da ein Zukaufen immer die Gefahr der Krankheiteneinschleppung mit sich bringt. Andererseits wird es nächstes Jahr eh schwierig wenn ich Inzuchten vermeiden will. Noch weiß ich wer die Kinder von wem sind. Aber Paarbildung zwischen ihnen zu vermeiden wird eh schwierig.

    Ich überlege nächstes Jahr keine Nester mehr anzubieten. Und eventuell gezielt ein Pärchen zusammenzusetzen getrennt von Voliere.

    Ich würde gerne Eure Meinungen zu diesem Thema hören. Vor allem wie ihr es macht usw.
     
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  3. Divana

    Divana Foren-Guru

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    welche Arten brüten denn da zusammen?
     
  4. Klagesa

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    Das Liegt nicht an der Voliere, nicht an der Unerfahrenheit der Vögel, das liegt einzig und alleine an dir.
     
  5. Axel

    Axel Foren-Guru

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    Genauso ist es.

    Du stehst hier in der Verantwortung und nicht Deine Vögel.

    Sicherlich kann man die Vögel in den Flug setzen und sie dann Paare bilden/finden lassen. Auch kann man verschiedene Nistmöglichkeiten anbieten.

    Aber...
    Man muss wissen was man für Vögel hat und was mit diesen passieren soll. Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du hauptsächlich Kanarien sowie einige Cardueliden und Hybriden.
    Also, in Bezug auf die Kanarien, wer verpaart sich da mit wem.
    A und B Vogel, lange weiche Feder oder kurze harte Feder, Alter der Vögel, Zuchtvorbereitung, Gesundheitszustand...? zusätzlich müssen Nestkontrollen stattfinden, sind die Nester stabil genug gebaut, wie sehen die Jungvögel aus, sind die Kröpfe voll, wie sieht der Kot aus usw.usw.usw.
    Selbst wenn man kein konkretes Zuchtziel formuliert, sollten am Ende gesunde und vitale Jungvögel aus der Zucht hervorgehen, oder nicht?
    Außerdem ist bei Kanarien sowie Cardueliden, meiner Ansicht nach, eine paarweise Zucht in Volieren oder Boxen zielführender und letztlich auch stressfreier.

    Zukäufe setzt man Quarantäne. Wieso Inzucht? Soweit lässt man es doch nicht kommen, oder? Wieso wird es schwierig die Paarbildung zu vermeiden? Wenn sie sich nicht verpaaren sollen, werden sie getrennt, fertig ist die Kiste...

    Man kann die Vögel doch nicht einfach in die Voliere setzen und nun macht mal schön...das geht wie man sieht, meistens in die Hose.

    Nochmal, das liegt alles in Deiner Verantwortung und dementsprechend solltest Du auch handeln.

    Gruss
     
  6. Nils

    Nils Foren-Guru
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    Ich gehe jetzt mal davon aus das die Kanarien mit den Hybriden bzw. Waldvögeln zusammen sind. das die anderen Vögel auch alle dabei sind hoffe ich mal nicht. Das gibt wirklich Probleme !

    Ich habe ebenfalls ein Gemeinschaftvoliere mit etwa 10 Kanarien + 1 Waldvogel und 1.1 (Gambel-)Wachteln.
    Bei mir läuft alles recht problemlos. 3 Bruten sind in diesem Jahr jetzt durch mit insgesammt 5 Jungvögel. Es gab zwar auch Verluste lag aber vor alle daran das die meisten Hennen ihre erste Brut hatten und damit sehr unerfahren waren... die nächste Brut ist jetzt dabei (4 Hennen sitzen schon wieder auf insgesammmt 17 Eiern, 2 bauen noch)

    Was norwicher schrieb ist genau richtig. Es ist wichtig die Vögel genau zu beobachten und zu kennen.(was in Boxen einfacher ist) Wenn man beobachtet weiß man aber eigentlich recht genau welche Henne mit welchen Hahn Nachwuchs hat und durch Nestkontrollen usw. kann man Probleme frühzeitg erknennen, auch in Gemeinschaftsvolieren.

    Ich beringen meine Vögel mit nummerierten Farbringen, kurz bevor sie ausfliegen und nutze die gleiche Farbe immer für ein Jahr ausserdem notiere ich die Nummer und kann so die Verwandschaft zuordnen.

    Im Herbst gebe ich meist einen Großteil der Jungtiere und auch einige Alttiere ab und tausche einigen Vögel aus sodass sich wieder eine neue Mischung ergibt Inzucht ist damit so gut wie unmöglich.

    Man muss natürlich immer damit rechnen auch Vögel separieren zu können und den Platz vorhalten! Erst neulich hatte ich eine Henne die ihren eigene Jungvogel gerupft hat nach einer Trennung wobei sie nur noch durch den Draht füttern konnte ist nun wieder alles gut und der Jungvogel hat sich fast komplett erholt.

    Im letzten Jahr habe ich von 9 Tiere 25 Jungvögel gezogen bis ich eingeschritten bin damit einige Hennen keine 4. Brut mehr anfangen, das ist meiner Meinung zu viel Belastung. Aber ich kann nicht behaupten das eine Gruppenhaltung so viel Probleme mit sich bringt.

    Standarts in Bezug auf Hygiene sind für mich selbstverständlich, Qurantäne muss eingehalten werden und natürlich ist das Krankheitsrisiko in der Gruppe höher aber in den lezten Jahren hatte ich kaum Probleme bis auf eine Kokzidieninfektion.

    Also also Fazit kann ich sagen eine Gemeinschaftshaltung (und Zucht) ist möglich, aber Einzelhaltung z.B in Box ist einfacher da man besseren Überblick hat :)
     
  7. Moni

    Moni Foren-Guru

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    Ich denke, dass hauptsächlich die Volierenbrut das Problem ist, und auch die "freie Partnerwahl", sowie das Problem, dass Du keine Nestkontrollen durchführen kannst. Das spielt alles zusammen - Stress, Ablenkung, evtl. Zoff, die fehlende Möglichkeit einzugreifen...
     
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