Specht in den Alpen

Diskutiere Specht in den Alpen im Vogelbestimmung Forum im Bereich Allgemeine Foren; Heute habe ich auf dem Ettaler Manndl in den bayerischen Alpen im Bergwald einen Sprecht beobachtet, bei dem ich mir nicht sicher bin, was es war....

  1. #1 rainraven, 8. Juni 2013
    rainraven

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    Heute habe ich auf dem Ettaler Manndl in den bayerischen Alpen im Bergwald einen Sprecht beobachtet, bei dem ich mir nicht sicher bin, was es war.
    Ich wurde auf ihn aufmerksam, weil das Klopfen am Baum wie das Blubbern von platzenden Blasen in einem Sumpf klang, nicht wie das Trommeln, das ich sonst von Buntspechten kenne.
    Der Specht, den ich sah, war etwa so groß wie ein Buntspecht, aber ich sah kein Rot im Gefieder, nirgendwo. Da bin ich mir ziemlich sicher. Der Rücken war sehr dunkel. Ich schätzte das Gefieder insgesamt relativ dunkel rotbraun und etwas heller-braun gemustert ein, ob Weiß dsbei war, sah ich nicht gut, aber absolut sicher bin ich mir bei einem weißen Strich oder Fleck am Hinterkopf des Vogels, der war gut sichtbar.
    Leider hatte ich kein Fernglas dabei und habe ihn nur etwa 30 Sekunden aus einiger Entfernung gesehen.
    Gibt es einen "besonderen" Specht bei uns, der es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit gewesen sein kann oder war es nur ein (junger?) Buntspecht, den ich durch die Lichtverhältnisse nicht richtig erkannt habe?
     
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  3. #2 Sigi0815, 8. Juni 2013
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    Vielleicht war es der :Klick
     
  4. #3 rainraven, 9. Juni 2013
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    ja, wär schön, so einen habe ich nämlich noch nie gesehen. Aber ich dachte, die wären so selten?
     
  5. #4 Peregrinus, 10. Juni 2013
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    Der Dreizehenspecht hat aber einen hellen Rücken und keinerlei braun im Gefieder. Ja, er wirkt insgesamt recht dunkel. Auffallend ist der gestreifte Kopf.

    In welchem Habitat hast den Vogel gesehen?

    VG
    Pere ;)
     
  6. #5 neuntöter, 10. Juni 2013
    neuntöter

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    tannenhäher könnte evtl. passen.
     
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  8. #6 rainraven, 10. Juni 2013
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    Also SO doof bin ich auch nicht, daß ich (Biologin) einen Specht nicht von einem Tannenhäher unterscheiden könnte...:D Ersteren habe ich tatsächlich schon mal gesehen, und der sah anders aus...
    Es war sicher ein Specht, es sei denn, der Tannenhäher läuft auch sekrecht am Baumstamm umher und klopft an die Rinde...nein, es war schon sicher ein Specht, und gesehen habe ich ihn in etwa 1500 m über Meereshöhe in einem eher dichten Wald hoher Nadelbäume (ich vermute mal, bei uns sind das Fichten...ja, okay, mit der Botanik hab ichs in der Tat nicht so...:D), wo der Wanderweg von Ettal zum Ettaler Mandl hoch dran vorbeiging, wo man gerade aus dem Wald rauskommt auf so einen Grat oder eine Wiese, ich weiß nicht mehr genau, jedenfalls wurde es lichter. Ich hab zwar die Sonnenbrille abgenommen zum Gucken, also kam mir der Specht nicht deswegen verfälscht dunkler vor, aber er war insgesamt schon recht dunkel, die Farbe kann aber durch die Lichtverhältnisse im Wald schon getäuscht haben. Es war aber sicher wenig Weiß dabei und gar kein Rot. Der weiße Streif am Hinterkopf war eigentlich das Deutlichste, was ich sah.
    Ich meine, ich rechne ja damit, daß ich einen BUntsprecht gesehen habe, Jungvogel oder was weiß ich, aber Dreizehenspecht wäre doch nett...:)
     
  9. #7 Peregrinus, 11. Juni 2013
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    Mit hoher Wahrscheinlichkeit war es ein Dreizehenspecht. Aber auf 1.500 m Höhe noch "dichter Wald" und "hohe" Bäume? Nun gut, alles eine Frage der Relativität.

    Der Dreizehenspecht ist der Charakterspecht der Bergfichtenwälder und findet sich dort überall in Gebieten mit vom Borkenkäfer befallenen Fichten. Der weiße Streif am Hinterkopf sitzt eigentlich nicht mittig, sondern beidseitig, wirkt aber, wenn man nicht direkt von hinten drauf sieht, wie ein weißer Längsstreif am Nacken. Auch der weiße Rücken ist leicht von der Seite nicht immer als solcher zu sehen. Die Gesamtbeschreibung passt jedenfalls ungleich besser zum (weiblichen) Dreizehenspecht als zum (weiblichen) Buntspecht.

    VG
    Pere ;)
     
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