Vergesellschaftung (Guayaquil)

Diskutiere Vergesellschaftung (Guayaquil) im Südamerikanische Sittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo, hatte ja schonmal hier geschrieben (Anfängerfragen) , weil wir einen uns zugeflogenen Guayaquilsittich beherbergen. Mittlerweile hat...

  1. Layla

    Layla Guest

    Hallo,

    hatte ja schonmal hier geschrieben (Anfängerfragen) , weil wir einen uns zugeflogenen Guayaquilsittich beherbergen.

    Mittlerweile hat er eine Voliere bekommen, die sicherlich nicht so riesig ist , aber wir haben vor, nach unserem Umzug eine größere zu bauen oder bei ebay zu ersteigern.

    Die Anmeldung läuft gerade und er wird auch danach wahrscheinlich einen Ring bekommen.

    Nun ist es so, dass er ziemlich rupft (schon bevor er zu uns kam, wir haben ihn schon zerrupft "gefunden") . Seit er die größere Voliere hat, ist es etwas besser, aber rupfen tut er immer noch.

    Beim TA ist alles durchgecheckt worden, er hat verschiedene Mängel gehabt, die wir aber durch Präparate ausgleichen.

    Ausserdem hackt er, wobei ich sagen muss, dass auch ich mittlerweile Futter/Wasser etc. auswechseln kann, vorher konnte das nur mein Freund, da er auf mich sofort losgegangen ist.
    Mittlerweile deutet er das hacken nur noch an. Aber Angst habe ich trotzdem.

    Nun kommt meine Hauptfrage:

    Wie ist das mit der Vergesellschaftung bei Guayaquils ? Ich habe gelesen, dass das bei dieser Art unbedingt derselbe Sittich sein muss und dass es relativ schwierig wäre , weil sie nicht jeden so einfach akzeptieren und schnell Agressionen entwickeln ?

    Ich denke halt, dass er einen Partner haben müsste. Schon alleine wegen des Rupfens. Allerdings weiss ich weder, wie alt er ist, noch wie er früher gehalten wurde, noch ob er jemals Gesellschaft hatte.

    Kann man eigentlich bei der DNA - Analyse das Alter herausfinden oder nur das Geschlecht ?

    Und welche Geschlechter sollte man vergesellschaften (bzw. verpaaren bei m/w) beim Guayaquil, nur m/w oder auch w/w ? Männchen und Männchen wären wohl zu agressiv ?

    Hm, ich bin sehr unsicher, weil ich nicht möchte, dass das nach hinten losgeht und wir dann 2 Einzelvögel hier sitzen haben. Vorallem weil ich so gar nichts über unseren Vogel weiss (Alter, Haltung früher, Gesellschaftsgewohnheit)

    Was würdet ihr uns raten ?

    Dann habe ich noch eine andere Frage. Wie sieht das mit Freiflug aus, wenn er noch nicht zahm ist und hackt ? Wir haben ihm bisher immer nur ab und zu Freiflug gegeben. Würden dies aber gerne (vor allem in der neuen Wohnung) jeden Tag machen.

    Ich möchte nur nicht, dass er auf uns losgeht, bzw. auf die Kinder. Wobei er ja schon weniger agressiv ist als zuvor, da gibt es schon beachtliche Fortschritte.

    Ok, so long,

    Viele Grüße,

    Layla
     
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  3. Layla

    Layla Guest

    Hier mal zwei Bilder, damit ihr seht, wie gerupft er aussieht. Unter den Flügeln sieht er für meine Begriffe auch sehr zerzaust aus, aber ich kenne mich damit bisher noch nicht aus.

    TA hat keine Parasiten oder etwas anderes gefunden.

    [​IMG]


    [​IMG]
     
  4. cora

    cora Stammmitglied

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    179
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    Hallo Layla,

    das Rupfen scheint bei diesen Arten ein Problem zu sein. Ich habe einen gerupften Nandaysittich. Als Lora (Rotmasken- oder Guayaquilsittich) zu mir kam, sah sie auch sehr zerrupft aus. Sie zwickte sich außerdem die Federn an den Flügeln ab. 3 Wochen später kam Lucy dazu und von da an ließ sie die Federn in Ruhe.

    Meine Beiden hacken auch. Bei mir haben sie es mittlerweile aufgegeben, da ich sie füttere und viel mit ihnen rede. Gegen meinen Mann wird noch immer gehackt. Seit Freitag hat er 2 Löcher in der Backe. Ich denke, sie hacken aus Unsicherheit und nicht, weil sie angriffslustig sind. So sind jedenfalls meine Beobachtungen.

    Lucy sucht Anschluß und wenn Cora auf meiner Schulter sitzt, läßt Lucy sich animieren, auf meinen Arm zu fliegen. Sobald sie gelandet ist, zwickt sie in den Pulli. Dann schaut sie in mein Gesicht und zwickt etwas fester. Das wiederholt sich dann, bis es weh tut. Ich schimpfe mit ihr und setze sie auf ihren Käfig.

    Meine Beiden sind eher gesellig und zeigen starkes Interesse an den Nandaysittichen, deshalb würde ich an deiner Stelle unbedingt einen Südamerikaner dazuholen. Ein Guayaquilsittich anderen Geschlechts wäre natürlich optimal.

    Auf Mohrenkopfpapageien reagieren meine 2 äußerst aggressiv.

    Mit der DNA-Analyse kann man leider nicht das Alter bestimmen.


    >Wie sieht das mit Freiflug aus, wenn er noch nicht zahm ist und hackt?

    Versuch es einfach. Meine beiden dürfen jeden Tag raus, sobald ich daheim bin. Bis jetzt haben sie noch niemanden von sich aus angegriffen. Erst wenn sie bedrängt werden, versuchen sie zu beißen.

    Liebe Grüße
    Karin
     

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  5. Rudi

    Rudi Foren-Guru

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    Hallo ihr beiden,
    in der Tat neigen Aratingas extrem zum Rupfen bei Einzelhaltung. Deshalb solltest du unbedingt einen zweiten dazu holen. Viele
    Aratingas sind in den letzten Jahren zu Wandervögeln geworden.
    Weil sie für die Wohnung eigentlich viel zu laut sind und die Leute in den Zoogeschäften dies nicht gesagt haben.
    An Cora, die beiden auf deinem Bild sind eindeutig zwei Rotmasken.
    So long
     
  6. Layla

    Layla Guest

    Hallo,

    vielen Dank für eure Antworten :)

    Also ein Wandervogel ist unserer sicher nicht (falls damit gemeint ist, dass er einer ist, welcher draussen lebt ?) und soweit ich weiss gibt es bei den freilebenden Aratingas in Deutschland keine Guayaquils und in unserer Gegend oder in der Nähe gibt es gar keine freifliegenden Aratingas (habe mich damals erkundigt, als wir ihn fanden, weil mir das jemand gesagt hatte, dass er freilebende Aratinga - Schwärme in Deutschland gibt).

    Ausserdem wirkte er so, als ob er das Leben draussen nicht gewöhnt wäre, er war auch völlig ausgehungert. Er kam freiwillig in unsere Küche geflogen und aß sich dort erstmal stundenlang satt. Dann flog er von alleine in den Käfig, den wir damals besorgt hatten . Alles in allem merkt man schon, dass er zuhause gehalten wurde. Draussen war er kaum in der Lage richtig zu fliegen. Er war übrigens schon Rupfer, bevor er uns zuflog, er sah sogar schlimmer zerupft aus, als jetzt. Ausserdem sah es an einer Stelle so aus, als wären ihm die Federn abgeschnitten worden (alles ganz gerade auf einer Länge).

    Ich vermute mal, dass er von den Leuten fliegen gelassen wurde, weil er zuviel genervt hat. Er hatte keinen Ring.

    Laut sollen sie sein, das stimmt. Er kann auch ziemlich nerven, aber es hält sich in Grenzen und die Nachbarn haben sich nicht beschwert. Wenn sie es mal tun sollten, bauen wir ein schalldichtes Zimmer :D .

    Ich denke mal, wir werden es jetzt so machen, dass wir nach der DNA Analyse einen gegengeschlechtlichen Guayaquilsittich suchen ...

    Könnte mir eventuell noch jemand behilflich sein, was man alles bei der Vergesellschaftung beachten muss ?

    Beste Grüße

    Layla
     
  7. Rudi

    Rudi Foren-Guru

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    Hallo,
    mit Wandervogel meinte ich von einem Besitzer zum anderen. Wegen der Nachbarn zum Beispiel. Es gibt in Deutschland keine freifliegenden Aratingas. Das sind Halsbandsittiche.
    So long
     
  8. apollo13

    apollo13 Guest

    :0- Ja ich habe 2 freche guaya quil lucky + Mecky habe nicht lust zu schteiben aber hier ein bild ciao Micha
     
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  10. apollo13

    apollo13 Guest

    :0- Ja ich habe 2 freche guaya quil lucky + Mecky habe nicht lust zu schteiben aber hier ein bild ciao Micha
     

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  11. apollo13

    apollo13 Guest

    Sind beide noch jung Vögel Hahn +Henne
     

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