Was ist "zahm" ?

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  1. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo,

    im Zusammenhang mit www.vogelrechte.info mal die Fragen:

    1.) Was wird landläufig, von Anfängern/unerfahrenen Vogelhaltern/solchen die ihren ersten Vogel anschaffen wollen, als zahm angesehen? Was erwartet dieser Personenkreis von seinem Vogel/seinen Vögeln?

    2.) Ist ein superzahmer Papagei/Sittich, der dauernd an einem klebt, nicht evtl. sogar lästig oder ruft eine Art Schuldgefühl hervor, wenn man ihn doch mal einsperren muß oder alleine lassen muß? Nach dem Motto: blöder Vogel, kann mich doch nicht immer um dich kümmern, hau ab, schrei nicht rum, sonst kommst du in den Keller!

    Zielrichtung: kein Einzelvogel, zwei beschäftigen sich miteinander, nicht nur für den Vogel, sondern auch für den Halter besser.
     
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  3. #2 zora-cora, 1. Juni 2003
    zora-cora

    zora-cora Guest

    hallo dagmar

    also ich hätte unter zahm folgendes verstanden:
    vogel der auf die hand kommt, der einem auf die schulter sitzt.
    an kraulen hätte ich (bevor ich angefangen habe mich kundig zu machen) bei einem vogel nie gedacht. ich wußte nicht, dass es vögel gibt, die sich kraulen lassen (wollen).

    zu 2.)
    mein hahn war anfangs ziiiiiiiemlich anhänglich - handaufzucht - wollte absolut am liebsten immer und überall mit dabei sein. und das kann (war bei mir) tatsächlich mehr als "nervig".
    schließlich hatte er ja von anfang an "seine" henne (kannten sich auch vorher schon) und das war mir von anfang an wichtig, dass eigentlich NICHT ICH die "hauptperson" sein will. aber nein, sobald ich da war wollte er von der henne nix mehr wissen.
    ich mußte ihn regelrecht entwöhnen... das dauerte eine weile, aber inzwischen bin ich froh, dass da bei mir rechtzeitig noch die alarmglocken geläutet haben und ich handeln konnte.
    dieses ist auch evtl. - denke ich - oft der grund für mißglückte vergesellschaftungs-/ verpaarungsversuche. hat sich ein papagei erst mal auf den menschen eingeschossen, muss man es ihm ja regelrecht lernen, daß er sich gefälligst nen papagei als partner suchen soll ;)

    p.s.: bevor ich die grauen tatsächlich hier hatte, konnte ich mir es auch kaum vorstellen, dass es nervig werden kann, wenn ein papagei einem auf schritt und tritt folgt - aber ich wurde schnell eines besseren belehrt.
     
  4. kace63

    kace63 Foren-Guru mZg

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    Ich halte meine Vögel als "Haustiere" eben in dem Sinne daß sie im Winter mit uns gemeinsam die untere Etage des Hauses bewohnen. Zahm bedeutet für mich , daß so die Pieper keine Angst vor mir haben und ich sie bei Bedarf auf Finger oder Stöckchen in den Käfig setzen kann. Wenn sie sich kraulen lassen , so genießen das Mensch und Vogel und es ist okay , wenn sie sich ebenfalls von ihren Partner kraulen lassen und nicht vermenschlicht sind. Dieses große Vertrauen ist aber natürlich keine Bedingung , sondern ein Geschenk , über das ich mich freue.
     
  5. Evetina

    Evetina Guest

    Hoi Dagmar,

    ich finde, die Fragen, die du stellst, extrem interessant.

    Ein Vogel ist für mich "zahm" wenn er nicht panisch vor mir flüchtet, mich ohne Probleme im selben Raum akzeptiert und nicht vor lauter Panik gleich einen Herzinfarkt bekommt, wenn ich ihn in die Hand nehme, wenn er z.B zum Tierarzt muss oder (wie unser Willi) aus dem Putzkübel gerettet werden muss, weil er dort hinein ne Bruchlandung gemacht hat :)

    "Zahm" heisst für mich nicht, dass der Vogel am Menschen klebt wie eine Klette dem Menschen überall hin folgt - das ist für mich "fehlgeprägt".

    Ich halte es für durchaus normal, dass sich meine Geier von mir NICHT angreifen und kraulen lassen wollen (ich denke, ihre jeweiligen Partner können das eh besser als ich) und halte sie aber dennoch für zahm, weil sie eben auch sitzen bleiben, wenn ich komme, und mit mir tratschen und nicht hysterisch werden, wenn wir uns im Vogelzimmer aufhalten.
     
  6. Utena

    Utena Guest

    Hallo Dagmar!
    Also zahm bedeutet für mich der Vogel bekommt keine Angst oder Panik wenn sich ein Mensch nähert und nimmt auch schon mal einen Leckerbissen aus der Hand!
    Handzahm bedeutet für mich der Vogel ist mit den Menschen vertraut und hat keine Angst vor ihm bzw. geht auf die Hand und Schulter.
     
  7. #6 claudia k., 1. Juni 2003
    claudia k.

    claudia k. Moderatorin
    Moderator

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    hi dagmar,

    ich würde es in drei bereiche einteilen.

    einmal die zutraulichen vögel, die keine panikattacke bekommen, wenn sich ihnen eine menschliche hand nähert, vielleicht auch futter aus der hand nehmen, aber von sich aus keinen weiteren kontakt zum menschen suchen.

    dann die zahmen vögel, die von sich aus zum menschen kommen, sich mit dem menschen in vogelart "auseinandersetzen", ansprache wollen, aber durchaus wissen, dass sie zu ihren artgenossen gehören.

    und dann eben die fehlgeprägten, die mit dem menschen mehr anfangen können als mit den eigenen artgenossen.

    gruß,
     
  8. #7 Rudi und Rita, 2. Juni 2003
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Foren-Guru

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    Hallo Dagmar,
    da mein Vater Wellensittiche züchtet, kann ich mir gut vorstellen was Anfänger und unerfahrene Vogelhalter von ihrem Vogel erwarten. Je zahmer der Vogel ist, um so besser. Meistens entsteht der Wunsch nach einem Vogel ja daraus, dass sie evtl. schon einmal einen besessen haben oder im Bekannten-, Verwandtenkreis gesehen haben. Das war ja dann total niedlich, wie der Vogel mit an den Tisch kam und von der Schnitte mit abgebissen hat, evtl. hat er auch noch gesprochen. Dann möchte man natürlich genau so einen Vogel.

    Zu meinem Vater ist ganz selten mal ein Einzelvogelhalter gekommen, dem das Geschlecht des Wellis egal war. Die meisten wollen einen Hahn, weil eben nur Hähne zahm werden und evtl. sprechen. Diese Gerüchte halten sich hartnäckig, genauso, dass ein Zweitvogel den ersten wieder verwildert.

    Unser 9-jähriges Nachbarmädchen wünscht sich jetzt auch ganz doll einen Graupapagei, weil sie es ganz niedlich findet, wie unser Rudi ihr immer Kuckuck zuruft und bellt. Neuerdings beherrscht er auch noch ihr Gitarrengeklimper (mit einer billigen Kindergitarre). Das sind so die Dinge, die den Wunsch nach genau so einem Vogel entstehen lassen.

    Welcher unerfahrene Vogelhalter lässt denn Schuldgefühle zu? Ich kenne nur Einzelhalter, die der Meinung sind, dass ihre Vögel alles haben. "Einen Partner braucht er nicht - das ist doch meine Frau. Wir beschäftigen uns doch viel mit ihm." Obwohl man genau weiß, dass diese Leute die meiste Zeit des Tages nicht zu Hause sind und der Vogel in der Küche sitzt.

    Vor kurzem wurde z. B. ein junger Welli bei uns abgegeben, weil der Mann nach 30 Jahren Wellihaltung (immer in Einzelhaltung) eine Allergie bekommen hat. Für uns stand fest, dass wir ihn nicht behalten, da wir sonst keinem Tier mehr gerecht werden könnten. Der Welli sollte nach Beendigung der Brutzeit und bei wärmerem Wetter in die Außenvoliere zu den anderen Wellis. Das haben wir der Frau gesagt, aber ihr hat das irgendwie nicht so recht gefallen. Sie sagte zu uns, dass sie sich noch woanders umhören will, ob ihn nicht jemand nehmen will. Ich hatte so das Gefühl, dass ihr der Gedanke Außenvoliere wie eine Art Tierheim vorkam. Und noch dazu wollte sie ihn eigentlich fliegen lassen, wenn wir ihn nicht nehmen, weil er weg sein musste, wenn ihr Mann nach Hause kam.
    Dieser Welli ist nun seit Ostern in der Außenvoliere und total munter. Sie hat zwar noch keinen Partner gefunden, jachtert aber wie verrückt hinter den Männchen hinterher. Vielleicht ist jetzt einer zwischen den Jungvögeln, der sich in sie verliebt.

    Für viele ist die Einzelvogelhaltung etwas ganz normales, weil es ja die meisten Haushalte so machen.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  9. shamra

    shamra Guest

    keiner vo nmeinen vögeln ist zahm im sinne was die meisten darunter verstehen. sie komme nalle nicht auf die hand, nehmen kein futter aus derhand.
    sie sind menschen egwöhnt, das heißt, sie fallen nicht gelich von der stange, wenn ich an die voli komme. auch fleigen sie nicht gelich in panik weg, wenn ich mich ihnen beim freiflug nähere,. nur meine nymphenhenne kommt auf die hand wenn sie will!
    beim freiflug werde nsie auch mutiger, besonders die ziegen, sie setzten sich schon mal auf den compi wenn ich dran sitzte oder laufen auch schon öfter auf dem fußboden herum.
    ich bin auch ganz froh, daß sie nicht menschen fehlgeprägt sind und ich auch ohne sie mein frühstück essen kann:D
    für mich ist das total okay, ich lege keinen wert drauf sprechende oder sonst irgendwie fehlgeprägte vögel zu haben. :0-
     
  10. #9 Rüdiger, 2. Juni 2003
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin moin!

    Irgendwo in den Tiefen der Vogelforen müßte ein Beitrag von mir sein, in dem ich meine Definition der verschiedenen Formen von Zahmheit niederschrieb - aber trotz Suchmaschine war der nicht wieder zu finden.
    Von Graden oder Stufen der Zahmheit möchte ich nicht unbedingt sprechen, weil die geschilderten Formen zwar häufig aufeinander folgen, dies jedoch nicht zwingend ist.

    Die erste Form ist immer die Gewöhnung an den Menschen in unterschiedlichen Abstufungen, d.h. der Vogel gerät nicht in Panik oder Stress, wenn sich ein Mensch in seiner Gegenwart aufhält.
    Mit anderen Worten: er ist "nicht-scheu". Von Zahmheit würde ich hier noch nicht sprechen - auch bei Wildvögeln im Garten läßt sich eine solche gewöhnung erreichen.
    Allerdings sprechen viele hier bereits von Zahmheit".
    Die Gewöhnung kann auch unterschiedliche Grade haben: das beginnt damit, das man sich im großen Abstand von dem Vogel im gleichen immer bewegen kann bis zu dem Griff in den Käfig/Voliere, ohne dass der Vogel Angst zeigt.

    Der nächste Form ist meistens die "Futterzahmheit": der Vogel nimmt Futter aus der Hand des Menschen oder kommt sogar von sich aus, um Futter zu bekommen.

    Die nächste Formen sind "Berührungszahmheiten", als erstes das Landen auf dem Menschen.
    Der Vogel nutzt den Menschen als "Landeplatz", ohne sich jedoch auf die Hand nehmen zu lassen.

    Dann die Handzahmheit: sie bedeutet für mich, dass der Vogel sich auf die Hand nehmen läßt.

    "Kraulzahmheit" erlaubt es dem Menschen darüberhinaus, den Vogel an verschiedenen Körperstellen zu berühren, auch zu streicheln oder zu kraulen - das ist meines Erachtens im Verein mit der Handzahmheit das, was die meisten Menschen unter "zahm" verstehen.

    Nicht immer aber ist ein "kraulzahmer" Vogel auch handzahm im beschriebenen Sinne,d.h. er läßt sich zwar kraulen, geht aber nicht auf die Hand.
    Es gibt auch Vögel, die lediglich "Stockzahm" sind, d.h. auf einen hingehaltenen Ast oder Stock steigen, nicht jedoch auf die Hand.

    Schließlich habe ich in einem antiquaurischen Papageienbuch noch den begriff der "Mundzahmheit" gefunden, d.h. der Vogel geht an den Mund des Menschen. In diesem alten Buch wurde dies als eine erstrebenswerte Form der Zahmheit gesehen, da sich der Vogel so leicht füttern läßt.

    Unabhängig von der Zahmheit eines Tieres ist die Menschenfixierung eines Vogels zu sehen: menschenfixierte Vögel sind zwar zahm (zumindest einer Bezugsperson gegenüber), umgekehrt allerdings müssen nicht menschenfixierte Vögel deshalb nicht "nicht-zahm" sein. Auch hier kann es meines Erachtens bis hin zur "Kraulzahmheit" gehen (zumindest im Sinne des Anfassens von Körperteilen).

    Als "nicht-zahm" werden oft Vögel angesehen, die ihren menschlichen Halter beissen.
    Nun ist es in aller Regel so, das ein Vogel nur dann einen Menschen beißt oder angreift, wenn er keine Fluchtmöglichkeit mehr hat.
    Beißt jedoch ein Vogel oder greift er den Menschen von sich aus an, obwohl er fliehen könnte, so kann man dies meines Erachtens schon zumindest als eine hochgradige Gewöhnung an den Menschen sehen, ja, sogar als spezielle Form einer Zahmheit, da der Vogel keinerlei Angst mehr vor dem Menschen hat.
     
  11. heike-mn

    heike-mn Foren-Guru

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    Hallo,
    ich fürchte, viele Vogelanfänger/innen sind völlig überfordert, sie sehen in den Tieren ein lebendiges Spielzeug, aus welchen Motiven auch immer. M. E. werden Vögel nicht zahm, sie können nicht gezähmt werden, sondern sie geben immer nur ein kleines Stück von sich preis, soweit wie das Vertrauen in uns Menschen reicht. Meine Vögel leben mit uns zusammen, ich wollte sie nicht als Kuscheltiere haben, sondern ihnen ein Heim bieten, wo sie unter ihresgleichen glücklich sein können, sofern das bei Vogelhaltung in der Wohnung machbar ist. Ich wollte nie, dass sich ein Vogel auf mich fixiert, denn was ist, wenn ich nicht da bin ? Sie sollten sich miteinander beschäftigen, aber nicht sehnsüchtig auf die Tür starren, wann wieder Unterhaltung kommt. Wenn nun einer der Nymphen auf dem Sofa rumklettert oder das Spielzeug des Hundes prüft, ist das aus dem Vertrauen heraus und nicht, weil ich mir besonders viel Mühe mit dem "zähmen" gegeben hatte.
    Grüsse
    Heike
     
  12. steko

    steko Guest

    hallo dagmar,
    ich finde, du hast das schon sehr gut formuliert.

    natürlich wollen die meisten leute einen zahmen vogel, der auf die schulter kommt und sich kraulen läßt. steht ja sogar so toll in den büchern, zumindest in meinem: kaufen sie sich erst EINEN vogel und wenn der zahm ist, einen zweiten dazu.

    was nicht dabei steht, ist, daß man so unter umständen die nächsten 20-30 jahre oder länger ein schreiendes kleinkind an der backe hat!!! aber eins mit trieben und bedürfnissen, das kräftig beißen kann!
    und natürlich hat man schuldgefühle ohne ende.

    arbeitet doch bitte diesen unterschied zwischen zahm und katastrophe sorgsam aus, damit nicht noch mehr leute in die falle tappen.

    (@ all : als ich louis kaufte, hatte ich noch nichtmal einen computer berührt, also nix mit infos aus dem netz)
     
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  14. Krabbi

    Krabbi Foren-Guru

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    Hallo Dagmar

    und Hallo die anderen.

    Ich kannte mal jemand, der wollte sich Wellis zulegen, weil man die dochso schön zähmen kann. Er könne sie dann auf die Hand nehmen, mit ihnen schmusen, sie kraulen,das Sprechen beibringen u.s.w. . Dagegen war ja vielleicht auch nichts auszusetzen, solange der Vogel mitspielt.
    Also wurde der Welli dann auch angeschafft.
    Der Welli wollte aber nicht so wie sein Halter und entpuppte sich irgentwie als ein überängstliches Tierchen.
    Es wurde ein 2ter Welli dazugeholt.

    Die beiden Wellis verliebten sich scheinbar auf den ersten Blick und beschäftigten sich dann auch ganz artgerecht mit ihrem Partner.
    Mein Bekannter verschenkte daraufhin die Vögel daraufhin (zum Gück der Wellis ) in gute Hände. Begründung: die werden nie zahm.
    Jetzt kommts. Knapp 3 Wochen später holte sich der Bekannte tatsächlich einen neuen Vogel ins Haus. Diesmal ein Nymph, weil die ja wesentlich kompakter seien und man da ja auch was mehr in der Hand halten kann. aaarrrrggggggggg

    Dieser Nymph wurde dann allein gehalten, damit er sich auf den Halter konzentriert und auch zahm wird.

    Nach ca. 3 Monaten war wurde dann das erste Kind geboren. Das interresse an dem Nymph war schlagartig verloren. Nun hatte man ja ein Wesen in der Familie das man in den Arm nehmen kann und mit ihm schmusen.
    Der Nymph kam dann in einen Schwarm in eine große Voliere.
    Zum Glück kam in dieses Haus bis jetzt kein neuer Vogel mehr.

    Vor einigen Wochen, besuchte uns dieser Bekannte und schaute sich dann auch ganz interessiert meine Viererbande an. Die Frage ob die auch zahm seien und auf die Hand kommen, musste ich verneinen, da sie noch alle erst sehr kurz bei mir sind und ich erst noch langsam ihr Vertrauen gewinnen muß. Ich erklärte dann auch, daß ich ja immerhin auch keine Kuscheltiere haben wollte und es doch toll ist sie täglich zu beobachten,wie sie im kleinen Schwarm miteinander umgehen,auch wenn es nicht immer ganz friedlich zugeht.

    Kommentar des Bekannten war daraufhin: Na ja, wenn die doch nicht zu ihm kommen, wenn er da Bock drauf hat, sind ihm solche Tiere zu langweilig.
    Die Diskusion die daraufhin zwischen uns entstand, erspar ich mir hier lieber.

    Ich bin bis heute noch ziemlich sauer und weiß leider immer noch nicht, warum er der Meinung ist, Vögel müssen absolut zahm sein, sonst könnte man sie auch direkt zum Fenster raus schicken.
    Villeicht schaffe ich es noch irgentwann herauszufinden.
    Möchte dennoch hier erwähnen, daß er abgesehen von dieser Einstellung zur Vogelhaltung ansonsten ein supernetter Mensch ist.

    Mir zeigt sich hier ganz deutlich, das es eben Menschen gibt, die genere nicht zu Vogelhaltung geeignet sind.
     
  15. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallooo,

    da ist ja schon mächtig was zusammengekommen! Danke!!!

    Das alles schön übersichtlich zusammenzufassen...*schwitz*
    Soll nicht heißen, daß keine weiteren Beiträge erwünscht wären :D
     
Thema:

Was ist "zahm" ?

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