Zuviel Grit gefressen

Diskutiere Zuviel Grit gefressen im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallöchen Allerseits, eine unserer Nymphenhennen hat Würmer, dagegen wird sie behandelt. Da die Henne aber nichts mehr frißt ist sie am...

  1. #1 Traumfeelein, 25. November 2006
    Traumfeelein

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    Hallöchen Allerseits,

    eine unserer Nymphenhennen hat Würmer, dagegen wird sie behandelt. Da die Henne aber nichts mehr frißt ist sie am Donnerstag geröngt worden. Dabei wurde dann festgestellt das sie zuviel Gritsteinchen gefressen hat, die sich im Magen verklumpt haben. Aus diesem Grund funktioniert auch ihr Verdauung nicht mehr so richtig. Zur Zeit wird sie bei der Tierärztin(sie ist Vogelkundig) stationär behandelt. Die Ärztin wollte mich heute mittag anrufen, hat es wohl vergessen. Nun habe ich eine Frage, welche Chancen hat die Kleine. Diese Gritklumpen können doch nicht in ihrem Magen verbleiben wenn sie deswegen schon nicht mehr richtig verdauen kann. Ich habe im Netz schon nach Infos gesucht, aber nur sehr wenig gefunden. Das wenige macht mir aber nicht allzu Hoffnung das die Maus das überleben kann. Da steht z.B. das zuviel Grit im Magen zu Darmverschluß führen kann, und dann bestände nur ganz wenige Chancen das der Vogel das überlebt. Weiß vielleicht einer von Euch etwas mehr darüber, denn diese Ungewißheit macht mich noch wahnsinnig.

    Ich finde es besser wenn ich weiß wo ich mich drauf einstellen muß.

    Liebe Grüße

    Eva, das Traumfeelein
     
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  3. Isrin

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    hallo eva,
    dein posting hat mich sehr betroffen gemacht.
    einer meiner sperlingspapageien hatte das auch. er hat es leider nicht überlebt.
     
  4. #3 Traumfeelein, 25. November 2006
    Traumfeelein

    Traumfeelein Stammmitglied

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    Hallo Isrin,

    oh das tut mir so leid das Dein Sperling das nicht überlebt hat. Sicher ist das kein Trost für Dich aber da wo Dein Sperling jetzt ist, hat er keine Schmerzen mehr. Er kann im Regenbogenland mit alle den anderen Vöglis spielen.

    Ich glaube Saaranya wird es wohl auch nicht schaffen. Ich habe eben mit der Tierärztin gesprochen. Sie will noch dieses Wochenende abwarten und wenn sich der Zustand von der armen bis Montag nicht gebessert hat, will sie mit uns darüber reden ob wir Saaranya besser erlösen sollten. Denn die kleine Maus wird bereits mit einer Sonde zwangsernährt. Ihr Kot hat sich zwar so weit wieder normalisiert, aber jetzt hat sie Blut im Kot. Und in der Leber sind diese Parasiten/Würmer auch schon. Und sie verliert immer noch an Gewicht.
    Also ist es nicht nur das Grit alleine was der armen Maus das Leben schwer macht, sondern diese Würmer/Parasiten auch. Da kommt eins zum anderen.

    Sie wird nur mit Medis stabil gehalten. Ich denke wenn man die Infusionen und was sie sonst noch so alles bekommt absetzt, dann wird sie ganz schnell ins Regenbogenland fliegen. Ich habe der Ärztin schon gesagt das ich nicht will das Saaranya sich noch mehr quälen muß. Wenn sich in den nächsten 24 bis 48 Stunden nichts zum positiven ändert, dann soll sie die Kleine erlösen. Das hört sich vielleicht hart an, aber noch härter finde ich es wenn die Kleine womöglich starke Schmerzen hat und sich damit wer weiß wie lange noch quälen muß.

    Ich habe aber immer noch die Hoffnung das bis Montag noch ein Wunder geschieht und es ihr wieder besser geht.


    Liebe Grüße

    Eva, das Traumfeelein


     
  5. Isrin

    Isrin Foren-Guru

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    hallo eva,
    ich finde deine entscheidung die kleine nicht leiden zu lassen sehr gut! hätte mich selber auch nicht anders entschieden.
    ich drücke fest die daumen, dass das wunder geschieht und es deiner kleinen besser geht!
     
  6. CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo Eva,

    das mit deiner Kleinen tut mir auch leid.

    Deine Absprache mit der Tierärztin kann ich vollundganz nachvollziehen, denn die Maus soll nicht leiden, wenn keine Chance besteht.
    So eine Absprache hatte ich vor 6 Jahren auch mit meiner Ärztin vereinbart und ich wurde dann taggleich gegen 23.00 Uhr mit dieser Hiobsbotschaft angerufen. Es tat und tut noch immer sehr weh, aber meine Entscheidung war richtig, denn er sollte nicht leiden, auch wenn ich ihn nie verlieren wollte.

    Ich drücke dir dennoch alle Daumen, dass sie gerettet werden kann.
     
  7. Berti

    Berti Stammmitglied

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    wir hatten mal eine griechische Breitrandschildkrote zur Pflege, die mit Eierschalen und Sand komplett "verstopft" war. Würmer hatte sie übrigens auch.
    Sie hat dann einige Tage Paraffinöl bekommen und anschliessend eine Wurmkur. Danach war wieder alles ok. Ich weiss natürlich nicht, ob Paraffinöl bei Vögeln auch gegeben werden kann.

    Liebe Grüße
    Ina
     
  8. X800

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    Hallo Eva...

    es ist eine schwere Entscheidung, aber sicherlich die richtige. Ich würde auch nicht wollen, dass einer meiner Tiere leiden muss.
    Wie sieht es denn aus? Geht es denn der Kleinen besser?
     
  9. #8 Traumfeelein, 27. November 2006
    Traumfeelein

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    Hallöchen Allerseits,

    ich habe gerade noch mal mit der Tierärztin gesprochen. Der Zustand von Saaranya ist unverändert, aber stabil. Vielleicht ist das ja ein gutes Zeichen.
    Die Ärztin versucht noch mal eine andere Therapie, und die kleine Maus bekommt auch noch mal eine Wurmkur. Die Tierärztin vermutet das beim erstenmal die Kur nicht richtig angeschlagen hatte.

    Also ich bin guter Hoffnung das sich doch noch alles zum guten wendet für die kleine Maus.
    Drückt bitte weiterhin alle Daumen , wir tun`s auch. Und auch unsere Geierleins halten die Krallen gedrückt, obwohl sie kleine Maus noch nicht kennenlernen durften.

    Ina, Parafinöl hat die Kleine auch bekommen, direckt am Anfang bei der ersten Wurmkur.

    Liebe Grüße

    Eva, das Traumfeelein
     
  10. X800

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    Hallo Eva...

    von hier sind alle Daumen, Krallen und Pfötchen gedrückt.... ganz ganz feste!
    Wünsche Deiner Kleinen alles alles Gute.
     
  11. Isrin

    Isrin Foren-Guru

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    hallo eva,
    natürlich sind alle daumen fest gedrückt für deine kleine maus.
     
  12. CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo Eva,

    auch ich drücke alle Daumen für deine kleine. Immerhin zeigt sie Überlebungswille und das ist doch schon etwas.
     
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  14. #12 Traumfeelein, 27. November 2006
    Traumfeelein

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    Saaranya ist tod

    Eben rief mich die Tierärztin an, der Test auf Papageienkrankheit war bei Saaranya positiv. Da Saaranya auf keinerlei Behandlung ansprach und so eine Behandlung der Papageienkrankheit mindesten 4 Wochen dauert, habe ich gesagt sie soll Saaranya erlösen. Ich bin so geschockt das ich kaum schreiben kann. Ich kann es nicht verstehen, Saaranya hatte keine der typischen Zeichen einer Papageienkrankheit. Die Tierärztin war selber überrascht von dem Ergebnis, damit hätte sie nie gerechnet.

    Gott sei Dank war die Kleine nicht mit den anderen zusammen in einem Zimmer gewesen. So das eigentlich eine Ansteckung ausgeschlossen ist.
    Der Arzt vom Veterinämt kommt aber trotzdem noch mal und eine Kotprobe von allen Nymphies zunehmen.

    Ich bin fassungslos, warum mußte das ausgerechnet Saaranya passieren.

    Traurige Grüße

    Eva, das Traumfeelein
     
  15. X800

    X800 Tierliebhaberin :-)

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    Liebe Eva...

    das tut mir leid. Ich habe so gehofft, dass sich alles zum Guten wendet! :(

    Nun fliegt die Kleine fröhlich und ohne Schmerzen durch das Regenbogenland.
    Behalte sie fest in Deinem Herzen... dann wird die immer ganz nah bei Dir sein!
     
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