brütende henne hustet

Diskutiere brütende henne hustet im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hi! Ich erinnere mich, irgendwo hier schon mal was zu dem Thema gelesen zu haben, konnte es jetzt aber nicht mehr wiederfinden. Und zwar geht...

  1. sushi

    sushi Guest

    Hi!

    Ich erinnere mich, irgendwo hier schon mal was zu dem Thema gelesen zu haben, konnte es jetzt aber nicht mehr wiederfinden. Und zwar geht es um meine Kanarienhenne, die gerade brütet (aber ganz ohne Beteiligung eines Hahns). Ich hab sie im Winter gekauft und mich darüber gewundert, dass sie keinen klitzekleinen Laut von sich gab. Erst im Frühjahr begann sie, sich zu artikulieren, aber nur ganz leise und es klang stets ein bisschen heiser. Dann fing sie auch noch an zu husten (wobei ich nicht sicher bin, ob man das so nennen kann, denn eigentlich klingt es nicht wie Husten - sie macht eben ein Geräusch). Besonders schlimm wurde es, als sie das erste Mal anfing, zu brüten. Nachts machte sie immer öfter diese komischen Geräusche. Ich brachte sie dann, nachdem sie freiwillig ihr Nest aufgegeben hatte, zur Vogelpoliklinik. Dort untersuchte man sie ziemlich genau, machte auch einen Abstrich von der Kloake und vom Schnabel. Das Ergebnis war, dass keine Lebewesen gefunden wurden, die dort nicht hingehören. Nichts beunruhigendes. Da es der Henne wieder besser ging, bin ich der Sache nicht mehr nachgegangen. Der TA meinte, es sei wohl eine einfache Erkältung gewesen, die schon am Abheilen sei.
    Nun brütet sie schon wieder - und hustet. Die ganze Nacht! Sicher schwächt das Brüten so ein ohnehin geschwächtes Tier weiter. Soll ich ihr das Gelege denn wegnehmen? Kann es denn was Gefährliches sein, obwohl die Untersuchung vor ein paar Wochen nichts ergeben hat? Wie soll ich mich am besten verhalten? Eine Henne im Nest sollte man wohl vermutlich nicht zum TA schleppen, oder?

    Wäre mal wieder dankbar für Euren Rat.

    Gruß

    Sushi.
     
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  3. Addi

    Addi Guest

    nein das sollte man nicht

    aber darüber nachdenken ob im eigentlichen nistmaterial eventuell der Auslöser zu finden ist
     
  4. #3 Nancy, 1. Mai 2003
    Zuletzt bearbeitet: 1. Mai 2003
    Nancy

    Nancy Samtpfotenpflegerin

    Dabei seit:
    8. Juli 2002
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    790
    Zustimmungen:
    3
    Ort:
    Mainz
    Hallo Sushi,

    ich möchte jetzt ungern aus der Ferne herum spekulieren, aber ich kann Dir Deine letzte Frage sehr sicher beantworten.
    Eine meiner Hennen sitzt zur Zeit auf ihrem Nest und bebrütet die Plastikeier ihrer zweiten Brut, nachdem sie bei ihrer ersten Brut ein Küken mit großer Hingabe allein und ohne Mithilfe eines Hahns aufgezogen hatte.
    Vor 2 Tagen stellte ich nun fest, daß ihre Augen tränten und leicht geschwollen waren.
    Ich vermutete spontan, daß sie sich einen Zug geholt haben könnte.
    Nachdem ich heute feststellte, daß sich ihr Zustand, als auch ihr Allgemeinbefinden nicht gebessert hatten, fing ich sie direkt aus ihrem Nest heraus, setzte sie in eine kleine Transportbox und bin mit der Kleinen zum TA gefahren.
    Der TA diagnostizierte, daß die Kleine wohl eine Erkältung hat, aufgrund einer Schwächung des Immunsystems, er hielt aber auch den Kontakt mit Futtermilben nicht für unwahrscheinlich.
    Daher bekam sie Tropfen gegen Milben unter die Flügel geträufelt und ein Antibiotikum gegen die Erkältung gespritzt.
    Zu Hause angekommen, war sie zwar zuerst eine ganze Weile benommen, hat sich dann aber nach etwa 1 Stunde wieder ohne Umschweife in ihr Nest begeben.
    Solltest Du einen vogelkundigen TA in Deiner Nähe haben, würde ich Dein Kanarienweibchen auf jeden Fall noch einmal dorthin transportieren.
    Da sie ja ohnehin bereits geschwächt ist, können ja dadurch auch Probleme beim Eier legen entstehen.
    Ich würde also abwarten, bis das Gelege Deiner Henne vollständig ist und sie dann einem vogelkundigen TA vorstellen.



    __________________
    Liebe Grüße
    Nancy;)
     
  5. #4 EdithII, 2. Mai 2003
    EdithII

    EdithII Guest

    evtl. Vogelmilben!

    Hallo Sushi,


    ich habe auch 2 Hennen, die diese Symptome hatten. Der TA diagnostizierte eine Erkältung und verabreichte ihnen Antibiotikum. Die Beschwerden verschwanden, aber nach 4 Wochen fing alles von vorne an. Nach dem 2.TA-Besuch habe ich es dann gelassen, weil es nichts brachte.

    Kürzlich sind 6 meiner Kanarienküken im Nest gestorben. Die Ursache fand ich dann zufällig: Vogelmilben! Die waren evtl. auch für die Probleme der 2 Hennen verantwortlich.
    Vogelmilben kannst du erkennen, indem du über Nacht ein weißes Tuch über den Käfig hängst und am Morgen auf rote Pünktchen kontrollierst.

    Gruß Edith
     
  6. sushi

    sushi Guest

    Hi,
    vielen Dank für Eure helfenden Hinweise. Ich habe mittlerweile die Diskussion zu diesem Thema im Kanarienforum wiedergefunden - anscheinend ist das ein sehr verbreitetes Problem. Also ich halte die Theorie mit dem Nistmaterial nicht für besonders wahrscheinlich (obwohl mir der Gedanke auch schon durch den Kopf ging), denn als Nistmaterial benutze ich Scharpie, da müsste man doch davon ausgehen können, dass das sauber verkauft wird, oder? Ausserdem war die Henne ja schon vor dem Brüten etwas sonderbar. Sie hat noch nie richtig laut gepiept, sondern höchstens mal so gekrächzt. Das Brüten schlaucht bestimmt, aber ich konnte sie davon nicht abhalten, sie war unglaublich unruhig. Nunja, ich werde eben wieder mal zur TÄ gehen müssen, obwohl das immer sehr frustrierend ist, weil ich sogar in der Vogelklinik das Gefühl hatte, mal eben schnell abgefertigt zu werden. Die haben zwar so ein schön-teures Diagnoseverfahren durchgezogen, aber als da nix bei rauskam, war für die der Fall erledigt. Was ja nun offensichtlich für mein Huhn nicht zutrifft.

    Neulich habe ich mal mit zwei Veterinärmedizinstudentinnen gesprochen und ihnen vorgeschlagen, sich auf Vögel zu spezialisieren, weil da offenbar noch Bedarf besteht. Wisst Ihr, was die mir gesagt haben?: "IIIIIhhhh neeee!!!!! Vögel sind schrecklich, die sterben immer gleich, wenn man die nur anfasst, und man kann überhaupt nix mit denen machen und für so kleine Viecher lohnt sich das gar nicht, das ganze Therapieprogramm zu starten." 0l Ich denke, mit so einer Einstellung sollten sie vielleicht in Schlachthöfen arbeiten, oder?

    Soweit.

    Gruss, sushi
     
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