Fliegende Käfer

Diskutiere Fliegende Käfer im Motten, Milben und Co. Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo. Seit einigen Monaten habe ich im Wohnzimmer kleine Käfer. Die sind ca. 2mm groß. Sie laufen an der Wand und auch an der Decke. Das sie...

  1. #1 Angelika K., 4. März 2010
    Angelika K.

    Angelika K. Charly

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    Hallo.

    Seit einigen Monaten habe ich im Wohnzimmer kleine Käfer. Die sind ca. 2mm groß.
    Sie laufen an der Wand und auch an der Decke. Das sie fliegen können habe ich jetzt erst bemerkt.

    Jetzt sitzen sie bei der Sonne als Gruppe vor dem Fenster. :D

    Wenn sie auf dem Rücken liegen, versuchen sie sich umzudrehen. Dafür werden die Flügel geöffnet und sie drehen sich im Kreis.
    Ansonsten sind sie beim krabbeln sehr schnell geworden.

    Bessere Fotos habe ich leider nicht hinbekommen.

    Im WZ ist auch die Voliere. Als Einstreu habe ich Buchenholzgranulat.
    In der restlichen Wohnung sind sie nicht.

    Was sind das für welche?? 8o
     

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  3. GeorgB.

    GeorgB. verstorben am 5.7.2013

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    Hallo Angelika,

    Es handelt sich um den Wollkrautblütenkäfer (Anthrenus verbasci).

    Kurzinfo:

    Biologie: Der ca. 3mm lange Wollkrautblütenkäfer-oder Kabinettkäfer ist bunt gezeichnet. Auf den Flügeldecken finden sich weiße, gelbliche und braune zeichnungen. Die lichtscheuen Larven sind am ganzen Körper behaart und tragen am hinterende lange Pfeilhaarbüschel. Die Käfer suchen nach dem Schlupf das Licht und man findet sie häufig in Fensternähe. Im Frühjahr und Sommer trifft man sie als Pollenfresser an Blüten im Freiland an, bevor die Weibchen zur Eiablage wieder in Räume einfliegen. Nahe verwandte Arten, wie Museums-oder Teppichkäfer, sind in Entwicklung und Lebensweise sehr ähnlich.

    Schaden:

    Da die Larven der Käfer in erster Linie von produkten tierischer herkunft, wie Wolle, Haare, Federn, tote Vögel und Insekten, Pelze, Knochen und Leder leben, richten sie großen Schaden an Textilien, Pelzen usw. an. Des weiteren können sie sehr schädlich an ausgestopften Tieren (Museumspräparate) und in Insektensammlungen werden.


    MfG
     
  4. #3 Angelika K., 4. März 2010
    Angelika K.

    Angelika K. Charly

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    Hallo.

    Vielen Dank. :)

    Davon hatte ich schon reichlich gesehen obwohl die auch sehr klein sind und dann noch hellbraun. 8o

    Ich hoffe nur, die gehen nicht auf lebende Vögel. 8o

    Dann werde ich morgen erstmal das ganze Einstreu entsorgen und sämtliche Ritzen und Fugen absaugen.
     
  5. GeorgB.

    GeorgB. verstorben am 5.7.2013

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    An lebende Vögel nicht...aber so mancher mußte schon den Inhalt seiner Kleiderschränke entsorgen.

    Eine Bekämpfung ist dringend angesagt. Den Wiedereinflug der Käfer kann man mit Insktenschutzgitter verhindern.

    MfG
     
  6. #5 Angelika K., 4. März 2010
    Angelika K.

    Angelika K. Charly

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    Insektenschutzgitter sind an den geöffneten Fenstern immer vorhanden.
     
  7. GeorgB.

    GeorgB. verstorben am 5.7.2013

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    Die jetzigen Käfer mußt Du rauslassen oder besser abtöten, es handelt sich bei ihnen zum größten Teil um den frischen Eischlupf nach durchlauf des Larvenstadiums.

    Irgendwann müssen ja mal Käfer eingedrungen sein oder die Gitter sind undicht oder sie wurden durch irgendetwas anderem von Dir eingeschleppt. Die Möglichkeiten sind vielfach und von hier aus kaum feststellbar. Hoffentlich führen Dein Reinigungsaktionen zum Erfolg (durchaus möglich). Sei aber äußerst penibel. Schau in Deine Schränke, hinter Schränken Fußleisten usw. Schau ob Du Löcher in der Wäsche findest. Auf die Schrankablagen kannst Du fossiles Plankton (ist nicht giftig) ausstreuen und Papier drüberlegen, darauf die Waäsche legen. Hilft schon viel gegen die kriechenden Larven um den Nachschub einzudämmen.....wenn alles nicht ausreichend ist, bleiben nur noch Insektizide...kannst dann bei mir nochmal nachfragen.

    Und stetig weiterbeobachten...über einen längeren Zeitraum (Biologie der Tiere, Eiablage, Entwiclungszeiten von eiern und Larven müssen alles berücksichtigt werden). Nichts mehr sehen heißt noch lange nicht das auch nichts mehr da ist. Auch Insktizide dringen nicht in Eier, Puppen usw. ein. Oft erfolgt nach einiger zeit ein Neuschlupf was zu der Irritation führt das man einen Neubefall hatt.

    MfG
     
  8. #7 Angelika K., 4. März 2010
    Angelika K.

    Angelika K. Charly

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    Hallo.

    Woher bekomme ich morgen das fossile Plankton? Gartencenter??

    Vielen Dank für deine Hilfe. :)

    Ich werde alles absuchen!!! Bisher tauchten die aber "nur" im WZ auf.
    Vielleicht bekomme ich das alleine in den Griff.
     
  9. GeorgB.

    GeorgB. verstorben am 5.7.2013

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  11. #9 Angelika K., 5. März 2010
    Angelika K.

    Angelika K. Charly

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    Hallo Georg.

    Das waren viele! In allen Wachstumsstadien! Unmengen! Wahnsinn was sich da alles so getummelt hat. 8o
    Ich habe das Einstreu entsorgt (Kompost) und erstmal alles ausgewischt.
    Bin ich froh, das wir damals die Holzbalken auf dem Boden und die Fußleisten am Boden
    und an der Wand mit Acryl abgedichtet haben. Da kommt nichts hinter.
    Die Wollkrautblütenkäfer sind nur im Wohnzimmer. Im Kleiderschrank nebenan sind sie nicht.
    Im Flur ist mir ja auch noch nie einer begegnet. :D

    Der Boden der Voliere war zu 2/3 mit Buchenholzgranulat und 1/3 mit Hanfeinstreu ausgelegt.
    Im BHG war alles voll. Im Hanfeinstreu dagegen nur im letzten zusammengefegtem Rest so ca. 10 Stück.
    Aber alles nur Larven. Keine fertigen Käfer.

    Heute habe ich nicht so viele gesehen. die meisten sammelten sich wieder in der Sonne am Fenster. :D

    Wenn ich die Voliere wieder ausstreue, wollte ich das fossile Plankton vorher in die Ecken sprühen? Ist das okay?
    Kann meinem Vogel der darin dann lebt wirklich nichts passieren?
    Ich weiß ja nicht wie das Zeug riecht.
     
  12. GeorgB.

    GeorgB. verstorben am 5.7.2013

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    Normalerweise sind diese amorphen Stäube als Dauerwirksames Mittel für Hohlräume gedacht und ein einatmen sollte möglichst vermieden werden.

    Bei dem empfohlenen Mittel mußt Du die Flasche mit Wasser auffüllen. Nach dem abtrockenen haftet der Staub besser. Bei Stäuben ohne Wasser werden diese wegen der besseren Haftbarkeit statisch aufgeladen. Es kommt zu weniger Aufwirbelungen. Geruchsbelästigung ist keine vorhanden.

    Aufgrund der unterschiedlichen Meinungen darüber habe ich mich noch mal bei einem unserer Biologen erkundigt. Gerade in Vogelvolieren ist der Staub nicht gefährlicher als der Staub, der durch Vögel selbst produziert wird; war die Kernaussage.

    Bei fossilem Plankton sind die Silikatanteile von Natur aus schon sehr gering.

    "Alles nur Larven" schreibst Du, gerade auf die solltest du Dein Augenmerk richten..die Käfer richten .....außer der Vermehrung....keinen Schaden an. Eigentlich brauchst Du die Voliere (denk daran, ich kenne Deine Voliere nicht. Es gibt durchaus Anlagen wo es Sinn macht) nicht behandeln, es sei denn Du willst die Vögel auch vor Milben usw. schützen. Konzentriere Dich auf Fußleisten, dunkle Stellen z.B hinter Schränken oder die Dir bekannten Stellen. Eine weiträumige Behandlung außerhalb der Voliere ist viel wichtiger.

    Ansonsten mache so weiter...die Beschreibung von dir klingt gut. Schätze das Du das Problem ohne Insktizide in den Griff bekommst.

    MfG
     
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