Hefeerkrankung bei Gelbbrustara

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  1. #1 Sandra 75, 23. Juli 2004
    Sandra 75

    Sandra 75 Guest

    Wir haben in diesem Jahr Probleme mit unseren Gelbbrustara - Handaufzuchten, alle Tiere sind an Hefepilzen erkrankt.

    Mich interessiert wie ich die Hefepilzerkrankung vermeiden kann und welche Behandlungsmethoden angewandt werden können. Werden von anderen Züchtern Zusätze ins Handaufzuchtsfutter gegeben?
     
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  3. #2 araliebhaber, 23. Juli 2004
    araliebhaber

    araliebhaber Guest

    Hallo Sandra

    Denke mal das du so heißt. Herzlich willkommen hier.

    Was für ein Aufzuchtfutter nimmst du denn? Marke und Namen des Futters würden mich intressieren.

    Zu deiner Frage. Ich nehme von der Firma Kayttee das Aufzuchtfutter für Ara´s. Dazu gebe ich ab und an noch etwas Korvimin oder Calci-Lux die mit untergerührt werden. Zu den Behandlungsmethoden kann ich dir nicht weiterhelfen.
     
  4. #3 Sandra 75, 23. Juli 2004
    Sandra 75

    Sandra 75 Guest

    vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Ich füttere unseren Vögeln auch Kaytee und gebe ab und zu bird benebac dazu. Ich hätte gern gewust wie ich die Ansteckung mit Hefepilzen vermeiden kann. Alle Spritzen werden abgekocht, jeder Vogel bekommt eine andere, Papietücher werden bei jeder Fütterung gewechselt ...
     
  5. #4 Ann Castro, 23. Juli 2004
    Ann Castro

    Ann Castro Guest

    Bei der Handaufzucht können Bestandteile aus der Kropfmilch der Eltern nicht dupliziert werden. u.A. das mikrobiologische "Klima". Mann kann Abhilfe schaffen, indem man Bird BeneBac beimischt. Manche Züchter fügen auch Kot der Elterntiere dem Aufzuchtfutter zu.

    Der Immunschutz von handaufgezogenen Papageien ist generell schwächer als der von Naturbruten, weil durch die Kropfmilch auch Immunschutz gefüttert wird. Dies schwächt auch den Wiederstand gegen Hefen.

    Hefepilze sind meist im Organismus vorhanden. Schlimm wird es nur, wenn sie überhand nehmen. Hoher Zuckergehalt fördert das Wachstum von Hefen. Bei einer Behandlung gegen Hefen, würde ich kein Obst füttern wg des Fruchtzuckers (ich weiss nicht, ob du evtl welches püriert untermischst?). AUch würde ich den evtl. Zuckergehalt des Aufzuchtmittels überprüfen.

    Wenn Du an präzise Angaben nicht herankommen kannst, kannst Du dazu einen Geschmackstest verschiedener Aufzuchtmittel durchführen. Manche schmecken auffallend süss.

    LG,

    Ann.
     
  6. #5 Sandra 75, 23. Juli 2004
    Sandra 75

    Sandra 75 Guest

    Vielen Dank für die Antwort.

    bei dem Gelbbrustara, bei dem der Befall zur Zeit am Schlimmsten ist, ist 3 Wochen und bekommt nur Kaytee und Bird Benebac. Die Beschreibung auf dem Aufzuchtsfütter ist nur in engl..

    Die Untermischung von Kot der Elterntiere traue ich mir ehrlich gesagt nicht. Kann der Befall der Hefepilze vieleicht noch andere Ursachen haben.
     
  7. Raymond

    Raymond Guest

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  9. #7 Ann Castro, 23. Juli 2004
    Ann Castro

    Ann Castro Guest

    Haben die Eltern es überhaupt gefüttert? Könnte es sein, dass die Eltern Hefen haben und sie auf die Kleine übertragen wurden?

    Alternativ, falls die Eltern es noch mitmachen würden - hängt davon ab, wann Du sie aus dem Nest genommen hast, könntest Du es von den Eltern füttern lassen, wg Stärkung des Immunsystems? Ein Junges nach längere Zeit wieder zuzuführen ist allerdings gewagt.

    Wie behandelst Du sie? Das Problem ist, dass das Tier so jung ist. Was bei einem älteren Tier funktionieren kann, würde ich bei so einem Jungtier einfach nicht wagen. Was sagt denn der TA dazu?

    LG,

    Ann.
     
  10. #8 Ann Castro, 24. Juli 2004
    Ann Castro

    Ann Castro Guest

    Noch was: Utensilien müssen nach jeder Anwendung sterilisiert werden. Breireste nicht aufheben und auf keinen Fall wiedererwärmen.

    LG,

    Ann.
     
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Hefeerkrankung bei Gelbbrustara