Kanarien einäugig blind - rubbelt sich den Kopf

Diskutiere Kanarien einäugig blind - rubbelt sich den Kopf im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo. Einer meiner Kanarien (Alter unbekannt, ist mir vor 13,5 Jahren zugeflogen) ist auf dem linken Auge blind. Oft rubbelt er mit diesem...

  1. Luni

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    Hallo.

    Einer meiner Kanarien (Alter unbekannt, ist mir vor 13,5 Jahren zugeflogen) ist auf dem linken Auge blind.
    Oft rubbelt er mit diesem Auge auf den Ästen rum.
    Das führt dazu, dass das Auge immer mal wieder entzündet ist und er keine Federn mehr auf der linken Gesichtshälfte hat.
    Beim Tierarzt haben wir eine lange Behandlungs- und Untersuchungsphase hinter uns (keine Parasiten, Pilze, Erkrankungen).
    Der Tierarzt kam zu dem Schluss, dass mein Vogel ansonsten gesund ist und die ganze Problematik wirklich auf das blinde Auge zurück zu führen ist.
    Man könne ansonsten nicht viel machen, da der Vogel dieses Rubbel-Verhalten als Zwang / Tick entwickelt hat.

    Das mag ich so nicht ganz hinnehmen.
    Ich würde ihm total gerne Leidensdruck und Rubbelzwang mindern.
    Vielleicht hat ja jemand irgendeine Idee / ähnliche Erfahrung ?
     
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  3. #2 Alfred Klein, 8. August 2014
    Alfred Klein

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    Hallo Luni,

    Tip habe ich keinen. Aber eine Frage. Ist der Tierarzt denn ein vogelkundiger Fachtierarzt? Das zu wissen wäre hilfreich.
     
  4. #3 charly18blue, 9. August 2014
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
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    Hallo Luni,

    herzlich willkommen in den Vogelforen.

    Ich habe auch einen Vogel (Welli, Herbert), der ein dauerentzündetes bzw. trändendes Auge hat. Auch er hat die Angewohnheit sein Auge immer an den Stange zu reiben, was nicht gerade förderlich ist. Ab und an bekommt er dann mal Gentamicin Augentropfen über 10 Tage. Ansonsten habe ich Euphrasia Augentropfen hier. Die sind rein pflanzlich und helfen bei konsequenter Anwendung auch das Jucken usw. zu lindern. Ab und an muß ich ihn auch zwangsbaden, weil sein Auge, die Federn dann rundherum durch das Sekret verkleben.

    Aber egal mit welcher Behandlung wir bekommen es nicht weg - das Tränen, das Reiben -, man kann es nur lindern.
     
  5. Luni

    Luni Neues Mitglied

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    Mein Tierarzt ist Fachtierarzt für Kleintiere und hält selbst auch Kanarien.
    Ich bin dort schon seit über 15 Jahren mit meinen Tieren und habe an sich Vertrauen in seine Kompetenz.
    Mir ging es auch nicht darum, seine Diagnose anzuzweifeln. Die klang an sich für mich schlüssig. (es sei denn, ihr erzählt mir hier etwas völlig anderes).

    Mein Problem ist eher: Was mach ich jetzt daraus?
    Salben und Tropfen haben wir auch schon alles hinter uns. Das Auge ist ja an sich auch einfach nur blind. So ca. alle 4 bis 6 Wochen ist es dann auch mal entzündet, wenn er sich genug Dreck reingerubbelt hat. Dann kann ich halt beim Tierarzt eine antibiotische Augensalbe rausholen. Manchmal haben wir das aber auch schon mit der ganz normalen Augenwundheilsalbe aus der Apotheke weg bekommen. Aber so kann das doch jetzt nicht laufen bis an sein Lebensende? :(

    Mein Tierarzt vertritt halt den Standpunkt, dass mein Hähnchen halt schon ein alter Senior ist, und Gebrechen und Macken im hohen Alter halt dazu gehören.
    Ich bin jetzt halt am Grübeln, wie man Linderung verschaffen könnte... mich macht es halt traurig und ich werd auch ganz juckelig, wenn ich ihn dabei sehe :(
    Mein Mann hatte die Idee, aus einem Stück Schaumstoff so etwas wie einen kleinen Helm herauszuarbeiten, der den Schnabel und das gesunde Auge frei lässt. Aber erstens wie sollte man den befestigen? Und zweitens würde der Vogel sich den "Helm" genauso wie das Auge wegrubbeln wollen?
    Oder vielleicht hat hier schon jemand gute Erfahrung mit alternativen Heilmitteln gemacht, die mein Hähnchen vielleicht wieder ein bischen augeglichener machen, dass er nicht so intensiv diesen Druck hat, rubbeln zu müssen.
    Oder sagt ihr mir, die Diagnose meines Tierarztes ist völliger Murks?

    Ich bin offen, aufgeschlossen und dankbar für Eure Antworten!
     
  6. #5 Alfred Klein, 9. August 2014
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Luni,

    Keiner zweifelt an der Kompetenz Deines Tierarztes. War nur eine Frage um die Kompetenz des Tierarztes zu erkennen.
    Tja, was tun? Wie Susanne schon schreibt ist das fast unmöglich. Du kannst nur versuchen mit den Mitteln die Susanne angegegeben hat das Verhalten zu beeinflússen. Vielleicht können ja die Euphrasia Augentropfen auch ein wenig helfen. Die schaden jedenfalls nicht.
    Drück Dir die Daumen.
     
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  8. Luni

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    Hallo, Alfred.

    Es kam bei mir auch nicht so an. Ich hab wohl ein bischen zu verteidigend geantwortet? ;)
    Naja, ich kann den ja für den tollsten Tierarzt der Welt halten. Aber wenn ihr jetzt alle Zweifel an der Diagnose geäußert hättet, hätte ich mich schon um eine zweite oder dritte Meinung bemüht.
    Nur bin ich halt auch froh über jede Fahrt, die ich meinem Kanarien-Opi nicht antue.
    Daher auch meine Idee, mal hier nachzufragen. Man trifft bei anderen Tierbesitzern ja oft auch auf Ideen, Tipps & Tricks für den Alltag, die der eigene Tierarzt vielleicht gar nicht kennt.

    Ich hab mir die Augentropfen eben mal angesehen. Vielleicht wäre das noch mal eine Unterstützung.
    Mehr Flüssigkeit spült vielleicht auch den Dreck öfters mal aus dem Auge raus, dass es sich dann seltener entzündet?

    Lieben Dank schon mal!
     
  9. enibas

    enibas Stammmitglied

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    Hallo Luni,

    ich habe auch sehr gute Erfahrungen gemacht mit den homöopathischen Augentropfen Oculoheel (war mal eine Empfehlung von Userin papugi hier).

    LG
    Sabine
     
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