Meine Blaustirnamazone niest

Diskutiere Meine Blaustirnamazone niest im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, habe einen Blaustirnamazonen-Hahn mit 9 Monaten. Seit einigen Tagen niest er sehr viel. Ab und zu niest er auch flüßigkeit mit aus und...

  1. #1 nicky2303, 31. März 2005
    nicky2303

    nicky2303 Guest

    Hallo,

    habe einen Blaustirnamazonen-Hahn mit 9 Monaten. Seit einigen Tagen niest er sehr viel. Ab und zu niest er auch flüßigkeit mit aus und seine Nase ist ab und an feucht (Läuft aber nicht). Aber so ist er Fit, er ist nicht aufgeplustert, Augen sind nicht verändert, Kot ist auch normal er gähnt nicht (hatte auch schon eine Amazone mit Aspergillose). Kann es sein das er sich nur erkältet hat? denn hatte ihn für 2 Tage mal in ein anderes Zimmer gestellt wo es etwas kühler war.

    Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?

    Habe gelesen im Forum das man Echinacea reichen kann? Bekomme ich das in der Apotheke und wie muß ich das anwenden?

    Gruß

    Nicky2303
     
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  3. Stefan.S

    Stefan.S verstorben März 2011

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    Hallo Nicky,

    > Seit einigen Tagen niest er sehr viel. Ab und zu niest er auch flüßigkeit mit aus und seine Nase ist ab und an feucht

    Du solltest vorsichtshalber mit dem Vogel zum Tierarzt gehen. Gelegentliches Niesen ist normal. Ausfluß aber nicht mehr.

    > Habe gelesen im Forum das man Echinacea reichen kann? Bekomme ich das in der Apotheke und wie muß ich das anwenden?

    Lass' es. Man kann vieles 'auf Verdacht' anwenden. Aber vor der Behandlung sollte - bei Vögeln wie bei Menschen - eine fachgerechte Diagnose stehen. Selbstmedikation ohne Plan, was man eigentlich behandelt, ist IMHO sinnlos.

    Viele Grüße, Stefan
     
  4. #3 Thomas B., 1. April 2005
    Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Hallo Nicky,
    ich sehe das nicht dramatisch. Etwas feuchtes Niesen (wenn es kein eitriger Ausfluß, Schleimhautschwelllungen oder dgl. ist), gibt sich oft von selbst. Wie Du schon richtig vermutest, reicht die Ankurbelung der unspezifischen Immunabwehr mit größter Wahrscheinlichkeit aus und ist der richtige Weg. Ich empfehle Rotlicht, Echinacea und Propolis in niedrigen D-Potenzen, tgl. je 5-6 Globuli oder Tropfen ins Trinkwasser.
    Ein Gang zum TA wird m.E. erst notwendig, wenn sich die Symptome verschlechtern; vorher ist die Gefahr groß, daß wieder völlig unsinnig Antibiotika eingesetzt werden.
    LG
    Thomas
     
  5. #4 nicky2303, 1. April 2005
    nicky2303

    nicky2303 Guest

    Hallo Thomas,

    Danke für Deinen Tipp werde mir gleich heute mal Echinacea und Propolis besorgen. Er niest nur (kein eitriger Ausfluß) was aber heute schon besser ist, werde auf jedenfall erstmal Echinacea und Propolis ausprobieren u. falls es nicht helfen sollte und sich verschlechtert gehe ich aufjedenfall zum TA.

    LG Nicky
     
  6. #5 Thomas B., 1. April 2005
    Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Liebe Nicky,
    und bitte das Rotlichtangebot nicht vergessen. Es ist bei Erkältunhen sehr wichtig. Laß Dich bloß nicht durch das viele dumme Zeug im Rotlicht-Thread, daß es angeblich schädlich für die Augen sein könnte, verunsichern.
    LG
    Thomas
     
  7. Stefan.S

    Stefan.S verstorben März 2011

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    Das ist wohl leider nur allzu oft wahr. Wenn der Tierarzt nicht in der Lage ist, eine Diagnose zu stellen, sondern erstmal alle Vogelkrankheiten pauschal mit Antibiotikum plus Vitamin-/Mineralpräparat behandelt, kann man sich den Gang zum Tierarzt auch sparen. Wirklich 'vogelkundige' TA gibt's leider nicht allzu viele.

    Viele Grüße, Stefan
     
  8. #7 nicky2303, 1. April 2005
    nicky2303

    nicky2303 Guest

    Hallo Stefan,

    da hast du recht mit dem Antibiotikum. Daran ist meine letzte Blaustirnamazonen-Henne gestorben. Sie hatte Aspergillose und es wurde nicht erkannt sondern der TA meinte es könnte eine Erkältung sein und hat Ihr Antibiotikum gegeben was aber natürlich die Aspergillose verschlimmert hat und sie dann auch daran gestorben ist. War auch noch einige male in einer Tierklinik denn nach einer Woche Antibiotikum ist ist sie mir einfach von der Stange gefallen, dann endlich wurde in der Klinik festgestellt das es Aspergillose ist. Aber durch das Antibiotikum war dort auch nicht mehr viel zu machen. Sie haben es zwar geschafft das sie noch einen Monat lebte aber mehr auch nicht.

    Gruß

    Nicky
     
  9. Stefan.S

    Stefan.S verstorben März 2011

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    Hallo Nicky,

    > da hast du recht mit dem Antibiotikum. Daran ist meine letzte Blaustirnamazonen-Henne gestorben. Sie hatte Aspergillose und es wurde nicht erkannt

    :-(((

    Bei Aspergillose ist das eigentlich nicht so schwer - das sollte IMHO schon jeder Kleintierarzt erkennen. Aber die Geschichten von Fehlbehandlungen durch inkompetente Tierärzte sind wohl leider endlos.

    Wir hatten hier z.B. mal einen Graupapagei, der eine Uveitis (Augenentzündung) hatte. Der vom Vorbesitzer konsultierte TA hat flugs eine Antibiotika-Salbe verschrieben. Tja, das war leider völlig daneben. Weil eine Uveitis keine bakterielle Entzündung ist, und Antibiotika in dem Fall sinnlos waren. Wäre der Vogel gleich richtig mit Cortison behandelt worden, wäre er an dieser Krankheit nicht fast völlig erblindet Als wir dann mit ihm zum Augentierarzt gingen, war es leider schon zu spät...

    > sondern der TA meinte es könnte eine Erkältung sein

    Klar. Wenn ein TA keine Ahnung hat, 'diagnostiziert' er erstmal eine Atemwegsinfektion...

    Wir haben hier das große Glück, die "beste Vogeltierärztin der Welt" (tm) in Reichweite zu haben. Die untersucht immer sorgfältig und behandelt angemessen. Unser Grauer hatte letztens ein ulcus (Geschwür) im Rachenraum. Und das ist ganz ohne AB erfolgreich behandelt worden. Natürlich waren AB für den Notfall vorgesehen. Aber weil wir es anders versucht haben (und die Tierärztin genug Interesse an dem Geier hatte, um nach der Erstbehandlung täglich mit uns per Telefon den Zustand des Geiers zu besprechen, anstatt nach einer Verschreibung einfach darauf zu warten, dass man das nächste mal mit dem Vogel - tot oder lebendig - zu ihr kommt) ging es halt auch ohne.

    Diese TA verlangt schon happige Preise. Aber weil sie ausschließlich Vögel behandelt, muss sie halt nur davon irgendwie leben. Und das Geld ist gut angelegt - die hat uns schon einige Geier vor dem Tod bewahrt, die eine Behandlung beim 08/15 Kleintierarzt nicht überlebt hätten.

    Viele Grüße, Stefan
     
  10. #9 nicky2303, 1. April 2005
    nicky2303

    nicky2303 Guest

    Hallo Stefan,

    den richtigen Tierarzt zufinden ist echt ein Problem mit Vögeln bei mir in der nähe gibt es leider keinen TA der sich auf Vögel spezialisiert hat. Ich muß immer mindestens über 100 Kilometer fahren. War auch schon einmal in der nähe von München bei einen sehr guten TA war zwar nicht billig habe für einen normale Untersuchung einige 100€ von € dort gelassen aber das war es mir wert so wußte ich das sie wirklich gesund ist denn sie war schon 17 Jahre alt wo ich Sie gekauft habe und Ihr Partner ist zuvor vor 1 Woche einfach gestorben.

    Bei meinen kleinen Hahn (Tico) probier ich jetzt mal die Tipps von Thomas aus ich hoffe das es hilft wenn nicht falls es schlimmer werden sollte geht es gleich am Montag zum TA. Zum Glück hat er heute keine nasse Nase und niest auch nicht mehr. Er ist eigentlich voll lebendig er ist aktiv und hat mich gleich mit Hallo begrüßt wo ich von der Arbeit heimgekommen bin.

    LG Nicky
     
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  12. Stefan.S

    Stefan.S verstorben März 2011

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    Hallo Nicky,

    > den richtigen Tierarzt zufinden ist echt ein Problem

    Weiss' ich. Wir waren früher auch mitunter (zum ersten und zum letzten mal) bei TÄ vor Ort... die manchmal schon daran scheiterten, dass sie einen Papagei nichtmal richtig greifen und halten konnten...

    > mit Vögeln bei mir in der nähe gibt es leider keinen TA der sich auf Vögel spezialisiert hat. Ich muß immer mindestens über 100 Kilometer fahren.

    Da ist wohl jeder, der nicht in der Nähe von Ballungsräumen wohnt, ziemlich aufgeschmissen. Wir wohnen zum Glück vor den Toren Berlins, wo es mehrere gute TÄ gibt, die sich nur auf Vögel spezialisiert haben. Auf dem 'platten Land' wüßten wir uns da wohl auch keinen Rat.

    > Zum Glück hat er heute keine nasse Nase und niest auch nicht mehr.

    Ist doch super. Gelegentlich mal eine leichte Erkältung ist, wie Thomas schon schrieb, auch kein Problem. Zugluft vermeiden, Rotlicht und ggf. Mittel zur Stärkung der Abwehrkräfte... dann wird das schon.

    Wenn der Ausfluss dauerhaft ist oder der Vogel sichtbare Atemprobleme hat, sind die 100 km Fahrt halt unvermeidlich. Ich bin da nur aus Erfahrung vorsichtig, weil auch 'harmlose' Symptome (wenn auch selten) durch Pneumonie, Psittakose o.ä. bedingt sein können. Und v.a., weil einem die Viecher so schnell wegsterben können, wenn man zu lange wartet. Graue oder Amas nun nicht so schnell, bei Agas geht das schon zügiger :-/

    Aber wir erreichen zum Glück den Vogel-TA in 50 km / 1 h Fahrtzeit, da ist es weniger ein Problem, sofort da vorbei zu schauen.

    Viele Grüße, Stefan
     
  13. nicky2303

    nicky2303 Guest

    Hallo,

    war letzte Woche beim TA. Leider hat er Schatten in den Luftsäcken aber genaueres weiß ich noch nicht. Bekommt jetzt zur Vorsorge über einen Inhalator Antibiotikum und ein Pilzmittel. Gebe ihn aber auch noch nebenbei weiter die Propolistropfen.

    Gruß Nicky
     
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