Pärchen oder nicht?

Diskutiere Pärchen oder nicht? im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo, wie ich ja damals schon schrieb haben wir für unsere Aufnahmenymphib Rudi (jetzt gut 1 Jahr alt) vor ca. 4 Monaten einen Partner (Bibo ca...

  1. #1 Heiko + Irmgard, 4. Februar 2004
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    Hallo, wie ich ja damals schon schrieb haben wir für unsere Aufnahmenymphib Rudi (jetzt gut 1 Jahr alt) vor ca. 4 Monaten einen Partner (Bibo ca 7,5 Jahre) )besorgt.

    Sie sind eigentlich ständig relativ dicht beisammen. Haben sich anfangs auch gepaart (schon seit Wochen nicht mehr).

    Aber ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich eine glückliche Verpaarung ist.

    Bibo ist sehr dominant. z.B. dürfen wir Rudi nicht duschen... dann kommt er sofort angerannt und hackt nach ihr8o .

    Wir haben Rudi immer in die Voli zurückgetragen indem wir sie auf eine Futterschale haben steigen lassen (auf den Finger kommt sie nicht), doch Bibo treibt sie immer weg wenn er merkt das wir mit der Schale kommen:k.

    Mittlerweile haben wir die beiden auch schon 4 Wochen in einem Kasten brüten lassen, da Rudi nicht aufhörte Eier zu legen.
    Sie haben sich zwar abgewechselt (Bib tagsüber und Rudi nachts) aber immer wenn Rudi es tagsüber gewagt hat in den Kasten zu kommen oder auch nur zu gucken, dann hat Bibo sie vertrieben.
    Einmal haben wir im Kasten so komischen fiepsen gehört, das wir uns doch mal getraut haben in Kasten zu gucken... da mussten wir sehen, wie Bibo Rudi in den Hinterkopf gebissen hat!!8o

    Ist das denn wohl so normal??
    Manchmal kommt es mir so vor als ob es Rudi dadurch eher schlechter hat als vorher:?
     
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  3. Federmaus

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    Hallo H +I :0-


    Es gibt bei den Nymphen wie auch bei uns die Unterschiedlichsten Charaktere.
    So wie sich das bei Euch anhört sind ein sehr dominanter Hahn und eine duckmäuserische Henne zusammengekommen.

    Ob es Rudi jetzt besser geht :? Oder ob sie unter der Bevormundung von Bibo leidet weiß ich leider auch nicht.

    Hat sie sich verändert? Ist sie ruhiger, teilnahmsloser, lustloser ........ geworden ?
    Wenn ja, würde ich mir eine Neuverpaarung überlegen.
     
  4. Stefan R.

    Stefan R. Guest

    Hallo,

    naja, also es ist durchaus in manchen Fällen normal, dass einer der Partner sehr dominant ist. Bei den Wellensittichen z.B. hat das Weibchen immer Vorrang und die Männchen ihr gegenüber eine "Beißhemmung". Bei den Nymphen ist das Ganze nicht so stark ausgeprägt, weil sie ein anderes Naturell haben, es ist aber nicht auszuschließen, DASS ein Partner ständig dominieren will.

    Dadurch, dass die beiden evtl. momentan wieder in Brutstimmung sind, ist das Aggressionspotential sowieso erhöht. So wird es auch damal gewesen sein, als die beiden gebrütet haben. Da "ticken" Hähne und Hennen schonmal aus, deshalb sollte man brütende Pärchen auch immer einzeln setzen und keine Koloniebrut machen.

    Wenn das eintritt, was Heidi beschrieben hat, nämlich, dass der Henne ganz offensichtlich Zeichen von Stress (Teilnahmslosigkeit etc.) anzusehen sind, dann solltet Ihr schnell was unternehmen, denn bei Paaren mit extremen Charakteren (dominanter Bibo, brutlustige Rudi) kann die Situation schnell entarten.
    Auch bei Nymphen kann es blutige Folgen haben, sie sind im Extremfall nicht zu unterschätzen:( Du musst auch bedenken, dass sie u.U. Dauerstress ausgesetzt ist, das kann auch zu vorzeitigem Tod führen.
     
  5. #4 Heiko + Irmgard, 5. Februar 2004
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    Genau davor habe ich ja Angst! (Dauerstress/ vorzeitiger Tod)

    Gerade gestern konnte ich wieder mal beobachten, das Bibo Rudi krault und wenn er dann meint das er jetzt dran wäre hält er Rudi das Köpfchen hin.
    Die krault aber nicht zurück... also krault er sie nochmal ... sie krault nicht zurück... das geht dann so 2-3 mal hin- und her und dann hackt er nach ihr.
    Ich weiß nicht ob Rudi vielleicht einfach noch zu jung ist??
    Aber sie ist mittlerweile ja schon 1 Jahr alt.
    Und ich habe auch schon mal gesehen, dass sie ihn gekrault hat...Also weiß sie ja wohl grundsätzlich schon was sie machen soll??!!

    Ist es dann vielleicht ein Zeichen das sie ihn doch nicht mag das sie ihn nicht krault??

    Und was sollten wir denn im Extremfall mit Bibo machen?
    Meint ihr das eine resolutere Henne besser mit ihm klarkommen würde?
    Wir brauchen ihn ja nicht zu vermitteln, damit er die nächste Henne "fertig" macht.

    Die Entscheidung ist echt nicht leicht...
    Wenn er sie eindeutig "mishandeln" würde, wäre der Fall ja klar... aber manchmal sitzen sie ja auch ganz friedlich beisammen.. Zum Beispiel wenn er sie krault...

    Er ist ja kein "schlechter Nymph"!!
     
  6. Nicole26

    Nicole26 Guest

    Leidensgenossen

    Hallo,

    mir geht es genauso mit meinen Beiden.
    Er ist ein sehr dominanter Hahn (und sehr auf mich fixiert) und sie eine schüchterne Henne. Ständig sehe ich wie sie ihr Köpfchen ihm hinhält und er faucht sie an. Jetzt fängt sie an sich selbst zu kraulen. Also sie krault sich mit ihrem Füßchen ganz langsam am Kopf und Hals (kennt das noch jemand???)
    Gebrütet haben sie zwar schonmal aber so die große Liebe ist es nicht gerade. Kann mich aber auch nicht von ihr trennen und werd es auch nicht tun. Ich denke mal solange sie nicht wirklich giftig zueinander sind (obwohl sie sich beim brüten mal beide die Kopffedern komplett weggepiekt haben) und sie sich auch rufen wenn einer im anderen Zimmer ist, ist es zumindest eine Freundsschaft!
     
  7. Stefan R.

    Stefan R. Guest

    Hm, also so lange es nicht andauernd Streit gibt, würde ich den beiden Zeit geben. Es kann halt auch sehr lange dauern, das darf man nicht vergessen.

    Ich habe meine beiden (2 Hähne) getrennt, weil es dauernd Zoff gab, da gab es fast gar keine ruhige Minute mehr.
     
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  9. #7 Heiko + Irmgard, 5. Februar 2004
    Heiko + Irmgard

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    Aber wenn es so RICHTIG lange dauert... ist es dann wirklich Liebe?
    Oder haben sie es dann nicht vielmehr einfach aufgegeben und beschlossen: Wenn sie sich schon nicht loswerden, müssen wir uns eben zusammenraufen? (in hinblick auf ZWANGSverpaarung?)
     
  10. Stefan R.

    Stefan R. Guest

    Ich hab von Fällen gehört, in denen es 1-2 Jahre gedauert hat, bis sie richtig zusammen waren.

    Klar, ob man dann noch von Liebe sprechen kann ist fraglich. Aber wir dürfen die Nymphen auch nicht zu sehr vermenschlichen. Bei ihnen spielen Instinkt und einfache Triebe (Fortpflanzungstrieben) eine sehr große Rolle.

    Ihr könnt natürlich versuchen, wenn es gar nicht besser wird, eine Neuverpaarung in Angriff zu nehmen, aber das bedeutet auch wieder Stress für die Tiere. Und solange sie auch noch immer friedliche Phasen haben, würde ich ihnen eher nicht den Stress zumuten.

    Wie gesagt, bei dauerhaftem, richtig heftigem Streit würde ich auf jeden Fall eingreifen, aber wenn es zwischendurch mal kleine Querelen gibt, ist das denke ich nicht unbedingt nötig, da sollte man ihnen doch noch Zeit lassen.

    Wie ist es denn, zeigt Rudi deutliche Anzeichen von Stress?
     
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