Rotkopfsittichmännchen sucht neues Zuhause oder habt ihr eine Idee

Diskutiere Rotkopfsittichmännchen sucht neues Zuhause oder habt ihr eine Idee im Südamerikanische Sittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo Ihr Lieben ! Ich schau immer mal die Kleinanzeigen durch und bin da auf eine Anzeige gestoßen: 2 Jahre alter Rotkopfsittich mit...

  1. #1 Kathrin72, 10. Mai 2009
    Kathrin72

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    Hallo Ihr Lieben !

    Ich schau immer mal die Kleinanzeigen durch und bin da auf eine Anzeige gestoßen: 2 Jahre alter Rotkopfsittich mit Ziegensittich abzugeben.

    Hab natürlich gleich darauf geantwortet, dass es eine ungünstige Konstellation ist und sie nach Möglichkeit beide getrennt abgeben solle. Zwischenzeitlich kam dann eine Antwort, dass sie jetzt ein Rotkopfsittichbaby (Handaufzucht) zusätzlich habe und dass sie sich noch ein weiteres Rotkopfsittichbaby (Handaufzucht) dazu holen möchte. Daraufhin hab ich ihr geantwortet: Sie solle den Ziegensittich vermitteln und den Großen mit dem Kleinen versuchen, zu vergesellschaften, anstatt ein weiteres Babys zu holen. Sie hat auch meinen Rat befolgt - der Ziegensittich sei mittlerweile in Ziegensittichgesellschaft vermittelt. Auch versuchte sie eine Vergesellschaftung - angeblich dominiert der Große und lässt keinen mehr an den Kleinen heran. Dasselbe habe er mit dem Ziegensittich gemacht - permanent beschützt. Das gefällt ihr natürlich nicht, da sie ja mit dem Kleinen knuddeln möchte. Auch habe der Große den Kleinen angeblich in die Füße gebissen, als er versuchte, selbst doch Kontakt mit den Menschen aufzunehmen und den Großen dabei zu umgehen. Nun möchte sie den Großen doch unbedingt abgeben. Das Resultat: Schlimmstenfalls käme der Große in Einzelhaltung, bestenfalls aber zu einem Partner. Auch das Baby wäre dann für eine gewisse Zeit allein und sie hätte dann früher oder später zwei Handaufzuchten, die, wenn sie Pech hat, ebenfalls dominierend oder aggressiv sind, so dass sie evtl. wieder abgegeben werden.

    Habt ihr einen Rat für mich zur weiteren Vermittlung oder würde jemand den großen Rotkopfsittich bei sich aufnehmen. Angeblich ein Junge und 2 Jahre alt. Ich würde ihn ja nehmen, aber da er so dominant ist, habe ich Angst um meinen restlichen, gemischten Schwarm, zumal er ja mit 2 Jahren auch kein Jungvogel mehr ist, sondern schon seinen Willen durchsetzt und sich evtl. nicht mehr einfügt. Das ist mir eindeutig zu riskant - wäre es ein Baby, hätte ich es versucht, aber auch nur, wenn er ein definitiv ein Junge wäre, denn 1 Mädels zu 2 Jungs zu setzen, würde sicherlich Agressivitäten auslösen, dann auch unter meinen Brüdern.

    Liebe Grüße
    Kathrin !
     
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  3. #2 Christian, 10. Mai 2009
    Christian

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    Hi Kathrin!

    Dann haben wir es zumindest nicht mit einer beratungsresistenten Person zu tun ... das läßt hoffen.

    Denn was Du hier über die Rotkopf-Planung dieser Frau (?) berichtest, bietet mehr als nur Anlaß zur Sorge.

    Von daher wäre es vielleicht nicht schlecht, wenn sie selbst zu dieser Diskussion dazu stoßen würde.

    Sie hätte mit 100%iger Sicherheit zwei extrem schlecht sozialisierte Handaufzuchten und spätere Probleme (z.B. auch Verhaltensstörungen) sind hier nahezu vorprogrammiert.

    Das kann damit anfangen, daß sie schlechte "Esser" sind und kein Grünzeug anrühren oder sie nicht lernen, sich selbst die Krallen zu stutzen. Es wird aber wahrscheinlich auch zu Eifersüchteleien zwischen den beiden Handaufzuchten um den geliebten Menschen kommen, z.B. in der Gestallt, daß sie sich dauernd streiten oder aber jede fremde Person attackieren.

    Nein, aber für die Rotkopf-Halterin:

    Ich würde den älteren Rotkopf behalten und ihm die Chance geben, für eine vernünftige Sozialisation der Handaufzucht zu sorgen. Die Handaufzucht wird trotzdem zahm und mit ein wenig Geduld wird der Ältere sich da einiges abschauen und auch zutraulicher werden.

    Aber wie gesagt, es wäre nicht schlecht, wenn sich die gute Frau zu uns gesellen könnte und wir auch mehr Details über den älteren Rotkopf erfahren könnten, um die Situation realistischer einschätzen zu können. Sind da übrigens noch weitere Vögel im Spiel ... gemeinsamer Freiflug, etc.?
     
  4. #3 Kathrin72, 11. Mai 2009
    Kathrin72

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    Hallo Christian!

    Ich glaube, es ist sinnlos, sie hier mit einzuschalten.

    Habe jetzt noch ein paar Infos bekommen:

    Sie hat den Rotkopf und den Ziegensittich letztes Jahr im Oktober zusammen im Zoogeschäft gekauft. Sie wären schon immer zusammen und somit könnte sie auch beide kaufen - Aussage der Zooladenbesitzer. Der Rotkopf ist 3 Jahre alt und scheint keine Handaufzucht zu sein.

    Den Rat habe ich ihr ja auch gegeben, dass sie dem älteren eine Chance geben und ihm mit dem Kleinen vergesellschaften soll. Hat sie wohl auch gemacht und in den ersten 2 - 3 Tagen ging es gut und dann hätte der Große den Kleinen wohl von allem abgeschirmt und die Besitzer gebissen, sobald sie in die Nähe des Kleinen gekommen sind.

    Sie will sich jetzt definitiv von ihm trennen, da er die Familie angreift und beißt.

    Und nun?

    Liebe Grüße
    Kathrin

    PS: Schick Dir auch gleich nochmals eine PN
     
  5. #4 Christian, 12. Mai 2009
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2009
    Christian

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    Sehr bedauerlich, aber leider war das zu befürchten.

    Ich sag's ja immer wieder, der Verkauf von Tieren über Händler sollte verboten werden.

    Das war anhand des beschriebenen Verhaltens auch meine Vermutung.

    Ja, genau ... weg mit dem Störenfried ... warum soll man sich auch die Mühe machen, sich richtig beraten zu lassen. Und wenn die Handaufzucht schief geht, dann gibt man halt die mißratenen Mistviecher ab und holt sich neue 8(

    Ich könnte :+kotz:

    PS: Du kannst natürlich nix dafür und man kann nur hoffen, daß die Besitzer vielleicht doch noch ein Einsehen haben oder zumindest der adulte Hahn in gute Hände kommt. Ach menno ... sowas macht mich echt sauer.
     
  6. #5 Kathrin72, 12. Mai 2009
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    Hallo Christian !

    Sie hat ja die beiden getrennt - der eine in der einen Stube, der andere in der anderen. Der Große schrie permanent nach dem Kleinen und der Kleine hing ihr, wie sie mir selbst geschrieben hat, wie eine Klette an ihr. Ich hoffe sehr, wenn sie auch schon das Wort Klette benutzt, dass ihr diese Anhänglichkeit auf den Geist geht und es sich vielleicht nochmals anders überlegt. Sie hat sich dann auch entschlossen, die beiden wieder nebeneinander in Sichtweite zu stellen und meinte, der Große würde gar nicht mehr so aggressiv sein, wenn man an seinem Käfig vorbeiginge. Sie meinte auch von selbst - trennen kann ich die beiden wohl nicht mehr, bevor der Neue da ist. Wenigstens etwas, vielleicht schaffe ich es doch noch, dass sie den Großen behält. Ich werd ihr noch schreiben, dass sich das Klettesein noch sehr viel mehr verstärken wird !!! Vielleicht hilft es.

    Liebe Grüße
    Kathrin !
     
  7. #6 Christian, 12. Mai 2009
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    Nicht nur das ... der Vogel wird ihr die Bude zusammen schreien, wenn der geliebte Mensch nicht da ist bzw. lediglich das Zimmer mal kurz verläßt. Und wehe, sie hat einen zweiten von der Sorte. Die werden sich wahrscheinlich gegenseitig zoffen, aus Eifersucht um den geliebten Menschen.

    Hier muß SCHNELL gehandelt werden, damit die Situation ins Lot kommt und langfristigen Problemen vorgebeugt werden kann.

    Ich hoffe auf entsprechende Einsicht dieser Frau ... den Vögel und ihr selbst zur Liebe.

    Das Beste wäre, die beiden wieder zusammenzusetzen, damit erstens die Handaufzucht lernt, daß ein Partner wichtiger ist als der Mensch und zudem auch durch den Hahn vernünftig sozialisiert wird, sprich artgerechtes Verhalten lernt, wie z.B. sich selbst die Krallen zu stutzen, wenn sie zu lang werden.

    Die Aggressivität des Hahns wird sich legen, wenn man behutsam vorgeht ... der hat nämlich in erster Linie Angst vor erneuter Einsamkeit. Man darf halt nicht vergessen, daß Südamis einen artgleichen Partner brauchen, wie die Luft zum Atmen. Im Gegenzug wird er von der Handaufzucht lernen, daß man vor dem Menschen keine Angst haben muß.

    Die Probleme dieser Frau sind selbst verschuldet oder wie man so schön sagt hausgemacht. Aber sie sind (noch) lösbar ... hier ist einfach Vernunft und Geduld gefragt.

    Tut sie das nicht, wird sie es bitter bereuen ... und die Leidtragenden sind wie immer die Tiere.
     
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