Rufen schon nach 14 Tagen ?

Diskutiere Rufen schon nach 14 Tagen ? im Kanarienvögel allgemein Forum im Bereich Kanarienvögel; Nochmals hallo, meine süssen Nestlinge sind heute genau 14 Tage alt. Heute habe ich gesehen wie die Mutter mit einer Feder im Schnabel rumgehüpft...

  1. Mark

    Mark Guest

    Nochmals hallo,
    meine süssen Nestlinge sind heute genau 14 Tage alt.
    Heute habe ich gesehen wie die Mutter mit einer Feder im Schnabel rumgehüpft ist. Nistmaterial ist vorhanden und ich habe natürlich gleich ein 2. Nest in den Käfig gehängt.
    Ich weiss nicht wo die Henne die Feder her hat, befürchte jetzt aber natürlich, dass sie vielleicht anfängt die kleinen zu rupfen.
    Was kann ich noch tun, um dies zu verhindern. Zum trennen ist es ja noch etwas zu früh.

    ------------------
    Liebe Grüße

    Mark

    http://www.kanarien-web.de

    P.S. hätte natürlich "Rupfen" heissen sollen, nur lässt sich der Titel leider nicht nachträglich ändern.

    [Dieser Beitrag wurde von Mark am 02. Mai 2000 editiert.]
     
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  3. #2 Silberpfeil, 2. Mai 2000
    Silberpfeil

    Silberpfeil Guest

    Das Problem hatte ich auch, allerdings waren die Kleinen schon ein bißchen älter.
    Ich würde Dir ja raten, Nistmaterial zu reichen, aber dann besteht vielleicht die Gefahr, daß sie sich nicht mehr genug um den Nachwuchs kümmert. Sie werden ja schließlich bis etwa zum 30. Tag gefüttert.
    Was habe ich getan?Ich weiß nicht ob es so richtig war, aber ich habe abgewartet, bis die Kleinen das Nest verlassen haben und sofort das Trenngitter in den Käfig getan und den Vater zum Babysitter abkommandiert. So konnte die Mutter in Ruhe das Nest bauen (ich habe das alte komplett entfernen müssen, weil es so verdreckt war).
    Meine Küken mußten leider ein paar Federn lassen; nun eigentlich keine Federn, sondern eher den Punkerflaum. Ich glaube aber nicht, daß es ihnen geschadet hat. Sie sind dann eben weggehüpft, (auch Robin hat ab und an mal gerupft)und dann war´s okay.
    Ich weiß nicht, ob man das Rupfen irgendwie unterbinden kann. Ich kann es mir nicht vorstellen, aber wenn jemand was weiß... Man sagt ja immer, in einem ausreichend großen Käfig passiert das nicht so schnell; aber meine Käfige sind alle recht groß. Naja, ist ein echtes Domestikationsproblem.
    Tschüü
    Silvia
     
  4. Mark

    Mark Guest

    <BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von mayaniobe:
    aber ich habe abgewartet, bis die Kleinen das Nest verlassen haben und sofort das Trenngitter in den Käfig getan und den Vater zum Babysitter abkommandiert. <HR></BLOCKQUOTE>

    Nur leider fühlt sich der Vater bisher dafür kaum zuständig (ist sowieso ein kleiner Macho [​IMG]). Er füttert (wenn überhaupt) einmal am Tag.

    Aber ich werde es einfach mal weiter beobachten.



    ------------------
    Liebe Grüße

    Mark

    http://www.kanarien-web.de
     
  5. Oli

    Oli Shake A Tail Feather

    Dabei seit:
    16. März 2000
    Beiträge:
    1.594
    Zustimmungen:
    0
    Hallo zusammen !!

    Mit dem Rupfen ist es so ein Problem.
    Generell ist es so, daß ein Weibchen dann die Jungen rupft um gerade das alte Nest mit den weichen Federchen der Jungtiere auszupolstern. In diesem Moment Scharpie zu reichen bringt absolut nichts, denn dem Weibchen geht es nur um das Auspolstern des alten Nestes mit sehr weichem Material.
    Insofern ist sofort zusätzlich ein neues Nest einzuhängen und genügend Nistmaterial zu reichen. Eventuell das alte Nest an andere Stelle - aber tiefer gehangen - und das neue an diese Stelle hängen.
    Oft hilft auch bereits im ersten Fall, das Anbieten von weichem Material - wie z.B. zerrupfte Filzeinlagen oder direkt ein entsprechendes Nistmaterialgemisch.

    Gruß
    Oli
     
  6. soni

    soni Guest

    Hallo Zusammen,

    bei mir habe ich das "Rupfen" noch nicht erlebt. Ich habe sehr wohl bemerkt, das die Henne gleich nach dem Verlassen des Nestes der Küken (ca. nach dem 14 Tag), mit dem erneuten Eierlegen begonnen hat, aber zum Auspolstern hat sie nie die Jungen gerupft.

    Ich hänge dann immer ein zweites Nest rein mit Kokoseinlage u. reiche dann "Wattepats", welches sie sich so fein auseinander zupfen, daß es sich als so weiches Material eignet, wo die Küken nicht gerupft werden müssen.

    Man kann auch sehr weiche Wolle reichen. Eben alles ausprobieren was es so gibt, damit es erst garnicht zum Rupfen kommt.

    Meine Hähne sind perfekte Fütterer, sie setzte ich dann zusammen mit ihren Jungen in die Voliere u. die Jungen werden problemlos weitergefüttert, bis sie selbständig Körner fressen können.

    Die jecken Hennen brüten dann bereits schon wieder fleißig u. kümmern sich dann nicht mehr um ihre Jungen.

    Das sind so meine Erfahrungen.
    Gruß Sonja!
     
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