Stressdermatitis bei Graupapageien

Diskutiere Stressdermatitis bei Graupapageien im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Vogelfreunde, mein Graupapagei hat eine Stressdermatitis, und zwar seit Dezember 2001. Nach etlichen Behandlungen in der TiHo Hannover war...

  1. muckycora

    muckycora Guest

    Hallo Vogelfreunde,
    mein Graupapagei hat eine Stressdermatitis, und zwar seit Dezember 2001. Nach etlichen Behandlungen in der TiHo Hannover war es mal besser und mal wieder schlechter. Trotz Halskrause hat es mein Graupapagei geschafft, sich an der linken Bauchseite zu jucken. Die Dermatitis breitet sich automatisch aus. Mein Geier hat auch schon zwei Nierenspülungen mit Kropfsondenernährung hinter sich und der Harnsäureanteil oder wert war überdurchschnittlich hoch (lag bei über 520). Die Farbe des Federkleides wurde zu der Zeit dunkelgrau. Jetzt ist das Federkleid und der Kot wieder "normal", aber die Stressdermatitis fängt wieder an. Mit und ohne Halskrause. Kann mir jemand helfen oder mir noch einen Tipp geben, was ich dagegen noch tun kann? Ich bin echt ratlos geworden. Habe auch schon versucht, meinen Geier (Weibchen) in Zusammenarbeit mit der TiHo in Hannover mit einem Graupapageien-Männchen zu vergesellschaften, hat aber in diesem Fall keinen Erfolg gebracht, da sich das Männchen zu doll in mich, anstatt in meinen Geier, verliebte. Also haben wir das Tier nach ca. 10 Wochen wieder zurückbringen müssen. Es wäre toll, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
     
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  3. muckycora

    muckycora Guest

    Stressdermatitis

    Ich muss noch sagen, dass mein Graupapageien-Weibchen jetzt 4 Jahre alt geworden ist und ich hoffe, dass bei Eintritt der Geschlechtsreife sich die Hormone evtl. noch verändern.
    Also, falls mir (uns) jemand weiterhelfen könnte, wäre ich sehr dankbar.
     
  4. Utena

    Utena Guest

    Hallo Susi!
    Meiner Meinung nach wäre es sehr wichtig das du die Ursache des Stresses deines Grauen herausfindest die die Streßdermatitis verursacht!
    Den alle therapeutischen Maßnahmen werden auf Dauer nicht zum Erfolg führen,wenn die verursachende Streßstiuation nicht beseitigt wird.
     
  5. #4 Alfred Klein, 19. Oktober 2002
    Alfred Klein

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    Hallo Susi

    Ich muß Utena recht geben.
    Zuallererst muß die Ursache beseitigt werden dann kann man auch damit rechnen daß die Dermatitis geheilt werden kann.
    Du hast von einem Vergesellschaftungsversuch gepostet.
    Nun, bei den Papageien ist das nicht unbedingt so einfach. Die sind uns in mancherlei Hinsicht ähnlich. Denen muß der Partner auch gefallen, genau wie bei den Menschen.
    Gerade Graue sind sehr empfindsame Vögel und reagieren extremer als manche andere.
    Um die Nieren zu entlasten könntest Du statt normalem Wasser Tyrodelösung geben. Damit wäre schon ein klein wenig getan.
    Zusammensetzung hier, da kein Apotheker das weiß: 8g NaCl, 0,13g CaCl, 0,2g KCl, 0,1g MgCl, 0,05g NaH2PO4, 1,0g NaHCO3, 1,0g Glukose, 1L Aqua dest.
    Du kannst Dir auch nur die Salzmischung machen lassen und selber mit Wasser vermischen. Gleich mal für fünf Liter, dann hast Du genügend da und kannst es portionsweise herstellen.
    Und ansonsten den Grund für den Streß suchen und finden. Frage Dich z.B. ob und wie lange der Vogel täglich alleine ist. Wie lebt er? Hat er Spielzeug? Freiflug? Volierengröße? Andere Haustiere- Katzen z.B.? Wie schläft er, hat er dabei Ruhe (TV, Reden, Radio, Helligkeit?)
    Man muß sich selber wohl kritisch sehen um den Punkt zu finden.
     
  6. muckycora

    muckycora Guest

    Stressdermatitis

    Hallöle,
    danke für die Nachrichten. Dazu möchte ich folgendes anmerken: Mein Geier hat die Tyrode Lösung schon zweimal bekommen. Einmal unmittelbar vor und nach der Nierenspülung in der Klinik Hannover. Zu dem Zeitpunkt, als im Dez. 2001 die Stressdermatits anfing, saß mein Geier in einer großen selbstgebauten Voliere von den Massen 1,12x1,12 x 2,20m. Hierin befindet sich jede Menge Spielzeug, ein Strickseil, Tannenzapfen, Klopapierrollen etc. Also an langerweile hat es ihm nie gemangelt. Ausserdem steht die Voliere in unserem sog. Fischzimmer (28 qm groß), in dem sich ungefähr ringsherum 12 Auarien befinden, so dass er eine Luftfeuchtigkeit von ca. 70 % hat. Dieses Fischzimmer ist durch eine grosse alte Schiebetür zu meinem Büro getrennt, in dem sich eine weitere Voliere mit einem Paar Grauen befindet. Seinerzeit hatte dieses Paar 3 Jungtiere, die immer von den Eltern allein versorgt worden sind. (Naturbruten). Natürlich hörte mein Geier alle Tiere und wenn ich die Schiebetür aufmachte, konnten sie alle 5 ca. in 50 qm und in 3m hohem Wohnraum flattern und umherfliegen. Ich persönlich nehme an, dass diese 3 Jungtiere bei meinem Geier den Stress ausgelöst haben, obwohl man mir in der ThiHo Hannover sagte, dass das eher unwahrscheinlich sei. Nachdem alle 3 Juntiere weg waren, starb mein Zuchtweibchen und mein Geier und das Zuchtmännchen kommunizierten miteinander. Innerhalb von 14 Tagen fand ich ein passendes Wildfangweibchen. Die beidem verstanden sich auf Anhieb und haben derzeit als erste Brut 2 Jungvögel. Aber mein Geier ist trotzdem weiterhin krank, obwohl ich ihn schon des öfteren versucht habe, zu vergesellschaften. Ich persönlich nehme an, dass mein Geier sich in das Zuchtmännchen verguckt hat. Ansonsten ist mein Geier viel draussen, wenn wir da sind und kann sich frei bewegen. Er hat abends ab 23.00 Uhr absolut immer seine Ruhepphase, weil das Licht im Fischzimmer gleichbleibend per Zeitschaltuhr ausgeht. Jetzt sagt mir doch bitte mal, wo die Stressursache zu suchen ist? Mein Geier ist total auf mich fixiert. Natürlich geht er auch zu meinem Mann, aber meistens nur, wenn ich nicht da bin. Kontakt zu anderen Grauen hat er auch. Einen Junvogel mit ihm zu vergesellschaften habe ich auch schon probiert. Eine Käuferin meines Jungvogels hat ihn mir sogar später zur Verfügung gestellt, aber leider wollte mein Geier (heusst übrigens Rico) nichts von ihm wiessen. Wo also fängt für Rico der Stress an? Im Augenblick ist es so, dass ihm auf der einen Brustseite die Federn fehlen und ich ihn abends mit Wund- und Heilsalbe einreibe. Eine Halskrause hat er schon nicht mehr, da er mit und ohne an seine "Juckstellen" gekommen ist. Im Moment nimmt er mir das auch mal wieder übel, dass ich ihn jeden Abend einreibe. Tja, nun bin ich genauso schlau wie vorher oder was meint ihr?
     
  7. Utena

    Utena Guest

    Hallo Susi!
    Hast du dir mal überlegt,das das Fischzimmer nicht der ideale Ort sein könnte für deinen Grauen?
    Aquarien haben sehr viel Technik wie Filter,Heizung usw.(brauch ich dir ja nicht Erklären),einige Ppaageien reagieren sehr empfindlich was Elektrosmog betrieft(schreib ich jetzt mal aus eigner Erfahrung).
    Zuviel elektrische Geräte können ebenfals Steß am Tier verursachen!
    Auch die unmittelbare Nähe von viel Wasser (wie in deinem Fall) kann zur gestörten Nachtruhe führen.
    Menschen schlafen ja auch nicht gut auf Wasser oder Stromadern.
    Ich persöhnlich kann mir auch nicht vorstellen das die Jungtiere den Streß deines Ricos verursacht haben.
    Vielleicht wäre ein Unterbringungswechsel vorteilhaft.
    Aber das ist jetzt eine reine Vermutung von mir persöhnlich.
    Vielleicht wäre es ja auch von Vorteil wenn du mal einige Zeit im Fischzimmer schläfst und schaust ob es dir zusagt.
    Das bitte nicht als persöhnlichen Angriff nehemn,war nur so ein Vorschlag,oft erkennt man die Ursachen wenn man versucht sich in das Tier hineinzudenken und seine Lebensumstände selber prüft.
     
  8. #7 Alfred Klein, 21. Oktober 2002
    Alfred Klein

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    Hallo Susi

    Ich nehme mal an daß Deine Fische mit normalen Leuchtstoffröhren Licht bekommen. Diese Röhren flackern 50mal pro Sekunde. Ein Vogel kann das sehen, das ist für ihn wie für Dich in der Disko. Das wäre ein Grund.
    Zweitens stellt sich mir die Frage warum dieser eine Vogel getrennt von den anderen ist. Er hört diese laufend und kann sich nicht mit ihnen verständigen, er sieht sie nicht.
    Drittens würde ich an Deiner Stelle die Tyrodelösung weiterhin geben, das schadet nicht und wenn er was an den Nieren hat hilft es ihm.
    Wenn ich es richtig sehe fühlt er sich alleine gelassen und in die Ecke gestellt. Das zeigt sich auch an der Kommunikation mit den anderen Hahn als die Henne tot war. Diese Kommunikation ist nun nicht mehr da. Das kann durchaus ein weiterer Auslöser gewesen sein.
     
  9. muckycora

    muckycora Guest

    Hallo Leute,
    also die Geschichte mit dem Licht über den Aquarien ist so bemessen, dass wir keine Leuchtstoffröhren nutzten, sondern Kompakt-Sparlampen, diese gehen langsam an und werden heller und flackern nicht. Für ca. 3500 Liter Wasser haben wir nur einen 80 Watt Kompressor für die Filterung aller Becken, der so super leise ist, dass man ihn fast überhaupt nicht hört. Jedoch hat jedes Aquarium einen Heizstab, welcher über Zeitschaltuhr nur nachts betrieben wird. Das war schon immer so und Rico saß ja die ersten 3 Jahre sorgenfrei in dieser Umgebung. Von den anderen Vögeln isoliert ist er nicht, da er sie jederzeit sehen und auch hören kann. Natürlich will das Brutpaar nicht, dass ich Rico der Voliere nähert, weil sie ihre Jungen und ihr Revier verteidigen wollen und das natürlich auch durchsetzen. Ansonsten gibt es im Fischzimmer kein blubbern oder so, sondern es ist, als ob man in einem ganz normalen Wohnzimmer sitzt. Also das wird der Stressfaktor sicherlich nicht sein, denn wenn du als Mensch diesen Raum als angenehm empfindest, wird sich das Tier sicherlich genauso wohl fühlen. Ich habe ja sogar eine Farbtheraphie mit Rico gemacht. Zudem habe ich daraufhin das Fischzimmer gelb angemalt und ihm hinter seine Voliere ein schönes Urwaldbild in den Farben grün, gelb, braun und blau gepinselt, weil ich gelesen habe, dass die Farbe weiss die Vögel auch krank machen kann. Also an Farbe, Pflanzen und Tageslicht mangelt es Rico nicht. Außerdem hat er ein Vollspektrumlicht über seiner Voliere hängen, dass dem Sonnenlicht sehr ähnlich ist. Auch das sollte zur Gesundheit beitragen. Ich weiss einfach nicht, was ich noch tun kann. Ich habe mir so ziemlich alles an Fachliteratur gekauft, was man auf dem Markt so kriegen kann und habe mir manchen 10 x durchgelesen, weil ich immer dachte, ich hätte was übersehen. Aber im allgemeinen sagen die Fachleute über Stressdermatitis, dass man sie nicht heilen kann. Auch die TiHo hat mir am Freitag gesagt, dass wir alles versucht hätten, was wir nur machen konnten. Eine medizinische Betreuung könnte zwar unendlich weitergehen, dass heisst aber noch lange nicht, dass der Schaden auf Dauer beseitig werden könne. Im übrigen stellte man bei der Eingangsuntersuchung in der TiHo fest, dass Rico eine Rachitis hat und somit seine Knochen vom Flügel etwas rund geformt sind. Das sei aber im Anfangsstadium auf einen Ernährungsfehler zurückzuführen (zuviel Eiweiss). Das kann ich auch bestätigen, weil der Züchter ihm oft Babybrei gegeben hatte. Damals wusste ich noch nicht, dass das schädlich sein kann. Weiterhin stellte man die geschwollene Niere fest. Und wie sich hinterher herausstellte, war auf grund dessen der Harnsäurewert so hoch, dass wir alle dachten, Rico schafft es nicht. Die Ärzte in der TiHo meinten, es handelt sich bei Rico um einen äußerst hypersensibelen Vogel, der wahrscheinlich schon bedrückt reagiert, wenn ich mal 2 Stunden nicht für ihn da bin. Das Problem ist einfach, dass ein Pfleger nicht 24 Stunden für ein Tier da sein kann, das Tier das aber nicht versteht. Und wir haben es bewusst von Anfang an so gehalten, dass Rico von 8-15.00 Uhr allein ist und wenn wir dann zu Hause sind, er die ganze Zeit am Familienleben teilhaben kann. Und ich denke, dabei kommt er nicht zu kurz. Andere Vögel sind da wohl bedeutend schlimmer dran, wenn ich das mal so sagen darf. Aber offensichtlich gibt es wenige Vogelkundler, die sich mit dem Thema Stressdermatitis auseinandersetzen müssen oder können. Jedenfalls werde ich immer hoffen, doch noch einen Weg finden zu können, der Rico dieses Leiden etwas zu lindern vermag oder gar heilen kann. Vielleicht werde ich ihn doch schweren Herzens in die Voliere der TiHo geben, wenn dort wieder ein Platz zwecks Vergesellschaftung frei wird. Ich weiss sonst nicht, was ich noch tun könnte.
     
  10. Gina2

    Gina2 Guest

    Hallo Susi,

    das einzige was mir zu dem Thema noch einfällt, wäre ein erneuter Versuch einer Vergesellschaftung. Anscheinend sucht Rico ja den Kontakt zu anderen Geiern und das ist doch schon mal gut. Da er ja auch andere Geier kennt, dürfte das nicht so schwierig sein, wie bei einem Grauen, der noch nie einen anderen Geier gesehen hat. Ich finde es äußerst wichtig, Papageien, besonders Graue, mindestens paarweise zu halten. Das löst oft viele Probleme. Ich denke, die meisten Probleme entstehen durch Einzelhaltung, die dann hinterher wieder schwer zu beseitigen sind. Ich würde versuchen, einen Partner für Rico zu finden - und nicht gleich beim ersten Versuch aufgeben. Wir suchen manchmal auch etwas länger bis wir den richtigen Partner für uns gefunden haben, warum soll es bei den Papageien dann immer auf Anhieb klappen? :~ :D Also, ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen...
     
  11. muckycora

    muckycora Guest

    Hi Gina,
    danke für die Antwort. Wir haben jetzt damit begonnen, ein gleichaltriges Männchen für Rico zu finden. Es sollte ein Wildfang oder eine Naturbrutnachzucht im Alter von 4-6 Jahren sein. Ein Züchter hat sich angeboten, mir ein solches Männchen zur Verfügung zu stellen und ich darf ausprobieren, wie die Vergesellschaftung klappt. Das finde ich sehr nett von diesem Menschen. Ich hoffe, ich kann das Tier Ende der Woche bekommen, es würde uns alle wahnsinnig freuen, wenn das Rico helfen könnte! Ich meld mich dann auf jeden Fall, wie es gelaufen ist.
     
  12. Gina2

    Gina2 Guest

    Hallo Susi,

    na das hört sich doch schon mal sehr vielversprechend an. Ich finde es auch toll von dem Züchter, daß er Dich "testen" läßt, ob die Vergesellschaftung/Verpaarung klappt. Dann Drück ich Dir und Rico mal ganz fest die Daumen. Und Jessie und Sammy drücken ganz fest die Krallen (unsere Grauen) - dann kann ja nix mehr schiefgehen :D Wir sind schon ganz gespannt auf Deinen Bericht...
     
  13. muckycora

    muckycora Guest

    Stressdermatitis

    Hallo Vogelfreunde,
    nun hatte ich mich leider zu früh gefreut, so nett war der Mensch dann doch nicht. Er hat mir abgesagt und wollte lieber noch eine Henne für sein Männchen kaufen. Na toll, nun stehe ich wieder da und weiss nicht so richtig weiter. Aber die Resonance bzgl. der Antworten auf Stressdermatitis hält sich ja ziemlich in Grenzen.

    Im Augeblick sitzt Rico wieder unter der Infrarotlichtlampe und ich habe ihn ca. 4 Tage morgens und abends eingesalbt. Jetzt ist zumindest der Juckreiz etwas weniger geworden und auch die Hautrötung ist heller geworden. Das Infarotlicht und die Wärme scheinen ihm gut zu tun.

    Mal sehen, wie es weitergeht. Mir hat der Bericht über bzw. gegen Handaufzuchten von Volker Munkes sehr sehr gut gefallen und ich wollte gern einmal Kontakt aufnehmen. Kann mir jemand evtl. seine Email Adresse bekanntgeben?
     
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  15. #13 Alfred Klein, 13. November 2002
    Alfred Klein

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    Hallo Susi

    Ich denke daß eine solche Krankheit wie bei Deinem Grauen recht selten ist.
    Wenn nun niemand Erfahrung damit hat kann Dir auch kaum geholfen werden.
    Ich selber hatte so etwas noch nicht erlebt und kann eigentlich auch nur Vermutungen anstellen.
    Zu Volker Munkes habe ich keine weiteren Angaben, außer daß er im Saarland lebt.
     
  16. muckycora

    muckycora Guest

    Hallo Alfred,
    danke trotzdem für deine Nachricht. Ich werde heute noch mal eine Salbe vom TA holen. Diese Salbe ist speziell auch für Ziervögel gedacht. Man nimmt sie für Wundbehandlung, bakteriell infizierte Hauterkrankungen, Abszesse, Ekzeme, Juckreiz, Verbrennungen und sie heisst NOVUGEN GEL. Hast du schon Erfahrungen damit gemacht?
    Ich habe Rico gestern Abend damit eingerieben, weil er total rot war. Heute ist die Rötung und Schwellung schon deutlich besser geworden. Wenn das nichts mehr hilft bin ich auch am Ende mit meinem Latein.
    Aber es ist deutlich zu sehen, dass der Juckreiz verschwindet. Naja, vielleicht gibts es ja doch noch Hoffnung!

    Aber mit dem Volker Munkes muss ich mich wirklich mal in Verbindung setzen. Ich habe nämlich vor, auch einen Bericht ins Internet zu stellen. Insbesondere möchte ich damit auch Aufklärungsarbeit über die Problematik von Handaufzuchten speziell bei Graupapageien leisten. Heute habe ich den Bericht von der Tierärztlichen Hochschule Hannover zurückerhalten, weil ich diesen dort hingeschickt hatte, um die fachliche Seite meines Berichtes noch mal prüfen zu lassen. Und dort fand man es gut, dass es noch Menschen gibt, die diese Aufklärungsarbeit leisten.

    Tschüss dann
     
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