Vergesellschaftung

Diskutiere Vergesellschaftung im Bourke und Grassittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo, kann man eigentlich verschiedene Grassitticharten und Bourkesittiche ohne Probleme zusammenhalten? Gruß Karin

  1. Karin Hu

    Karin Hu Guest

    Hallo,
    kann man eigentlich verschiedene Grassitticharten und Bourkesittiche ohne Probleme zusammenhalten?
    Gruß Karin
     
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  3. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Karin!

    Leider habe ich selbst keine praktischen Erfahrungen hinsichtlich der Vergesellschaftung von Bourke- und Grassitttichen, deshalb sind die folgenden Anmerkungen mehr allgemeiner Natur, die hoffentlich noch durch die eine oder andere
    praktische Erfahrung ergänzt oder korrigiert werden.

    Von den Neophema-Arten heißt es mehrheitlich, daß sie außerhalb der Brutzeit zwar verträglicher sind und einige Zeit auch mit anderen Vögeln zusammengehalten werden können (vor allen Prachtfinken), dennoch aber eine Vergesellschaftung mit verwandtschaftlichen Arten nicht zu empfehlen und eine paarweise Haltung angeraten ist: selbst durch ein Trenngitter kann es zu Auseinandersetzungen kommen.

    Bourkesittiche gelten dagegen als friedlich außerhalb der Brutzeit und können u.U. auch
    mit Wellensittichen und Nymphen zusammengehalten werden.
    Ebenso aber wie die Neophema-Arten werden sie in der Brutzeit deutlich aggressiver und sollten dann besser alleine gehalten werden. Da sich natürlich nicht ausschließen läßt, daß auch, wenn keine Zuchtabsicht besteht, die Tiere dennoch brutlustig und damit aggressiver werden, sollte man wohl besser darauf vorbereitet sein, die Arten für einige Zeit getrennt zu halten.
    Bei alldem ist neben den Eigenschaften der Arten auch der individuelle Charakter eines Vogels zu berücksichtigen, d.h. ein Vogel kann durchaus aggressiver oder weniger aggressiv sein als der Durchschnitt seiner Artgenossen.
    Bei Bourkesittichen ist auch noch zu bedenken, daß sie dämmerungsaktiv sind und der unterschiedlichge Tagesrhythmus kann zu Schwierigkeiten führen: so hört man öfters, das die aktiven Bourkesittiche in den Abendstunden für eine Panik unter den bereits schlafenden anderen Vögeln verantwortlich waren.

    Letztlich ist die Möglichkeit einer Vergesellschaftung auch immer von der Volierengröße abhängig: versucht man dazu eine Faustregel, so muß die Voliere für zwei unterschiedliche Arten m.e. immer größer sein als sie für zwei Paare derselben Art sein müßte.


    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
  4. Silke

    Silke Guest

    Liebe Karin,

    die Schönsittiche können in dieser Voliere eigentlich gar nicht verloren aussehen, denn sie ist eigentlich für die Dauerunterbringung schon zu klein. Eine Länge von 2 Metern ist für diese Vögel als Daueraufenthalt wegen der Flugmöglichkeit schon nötig.

    Insofern kann ich Dir wirklich nur ans Herz legen, sehr sorgfältig zu überlegen, ob Du wirklich noch weitere Tiere hineinsetzen möchtest. Ich halte die Voliere schlichtweg für zu eng, um solche Experimente zu machen, eine Grundfläche von 1 m x 1 m ist einfach zu gering, die Höhe spielt dabei gar keine Rolle.

    Gruß, Silke.
     
  5. Karin Hu

    Karin Hu Guest

    Hallo Rüdiger,
    es ist wirklich zum verzweifeln! In den wenigen Literaturangaben, die ich bisher zu den Sittichen gefunden habe, findet man immer unterschiedliche Meinungen. Auf der einen Seite werden die Neophemas als unglaublich friedfertig bezeichnet, andererseits finde ich auf einmal, dass Schönsittiche zu den agressiven Arten gehören sollen. Da ich für diese "Kleinen" nur eine Voliere zur Verfügung habe (1x1x2m), möchte ich schon ganz gern unterschiedliche Arten halten. Sie doch ziemlich verloren darin aus.
    Gru0 Karin
     
  6. Toby

    Toby Foren-Guru

    Dabei seit:
    5. Januar 2000
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    Hallo,

    Eine Voliere mit einer Grundfläche von 1x1 Meter ist auf Dauer zu klein und ein weiteres Pärchen sollte man auf keinen Fall hinzusetzen.

    Wenn die Voliere aber eine mindest Grundfläche hat von 2x3 Metern kann man schon mal ein zweites Pärchen hinzusetzen. Wenn man mit diesen Tieren dann züchten möchte sollte man aber zwei verschiedene Arten nehmen (z.B. Bourke- und Glanzsittich)weil Neophemen der gleichen Art meist nur streiten würden.

    Es kommt aber auch immer auf die einzelnen Tiere an, denn manche Vertragen sich super wogegen andere sich wiederrum nur zoffen.

    ------------------
    MfG Tobias
     
  7. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Karin!

    Falls Du es noch nicht weißt: es gibt im
    Eugen Ulmer - Verlag ein relativ ausführliches Buch "Grassittiche. Neophema -
    Neopsephotus" von Horst Bielfeld(ISBN 3 - 8001 -7256 - 9).

    Ansonsten stimme ich Dir hinsichtlich der
    unterschiedlichen Meinungen innerhalb der Literatur zu.
    Mir persönlich ist dieses Problem bei Singsittichen, die in einigen Büchern als sehr verträglich, in anderen als unverträglich geschildert werden, bestens bekannt.
    Aber für solche Fälle soll es ja das Forum geben [​IMG].

    Das Problem ist m.E., daß sich oftmals kaum allgemeingültige Aussagen machen lassen, sondern lediglich gewisse Tendenzen festzustellen sind.
    Bei der Frage nach der Möglichkeit einer Vergesellschaftung hängt es nicht nur von den allen Individuen einer Art gemeinsamen Eigenschaften ab - die eigentlich sowieso nur als "Durchschnittswerte" oder "Mehrheiten" zu bestimmen sind - sondern vor allem auch von den Vogelindividuen selbst und von den Haltungsbedingungen.
    Insofern machen viele tatsächlich gute Erfahrungen bei der Vergesellschaftung und haben keine Probleme.
    Viele andere - und m.E. nach dem Blick in die Literatur und den Erfahrungsberichten: die meisten - jedoch nicht.

    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
  8. Johannes

    Johannes Mitglied

    Dabei seit:
    7. Februar 2000
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    94
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    0
    Ort:
    Deutschland 67240 Bobenheim-Roxheim
     
  9. Silke

    Silke Guest

    Lieber Johannes,

    das würde mich jetzt doch einmal noch interessieren: Du hast auf in einer 2 x 3 m großen Voliere sowohl Pärchen von Bourk-,Schön-, Fein- bzw. Schucksittich untergebracht, die friedlich zusammenlebten und brüteten? Ich denke fast, das geht nur, wenn es außerordentlich friedfertige Tiere sind, oder? Ansonsten würde ich bei dieser Konstellation spätestens bei der Brut Zank und Streit erwarten...

    Gruß, Silke.
     
  10. Karin Hu

    Karin Hu Guest

    Hallo ihr,
    danke für eure Beiträge! Ich habe jetzt folgendes Experiment gewagt:
    In einer 2m breiten, 2 m hohen, 1m tiefen Zimmervoliere habe ich jetzt ein Paar Ziegensittiche, ein Paar Schönsittiche und ein Paar Stanleysittiche zusammengesetzt und nach zwei Tagen folgende Rangordnung festgestellt: 1. Schönsittichweibchen, 2. Ziegensittichmännchen, 3. Stanleymännchen, 4. Ziegensittichweibchen, 5.und 6. Stanleyweibchen bzw. Schönsittichmännchen. Hättet ihr das erwartet? Es kam übrigens bisher noch nie zu einer Beißerei, es wird nur gedroht! Geschlafen wird in bunter Reihe gemischt auf der obersten Stange.
    Ich will übrigens nicht züchten.
    gruß Karin
     
  11. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Karin!

    Ich kann Dich sehr gut verstehen. Auch ich
    gehöre eher zu dem Sammlertypen. Leider, muß ich fast sagen, denn eigentlich sinnvoll ist doch die Spezialisierung auf bestimmte Arten oder eine Gattung. Aber ich konnte mich nie dazu durchringen und habe immer ein Sammelsurium verschiedener Papageienarten gehabt und eine Voliere mit unterschiedlichen Papageienarten ist unbestreitbar ein toller Anblick.
    Früher war meine Gartenvoliere (2 x 3m) auch mit zwei Nymphenpaaren, bis zu vier Wellipaaren und zwei Springsittichen besetzt.
    Wellis und Nymphen haben gebrütet und Junge hochgezogen, nur Springer waren wohl ein gleichgeschlechtliches (Männchen-)Paar.
    Es hat also auch geklappt - allerdings ist selbst dies nicht immer ein Kennzeichen, das es den Tieren wirklich gut geht und ich empfehle es auch nicht zur Nachahmung.

    Bei der derzeitigen Besetzung ist Deine Voliere schon reichlich voll - und das ist vorsichtig formuliert.
    Es freut mich natürlich, daß die Tiere sich gut vertragen, nur sind nach zwei Tagen auch noch keine gesicherten Aussagen über den weiteren Verlauf zu treffen, das kann sich leider noch ändern.
    Mit den Ziegensittichen dürfte es eigentlich weniger Probleme geben, Laufsittiche sind mir als sehr verträgliche Vögel bekannt (aber auch da gibt es Ausnahmen).
    Am problematischsten erscheinen mir die Stanleysittiche, denn Plattschweifsittiche sind mehrheitlich gegenüber anderen Sittichen recht unverträglich.
    Das Problem ist auch weniger, ob Du eine Zuchtabsicht hast, sondern ob die Vögel in Brutstimmung kommen. Es gibt zwar einige Möglichkeiten, das vielleicht zu verhindern, aber hundertprozentig sicher sind sie nicht. Du mußt also, selbst wenn es derzeit noch gut läuft, wenigstens darauf vorbereitet sein, in der Brutzeit ein Paar oder alle Paare voneinander zu trennen.
    Davon abgesehen, wäre es natürlich sehr toll, wenn Du im Laufe der Zeit die Voliere noch weiter vergrößern könntest (das von mir schon oft erwähnte Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Papageien - www.papageien.org unter "Haltung und Zucht" - bietet dafür eine Richtlinie). Vielleicht mit Ausnahme der Ziegensittiche, welche sehr kletterfreudige Tiere sind und für die deshalb eine höhere Voliere sinnvoll ist, ist für flugorinetierte Arten wie Stanley- und Schönsittich vor allem die Länge einer Voliere wichtig.
    Halte uns aber auf alle Fälle auf dem laufenden, wie es sich weiterentwickelt.

    ------------------
    Tschüss Rüdiger
     
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  13. Silke

    Silke Guest

    Liebe Karin,

    auch ich muß mich Rüdiger vorsichtiger Vorwarnung anschließen: ich halte die Rangordnungskämpfe noch längst nicht für abgeschlossen.

    Daß Du nicht züchten willst, ist Deine Anschauung, ob die Vögel sie auf Dauer teilen werden, mag ich bezweifeln.

    Genau zu diesem Zeitpunkt teile ich Rüdigers Befürchtungen, daß sich gerade die Stanleys ganz rabiat verhalten könnten. Sie sind allen anwesenden Sittichen deutlich überlegen und werden ihr Revier hartnäckig verteidigen, das raummäßig so ziemlich die gesamte Voliere einnehmen wird. Den anderen bleibt eigentlich kein Platz, um zu fliehen. Bis Du bemerkst, daß es nun gar nicht mehr friedlich zugeht, könnten bereits einige Gliedmaßen fehlen. Ich weiß nicht, ob Du schon einmal von einem Plattschweif gebissen wurdest, aber da geht es um recht erhebliche Verletzungen.

    Ich habe mich ein einziges Mal bei einem Pennanten ungeschickt angestellt...

    Die Voliere ist - abgesehen von den m. E. völlig unvorteilhaft zusammengestellten Arten - völlig überbesetzt. Selbst das Gutachten über die Mindestanforderungen zur Haltung von Papageien wird Dir das bestätigen. Und hier geht es um Mindestanforderungen, nicht um den Zustand, der jede Schwierigkeit von vornherein vermeidet.

    Ich hoffe sehr, daß Du Dich entweder bald noch einmal gut beraten läßt und Deinen Vogelbestand umsetzt oder zumindest Dir auf längere Sicht eine Katastrophe erspart bleibt - günstig sind die Voraussetzungen, die Du Dir hier geschaffen hast, nicht.

    Es ist ein reines Experiment und ich muß - gerade weil ich tierlieb bin - den Sinn dieser Art von Verhaltensforschung doch stark anzweifeln, zumal ich nicht glaube, daß Du die Entwicklungen in der Voliere dauerhaft beobachten kannst, um ggf. rechtzeitig einzuschreiten. Bei solch unterschiedlich veranlagten Sittichen kann eine Abwesenheit von 5 Minuten manchmal genügen, um die Eskalation nicht abwenden zu können. Ich frage mich, was Du denken und fühlen wirst, wenn erst einmal zwei oder drei Vögel schwer verletzt oder totgebissen sind und Du Dir ganz allein die Schuld dafür geben mußt? Was machst Du mit dem blutenden Häufchen, wenn der Vogel nur noch ein Bein hat und keine Haut und Federn mehr auf dem Kopf oder einen abgebissenen Schnabel hat und das halbe Gesicht fehlt? Willst Du dann den Stanley verhauen gehen?

    Es haben Dir hier wirklich viele Leute viele gute Ratschläge gegeben. Ich weiß nicht, ob ihre Erklärungen nicht verständlich genug waren oder ob Du denkst, daß Du trotz allem alles im Griff hast? Du hast die Voliere etwas vergrößert, nachdem Dir alle bescheinigt haben, daß sie selbst für ein Paar zu klein ist, aber Du hast den größeren Platz gleich mit einer noch höheren Anzahl von Paaren und dazu noch verschiedenster Veranlagung mehr als ausgefüllt. Du hast überhaupt nichts verbessert, eigentlich ist es nur schlechter geworden...

    Tut mir leid, wenn ich in glasklarem Ton spreche, aber ich verstehe Dein Handeln überhaupt nicht.

    Gruß, Silke.
     
  14. Arnd Mayer

    Arnd Mayer Guest

    Hallo,

    ich muss Silke recht geben.
    Seit Jahren kümmere ich mich um "Opfer" von falscher Vergesellschaftung, die ich von meiner Tierärztin bekomme und versuche, ihnen den Rest ihres Lebens so angenehm wie möglich zu gestalten.
    In einer Zimmervoliere (2x2x2) halte ich (leider alles Einzelvögel) eine fast kahle Ziegensittich-Henne mit abgebissenem Oberschnabel (Aras), ein blindes Glanzsittichmännchen (nach Raufereien unter Artgenossen), eine Wellensittich-Henne mit nur einem Bein (Strei unter Hennen)und eine Bourkesittich-Henne mit nur einem Flügel (Rauferei unter Hennen).
    Auch wenn all diese Arten als eher friendlich gelten - besonders die Bourkesittiche -, so werden sie immer wieder zu "wilden Ungeheuern" wenn sie in Brutstimmung kommen. Ich züchte Bourkesittiche und habe einmal den Versuch unternommen, vier Nistkästen zu zwei Paaren zu hängen. Schon nach wenigen Minuten war das Chaos perfekt, und die Paare haben sich heftig attakiert. Ich haben diesen Versuch sofort abgebrochen und nie wiederholt. Die Paare brüten jetzt allein, doch muss gewährleistet sein, dass sie sich während des Brütens nicht sehen können, sonst ist wieder der Teufel los. Zu mir sind sie auch während des Brütens sehr friedlich und lassen problemlos Nistkontrollen zu.

    Ich rate Dir also dringend, besonders die Stanleysittiche zu seperieren. Sie sind zwar die friedlichsten in ihrer Art, doch bleiben sie immer unberechenbar.
    Ich weiß, was es bedeutet, halb tote Vögel wieder aufzupeppeln. Das ist für mich kein schöner Anblick und für die Vögel die Hölle.

    Arnd.
     
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