Wann fängt das Flegelalter an?

Diskutiere Wann fängt das Flegelalter an? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo liebe Forumsmitglieder Wann kommen die Grauen eigentlich ins Flegelalter? Dauert es lange und wie verhalte ich mich dann richtig? Meine...

  1. Issmehne

    Issmehne Guest

    Hallo liebe Forumsmitglieder

    Wann kommen die Grauen eigentlich ins Flegelalter?
    Dauert es lange und wie verhalte ich mich dann richtig?
    Meine Beiden sind manchmal richtig aufdringlich, vor allem Lea.
    Ich kann sie 5mal auf den Kletterbaum zurücksetzen, sie kommt wieder angeflogen, das stört sie gar nicht.
    Verändern sie sich wirklich so krass und bleibt das dann so oder werden sie auch wieder lieb.
    Bekannte von uns haben auch zwei Graue, mit denen kommen sie überhaupt nicht zurecht. Sie sagen, als Baby war es auch so schön, ich werde noch sehen wie es wird und wie unberechenbar die Papas werden. Ist das so?

    Ein schönes Wochenende Euch Allen
     
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  3. Utena

    Utena Guest

    Hallo Issmehne!
    Also Bonnie & Clyde haben wir auch als Babys mit 3 Monaten bekommen und ich kann nur sagen das Beide vom ersten Tag an im Flegelalter waren.
    Alles wurde angeknabbert,auprobiert ,zerstört,einfach nur Unfug gemacht.
    Bonnie ist ein Graupapagei der nicht sonderlich gerne gestreichelt wird manchmal etwas kraulen ist drinnen ansonsten will er eher seine Ruhe.
    Schon als Baby hat er gezwickt wenn man ihn mal knuddeln wollte,mußte ich so akzeptieren wie es ist,hat ja keinen Sinn mit Gewalt Liebe aufzudrängen.
    Dagegen sind einige andere Graue von uns wie echte Kletten und einmal auf der Schulter gelandet,gibt es kaum noch eine Möglichkeit ohne das T-Shirt auszuziehen um den Geier wieder loszuwerden.
    Mit zunemenden Alter und Geschlechtsreife haben sich Beide auch verändert aber nicht zum negativen.
    Sie sind ruhiger geworden müssen nun nicht immer alles sofort anknabbern oder ausprobieren.
    Schwer zu beschreiben mir kommt es einfach so vor als würden sie einfach Erwachsener sein und das Schlachtfeld Jüngeren überlassen.
    Nun haben sie andere Interessen wie die Partnerin kraulen und füttern oder das beste Futter zu ergattern.
    Ich denke mir du solltest dich überaschen lassen was aus deinen Beiden wird,wann sie ins Flegelalter kommen und ob sie sich dabei überhaupt so verändern können die Beiden alleine nur dir veraten!
     
  4. Issmehne

    Issmehne Guest

    Hei Sandra

    Lea und Henry sind jetzt ca. 5 Monate alt, die Augen werden auch schon heller.
    Sie machen zwar sehr viel Dreck und Arbeit, doch ich möchte sie auf keinen Fall mehr missen. Das man Vögel so lieb haben kann??
    Dachte immer, nur mit Hund oder Katze kann man solche Beziehungen aufbauen.
    Mittlerweile bin ich überzeugt, dass Papas sehr viel anspruchsvoller sind als die anderen Hausgenossen. Kann nur jedem raten, Papageien nicht so nebenbei zu halten, es ist eine große Aufgabe ihnen gerecht zu werden.
    Einen schönen Sonntag.
     
  5. Rosita H.

    Rosita H. Papageien Mama

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    24. Februar 2001
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    Hallo Issmehne

    Wir haben Merlin und Lori auch mit drei Monaten übernommen
    Merlin war am Anfang so etwa bis sechs sieben Monate die reinste Schmusebacke er hing fast ständig an mir um zu kuscheln
    mit sieben Monaten änderte sich das Schlagartig Merlin fing an zu beißen versuchte ständig seinen Kopf durch zu setzten
    hängte sich Kopfüber an ein seil und schrie als wenn der Teufel
    hinter ihm her wäre:D Heute mit 15 Monaten ist er wesentlich ruhiger geworden bis auf seine fünf Minuten die er fast jeden Tag mal hat:D und wenn etwas nicht nach seiner Nase geht beißt er auch gerne mal zu aber alles ganz harmlos und Unblutig.
    Lori dagegen war von Anfang an eine kleine Zicke mit neun
    Monaten wurde sie dann wirklich richtig aggressiv mit Luftangriffen und starkes beißen wo richtig Blut floss:k
    Lori wurde dann erfolgreich mit Bachblüten über einen längeren Zeit raum behandelt.Heute ist sie zwar kein Kuschel Geier
    aber doch sehr lieb vor allem ihren Papa liebt sie abgöttich
    :D
     
  6. Suzzi

    Suzzi Guest

    ja das kenn ich.
    Mein Rico ist jetzt fast 2 Jahre alt und ein wahrer Rabauke.
    ER kommt sehr viel auf die Schulter und Quatscht einem die Ohren rot aber knuddeln? Neee mal bisschen köpfchen kraulen und wenns genug ist beißen.
    Oder einfach stundenlang auf der Schulter sitzen schreit mir in die ohren das sie klingeln und wenn ích einfach nur spüle oder saugere wenn er da sitzt zwickt er manchmal nicht gerade liebevoll einem gewaltig ins Ohr oder in die Wange und das hat ab und an auch mal geblutet. Bei ihm denke ich fast es ist eine SIE da er total zickig und launisch ist. Wie ne Frau eben:D

    Max mein Findelkind ist warscheinlich schon älter, also man schätzt ihn zwischen 4 und 1o Jahre und er ist ein Schmußer ohne ende! Ich kann ihn auf dem Schoß auf den Rücken legen und ihn überall kraulen am liebsten unter den Flügeln und abbusserln rut er einen auch ständig:D
    Auf jedenfall ist JEDER Geier eine Persönlichkeit für sich und hat einen eigenen Karakter.
    Eine einfache Haltung und ebenso mal nebenher geht das nicht da hast du vollkommen recht.
    Sie sind auch pflegeintensiver als ein Hund das stimmt.
    Ich hab selber ja noch einen 8 Jahre alten Pudel und der ist um einiges Pflegeleichter hihi:D :~ ;) :) :S :s
     
  7. #6 Ingo, 12. August 2002
    Zuletzt bearbeitet: 12. August 2002
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Hi,

    ich warte im Gegenteil sehnsüchtig darauf, daß unser Neuzugang erwachsen wird.
    Nach meinen Erfahrungen mit den anderen werden die Grauen nämlich dann vor allem selbstständiger, also weitaus weniger klettig. Auch turnen sie nicht ständig herum und zerstören Dinge, sondern beschäftigen sich dagegen weitaus mehr miteinander , um die Paarbindung zu festigen. Der Zustand der Wohnung profitiert davon.
    Klar mag mancher enttäuscht sein, wenn man dann später als Mensch bei manchem Annäherungsversuch abblitzt. Aber alles in allem finde ich den Umgang mit erwachsenen GPs viel weniger anstrengend und angenehmer. Nett bleiben sie. Nur: Wenn Sie im Flegelalter, weil das ja so putzig und niedlich ist, vieles durften, werden sie auch als Erwachsene weiterhin auf Fortführung der Tradition bestehen. Und das mit mehr Nachdruck! Im Erwachsenenalter wird beim Knabbern an Einrichtigsgegenständen weniger getestet, wie sich das so anfühlt und was das ist...das kennt man in dem Alter. Als Erwachsener wird nach meinen
    Erfahrungen viel hemmungsloser die maximale Schnabelkraft eingesetzt. Das kann einigen Schaden anrichten und beim persönichen Umgang arg weh tun!! Wenn den Flegeln aber bereits vernünftige (schließlich sinds keine unbeweglichen Stofftiere) Grenzen konsequent gesetzt wurden, kann man mit den Geuiern auch als Erwachsene vernünftig umgehen.
    Nur zwei Dinge mag nicht jeder: Zur Brutzeit KANN ein Grauer sehr agressiv, auch gegen Bekannte werden (unser Woody war so...Julie darf man dagegen problemlos sogar beim Brüten unter den Bauch fassen). Und: Die allermeisten Grauen sind sehr eigen und lassen als Erwachsene nur von ganz ausgewählten Menschen-meist ist es nur eine Person- Vertraulichkeiten zu. Es gibt zwar auch ältere Vögel, die zu jedem zahm sind-aber das ist eher die Ausnahme.
    Als Fazit: Erwachsene Graue sind bedächtiger, mehr mit dem artgleichen Partner beschäftigt und sind weitaus selbstständiger. Sie richten tendenziell (!) weniger Schaden an und bleiben -zumindest zu einer Bezugsperson- dennoch freundlich, ohne dabei so aufdringlich zu sein, wie die Babies.
     
  8. Issmehne

    Issmehne Guest

    Hallo Ingo

    Wieviel Graue hast Du denn und wie alt sind sie?
    Ist klar, es gibt kein Patentrezept für einen "lieben Geier".
    Werd mich halt mal überraschen lasse wie es wird.

    LG

    Issmehne
     
  9. #8 Ingo, 13. August 2002
    Zuletzt bearbeitet: 13. August 2002
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Hi,

    derzeit wohnt bei uns Julie, Kongo GP Dame, geschlüpft 19.9.1991; Bei uns seit 9.12.1991. Bis zum Mai war sie mit Woody verpaart, der ein WF Timneh war und etwa 6 Monate älter als sie-bei uns von 1991-Mai2002.
    Aus verschiedenen Gründen ging das nicht mehr und ein gleichaltriger Partner, der charakterlich paßte war nicht zu bekommen. So teilt sie derzeit Ihren Käfig mit Charlie, Kongo GP geschlüpft 25.07.01 (übrigens anscheinend eines dieser Sprachgenies, die ich bisher nur vom Hörensagen kannte). Die zwei vertragen sich gut, sind aber natürlich -noch- kein Paar. Julie fühlt sich derzeit wieder fest mit mir verpaart. Aber das wird sicher alles noch.
    Außer diesen habe ich zwei Paare Graupapas bei Bekannten zumindest über einige Jahre regelmäßig erlebt und selber auch einige Erfahrungen mit jungen und ausgewachsenen Mohrenköpfen.
    Klar, man darf nie die Individualität der Geier vergessen...aber aus diesen Erfahrungen und aus mannigfaltigen Gesprächen und Mails mit anderen Graupapahaltern habe ich die oben aufgeführten Ansichten gewonnen.
     
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  11. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin moin!

    Nur zwei Graue habe ich relativ jung bekommen: Alf mit sechs Monaten, Charlie mit einem Jahr. Alle anderen Grauen waren mindestensds 2 Jahre alt bzw. noch älter.
    Mein Fazit: "geflegelt" wird vor allem in jungen Jahren, d.h. bis zum Alter von 1, höchstens zwei Jahren. Flegeln heißt dabei für mich,k das sie in dieser Zeit vor allem ihre Grenzen auch gegenüber dem menschlichen Halter austesten.
    Zwar machen sie es auch später immer mal wieder, doch nicht mehr so häufig und extrem.
    Eine Änderung im Verhalten gibt es dann wieder mit dem Eintritt in die Geschlechtsreife, frühestens also mit drei Jahren: sind sie menschenfixiert werden sie oft gegenüber anderen Menschen als ihrer Bezugsperson aggressiver, wollen weniger von denen
    wissen, lassen sich nicht mehr so streicheln etc.
    Sind sie nicht menschenfixiert nimmt das Interesse an den Artgenossen zu und das am Menschen etwas ab, wie Ingo auch beschreibt (obwohl ich Dir nicht zustimmen kann, das ältere Graue weniger Schaden anrichten;)).
     
  12. Baerjul

    Baerjul Guest

    Hallo Issmehne,
    las gerade Deine Anfrage und möchte auch meine Erfahrungen schildern.
    Habe Vasco, 6 Jahre alt und Jule, 2 Jahre alt. Vasco ist ein ganz ruhiger Vertreter, der gerne nah dabei ist und zusieht was man gerade macht.Manchmal zeigt er an, daß er mitspielen möchte und bekommt dann ein Stück Obst, einen Kugelschreiber oder einen Korken u.ä. mit dem er sich dann sehr ruhig und ausführlich beschäftigt. Er sitzt auch gerne lange auf dem Kletterbaum im Wohnzimmer und sieht uns nur zu. Wenn er aber zu mir kommt und auf meinem Arm sitzt und ich beachte ihn nicht genügend, dann beißt er plötzlich zu (richtig schmerzhaft). Also wenn er sich schon mal die Zeit für mich nimmt, dann soll ich auch ganz für ihn da sein!!!!
    Mit Jule ist das ganz anders. Sie ist halt noch ein echter Teenie. Vor nichts und niemandem hat sie Angst. Immer wo ich bin oder etwas erledige ist sie ganz vorne dabei und möchte alles mitmachen. Die würde niemals still auf dem Kletterbaum sitzen bleiben (höchstens um ihr Gefieder kurz zu pflegen),wenn es interressantere Dinge zu erleben gibt. Ich bin auch sehr gespannt, wie sie sich entwickelt. Wenn Jule sieht, das Vasco etwas bespielt oder gerade frißt, dann will sie das auch haben.
    Nur kurz nimmt sie an was man ihr gibt und schon versucht sie dem Vasco etwas zu stibitzen.
    Meine Meinung: Pflegel bleiben beide für immer.

    Herzliche Grüße
    Baer
     
Thema: Wann fängt das Flegelalter an?
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