Bedingungen in Zoohandlungen - atrgerechte Haltung?

Diskutiere Bedingungen in Zoohandlungen - atrgerechte Haltung? im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, liebe Vogelfreunde! Mit diesem Thema wollte ich Euch gern alle einmal anregen, über Eure Erfahrungen in Zoohandlungen zu schreiben, was Ihr...

  1. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo, liebe Vogelfreunde!
    Mit diesem Thema wollte ich Euch gern alle einmal anregen, über Eure Erfahrungen in Zoohandlungen zu schreiben, was Ihr so erlebt habt, wie die Tiere/ Vögel dort gehalten werden und wie Eure Meinungen generell dazu sind. Sicher gibt es solche und solche und man sollte nicht alle in einen Topf werfen – aber sind gerade die Jungtiere gut dort aufgehoben und verfügen die Verkäufer über ausreichendes Wissen und Informationen? Können die oft kleinen Zoohandlungen eine artgerechte Unterbringung der Tiere/ Vögel gewährleisten, wobei man bedenken muß, daß manche Tiere sehr lange dort untergebracht sind?! In oft viel zu kleinen Käfigen, nur mit dem nötigsten versehen, in ständiger Unruhe (wenn z.B. ein Tier zum Verkauf eingefangen wird) – was spricht dafür und was dagegen?? Oder sollte man sich nicht doch lieber direkt an einen Züchter wenden?
    Und was geschieht in den Zoohandlungen mit den kranken Tieren??? In jedem Fachbuch oder Fachzeitschriften (die man sich vor dem Kauf evt. doch zulegen sollte) wird schließlich davor gewarnt, solche Tiere zu erwerben. Oft sind die Verkäufer aber ungeschultes Personal, die von den Tieren selbst, geschweige denn vom Gesundheitszustand überhaupt keine Ahnung haben. Oder sie freuen sich, ihre Tiere doch an einen Unwissenden oder Mitleidigen loszuwerden, die Kasse klingelt und die nächsten Tiere können gekauft werden. An den Bedingungen der Haltung wird aber nichts geändert! Sollte man also aus Mitleid solche Tiere kaufen, um ihnen ein besseres Leben zu bieten? Oder sollte man den Mut aufbringen und eingreifen, indem man die Mißstände bei den zuständigen Behörden äußert?

    Soviel zur Anregung. Schreibt mal was Ihr dazu meint oder berichtet über Eure Erfahrungen. Ich werde dies inzwischen sogleich in meinem nächsten Bericht tun und bin gespannt auf Eure Antworten.

    Bis dahin liebe Grüße –

    Gabi
     
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  3. Ariane

    Ariane Guest

    Hallo!

    Gut das wir jetzt unter einem separaten Thema unsere Erfahrungen austauschen können. Und der Titel sagt genau aus, worum es geht ... [​IMG]

    Da werde ich mal gleich meine Erfahrungen zu diesem Thema zusammenfassen.

    1) Als ich aus der Not heraus ohne lange zu überlegen einen Alexandersittich in der Zoohandhandlung kaufte, stellte sich nach einiger Zeit heraus, das ich ein Tier erworben hatte, das sogut wie tot war. Der Vogel hatte eine Aspergillose im fortgeschrittenen Stadium. Dazu kam, das er durch falsche Aufzucht eine Knochendefekt hat, der ihm auf ewig das Fliegen unmöglich machen wird. Außerdem wurde er mir als Naturbrut verkauft. Er war allerdings schon zahm ...
    Noch immer nicht genug, war der Vogel auch noch älter, als er mir verkauft wurde.
    Als ich den Verkäufer (der den Vogel auch noch selbst gezüchtet hatte!!!) damit konfrontierte, tat er alles ab, er hätte nichts gewußt und so weiter.

    2) Als wir mal ein Meerschwein (ist zwar kein Vogel, fällt aber auch unter dieses Thema) in der Zoohandlung kauften, litt es unter Milbenbefall.

    3) Unser 2. Meerschwein haben wir von jemanden, der sich eines aus der Zoohandlung holte, welches nach 2 Wochen Junge bekam!!!

    4) Eine Freundin von mir hat sich mal einen Nymphen aus einem Zooladen geholt und nach einiger Zeit kam ein Schreiben, der Vogel müsse eingeschläfert werden, weil Psittacose ausgebrochen wäre. Das ist aber schon länger her!

    Zusammenfassung: Ich hole mir ganz bestimmt nie wieder ein Tier aus der Zoohandlung. Ganz abgesehen davon bin ich dagegen, das Tiere wie Lebensmittel oder Klamotten zum Verkauf angeboten und teilweise sogar zu Sonderpreisen verkauft werden. Außerdem ist die Beratung usw. immer nur im Hintergrund. Im Vordergrund steht die Geldeinnahme und der Verkauf eines ´"Gegenstandes", denn als lebende Geschöpfe werden diese Tiere ja wohl kaum betrachtet.
    Zusätzlich ist die Haltung in den Geschäften meistens sehr schlecht und ich will nicht wissen, wielange die Tiere teilweise dort leben müssen.
    Ganz abgesehen davon, das viele vorschnell gekauft und dann, wenn bemerkt wird, das sie Arbeit machen und Geld kosten, vernachlässigt, ins Tierheim abgeschoben oder sogar ausgesetzt werden.

    Ich werde mir künftige Tiere entweder aus dem Tierheim, direkt vom Züchter oder aus "2. Hand" holen. Somit boykottiere ich auch die Zoohandlungen. Ich habe seit Freddie keine Zoohandlung mehr betreten! Futter bekomme ich übern Versand.

    Mag sein, das es auch gute Zoohandlungen gibt, aber ich habe die Nase gestrichen voll!

    liebe Grüße,
    Ariane
     
  4. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo!
    Hier bin ich wieder und ich hoffe, Ihr habt mich trotz des Schreibfehlers in der Themen – Überschrift verstanden. Habe es leider nicht mehr korrigieren können.
    Nun will ich mal über meine Erfahrungen berichten:

    Mein 1. Schwarzköpfchen (Agaporniden) kaufte ich vor nunmehr 16 Jahren in einer Zoohandlung in Leipzig. Bei einem Sonntagsspaziergang sah ich solch ein Pärchen im Schaufenster (in der prallen Sonne!) und habe mich sogleich in diese Vögel verliebt, was bis heute so geblieben ist. Nach reiflichen Überlegungen ging ich am nächsten Tag in diese Zoohandlung, um das Pärchen zu kaufen. Der Verkäufer meinte, daß nur noch eins zu bekommen sei, das andere wäre schon versprochen. Da ich damals absolut keine Ahnung von dieser Vogelart hatte (und in der ehemaligen DDR gab es damals auch keinerlei Fachbücher über Agaporniden) sah ich dies nicht so tragisch und kaufte also nur den einen, meinen Mäx. Er war lange Zeit still und scheu und ich mußte lange um seine Zuneigung „betteln“. Schließlich gab er mir diese dann doch und ich war für ihn sein uneingeschränkter Partner. Alles machte er mit mir gemeinsam, was mir damals aber am meisten auffiel war, daß ich ihn oft stundenlang kraulen mußte. Erst als ich Anfang 1988 nach NRW kam und hier auch endlich mal Fachbücher über Agaporniden erwerben konnte, wurde mir klar, was wir aus Unwissenheit diesen „Unzertrennlichen“ angetan haben. Ich hatte mit Mäx Glück im Unglück, daß er sich so sehr an mich gebunden hatte, aber wer weiß, wie es seiner Partnerin ergangen ist!? Obwohl ich wußte, daß ich einen Teil seiner Anhänglichkeit verlieren würde, kaufte ich ihm hier bald einen neuen Partner und er ließ sich ohne Schwierigkeiten verpaaren. Er schien wirklich unzertrennlich mit seiner Partnerin zu sein, ich werde dieses Bild nie vergessen. Nur beim Freiflug, da stand ich für ihn weiterhin an 1. Stelle, als wenn er mir damit danken wollte, daß ich ihn endlich artgerecht leben lasse.

    Ein anderes Schwarzköpfchen – Weibchen kaufte ich in einem Gartencenter. Sie saß ganz allein in einem viel zu kleinem Käfig, das Gefieder sah dementsprechend aus. Sagte mir jedenfalls die Verkäuferin! Im Laufe der Zeit würde sich das geben, aber es ergaben sich ganz andere Sachen. Sie keuchte beim Fliegen, als wenn sie Asthma hätte, später kamen epileptische Anfälle und z.T. gelähmte Füße dazu. Extra erfuhr ich, daß sie beim Kauf wahrscheinlich schon 2 Jahre alt war, wie die Tierärztin sagte. Aber ich glaube, daß ich sie trotzdem gekauft hätte, auch wenn ich dies alles schon eher gewußt hätte, einerseits aus der Notlage heraus, weil ich sie für einen verstorbenen Partner brauchte und andererseits einfach aus Mitleid. Doch heute wüßte ich genau, daß ich solche Mißstände in der Zooabteilung des Gartencenters melden würde. Habe dies mittlerweile auch schon mehrmals getan, wenn mir Zoohandlungen auffielen, in denen die Vögel unter zu schlechten Bedingungen leben mußten. Ob es etwas hilft und sich die Bedingungen der Haltung in den Zoohandlungen ändern, weiß ich nicht. Aber vielleicht dann, wenn wir alle etwas wacher und skeptischer schauen und dann auch darauf aufmerksam machen!!!

    Als ich plante, mein jetziges Schwarzköpfchen zu kaufen, wollte die Verkäuferin mir einen Vogel ohne weißen Augenring als Schwarzköpfchen verkaufen – als ich sie darüber aufklärte, meinte sie, er würde sich schon mit meinen anderen vertragen. Nicht zu glauben!! Leider viel zu oft, wie die Erfahrung inzwischen zeigt, werden ungeschulte Leute in solchen Handlungen eingestellt (ist ja billiger als Fachpersonal), die gar nicht zum Wohle der Tiere beitragen können.

    Natürlich habe ich hier in Deutschland auch schon einigermaßen gute Zoohandlungen gesehen (bin viel zu neugierig und schaue in fast jede rein), wo versucht wird, den Tieren / Vögeln eine artgerechte Unterbringung zu ermöglichen. Und ich habe schon noch Schlimmeres als hier z.B. gerade vor einem Jahr in Australien erlebt. Dort, wo die herrlichsten Papageien frei leben, mußten genau diese in winzigen Käfigen hausen, z.T. völlig kahlgerupft; über sich ihre „Partner“ in der Freiheit. Das trübte diese ansonst so schönen Eindrücke für einen Vogelfreund schon sehr.

    Mittlerweile bin ich persönlich der Überzeugung, daß ich mir in der Zukunft meine Vögel doch lieber bei einem Züchter kaufe, dort kann man wenigstens gewiß sein (glaube ich zumindest), daß dieser über seine Vögel Bescheid weiß, wann sie ungefähr geschlüpft sind und daß sie sicher artgerechter untergebracht sind. Oder halt hier übers Vogelnetzwerk unter all den wahren Vogelfreunden, das habe ich leider viel zu spät entdeckt.

    Bis zum nächsten mal, liebe Grüße –

    Gabi
     
  5. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Hi Alle,
    ich habe in meinen 27 Jahrem meines Lebens bestimmt schon über 150 !! Zoohandlungen gesehen und ich kann nur drei davon empfehlen: Pflanzen Kölle(München-Untermenzing, Ago's in Gernlinden(bei Fürstenfeldbruck) und Züchtertreff Königsbrunn(bei Augsburg).
    Beim Pflanzen Kölle Kölle und Ago's bekommen die Papageien und Sittiche Freiflug im gesonderten Verkaufsraum.
    Das Problem ist auch das ungeschulte Personal, zB: auf dem Käfig steht Blauflügelsonnenvogel(Blauflügelsiva).
    Im Käfig hockt aber ein Silberohrsonnenvogel, nur um ein Beispiel zu nennen. Von den Gesungheitszuständen will ich erst gar nicht reden.
    Ich habe schon Zoohandlungen gesehen, in der liefen soviel Motten, Kakerlaken und Milben herum, das der Laden schon fast ein Fall für die Seuchenbekämpfung war.
    Mein Futter bzw. Zubehör kaufe ich entweder beim Versandhandel oder in Zoohandlungen die keine Tiere sondern nur Futtermittel und Zubehör verkaufen.
    Eine Zoohandlung in Germering bei München wurde in den letzten Jahren immer wieder von bestimmten Leuten Rechtlich Attackiert.
    Der Teilerfolg war, das dieser Saftladen kaum noch Papageien und Großsittiche zum Verkauf anbietet.
    Ein Problem in diesem Laden bleibt allerdings die Reptilienabteilung.
    Leider fehlen mir die Möglichkeiten gegen solche Saftläden vorzugehen.

    MFG
    Tom
     
  6. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo Ariane!

    Nach Deinen schlechten Erfahrungen über die Bedingungen der artgerechten Haltung und den damit verbundenen schlechten Gesundheitszuständen der Tiere kann ich Deine Wut und Enttäuschung auf Zoohandlungen gut verstehen. Trotzdem bin ich persönlich der Meinung, daß man NICHT wegschauen sollte, denn dadurch ändert sich leider nichts an den Zuständen! Wenn Du nun in Zukunft die Zoohandlungen boykottierst, dann gibt es aber diese armen Tiere immer noch und was geschieht dann mit ihnen!?? Es gibt immer noch genügend Menschen, die ihre Tiere dort erwerben und solange dies so ist, werden die Händler auch weiterhin neue Tiere kaufen, die dann auch wieder diesen schlechten Zuständen ausgesetzt sind. Dann müßten schon alle Menschen in Zukunft darauf verzichten, aber diese Situation wird wohl nicht eintreten. Mir tut es auch jedes mal wieder weh, wenn ich eine Zoohandlung betrete und diese armen Geschöpfe sehe. Ich könnte dann....Aber ich denke deshalb eben, daß ich wenigstens darauf aufmerksam machen muß! Sicher, das bin jetzt nur ich und ob ich etwas damit ändere, kann ich nicht sagen. Doch ich bin sicher, daß sich auch andere Tierfreunde gegen solche Zustände der Haltung äußern und wenn es in Zukunft immer mehr werden und wir alle HINSCHAUEN und handeln, daß es dann vielleicht doch hilft und wir gemeinsam etwas ändern können! Die Tiere können sich nicht wehren, also sollten wir es für sie tun!!!
    Oder was meint Ihr dazu??

    In diesem Sinne, liebe Grüße –

    Gabi


    [Dieser Beitrag wurde von Gabi am 30. Juni 2000 editiert.]
     
  7. Gabi

    Gabi Moderatorin
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  8. Andrea

    Andrea Foren-Guru

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    Hallo Gabi!

    Ich habe auch schon einige sehr unangenehme Erlebnisse mit sogenannten Zoofachgeschäften machen müssen. Einmal wurde mir ein schon fast 7 Jahre alter Kanarienvogel verkauft, der arme Vogel muß wohl die gesammte Zeit seines bisherigen Lebens ins so einem engen kleinen Käfig gelebt haben, weil er das Pech hatte einfach nur naturfarben grün zu sein , was wohl nicht so populär bei vielen Käufern ist. Ich habe erst zu Hause bemerkt, wie alt er war , da die Verkäuferin ohne ihn mir noch einmal zu zeigen in eine Schachtel gesteckt hat. Hinzukam , daß er einen im Fuß eingewachsenen Ring hatte.
    Bei einer anderen Gelegenheit wurde mir ein kranker Kanarienhahn mit einer Atemwegserkrankung verkauft wurde. ( habe ich noch am selben Abend bemerkt , als er plötzlich piepsende Geräusche machte)
    Einerseits tun mir die armen Tiere in den Zoogeschäften leid, aber andererseits finde ich , daß man Zoogeschäfte nicht unterstützen sollte, sonst wird sich dort nie etwas ändern.
    Aber wir sollten die Schuld nicht alleine auf die Zoogeschäfte schieben, schuld sind genauso die Züchter, die viel mehr Nachwuchs züchten, als Käufer für die Vögel zu finden sind. Übrig bleibt ihnen dann nur die Vögel an Großhändler zu verkaufen, die dann wiederum die Vögel an die Zoogeschäfte verkaufen. Ich frage mich wirklich , was das soll ? Warum kann man nicht einfach nur soviel Nachwuchs aufziehen wie man dann auch privat verkaufen kann. Mich würde ein schlechtes Gewissen plagen , wenn ich meine Tiere in eine so ungewisse Zukunft entlassen würde. Aber vielen Züchtern ist das offensichtlich egal, entscheidend ist scheinbar nur genug Spitzentiere für die Ausstellung zu erhalten.
    Viele traurige Grüße
    Andrea
     
  9. Gabi

    Gabi Moderatorin
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    Hallo Andrea!
    Ja, es ist wirklich ein trauriger Kreislauf ohne scheinbares Ende. Ich denke auch, daß viel zu viel Nachwuchs gezüchtet wird, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was aus den armen Tieren wird. Bei mir in der Nähe gab es mal einen Züchter für Agaporniden, der dies aber jetzt aufgegeben hat. Mit folgender Begründung:
    >>Er müsse im Jahr ca. 600 !!! Jungtiere züchten, um an irgendwelchen Meisterschaften / Ausstellungen / Wettbewerben teilnehmen zu können. Und seit „Karstadt“ nun den Lebendhandel in seiner Zooabteilung eingestellt hätte, würde sich dies nicht mehr für ihn lohnen, bzw. er würde seine Jungtiere halt nicht mehr gut loswerden.<< So ungefähr seine Worte. Ich kenne mich nun mit den Bedingungen der Wettbewerbe usw. auch nicht aus. Aber sollte dies wirklich so sein, daß sooo viele Jungtiere im Jahr dafür „produziert“ werden müssen, dann ist natürlich auch kein Wunder, wenn so ein „Überschuß“ existiert. Wer denkt dabei an die Tiere??? Ich denke, daß hier angesetzt werden müßte, daß solche Bedingungen grundsätzlich geändert werden sollten! Überhaupt solche Ausstellungen....! (Da könnte ich doch direkt schon wieder ein neues Thema anschneiden, worüber sich eine Diskussion mit Sicherheit auch lohnen würde- na, mal sehen!)
    Für den Züchter in diesem Fall lobenswert, daß er es aufgegeben hat!

    Ich jedenfalls hätte auch keine Ruhe und ein total schlechtes Gewissen, wenn ich nicht wüßte, daß mein „Nachwuchs“ in gute Hände kommt – aber immer weiß man es ja leider nie! Schön, daß man hier im Forum auf Menschen trifft, die genauso denken, ist ja leider ansonsten nicht immer so!

    Viele Grüße -

    Gabi
     
  10. Kuni

    Kuni Guest

    Hallo!
    Also ich muß gestehen, ich habe mit Zoogeschäften schon Erfahrungen in beiden Richtungen gemacht. Es gibt dunkle Spelunken, die Papageien in der Zugluft am Eingang halten und auch keine Ahnung haben, aber der Laden in dem ich meinen ersten Käfig gekauft habe, hat mich wirklich bei der Auswahl der Vogelart beraten. Er hat mich erst mal nach meinen Lebensumständen gefragt und hat sich sogar geweigert, mir einen Graupapagei zu verkaufen, weil er ja wußte, daß das Tier tagsüber alleine sein würde. So hat er mir dann ein Pärchen Nymphen geraten und mir auch erst mal geraten ein Buch über die in Frage kommenden Vogelarten zu lesen bevor ich mich entscheide. Er wies mich darauf hin, wie lange ich das Tier haben würde und hielt mich vom Spontankauf ab. Ich habe meine Nymphen dann von einem Züchter gekauft und er hat auch nicht versucht, mir seine Tiere "aufzuquatschen". Die Tiere hatten zwar nicht gerade riesige Käfige aus Platzmangel, aber man konnte sehen, daß er im Rahmen seiner Möglichkeiten versuchte, den Tieren ein möglichst gutes Leben zu bieten.
    Und zum Thema Tierheim: Bekannte von mir bekommen heute Ziegensittiche aus dem Tierheim, die dort in einem viieel zu kleinen Käfig sitzen, an einer Stelle, wo jede Menge Leute direkt vor den Tieren herlaufen und die Katzen um sie herumschleichen. Das ist aber noch nicht einmal das Schlimmste! Meine Freunde bekamen schon mehrfach Besuch, ob sie denn auch ausreichende Haltungsbedingungen bieten können, aber IM Tierheim hat man in den eh schon viel zu kleinen Käfig ganz bewußt einen Nistkasten gehängt, was natürlich Nachwuchs zur Folge hatte. Diese Tiere saßen nun so beengt in dem Käfig, daß Fliegen ausgeschlossen war. Ist DAS Tierliebe? Für mich sieht das eher nach Geldmachen aus, denn für neun Vögel kriegt man mehr Geld als für zwei. Vielleicht bin ich da jetzt etwas ungerecht, aber das ist mir echt sauer aufgestoßen.
    Liebe Grüße
    Kuni
     
  11. Gast

    Gast Guest

    Beitrag wurde auf Wunsch der Autors gelöscht.
     
  12. Elli

    Elli Guest

    Hallo Allemiteinander!
    Jana da geb ich dir absolut recht!Ich gehe hier in München auch nicht mehr zum Kölle!Wenn dann nur in Stuttgart oder Heilbronn den dort kan sich München eine scheibe abschneiden! In Heilbronn ist es eine reine Tierhaltun ohne Gartenbedarf! Ich werde auch meinen nächsten Nymphi nur noch beim Züchter kaufen!Denn wen du die armen (egal bei wellchem Zoohandell auch Heilbronn obwohl gut ausgestadet) an schaust tun sie mir immer so Leid das ich sie amliebsten mit nehmen würde!Aber ich hab leider nicht so viel Platz und Zeit!Aber auch beim Züchter ist vorsicht geboden! Deshalb mein Tipp sich immer erst über denn Züchter erkundigungen eiziehen!

    Grüsse Elli
     
  13. Shine01

    Shine01 Guest

    Hallo Zusammen,

    naja ich bin mal wieder Bummelletze, aber ich kann dazu auch etwas beitragen.

    Ich habe in unserer Gegend schon Erfahrungen beider Seiten gemacht. Den Zooladen (klein+familär) in Rathenow bei uns kann ich nur empfehlen. Die Tiere werden sehr artgerecht gehalten, bekommen teilweise auchmal Freiflug, speziell die großen Vögel. In diesem Laden habe ich mir auch mein Springsittich-Pärchen geholt und sie sind in Top-Zustand gewesen. Die Käfige sind sauber, das Futter wird 2X am Tag gewechselt und sogar Obst und Grünzeug erhalten sie täglich. Falls mal ein Tier kränkelt wird es auch vom Tierarzt behandelt und das wird nicht auf den Preis draufgeschlagen. Große Vögel wie Amazonen oder Papageien werden nur auf Bestellung besorgt und sitzen so auch nicht Monate lang im Zoohandel rum. Die Käufer werden gut informiert und notfalls wird sogar vom Kauf abgeraten, wenn Der Käufer nicht den richtigen Eindruck hinterläßt. Es wird auch abgeklärt, wie der Käufer Räumlichkeiten und Zeit für gößere Vögel hat.

    Es gibt aber auch Zooläden in unserer Gegend, die ich nur verfluchen kann. Ich sah schon schlimme Dinge dort und habe das auch beim Amtstierarzt gemeldet. Viele Vögel waren dort in erbärmlichen Zustand, hatten Durchfall und auch Schnabelräude. Man erhält selten eine kompetente Beratung. Dieser gewisse Zooladen ist nur Profitorientiert. Ich habe dort sogar schon halbtote Vögel erlebt, nur wei das personal keine Ahnung hatte. So kam es das Wachteln in einer Außenvoliere (Grundfläche 2 x 3 meter etwa) mit 2 großen Pfauen gehalten wurden. Die Pfauendame, sehr Brutwillig, verprügelte die armen Wachteln. Für drei kam jede Hilfe zuspät, vier andere waren ganz furchtbar blutig gebissen. Ich glaube nicht, daß sie das überstanden haben. Als ich dann völlig erschrocken die Zuständigen holte, sagten sie bloß "sie hätten sich schon gewundert, am Morgen lagen schon zwei Tote drin" Der Kommentar danach sie haben das nicht mitbekommen, war reiner Hohn. "Sie wüßten nicht wieso" Draufhin habe ich die Amtstierärzte in Bewegung gesetzt. Resultat, alles wurde umgeändert, die tiere sahen kurzeitig besser aus und nichts passierte.

    Ich weis daß ich diesen laden nicht mehr betrete.

    Also wie gesagt, es gibt solche und solche.
    Man sollte sich die Handlung sehr sorgfältig anschauen. Man will an seinem neuen Liebling noch lange Freude haben.



    ------------------
    bis dann

    Daniela


    http://voegel.notrix.de
    Danni´s Wellensittich-Homepage
     
  14. Alex

    Alex Guest

    Hallo Leute

    Ich habe bisher eigentlich nur negative Erfahrungen gemacht, was Zooläden angeht, bis auf eine recht positive:
    In Landau (Pfalz) gibt es meines Wissens 2 Zoogeschäfte,1
    davon ist in erbärmlichem Zustand, darauf hatte ich den Eigentümer mal recht deutlich angesprochen und wurde dann mehr oder weniger aus dem Laden geschmissen, das andre ist eigentlich eher eie Samenhandlung mit ein wenig gängigem Zoobedarf sowie relativ geräumigen Flugboxen, in denen nur wenige Wellis, Kanaries, ganz wenig(2-3) Nymphis zum Verauf angeboten werden. Wie das da aber mit der Beratung abgeht, weis ich auch nicht, jedenfalls bekam ich mal mit, daß bei der Frage eines Besuchers, was er dagegen machen könnte, daß sich sein Kanarie und Welli nicht so sonderlich mochten, nur 2 getrennte Käfige sowie Spielzeug empfohlen wurde. Ich sensibilisierte dann dan Mann soweit, das er kapierte, das es 2 total unterschiedliche Vögel sind und jeder seinen eigenen Partner bräuchte, ich meine er kann ja entweder noch 2 Vögel hohlen oder sich von einem trennen und nen arteigenen hohlen. Wenn mans den Leutenerklärt, sind sie ja doch oft einsichtig, vieles ist ja wirklich Unwissenheit!Die verkäuferin war mir dann fast dankbar, schließlich war der Mann ja nun der potenzielle Käufer eines neuen Vogels.
    Ansonsten habe ich nur negative Erfahrungen gemacht!
    In einem Zoogeschäft in Kaiserslautern, wo ich herkomme, wurde meiner Mutter mal ein Kanarie, den sie mir zum Geburtstag schenken wollte, für 7o DM verkauft, dem ich, als ich ihn daheim entdeckte, gleich ansah, daß er totrank war. Meine gutmeiende und Vogelunerfahrene Mutter, war wie viele Käufer der Meinung, der Vogel, sei besonders zahm und, weil so aufgeplustert,fett und putzelig.Schweren Herzens (unsre Mutter ist auch nicht mit Geld gesegnet und ich fand das sehr ungerecht), brachten wir das Tierchen wieder zurück, wo es erst mal trara gab, er verkaufe nur gesunde Tiere, was ich ihm lautstark vor dem zum Glück anwesenden Kundenkreis widerlegte, mit der Bitte, den Vogel zu separieren und zu behandeln. Am nachsten Tag saß der Vogel wieder im überfüllten Verkaufskafig.
    In selbem, schon langjährig in Familienbesitz befindlichen
    Laden wurde letztes Jahr ein mecernder Ziegensittich als Singsittich angeboten,
    In einem anderen Laden, mit total den unfähigen Verkaufstanten wollte ich mal spontan einen Kanarie kaufen, der aber ein Mißgebildetes Auge hatte, weswegen ich nicht bereit war, 4o DM für den Vogel auszugeben sondern nur den Einkaufspreis vom Züchter, was mir nicht gestattet wurde. Irgendein halbblindes Omale wird ihn dann gekauft haben.
    Um noch Tierverkaufsläden zu nennen, bin ich auch von Dehner und Kölle nicht begeistert! Geräumige Volieren sind nur für die dekorativen Großvögel da (wenn überhaupt!), die anderen sind , ob krank oder munter zusammengepfercht.
    Im Zooladen meines Heimatstädtchen wird den Vögeln angeblich aus Zeitmangel kein Badehaus angehängt, ebenso grünes oder Zweige, dabe ist dies ei Minutenaufwand und die Inhaber stehen oft genug trarschend vor der Tür. Man muss sich das vorstellen, gerade Kanaries, die auch nicht so gut "gehen", Wochenlang ohne Plamnschbad oder Grünes, die Tiere sind dann ja wirklich unterversorgt!!
    Genug der nicht vollständigen Erfahrungen, ich werde keine Zoohandelvögel mehr erwerben !
    Was meiner Meinung das größte Problem bei den meisten solcher Läden ist, ist daß sie die Vorstellung von der Art der Tierhaltung in dem Großteil der Vogelhaltenden Bevölkerung durch die artwiedrige Haltung in den Verkaufsräumen geprägt wird und Bücher aus dem Grund nicht empfohlen werden, weil sie ja vieles Zubehör als schädlich und Geldmacherei entlarven!
    Also ich mahne Euch, kauft lieber beim Verantwortungsbewussten Züchter, wo ihr die Aufwachssituation seht und einen Ansprechpartner habt, oder gebt 2.Hand-Piepmätzlen ein gutes Zuhause !

    Als, jetzt hab auch ich mich mal ausgek.... über dieses heikle Thema
    Naja, tschüssi dann!
    Alex
     
  15. Peti

    Peti Guest

    Sowohl als auch

    Hallo zusammen!

    Daß die Diskussion zu diesem Thema erhitzt werden würde habe ich mir schon gedacht. Aber ich möchte auch nochmal auf positive Beispiele hinweisen:

    Auch ich kann an keinem Zoogeschäft vorbeigehen, ohne wenigstens einen kurzen Blick hinein geworfen zu haben. Bei uns in Krefeld gibt es z.B. eine Zoohandlung, die ich ziemlich gut finde. Die Vögel sind bei ihnen im ersten Stock untergebracht, wo nicht die ganze Zeit Leute rein- und rausspazieren, sondern nur diejenigen, die sich die Vögel anschauen wollen. Die Streu in den Käfigen ist immer frisch und die Vögel haben auch genügend Platz.
    Eine weitere Zoohandlung, die ich zu schätzen gelernt habe, liegt in Frankfurt im Hessencenter. Nachdem ein Schild im Schaufenster, hinter dem kleine Kaninchen ihren Käfig hatten, bitte nicht an die Scheibe zu klopfen nicht geholfen hatte, nahmen sie die Kaninchen aus dem Schaufenster. Außerdem sind die Vogelkäfige dort immer sehr gepflegt und es macht riesigen Spaß beim Füttern zuzusehen (Mittags gibt's immer mehrere Sorten Obst oder Gemüse, auf das sich die Piepmätze und alle anderen Tiere immer schon freuen!). Wenn man dort ein Tier kauft, muß man seinen Namen und seine Anschrift angeben und bekommt Merkblätter über die Tierart und Haltung des Tieres, das man bei ihnen erworben hat, zugeschickt.

    Natürlich muß ich zugeben, daß viele Zoohandlungen sich sehr wenig um die Tiere kümmern und man sehen kann, daß die Mehrzahl der Kleinen krank sind. Aber ich möchte jeden, dem so ein Zustand auffällt, ermutigen, solche Tierquäler zu melden (z.B. beim Tierschutzbund). Ohne Engagement unsererseits kann in dieser Richtung sonst einfach nichts passieren. Einfach nur d'rüber aufregen kann auch nicht die Lösung sein!

    So, jetzt habe ich meinen Senf auch noch dazugegeben.
    Viele Grüße an alle,
    Petra
     
  16. Anzeige

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  17. SiCidi

    SiCidi Guest

    Hallo,

    passt nicht ganz zum Thema, aber vielleicht interessiert es den ein oder anderen doch. So sieht Tierschutz in Spanien aus:

    [​IMG]

    Das Gelbe sind wirklich alles Enten!

    Das Bild entstand vor etwa 1 Monat in Barcelona auf dem Vogelmarkt. Soll nur als Beispiel hier stehen, denn so sah es dort ueberall aus. In Käfigen mit einer DinA4 Grundfläche werden da 2 Graupapageien gehalten. Amazonen stehen direkt neben der Hauptstrasse in brütender Sonne. Und einigen Wellensittichen konnte sogar ich als Laie ansehen, dass sie schwer krank waren.

    Ich denke, dass ich dazu besser keinen weiteren Kommentar abgebe...

    Liebe Gruesse
    Katrin
     
  18. Uli L.

    Uli L. Pascale und Manuri

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    In Österreich ist es um gar nichts besser

    Hallo an alle!

    Ich möchte mich hier zur Situation in Österreich, besser gesagt zu der Situation in Wien, zu Wort melden.
    Im Grunde ist es hier ähnlich. Wo ich sicher keine Vögel oder auch andere Tiere kaufen würde, das ist auf jeden Fall in Baumärkten wie Dehner, oder Ähnliches. Dort werden nämlich die Tiere aus Deutschland angekarrt. Die Großsittiche geben sie auch einzeln her, auch wenn die dort bereits einen definitiven Partner gefunden haben. Vögel, die sich innerhalb eines Jahres nicht verkaufen lassen, werden an andere Baumärkte weiter verkauft. Und die Kleintiere wie Hasen und Meerschweinchen werden eingeschläfert oder als Tierfutter im Zoo verfüttert, wenn sie erwachsen sind und noch nicht verkauft wurden.
    Bei den Tierhandlungen ist es so ähnlich, wie Ihr geschrieben habt. Bei der angeblich auf Vögel spezialisierte Vogelhandlung würde ich nie mehr einen kaufen. Meine ersten zwei Wellensittiche waren von dort. Einer ist ein halbes Jahr geworden und der zweite eineinhalb. Von anderen Leuten habe ich ähnliches gehört. Kranke Vögel habe ich damals sogar als Laie erkennen können. Die größeren Vögel werden zu Beginn, wenn sie jung sind, noch in etwas größeren Käfigen gehalten. Sind sie aber älter, dann stehen die Graupapageie, Amazonen, und so weiter in winzigen Käfigen, wo sie sich kaum umdrehen können im obersten Fach und haben überhaupt keine Ansprache. Fragt man, ob der Wellensittich schon einen Partner hat, dann hört man nur, dass man sich jeden nehmen kann, die schnabeln jetzt mit diesem, dann mit dem anderen Vogel.
    Diese Aussage hört man überhaupt hier in fast allen Tierhandlungen. Einzig allein in der Tierhandlung am Spittelberg hat mir die Tierhändlerin gesagt, dass sie mir nicht jeden Vogel geben kann, denn sie hat darin schon Pärchen. Sehr viele Vögel haben sie dort nicht, aber der Käfig ist ziemlich groß und auch ansonsten finde ich, ist diese Tierhandlung empfehlenswert. Leider ist sie sehr weit von mir entfernt.
    Dann gab es dann noch eine gute Tierhandlung in der Porzellangasse, nur leider gibt es dort keine Tiere mehr.
    Meine Haupttierhandlung ist auch sehr gut. Dort gibt es nur einen Käfig mit Vögeln, nachgekauft wird erst, wenn der letzte verkauft ist. Kleintiere haben sie nur fallweise. Und mit der Qualität des Futters bin ich auch zufrieden, es ist selbst gemischt und ich habe noch nie Motten darin gehabt.
    Ansonsten bin ich noch Mitglied bei der ARGE Papageienschutz. Sollte ich einmal zwei Papageie haben wollen, dann werde ich sie mir vermutlich von dort holen. Auch einen Wellensittich habe ich von dort.
    Ansonsten finde ich, dass man Großsittiche und Papageie nur beim Züchter kaufen soll. Und Tierhandlungen, wo sie Hunde, Katzen und Papageie haben, boykottiere ich schon seit Jahren.
    Zur Beratung muß ich noch sagen, dass man sehr selten wirklich hört, dass Papageie laut sind, Schmutz machen und viel Zuwendung brauchen. Tja, also alles in allem ist auch hier das Bild nicht so toll. Sicher, ich kenne auch noch Schlimmeres, wie in Griechenland, Spanien und so weiter und könnte mich noch mehr aufregen als ich es sowieso schon tue.

    Liebe Grüße Uli
     
Thema: Bedingungen in Zoohandlungen - atrgerechte Haltung?
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