Ekzem/EMA-Syndrom mit Homöopathie behandeln?

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  1. alex281

    alex281 Neues Mitglied

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    Hallo,
    vielleicht kann mir jemand von Euch helfen. Mein Nymphensittich hat ein Ekzem unter dem Flügel. Nachdem ich bemerkt habe, dass sich mein Kleine immer unter dem Flügel bepickt, bin ich mit ihr zu einem vogelkundigen TA. Dieser meinte, dass Ekzeme schwer heilbar sind und verschrieb ein Antimyotikum (Sempera liquid) welches ich ihr in den Schnabel geben sollte und Canesten-Salbe, die ich unter den Flügel schmieren sollte (+Amynin+ Vitaminlösung AD-EC). Nach 2 Wochen hatte ich den nächsten Termin, wo der TA feststellte, dass es nicht besser geworden ist und ich den Vogel lieber einschläfern lassen sollte, da es sich wahrscheinlich um das EMA-Syndrom handelt. Da meine Kleine allerdings bis auf das Bepicken normal ist (sie frißt, trinkt, fliegt, lässt sich Kraulen etc), lehnte ich das Einschläfern ab. Da sie vor ca. 8 Jahren schonmal eine kleine Stelle unter dem Flügel hatte und damals Aluspray hervorragend gewirkt hat, versuche ich dies jetzt seit gestern. Hat jemand von Euch Erfahrung bezüglich Ekzemen /EMA-Syndrom und Homöopathie bzw. eine andere Idee wie ich meiner Kleinen helfen kann?
    Vielen Dank
     
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  3. #2 Alfred Klein, 24. November 2004
    Alfred Klein

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    Hallo Alex

    Es wird von vielen vermutet daß das EMA-Syndrom auch mit einer Lebererkrankung zu tun haben könnte.
    Daß eine Lebererkrankung zu Ekzemen und bepicken bzw. blutigbeißen führt weiß ich aus eigener Erfahrung mit einem Papagei.
    Ich selber hatte den Vogel mit homöopathischen Mitteln wegen der Leber behandelt. Carduus marianus und Flor de pietra habe ich gegeben.
    Da der Vogel sich dermaßen gebissen hatte daß das Blut bis zur Decke spritzte habe ich zur Verminderung des Juckreizes, denn das war der Auslöser für diese Handlungen, die wunden Stellen mit Ringelblumensalbe auf Melkfettbasis eingeschmiert.
    Damit war der Auslöser für die Selbstverstümmelung weg.
    Es hat sehr lange gedauert war jedoch erfolgreich. Es hat nicht mehr gejuckt, wurde dadurch nicht mehr aufgebissen und schlußendlich ist es geheilt.
    Heute ist bis auf zwei fehlende Schwungfedern nichts mehr zu sehen.
    Allerdings weiß ich wegen einer Untersuchung beim Tierarzt definitiv daß es eine Leberentzündung war.
    Da das EMA-Syndrom immer noch rätselhaft ist kann es sein daß es bei Deinem Vogel eine andere Ursache hat.
    Jedoch bin ich mir sicher daß Ringelblumen wirklich helfen. Eine Salbe davon wirkt eindeutig juckreizstillend und heilend.
    Selbst wenn die Ursache nicht bestimmt werden kann wäre das eine Möglichkeit zumindest die Symptome soweit zu bekämpfen daß Dein Vogel weniger Beschwerden hat. Natürlich werden die Federn geschädigt und werden etwas verkleben. Jedoch finde ich daß schmerzfreiheit den Vorrang haben sollte.
    Diese von mir geschilderten Maßnahmen sind alle ohne Risiko da die homöopathischen Mittel keine negativen Wirkungen haben. Ebenso ist es mit der Salbe auf Melkfettbasis. Daher denke ich daß es einen Versuch wert sein könnte.
     
  4. Thomas B.

    Thomas B. Guest

    Lieber Alex,
    Alfred hat eine mögliche Ursache schon benannt. Neben einem Leberschaden kommen auch Nierenprobleme in Betracht. Immer, wenn eine Schwäche der Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane besteht, versucht der Körper, über die Haut zu entgiften und auszuleiten, was zu Juckreiz führt. Eine andere mögliche Ursache sind Pilze (darauf hatte offensichtlich Dein TA getippt) oder aber auch eine Staphylokokken-Dermatitis. Wenn Du das schulmedizinisch abklären willst, muß ein Hautabstrich gemacht und im Labor untersucht werden. Homöopathisch kann man das ohne Erregernachweis auf Grundlage der Symptomatik behandeln, aber da gehört in diesem Fall mehr dazu als das Leitsymptom "Juckreiz". Das muß man dann nach fachgerechter Anamneseerhebung genau repertorisieren, jeder andere Tip wäre hier unseriös.
    Liebe Grüße,
    Thomas
     
  5. alex281

    alex281 Neues Mitglied

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    Hallo,
    erstmal vielen Dank für die Info.
    Ich war beim Besuch des Tierarztes etwas erstaunt, dass ohne Untersuchung von Blut oder eines Hautabstriches die Diagnose gestellt wurde. Leider bin ich jetzt etwas unsicher, da diese Klinik der einzige (mir bekannte)vogelkundige TA hier in der Nähe ist und ich nach der (meiner Meinung nach) sehr schnell gestellten Diagnose da nicht unbedingt wieder hin möchte. Bei uns gibt es allerdings eine Tierheilpraktikerin bei der ich mal nachfragen werde, ob sie sich mit Vögeln auskennt. Wie stellt man denn fest, ob es sich um eine Lebererkrankung handelt- Blutuntersuchung oder anders? Kann ich meinem Nymphensittich denn ruhig Ringelblumensalbe oder z.B. mit einem Teeaufguss aus Zinnkraut, Gundelrebe u.Stiefmütterchenkraut besprühen (habe ich aus dem Buch "Kraulschule für zahme Vögel") um den Juckreiz ein wenig zu lindern?

    Viele Grüße
    Alexandra
     
  6. #5 Alfred Klein, 24. November 2004
    Alfred Klein

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    Hallo Alexandra

    Da Du nun einige Infos mehr hast würde ich denken daß Du damit wieder zu dem vogelkundigen TA gehen könntest. Das ist beim TA nicht anders als sonstwo, wenn die merken daß da jemand ist der sich ein klein wenig auskennt dann tun die Brüder auch was.
    Eine Lebererkrankung kann man wenn die Leber vergrößert ist durch abtasten und röntgen gut feststellen. Zusätzlich natürlich auch durch eine Blutuntersuchung auf die Leberwerte.
    Ein Hautabstrich wäre zusätzlich natürlich auch eine gute Sache. Dann wäre alles an Diagnosemöglichkeit abgedeckt. Allerdings könntest Du erst nach einem solchen Abstrich eine Salbe verwenden da ansonsten kein Abstrich möglich wäre. Also wäre vorläufig zumindest der Teeaufguß eine gute Möglichkeit.
     
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